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	<title>Hans von Cranach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T05:49:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_von_Cranach&amp;diff=773493&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jörg Zägel: + Porträt</title>
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		<updated>2025-09-26T16:55:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Porträt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hans von Cranach (1855-1929).jpg|mini|Hans von Cranach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Exlibris-hans-lukas-von-cranach-kuenstler-georg-barloesius-s543.jpg|mini|hochkant|Exlibris von Hans Lucas von Cranach, gestaltet von [[Georg Barlösius]] (1900)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cranach Denkmal Eisenach.jpg|mini|Das Cranach-Denkmal unterhalb der Wartburg (2009)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Karl Lukas von Cranach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Januar]] [[1855]] in [[Stargard in Pommern]]; † [[18. Oktober]] [[1929]] in [[Eisenach]]) war ein preußischer [[Major]], [[Ordonnanzoffizier]] des Großherzogs von [[Sachsen-Weimar-Eisenach]], [[Carl Alexander (Sachsen-Weimar-Eisenach)|Carl-Alexander]] und [[Kastellan|Burghauptmann]] der [[Wartburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie ==&lt;br /&gt;
Hans war der älteste von drei Söhnen des preußischen Regierungsrates [[Adolf von Cranach]] (1823–1896) und dessen Ehefrau Johanna, geborene Mampe&amp;lt;ref&amp;gt;[[Moritz Maria Weittenhiller|Moritz Maria von Weittenhiller]]: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Taschenbuch der Ritter- u. Adels-Geschlechter.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 5, Buschak &amp;amp; Irrgang, Brünn/Wien 1880, [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8226246 S.&amp;amp;nbsp;83.]&amp;lt;/ref&amp;gt; (1827–1906). Sein Bruder [[Wilhelm Lucas von Cranach|Wilhelm]] (1861–1918) war führender deutscher Schmuckdesigner des Jugendstils.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er verlebte seine Kindheit in [[Frankfurt (Oder)]] und besuchte das Wilhelmgymnasium in Berlin, wo er das Abitur ablegte. Anschließend trat er am 25. September 1875 als [[Fahnenjunker]] in das [[Infanterie-Regiment „Großherzog von Sachsen“ (5. Thüringisches) Nr. 94]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] ein. Seit 1876 war er in Weimar stationiert und avancierte im Februar 1877 zum [[Leutnant|Sekondeleutnant]]. Hierbei lernte er den Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach kennen und war ab 1. Oktober 1879 als Ordonnanzoffizier zu ihm kommandiert. Cranach, der ein direkter Nachfahre des Renaissance-Malers [[Lucas Cranach der Ältere]] war, wurde zum Begleiter und Berater des Großherzogs auf seinen Studienreisen in das europäische Ausland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der häufigen Aufenthalte auf der Wartburg kam Cranach in engen Kontakt zum leitenden [[Architekt]]en [[Hugo von Ritgen]], der mit der Restaurierung der Burg betraut war, und dem damaligen Burghauptmann [[Bernhard von Arnswald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Belassung in seinem Kommando als Ordonnanzoffizier des Großherzogs wurde Cranach am 28. August 1884 in das [[3. Garde-Regiment zu Fuß]] versetzt. Am 30. September 1884 wurde er von seinem Kommando entbunden und versah seinen Dienst im Regiment. Als [[Premierleutnant]] absolvierte er vom 1. Oktober 1887 bis zum 19. Oktober 1889 die [[Preußische Kriegsakademie|Kriegsakademie]], ließ sich dann beurlauben, um Reisen in die [[Schweiz]] und nach [[Italien]] zu unternehmen. Nach seiner Rückkehr wurde Cranach auf ein Jahr in den Nebenetat des [[Großer Generalstab|Großen Generalstabes]] kommandiert und Mitte November 1890 zum überzähligen [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] befördert. Vom 22. März 1891 bis zum 31. März 1894 fungierte er als [[Kompaniechef]]. Anschließend war Cranach erneut zur Dienstleistung beim Großherzog von Sachsen kommandiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cranach erhielt am 18. November 1894 seinen [[Abschied (Militär)|Abschied]] mit der gesetzlichen [[Pension (Altersversorgung)|Pension]] und trat die Nachfolge des im Februar 1894 verstorbenen Burghauptmanns von Arnswald an. Sein Dienst auf der Wartburg hatte er bereits am 4. April 1894 (die Dienststelle auf der Wartburg stand zu dieser Zeit noch unter militärischer Zuständigkeit) angetreten und währte 35 Jahre. Zwischenzeitlich hatte er am 22. April 1899 unter Stellung zur [[z. D. (Militärsprache)|Disposition]] den [[Charakter (Titel)|Charakter]] als [[Major]] erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cranach war eine Idealbesetzung, er hatte das Vertrauen des Weimarer Hofes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauliche Schwerpunkte seiner Tätigkeit auf der Wartburg waren die Ausschmückung der Elisabeth-Kemenate, der Hotelneubau (1912) und die Umgestaltung der Außenanlagen („Minnegarten“, „Elisabethplan“, Wegenetze um die Burg). Er erkannte die Wichtigkeit der publizistischen Tätigkeit und setzte auf die zu dieser Zeit als Werbemittel beliebte Bildpostkarte, die in über 100 Motiven das romantische Bild der Wartburg in alle Welt brachte. Mit seiner Hilfe erschienen hochwertige Kunstführer und Bildbände über die Wartburg. Hierbei besitzt das Album der Wartburg-Rüstkammer einen besonderen Wert, da diese Waffensammlung nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] als Kunstschatz und Beutegut in die [[Sowjetunion]] verschleppt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein besonderes Talent hatte Cranach, die zahlreichen Feste und Veranstaltungen auf der Wartburg durch [[Operette|operettenhafte Kostümierungen]] zu verschönern. Er hatte alljährlich die Ehre und die Bürde, einen Besuch des deutschen Kaisers [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] auf der Wartburg vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cranach blieb auch nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] Burghauptmann der Wartburg, er hatte durch sein [[Renommee]] diese Stellung auf Lebenszeit inne. Nach der Abdankung des letzten Großherzogs von Sachsen-Weimar-Eisenach musste über das weitere Schicksal der Wartburg und der dort vorhandenen Kunstsammlungen entschieden werden. Cranach gehörte zu den Initiatoren der [[Wartburgstiftung]], die bis heute für die Verwaltung der [[Wartburg]] verantwortlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war auch Mitbegründer des [[Thüringer Museum (Eisenach)|Thüringer Museums]] und des [[Reuter-Wagner-Museum]]s. Unterhalb der Wartburg erinnert das [[Cranach-Denkmal (Eisenach)|Cranach-Denkmal]] an sein Wirken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WJB1993&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Günther Schuchardt| Herausgeber=Wartburg-Stiftung | Titel=Zur Geschichte der Wartburgstiftung Eisenach. Teil 1  (1922-1960) | Sammelwerk=Wartburgjahrbuch| Band= 1993| Verlag=Kranichborn Verlag | Ort=Leipzig | Jahr=1994 | Seiten=158 | ISBN=3-930040-07-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod wurde er in einer bewegenden Trauerfeier auf der Wartburg verabschiedet, die Urne wurde im [[Invalidenfriedhof|Familiengrab]] in Berlin beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Cranach wurde anlässlich seines 30. Dienstjubiläums mit einer eigens für ihn geschaffenen Gedenkmedaille geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Sein Wappenspruch und Lebensmotto lautet: „Je getreuer - je getroster“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Offizier-Stammliste des Königlich Preussischen 3. Garde-Regiments zu Fuss. Von 1860 bis 1910.&amp;#039;&amp;#039; Verlag [[Gerhard Stalling]], Oldenburg 1910, S. 36.&lt;br /&gt;
* [[Walter von Hueck]], [[Hans Friedrich von Ehrenkrook]], [[Friedrich Wilhelm Euler (Genealoge)|Friedrich Wilhelm Euler]], Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser / B (Briefadel nach 1400 nobilitiert), Band VIII, Band 41 der Gesamtreihe [[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]], Hrsg. Deutsche Adelsverbände in Gemeinschaft mit dem [[Deutsches Adelsarchiv|Deutschen Adelsarchiv]], [[Starke Verlag|C. A. Starke]], Limburg an der Lahn 1968, S.&amp;amp;nbsp;15–22. {{ISSN|0435-2408}} (Erwähnung der Großeltern, Eltern)&lt;br /&gt;
* [[Wartburg-Jahrbuch]]:&lt;br /&gt;
** {{Literatur | Autor=Rosemarie Domagala| Herausgeber=[[Wartburg-Stiftung]] | Titel=Der Oberburghauptmann Hans Lukas von Cranach. 7. 1. 1855 bis 18. 10. 1929 | Sammelwerk=Wartburg-Jahrbuch| Band= 1995| Verlag=Gotha Druck | Ort=Wechmar | Jahr=1996 | Seiten=137–148 | ISBN=}}&lt;br /&gt;
** {{Literatur |Autor= | Herausgeber=Georg Voss | Titel=Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach, Amtsbezirk Eisenach, Wartburg | Sammelwerk=Bau- und Kunstdenkmäler Thüringens.| Band=41 | Verlag= | Ort=Jena | Jahr=1917 | Seiten=| ISBN=}}&lt;br /&gt;
** {{Literatur |Autor= | Herausgeber=Max Baumgärtel | Titel=Die Wartburg. Ein Denkmal deutscher Geschichte und Kunst | Sammelwerk=| Band= | Verlag= | Ort=Berlin | Jahr=1907 | Seiten=| ISBN=}}&lt;br /&gt;
** {{Literatur | Autor=N.N.| Herausgeber=Freunde der Wartburg | Titel=Briefe an Hans Lucas von Cranach| Sammelwerk=Wartburgjahrbuch (Alte Folge)| Band=2 | Verlag=Verlag der Freunde der Wartburg | Ort=Eisenach | Jahr=1924| Seiten=58 | ISBN=}}&lt;br /&gt;
** {{Literatur | Autor=Werner Kahle| Herausgeber=Freunde der Wartburg | Titel=(Nachruf) im Jahresbericht | Sammelwerk=Wartburgjahrbuch (Alte Folge)| Band= | Verlag=Verlag der Freunde der Wartburg | Ort=Eisenach | Jahr=1930| Seiten=68–70 | ISBN=}}&lt;br /&gt;
* [[Alfons Diener von Schönberg]]: „Die Waffen der Wartburg“ (nach photographischen Aufnahmen von Hans Lucas von Cranach). Historischer Verlag Baumgärtel, Berlin 1912.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116711019|VIAF=20438639}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Cranach, Hans von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Cranach|Hans]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Preußischen Kriegsakademie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wartburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Eisenach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1855]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Cranach, Hans von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Cranach, Hans Karl Lukas von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Major, Burghauptmann der Wartburg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Januar 1855&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stargard in Pommern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Oktober 1929&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Eisenach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jörg Zägel</name></author>
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