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	<title>Hans von Auerswald - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T02:08:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_von_Auerswald&amp;diff=327750&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Freygangfreunde: /* Familie */</title>
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		<updated>2026-04-20T11:21:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Familie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:General von Auerwald.jpg|mini|hochkant|Hans Adolf von Auerswald.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Adolf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: Adolph) &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erdmann von Auerswald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Oktober]] [[1792]] in [[Kwidzyn|Marienwerder]], [[Westpreußen]]; † [[18. September]] [[1848]] in [[Frankfurt am Main]]) war ein [[Preußen|preußischer]] [[Generalmajor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Er entstammte einem alten [[Markgrafschaft Meißen|meißnischen]] [[Adel]]sgeschlecht mit gleichnamigem Stammhaus Auerswalde (heute ein Ortsteil von [[Lichtenau (Sachsen)|Lichtenau]] im [[Landkreis Mittelsachsen]]), das im Jahr 1263 urkundlich zuerst genannt wird, und war der Sohn des [[Preußen|königlich preußischen]] Landhofmeisters [[Hans Jakob von Auerswald]] (1757–1833).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auerswald heiratete am 16. Oktober 1832 in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] ([[Ostpreußen]]) die verwitwete Auguste von Bardeleben (* 24. August 1809 auf [[Tschaikino (Kaliningrad, Gurjewsk)|Gut Rienau]]; † 10. November 1844 in Königsberg), die Tochter des königlich preußischen [[Landwehr (Militär)|Landwehr]]-Inspekteurs Karl Alexander von Bardeleben, [[Gutsherr]] auf [[Tschaikino (Kaliningrad, Gurjewsk)|Rienau]] sowie [[Liski (Kaliningrad)|Alt- und Neu-Kingitten]], und der Dorothea Prenzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein ältester Sohn war [[Hans Albert von Auerswald]] (1834–1916) preußischer Landrat des [[Kreis Rosenberg in Westpreußen|Kreises Rosenberg in Westpreußen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;Siehe Literatur: Alexander Freiherr von Dachenhausen: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Taschenbuch des Uradels&amp;#039;&amp;#039;. Band 1, Verlag von Friedrich Irrgang, Brünn/Rudolstadt 1891, [https://books.google.de/books?id=doyZPrbTbSQC&amp;amp;pg=PA24#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false S.&amp;amp;nbsp;24&amp;amp;nbsp;f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Bruder war der preußische [[Ministerpräsident]] [[Rudolf von Auerswald]] (1795–1866). Die Autorin [[Annemarie von Auerswald]] war seine Enkelin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Frankfurt am Main, German Revolution Medal 1848 General Hans von Auerswald, obverse.jpg|links|mini|hochkant|Frankfurt am Main, Medaille 1848 auf die Ermordung von General Hans von Auerswald, Vorderseite.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frankfurt am Main, German Revolution Medal 1848 General Hans von Auerswald, reverse.jpg|links|mini|hochkant|Ein trauernder Engel auf der Rückseite dieser Medaille.]]&lt;br /&gt;
Auerswald studierte an der [[Albertus-Universität Königsberg|Universität Königsberg]] von 1810 bis 1813 [[Rechtswissenschaft]]en und [[Volkswirtschaft|Kameralwissenschaften]]. Im Januar 1813 trat er als [[Freiwilliger (Militär)|Freiwilliger]] in das 2. westpreußische Dragoner-Regiment ein. Er kämpfte in den [[Befreiungskriege]]n in den Schlachten bei [[Schlacht bei Großbeeren|Großbeeren]], [[Schlacht bei Dennewitz|Dennewitz]] und [[Völkerschlacht bei Leipzig|Leipzig]] und nahm am Feldzug in Holland als Leutnant teil. 1814 erhielt er dafür das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz am Schwarzen Band]]. Für seinen Einsatz in der [[Schlacht bei Waterloo]] 1815 erhielt er den [[Wladimir-Orden]]. Nach der Schlacht bei Waterloo wurde er Adjutant von General [[Friedrich Wilhelm Bülow von Dennewitz|Friedrich Wilhelm von Bülow]]. 1816 wurde er Premier-Lieutenant und kam im April 1818 in den [[Generalstab]] unter [[Friedrich von Kleist|Kleist von Nollendorf]] in Merseburg. Am 5. April 1819 wurde er Rittmeister und kam etwas später zum Generalkommando der 1. Armee. 1831 wurde er zum [[Major]] befördert. 1841 wurde er zum [[Oberst]] des [[Dragoner-Regiment „Prinz Albrecht von Preußen“ (Litthauisches) Nr. 1|litauischen Dragoner]]regiments, 1846 zum [[Brigade]]kommandeur in [[Neisse (Stadt)|Neiße]] ernannt und 1848 in gleicher Stellung nach [[Breslau]] versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz seiner preußisch-militärischen Stellung war Auerswald ein von den [[Liberalismus|liberalen]] Oppositionspolitikern im [[Deutscher Bund|Deutschen Bund]] geschätzter Gesprächspartner, was ihm 1847 eine Berufung in den Ehrenrat der &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Zeitung (1847–1850)|Deutschen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; einbrachte. Ab dem 20. Mai 1848 war er als Abgeordneter für Rosenberg Mitglied der [[Frankfurter Nationalversammlung]] und fungierte als Vorsitzender des Ausschusses für Volksbewaffnung und Heerwesen. Auerswald zählte zur konstitutionell-liberalen [[Casino (Fraktion)|Casino-Fraktion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Felix von Lichnowsky Hans von Auerswald.jpg|mini|hochkant|Ermordung von [[Felix von Lichnowsky]] und Hans von Auerswald.]]&lt;br /&gt;
Als nach der Abstimmung über den [[Waffenstillstand von Malmö]] am 18. September 1848 in Frankfurt linksgerichtete nationalistische Unruhen  ausbrachen &amp;#039;&amp;#039;([[Septemberrevolution 1848|Septemberunruhen]])&amp;#039;&amp;#039;, wurde Auerswald zusammen mit [[Felix von Lichnowsky]] vor dem [[Friedberger Tor]] von Aufständischen angegriffen und quer über die Bornheimer Heide verfolgt. Beide fanden zunächst Zuflucht in einem Privathaus (heute [[Merianstraße (Frankfurt am Main)|Merianstraße]] 23), doch ihre Verfolger erkannten ihr Versteck, da ihre Pferde bei dem Haus angebunden waren. Als erster wurde Auerswald auf dem Dachboden gefunden und sofort getötet. Anschließend wurde auch Lichnowsky aus seinem Versteck im Keller gezerrt und so schwer misshandelt, dass er seinen Verletzungen noch am selben Abend erlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz zuvor hatte Auerswald seine Ehefrau verloren. Für seine hinterbliebenen Kinder, vier Söhne und eine Tochter, wurde eine Nationalsammlung durch ganz Deutschland veranstaltet. Beigesetzt wurden er, Lichnowsky und die während der Septemberunruhen umgekommenen Soldaten im Rahmen eines Staatsbegräbnisses auf dem [[Hauptfriedhof (Frankfurt am Main)|Frankfurter Hauptfriedhof]] (Grablage: Gewann E, 243).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wegweiser zu den Grabstätten bekannter Persönlichkeiten auf Frankfurter Friedhöfen&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main 1985, S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Walter von Hueck]], [[Erik Amburger]], Friedrich Wilhelm Euler, [[Johann Georg von Rappard]]: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser A (Uradel). 1975&amp;#039;&amp;#039;. Band XIII, Band 60 der Gesamtreihe &amp;#039;&amp;#039;[[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]]&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. [[Deutsches Adelsarchiv]], C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1975, {{ISSN|0435-2408}}, S. 79 f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch]] der Uradeligen Häuser. 1910. Der in Deutschland eingeborene Adel&amp;#039;&amp;#039;. Elfter Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1909, [https://archive.org/details/gothaischesgenea1910goth/page/18/mode/2up S. 19 f.]&lt;br /&gt;
* [[Alexander von Dachenhausen|Alexander Freiherr von Dachenhausen]]: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Taschenbuch des Uradels&amp;#039;&amp;#039;. Band 1, Verlag von Friedrich Irrgang, Brünn/Rudolstadt 1891, [https://books.google.de/books?id=doyZPrbTbSQC&amp;amp;pg=PA24#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false S.&amp;amp;nbsp;24&amp;amp;nbsp;f.]&lt;br /&gt;
* {{ADB|1|650|651|Auerswald, Hans Adolf Erdmann von|[[Richard von Meerheimb]]|ADB:Auerswald, Hans Adolf von}}&lt;br /&gt;
* Johannes Voigt: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der Familie von Auerswald aus urkundlichen Quellen&amp;#039;&amp;#039;. Hartung, Königsberg 1824, [https://books.google.de/books?id=UJdAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA66&amp;amp;hl=de S. 66 f.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/1848/content/titleinfo/2223316 Leichenrede zur Beerdigung Auerswalds (1848er Flugschriftensammlung der UB der Universität Frankfurt)]&lt;br /&gt;
* [https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/1848/content/titleinfo/2233071 Flugblatt zum Septemberaufstand mit Meldung der Ermordung Auerswalds (1848er Flugschriftensammlung der UB der Universität Frankfurt)]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=116377666|titel=Auerswald, Hans Adolf Erdmann von|datum=2022-09-18}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116377666|VIAF=10595723}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Auerswald, Hans von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (Königreich Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens des Heiligen Wladimir]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Auerswald|Hans]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1792]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1848]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Auerswald, Hans von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Auerswald, Hans Adolf Erdmann von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Generalmajor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Oktober 1792&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kwidzyn|Marienwerder]], Westpreußen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. September 1848&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei [[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freygangfreunde</name></author>
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