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	<title>Hans Zoschke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T16:01:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Zoschke&amp;diff=1002242&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Onkelkoeln: typo</title>
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		<updated>2025-10-20T07:14:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Zoschke-Relief3.JPG|mini|hochkant|Gedenkstein an der ehemaligen Hans-Zoschke-Schule]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johannes „Hans“ Zoschke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Januar]] [[1910]] in [[Gorzów Wielkopolski|Landsberg an der Warthe]]; † [[24. Oktober]] [[1944]] in [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Brandenburg-Görden]])&amp;lt;ref&amp;gt;Eintrag Nr. 1505 im Einäscherungbuch des Zuchthauses Brandenburg-Görden; Faksimile der entsprechenden Seite ist abgedruckt z.&amp;amp;nbsp;B. im Bildteil von: {{Literatur |Autor=Walter Radetz |Titel=Der Stärkere — Das Leben des Arbeitersportlers Werner Seelenbinder |Auflage=4. |Verlag=Sportverlag |Ort=Berlin (DDR) |Datum=1982}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hans Zoschke wuchs in [[Berlin-Lichtenberg|Lichtenberg]] bei seinen Großeltern auf und spielte beim dortigen Sportclub [[SV Sparta Lichtenberg|&amp;#039;&amp;#039;Empor&amp;#039;&amp;#039;]] Fußball, wo er [[Werner Seelenbinder]], [[Fritz Riedel (Widerstandskämpfer)|Fritz Riedel]] sowie andere [[Arbeitersport in Deutschland|Arbeitersportler]] kennenlernte. Nach dem Schulbesuch schlug er sich als ungelernter Arbeiter durch, da für eine Ausbildung kein Geld vorhanden war. Seit seinem 17. Lebensjahr verdiente Zoschke sein Einkommen als Seemann ([[Kohlentrimmer|Trimmer]], Heizer, Matrose). Von 1931 bis 1936 war er arbeitslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1933 beteiligte sich Zoschke aktiv am Kampf gegen den [[Nationalsozialismus]] und schloss sich, ohne Mitglied in einer [[Kommunismus|kommunistischen]] Vereinigung zu sein, einer von [[Beppo Römer]] geführten Widerstandsgruppe an, die sich später mit der Organisation um [[Robert Uhrig]] vereinte. Er nahm an [[Marxismus|marxistischen]] Schulungen teil, verbreitete illegale antifaschistische Literatur, klebte Antikriegsplakate im Lichtenberger Kiez und verbarg 1941 [[Alfred Kowalke]] in seiner Wohnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1942 wurde Zoschke verhaftet, am 5. September 1944 vom [[Volksgerichtshof]] unter [[Roland Freisler]] mit fünf Mitangeklagten zum Tode verurteilt (darunter [[Erich Lodemann]], [[Otto Schmirgal]], Werner Seelenbinder und [[Walter Siemund]]) und am 24. Oktober im Zuchthaus Brandenburg-Görden hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkstätte der Sozialisten - section A (curtain wall) Grosse Gedenktafel 02.jpg|mini|[[Gedenkstätte der Sozialisten]], Porphyr-Gedenktafel an der Ringmauer mit Urnensammelgrab]]&lt;br /&gt;
Nach der Hinrichtung wurde sein Leichnam im [[Krematorium Brandenburg an der Havel|Krematorium Brandenburg]] verbrannt. Im Jahr 1946 wurden zahlreiche [[Bestattungsurne|Urnen]] mit der Asche von [[Liste von 1933 bis 1945 im Deutschen Reich hingerichteten Personen|in der Zeit des Nationalsozialismus hingerichteten]] [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfern]] aus den damaligen Berliner Bezirken [[Bezirk Lichtenberg|Lichtenberg]], [[Bezirk Kreuzberg|Kreuzberg]] und [[Berlin-Prenzlauer Berg|Prenzlauer Berg]] auf den [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]] überführt, von denen besonders viele im [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Zuchthaus Brandenburg-Görden]] [[Enthauptung|enthauptet]] worden waren. Ihre sterblichen Überreste fanden schließlich in der 1951 eingeweihten [[Gedenkstätte der Sozialisten]] (Urnensammelgrab bei der großen Porphyr-Gedenktafel auf der rechten Seite der Ringmauer) ihren endgültigen Platz. Neben Hans Zoschke&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sozialistenfriedhof.de/index.php?id=gedtag2010 Gedenktage 2010], auf sozialistenfriedhof.de, abgerufen am 22. Januar 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; erhielten auf diese Weise auch viele andere Widerstandskämpfer eine würdige Grabstätte und einen Gedenkort.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joachim Hoffmann (Gewerkschafter)|Joachim Hoffmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Berlin-Friedrichsfelde. Ein deutscher Nationalfriedhof.&amp;#039;&amp;#039; Das Neue Berlin, Berlin 2001, ISBN 3-360-00959-2, S. 168.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Zoschke war verheiratet mit Elfriede „Friedel“ Zoschke und hatte eine Tochter. Während seiner Haftzeit verfasste er u.&amp;amp;nbsp;a. auch Gedichte, die er aus dem Gefängnis herausschmuggeln konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Rainer Sandvoß: &amp;#039;&amp;#039;Widerstand in Lichtenberg und Friedrichshain&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von der [[Gedenkstätte Deutscher Widerstand]] 1998. Seite 162.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Normannenstr 28 (Liber) Hans Zoschke.jpg|mini|hochkant|Gedenktafel am Stadioneingang Normannenstraße 28]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Zu Ehren Zoschkes wurde das &amp;#039;&amp;#039;Stadion an der Normannenstraße&amp;#039;&amp;#039; in [[Berlin-Lichtenberg]] 1952 in [[Hans-Zoschke-Stadion]] umbenannt. Seit 2009 trägt es den Namen &amp;#039;&amp;#039;HOWOGE-Arena „Hans Zoschke“&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Am Stadion wurde gleichzeitig eine Gedenktafel installiert, die an Hans Zoschke erinnert. Die Tafel wurde in den 1970er Jahren erneuert und zusätzlich mittig über der Inschrift mit einem roten Winkel versehen, mit dem in den [[Konzentrationslager]]n die politisch Verfolgten gekennzeichnet worden waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Winkel war Bestandteil des Organisationssymbols der im Februar 1947 gegründeten [[Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten|VVN]] bzw. ab 1953 des [[Komitee der Antifaschistischen Widerstandskämpfer|Komitees der Antifaschistischen Widerstandskämpfer]] der DDR. Das Logo kennzeichnete den Herausgeber der Gedenktafel.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2005 wurde die Tafel von Unbekannten entwendet, so dass sie erneuert werden musste. Am 18.&amp;amp;nbsp;Januar 2007 wurde eine neue Gedenktafel enthüllt. Die metallene Tafel ist ca. 40&amp;amp;nbsp;cm&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;60&amp;amp;nbsp;cm groß, die Versalien des Vor- und Familiennamens wurden größer gesetzt, sie trägt nun die Inschrift: &amp;#039;&amp;#039;„Zum Gedenken an den Sportler und antifaschistischen Widerstandskämpfer Hans Zoschke, geb. am 28.1.1910, von den Faschisten ermordet am 26.10.1944, Ehre seinem Andenken“&amp;#039;&amp;#039; (siehe Foto).&lt;br /&gt;
* In der Lichtenberger Rathausstraße&amp;amp;nbsp;8 trug seit Ende der 1970er Jahre die dort befindliche [[Polytechnische Oberschule]] den Namen Hans Zoschkes (seit 1999 &amp;#039;&amp;#039;[[Schule am Rathaus]]&amp;#039;&amp;#039;). Hier stand ein Anfang der 1970er Jahre vom Bildhauer [[Karl Lau]] geschaffener Gedenkstein, der neben der Inschrift &amp;#039;&amp;#039;Hans Zoschke 1910–1944&amp;#039;&amp;#039; ein Reliefporträt des Geehrten enthielt (siehe oberes Bild). – Der Gedenkstein war in einem schlechten Zustand und wurde während der Totalsanierung des Gebäudekomplexes 2010/2011 entfernt.&amp;lt;ref&amp;gt;Inaugenscheinnahme im Januar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In [[Berlin-Karlshorst]] wurde am 14.&amp;amp;nbsp;Januar 1976 die frühere &amp;#039;&amp;#039;Ohm-Krüger-Straße&amp;#039;&amp;#039; in [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Karlshorst#Johannes-Zoschke-Straße*|Johannes-Zoschke-Straße]] umbenannt.&lt;br /&gt;
* Eine weitere Ehrung für Hans Zoschke und seiner Ehefrau Elfriede Zoschke ist vorbereitet: Auf Initiative des Vereins &amp;#039;&amp;#039;Aktive Fans [[Lichtenberg 47]]&amp;#039;&amp;#039; wurden zwei [[Stolpersteine]] angefertigt, die am letzten Wohnort des Paares, Revaler Straße 23 (heute zu [[Berlin-Friedrichshain|Friedrichshain]] gehörend) nach Beendigung der dortigen Bauarbeiten im Jahr 2025 verlegt werden. Die beiden Stolpersteine werden bis dahin im [[Rathaus Lichtenberg]] ausgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrike Martin: &amp;#039;&amp;#039;Gedenken ans Ehepaar Zoschke&amp;#039;&amp;#039;. [[Berliner Woche]], Ausgabe für Lichtenberg, Fennpfuhl, Rummelsburg, Friedrichsfelde und Karlshorst; 7. Dezember 2024, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedenk- und Erinnerungsstätten der Arbeiterbewegung in Berlin-Lichtenberg.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, 1973.&lt;br /&gt;
* [[Hans Maur]]: &amp;#039;&amp;#039;Mahn-, Gedenk- und Erinnerungsstätten der Arbeiterbewegung in Berlin-Lichtenberg.&amp;#039;&amp;#039; Bezirksleitung Berlin der SED, Berlin 1982. {{DNB|850792193}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Johannes Zoschke}}&lt;br /&gt;
* {{LuiseLexStr |art=a |bez=17 |id=J101 |zlb98=959 |kaupert=Johannes-Zoschke-Strasse-10318-Berlin |name=Johannes-Zoschke-Straße}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zoschke, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Uhrig-Gruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Arbeitersport)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitersport (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zoschke, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Zoschke, Johannes (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Januar 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gorzów Wielkopolski|Landsberg an der Warthe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Oktober 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Zuchthaus Brandenburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Onkelkoeln</name></author>
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