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	<title>Hans Wilken - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2021-10-05T08:50:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Absolvent_der_Universit%C3%A4t_Rostock&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Absolvent der Universität Rostock (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Absolvent der Universität Rostock&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Wilhelm Friedrich Wilken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Mai]] [[1929]] in [[Rostock]]; † [[5. September]] [[2006]] ebenda) war ein deutscher [[Gynäkologie|Gynäkologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hans Wilken wurde geboren als Sohn von Wilhelm Wilken und dessen Frau Elise Wilken, geb. Knoop. Er ging in seiner Geburtsstadt Rostock zur Schule und legte sein [[Abitur]] 1949 ab. Von 1949 bis 1954 studierte Wilken [[Medizin]] an der [[Universität Rostock]] und wurde dort 1954 [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Nach seiner&lt;br /&gt;
Pflichtassistentenzeit an verschiedenen Rostocker Kliniken und einem in dieser Zeit üblichen praktischen Jahr ab 1955 in der Abteilung Gesundheitswesen im Landkreis Rostock begann er im September 1956 mit der Facharztweiterbildung an der Universitätsfrauenklinik Rostock unter dem damaligen Direktor&lt;br /&gt;
[[Hans Hermann Schmid]], welche er 1960 mit dem Facharzt für [[Gynäkologie]] und [[Geburtshilfe]] abschloss.&lt;br /&gt;
1958 übernahm [[Helmut Kyank]] die Leitung der Rostocker Klinik. Auf dessen Rat befasste sich Wilken mit [[Immunologie|immunologischen]] Untersuchungen in der [[Schwangerschaft]], worüber Wilken 1963 [[Habilitation|habilitiert]] wurde. 1960 wurde er zum Oberarzt und 1964 zum [[Hochschullehrer#Hochschuldozent|Hochschuldozenten]] ernannt. Andere Arbeitsgebiete von Wilken waren [[Infektion]]en in der Schwangerschaft und das damals aktuelle Problem der [[Rhesus-Inkompatibilität]], wobei er als erster in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] die [[in utero|intrauterine]] [[Bluttransfusion]] des Fetus nach [[William Liley|Liley]] durchführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 wechselte Hans Wilken nach [[Wismar]], übernahm dort die Leitung der Frauenklinik, wurde Ärztlicher Direktor des damaligen Bezirkskrankenhauses Wismar und wurde durch die Universität Rostock zum [[Honorarprofessor]] ernannt. 1976 begann er dort mit der Behandlung von Erkrankungen der [[Weibliche Brust|weiblichen Brust]], welche bis dahin in der Hand der [[Chirurgie|Chirurgen]] lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1981 nahm Wilken den Ruf an die Universität Rostock als Nachfolger von Helmut Kyank an und übernahm die Leitung der Universitätsfrauenklinik, welche er 12 Jahre bis zu seiner [[Emeritierung]] 1993 leitete. Unter Wilken erfolgte der Aufbau der [[Reproduktionsmedizin]] mit Geburt des ersten [[In-vitro-Fertilisation|IVF]]-Kindes in Rostock 1987. Mitte der achtziger Jahre führte Wilken als einer der ersten in der damaligen DDR die brusterhaltende Therapie des [[Brustkrebs|Mammakarzinoms]] ein. Auch die Einführung der plastisch-ästhetischen Brustchirurgie war sein Verdienst. Nach seinem Ausscheiden wurde [[Reinhold Schwarz (Mediziner, 1929)|Reinhold Schwarz]] zu seinem Nachfolger berufen. Wilken arbeitete noch fast zwei Jahre an der Frauenklinik in [[Grevesmühlen]] und war in der [[Ärztekammer (Deutschland)|Ärztekammer]] [[Mecklenburg-Vorpommern]] in der [[Ethikkommission]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Wilken verstarb 2006 im Alter von 77 Jahren in Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
Wilken war 1988 Mitbegründer der Gesellschaft für [[Senologie]] der DDR und bis 1990 deren Vorsitzender. Von 1982 bis 1992 war er Herausgeber und Chefredakteur des &amp;#039;&amp;#039;Zentralblatts für Gynäkologie&amp;#039;&amp;#039;, Beauftragter der Hauptforschungsrichtung M 30 &amp;#039;&amp;#039;Schwangerschaft und kindliche Entwicklung&amp;#039;&amp;#039; des Ministeriums für Hoch- und Fachschulwesen der DDR, Redaktionsmitglied der &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Anaesthesiologie und Reanimation&amp;#039;&amp;#039;, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Annales Chirurgiae et Gynaecologiae Finniae&amp;#039;&amp;#039;, Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Gynäkologie der DDR und Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Perinatale Medizin der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Ehrungen:&lt;br /&gt;
* 1977 [[Medizinalrat (DDR)|Obermedizinalrat]]&lt;br /&gt;
* 1979 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Bronze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Wilken verfasste insgesamt 260 Publikationen und Buchbeiträge und hielt über 300 Vorträge auf nationalen und internationalen Kongressen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Funktionssteigerung des Hypophysen-Nebennierenrindensystems durch kleine und kleinste Röntgendosen (geprüft am Eosinophilentest nach Thorn).&amp;#039;&amp;#039; [[Dissertation]], [[Universität Rostock]], 1954&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Immunbiologische Untersuchungen in der normalen Schwangerschaft und bei Spätgestosen.&amp;#039;&amp;#039; [[Habilitation]]sschrift, [[Universität Rostock]], 1963&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;150 Jahre klinische Geburtshilfe in Rostock, 100 Jahre Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe der Wilhelm-Pieck-Universität Rostock.&amp;#039;&amp;#039; In: Band 9 der &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der Universität Rostock.&amp;#039;&amp;#039; Rostock 1987, S. 5–35&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Reinhold Schwarz: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Universitäts-Frauenklinik Rostock 1887-1997: Was ist geblieben?&amp;#039;&amp;#039; Gynäkologisch-geburtshilfliche Rundschau 38 (1998), 151–157, {{DOI|10.1159/000022254}}&lt;br /&gt;
* Bernd Gerber: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf Prof. Dr. med. Hans Wilken.&amp;#039;&amp;#039; Ärzteblatt Mecklenburg-Vorpommern, 16 (2006), 369&lt;br /&gt;
* Bernd Gerber: &amp;#039;&amp;#039;Prof. Dr. med. habil. Hans Wilken.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zentralblatt für Gynäkologie.&amp;#039;&amp;#039; 128, 2006, S.&amp;amp;nbsp;372–373, {{DOI|10.1055/s-2006-942282}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|268991200}}&lt;br /&gt;
* {{CPR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=142770566|VIAF=159951873}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wilken, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gynäkologe, Geburtshelfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Bronze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Rostock)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Rostock]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wilken, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wilken, Hans Wilhelm Friedrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gynäkologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Mai 1929&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rostock]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. September 2006&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rostock]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gmünder</name></author>
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