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	<title>Hans Widrich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Widrich&amp;diff=2233819&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SK Sturm Fan: + Kategorie:Person (Rotary International)</title>
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		<updated>2026-04-23T19:41:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Person_(Rotary_International)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Person (Rotary International) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Person (Rotary International)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Widrich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Februar]] [[1936]] in [[Haberberg (Gemeinde Griffen)|Haberberg]], Gemeinde [[Griffen]]) war von 1975 bis 1996 Pressechef der [[Salzburger Festspiele]] und im [[österreich]]ischen Kulturleben tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Widrich stammt aus einer altansässigen Bauernfamilie, in der seit Generationen sowohl Deutsch wie auch Slowenisch gesprochen wurde.&lt;br /&gt;
1948 kam er an das Bischöfliche Internat Marianum in [[Deutsch-Griffen|Tanzenberg]], das mit einem Bundesgymnasium verbunden war, in dem er 1956 mit Auszeichnung [[Matura|maturierte]].&lt;br /&gt;
Während seiner Internatszeit gründete er 1954/55 die studentische Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Die Fackel&amp;#039;&amp;#039;, die er selbst auf der Schreibmaschine mit mehreren Durchschlägen herstellte und illustrierte. Für das dritte Heft reichte auch [[Peter Handke]] einen Text ein, der jedoch aus Platzgründen nicht veröffentlicht werden konnte.&lt;br /&gt;
Noch in Tanzenberg war Widrich an der Organisation der Katholischen Akademikerwochen beteiligt, zu denen unter anderem [[Friedrich Heer]], Georg Hansemann und [[H. C. Artmann]] eingeladen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1956 bis 1963 studierte er [[Philosophie]] und [[Theologie]] in [[Klagenfurt]] und [[Graz]]; 1963 schloss er das Theologiestudium mit dem Dr. theol. ab.&lt;br /&gt;
Noch als Student erhielt er 1961 den Auftrag, das neu errichtete Afro-Asiatische Institut in Graz aufzubauen, dessen Neubau in der Leechgasse 1964 eingeweiht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965 bis 1971 war er Pressereferent der [[Erzdiözese Salzburg]] und geschäftsführender Schriftleiter der Kirchenzeitung [[Rupertusblatt]], Korrespondent der [[Kathpress]] und Mitglied des Kontaktkomitees der Diözese zu den politischen Parteien.&lt;br /&gt;
1971 bis 1974 war er Ressortchef für das Wochenmagazin der [[Salzburger Nachrichten]].&lt;br /&gt;
Ab 1968 wirkte er nebenamtlich, von 1975 bis 1996 hauptberuflich, als Pressesprecher der [[Salzburger Festspiele]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 heiratete er [[Gerheid Widrich|Gerheid Kupelwieser]], mit der er die Kinder Theresa, [[Virgil Widrich|Virgil]] und Mechtild hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturpolitik ==&lt;br /&gt;
Als Mitarbeiter der [[Salzburger Festspiele]]&amp;lt;ref&amp;gt;Who is who in Österreich, 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; engagierte sich Widrich für deren gesellschaftliche und programmatische Öffnung, insbesondere für geistliche und zeitgenössische Musik.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfram Schwinger, &amp;#039;&amp;#039;Penderecki&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1979&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1969 interessierte er ORF-Musikchef [[Otto Sertl]] für eine ständige Mitwirkung des neu konstituierten ORF-Symphonieorchesters bei den Festspielen sowie für eine Auftragskomposition zum Salzburger Domjubiläum 1974 von [[Krzysztof Penderecki]], aus der später dessen &amp;#039;&amp;#039;Magnificat&amp;#039;&amp;#039; hervorging.&lt;br /&gt;
Er warb besonders auch für das moderne Schauspiel ([[Thomas Bernhard]]&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Widrich: Ich hielt ihm die Räuberleiter. In: Sepp Dreissinger (Hg.), &amp;#039;&amp;#039;Was reden die Leute. 58 Begegnungen mit Thomas Bernhard&amp;#039;&amp;#039;, Salzburg 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Rolf Hochhuth]], [[Peter Handke]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Verhandlungen mit Erzbischof [[Andreas Rohracher]] wirkte Widrich als Vermittler zwischen Festspielhaus und Erzbischöflichem Palais und entwarf das offizielle Gesuch zur Nutzung der Kollegienkirche für die Aufführung der geistlichen Oper &amp;#039;&amp;#039;Rappresentatione di Anima e di Corpo&amp;#039;&amp;#039; (1969), wodurch eine Entscheidung des Domkapitels umgangen wurde.&lt;br /&gt;
Schließlich bereitete er die Festspiele auch konzeptionell auf die Heranziehung von Sponsoren vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingo Winkler, &amp;#039;&amp;#039;Ein diplomatischer Mann für dazwischen&amp;#039;&amp;#039;, Salzburger Nachrichten vom 20. Juli 1966; Festspiel-Streiflicher, SN 29. August 1966&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1999 wirkte er in der Findungskommission für einen Festspielintendanten ([[Peter Ruzicka]]) mit.&amp;lt;ref&amp;gt;SN 27. November 1999: &amp;#039;&amp;#039;Der König ist gemacht&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1979 bis 1987 war [[Peter Handke]] im [[Kupelwieser-Schlössl]] Widrichs Mieter und unmittelbarer Nachbar.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://oe1.orf.at/programm/20100905/186242 &amp;#039;&amp;#039;ORF-Sendung „Menschenbilder“&amp;#039;&amp;#039;], 5. September 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dort verfasste Handke wesentliche Teile seines frühen Werkes, darunter &amp;#039;&amp;#039;Die Wiederholung&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Die Abwesenheit&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Über die Dörfer&amp;#039;&amp;#039;, sowie zahlreiche Übersetzungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Malte Herwig, &amp;#039;&amp;#039;Meister der Dämmerung. Eine Biographie&amp;#039;&amp;#039;, DVA, München 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Widrich unterstützte Handkes Arbeit auch institutionell und war an der Vorbereitung der Uraufführung von &amp;#039;&amp;#039;Über die Dörfer&amp;#039;&amp;#039; (1982) sowie an der Realisierung von Handkes Aischylos-Übertragung &amp;#039;&amp;#039;Prometheus, gefesselt&amp;#039;&amp;#039; (1986) bei den Salzburger Festspielen beteiligt, einschließlich der Regisseursuche.&lt;br /&gt;
Widrich und Handke, die sich seit ihrer gemeinsamen Internatszeit kannten, blieben miteinander befreundet.&lt;br /&gt;
Als Handke 1987 Salzburg verließ, hinterließ er Widrich zahlreiche Fotografien und persönliche Gegenstände.&lt;br /&gt;
Widrich baute in der Folge eine umfangreiche Handke-Sammlung auf, die er 2009 der [[Österreichische Nationalbibliothek|Österreichischen Nationalbibliothek]] als Dauerleihgabe überließ.&amp;lt;ref&amp;gt;Österreichische Nationalbibliothek, Literaturarchiv: [https://www.onb.ac.at/fileadmin/user_upload/1_Sitemap/Bibliothek/Sammlungen/Literatur/Personen/handke_IU_SPHLW.pdf &amp;#039;&amp;#039;Sammlung Peter Handke / Leihgabe Hans Widrich&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 0,3&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im kirchlichen Bereich arbeitete Widrich beruflich&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Widrich: &amp;#039;&amp;#039;Vorübergehendes Vertrauen&amp;#039;&amp;#039;. In: Fritz Csoklich (Hg.), &amp;#039;&amp;#039;ReVisionen. Die Katholische Kirche in der Zweiten Republik&amp;#039;&amp;#039;, Graz–Wien–Köln 1996&amp;lt;/ref&amp;gt; und später ehrenamtlich für die Durchsetzung der Prinzipien des [[Zweites Vatikanisches Konzil|II. Vatikanischen Konzils]].&lt;br /&gt;
Er war 1968 gewähltes Mitglied der Salzburger Diözesansynode, 1974 des Österreichischen Synodalen Vorganges in Wien und 1996 des Salzburger Diözesanforums.&lt;br /&gt;
Er war Pfarrgemeinderat in Salzburg-St. Blasius und am [[Salzburger Dom]] und publizierte mehrere Dokumentationen zur kirchlichen Zeitgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 gründete Widrich in der Kustodie der Kollegienkirche die „Galerie am Markt“ für moderne Kunst und stellte die damalige österreichische Avantgarde ([[Bruno Gironcoli]], [[Wolfgang Hollegha]], [[Josef Mikl]], [[Peter Pongratz (Künstler)|Peter Pongratz]], [[Markus Prachensky]], [[Drago Prelog]], [[Erwin Reiter]], [[Edda Seidl-Reiter]]) erstmals in Salzburg vor.&lt;br /&gt;
Als Präsident des Salzburger Kunstvereins&amp;lt;ref&amp;gt;Anselm Wagner, &amp;#039;&amp;#039;Der Kunstverein unter der Leitung Hans Widrichs (1976–1979) – Vom Künstlerverein zur Kunsthalle&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;150 Jahre Salzburger Kunstverein&amp;#039;&amp;#039;, Salzburg 1994&amp;lt;/ref&amp;gt; leitete er den Verein in einer Doppelspitze mit dem Vizepräsidenten Hans Kettl.&lt;br /&gt;
Er öffnete das traditionsreiche Künstlerhaus für aktuelle internationale Strömungen und zeigte erstmals in Salzburg Ausstellungen von [[Max Ernst]], Gonzales, Hajek, [[David Hockney]], [[Alfred Manessier]], [[Pier Paolo Pasolini]], [[Robert Rauschenberg]] und [[Pierre Soulages]].&lt;br /&gt;
1979 verantwortete er mit Skulpturen von [[Pino Castagna]] die erste Großausstellung auf den Plätzen um den [[Salzburger Dom]].&lt;br /&gt;
Ebenfalls 1979 gründete er den „Verlag Hans Widrich“ für ausgewählte Druckgrafik.&lt;br /&gt;
Dessen internationales Renommee begründete unter anderem der Gewinn des Grand Prix der Grafik-Biennale in Laibach 1983 für die Farbradierung &amp;#039;&amp;#039;Utopie&amp;#039;&amp;#039; von Sir [[Eduardo Paolozzi]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Widrich, &amp;#039;&amp;#039;Wie Künstler Sammler finden&amp;#039;&amp;#039;, Salzburger Nachrichten, 23. Januar 1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er organisierte Präsentationen der Salzburger Festspiele im Ausland, unter anderem in [[Ravenna]], [[Bologna]], [[Mailand]], [[New York City|New York]] und [[London]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenamtliche Aufgaben ==&lt;br /&gt;
* 1967 bis 1970 1. Vizepräsident der Katholischen Aktion Salzburg&lt;br /&gt;
* 1973 Vorstandsmitglied, 1976 bis 1979 Präsident des Salzburger Kunstvereins&lt;br /&gt;
* 1976 bis 1996 Vorstandsmitglied der [[Freunde der Salzburger Festspiele]]&lt;br /&gt;
* 1976 bis 1979 Landesobmann der Elternvereine an öffentlichen Pflichtschulen&lt;br /&gt;
* 1977 bis 1979 Mitglied des Landesschulrates als Elternvertreter&lt;br /&gt;
* 1977 bis 1981 Mitglied des Kunstbeirates des Bundesministeriums für Unterricht&lt;br /&gt;
* 1980 und 1982 Österreichischer Regierungskommissär für die „Biennale des jeunes artistes“ in Paris, 1985 deren offizieller Korrespondent&lt;br /&gt;
* 1993/1994 Präsident des [[Rotary Club]] Salzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1981 [[Ehrenzeichen des Landes Salzburg|Goldenes Verdienstzeichen des Landes Salzburg]]&lt;br /&gt;
* 1986 Ehrenbecher des Landeshauptmanns von Salzburg&lt;br /&gt;
* 1988 [[Berufstitel Professor]]&lt;br /&gt;
* 1999 [[Berufstitel]] Hofrat&lt;br /&gt;
* 2006 Ehrenbecher der Salzburger Festspiele&lt;br /&gt;
* 2009 Paul Harris Fellow von Rotary International&lt;br /&gt;
* 2013 „Goldenes Doktordiplom“ (Theol.) an der Universität Graz&lt;br /&gt;
* 2022 Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst I. Klasse&lt;br /&gt;
* 2023 Komtur im Ritterorden vom Hl. Grab zu Jerusalem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1098449665|VIAF=72380871}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Widrich, Hans}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pressesprecher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Verdienstzeichens des Landes Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Professor (Berufstitelträger)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hofrat (Berufstitelträger)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Rotary International)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Salzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Widrich, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Journalist und Kulturmanager&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Februar 1936&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Haberberg (Griffen)|Haberberg]], Gemeinde [[Griffen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SK Sturm Fan</name></author>
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