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	<title>Hans Westermann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;AxelHH: /* Leben */</title>
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		<updated>2023-08-21T15:04:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Politiker. Zum Bibliothekar siehe [[Hans Westermann (Bibliothekar)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Westermann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Februar]] [[1890]] in [[Hamburg]]; † [[16. März]] [[1935]] ebenda im [[KZ Fuhlsbüttel]]) war ein [[Kommunismus|kommunistischer]] Politiker und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kissenstein Hans Westermann Ehrenhain FriedhofOhlsdorf.jpg|mini|hochkant|Hans Westermann im &amp;#039;&amp;#039;Ehrenhain&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Dammtorstraße 20 (Hans Westermann) in Hamburg-Neustadt.JPG|mini|hochkant|Stolperstein Dammtorstraße 20]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Rathausmarkt 1 (Hans Westermann) in Hamburg-Altstadt.JPG|mini|hochkant|Stolperstein&amp;lt;br /&amp;gt;Rathausmarkt 1]]&lt;br /&gt;
Der gelernte Schneider Westermann trat 1910 in die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] ein, wo er zum linken Parteiflügel zählte und verschiedene ehrenamtliche Funktionen übernahm. 1914 wurde der Kriegsgegner zur Marine eingezogen, in dieser Zeit sympathisierte er mit dem [[Spartakusbund]] und der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]]. Im [[Novemberrevolution|November 1918]] wurde er als Delegierter der Minenräumbootflotille in den [[Arbeiter- und Soldatenrat|Kieler Marinerat]] gewählt und trat 1919 der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] bei wo er 1921 in Hamburg hauptamtlicher Parteisekretär wurde und dort vor allem für die [[Betriebsrat|Betriebsrätearbeit]] zuständig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 wurde Westermann kurzfristig aus der Partei ausgeschlossen, weil er sich aus taktischen Gründen (der Verhinderung der Wahl des Rechtskandidaten [[Paul von Hindenburg|Hindenburgs]]) bei der [[Reichspräsidentenwahl 1925]] im zweiten Wahlgang für den Verzicht auf die Kandidatur [[Ernst Thälmann]]s zugunsten des Sozialdemokraten [[Otto Braun]] ausgesprochen hatte. Nach der Absetzung der ultralinken Führung um [[Ruth Fischer]] und [[Arkadi Maslow]] wurde er wieder in die Partei aufgenommen und 1927 in die Bezirksleitung der KPD und wenig später in die [[Hamburger Bürgerschaft]] gewählt. Der in der KPD als [[Gewerkschaft]]sexperte geltende Westermann zählte innerparteilich zur Strömung der [[Versöhnler]] und nahm gegen die Verschärfung des erneuten ultralinken und verbalradikalen Kurses der Parteiführung um Ernst Thälmann vor allem in Bezug auf die Gewerkschaftspolitik und die damit verknüpfte Forcierung der [[Revolutionäre Gewerkschafts-Opposition|RGO-Politik]] Stellung. Auch zählte Westermann parteiintern zu denjenigen, welche sich für eine engere und solidarischere Zusammenarbeit mit der SPD einsetzten. Aus diesen Gründen wurde er gemeinsam mit seinen Fraktionskollegen [[Heinrich Stahmer]] und [[Albert Sanneck]] 1930 aus der KPD ausgeschlossen. Westermann legte nun sein Abgeordnetenmandat nieder, anders als Stahmer schloss er sich jedoch nicht der SPD und später der [[Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (1931)|SAP]] an, sondern begründete gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin [[Käthe Latzke]] eine unabhängige und namenlose, teilweise &amp;#039;&amp;#039;Westermann-Gruppe&amp;#039;&amp;#039; genannte „Versöhnlerorganisation“ in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübertragung]] an die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] 1933 stellte sich die Gruppe um Westermann vollständig auf die Arbeit in der [[Illegalität]] um. Ein Schwerpunkt lag in der Betriebsarbeit, hier verfügte die Gruppe über Branchengruppen unter Hafenarbeitern, Werftarbeitern und Angestellten. Westermann, der zwischen Juni 1933 und August 1934 in Haft war, hielt nach seiner Haftentlassung Kontakt zu anderen „Versöhnlergruppen“ innerhalb und außerhalb der KPD, so zum [[Komitee für Proletarische Einheit]] um [[Eduard Wald]]. Gleichzeitig verbesserten sich seine Beziehungen zur KPD, in welche er und seine Gruppe Anfang 1935 wieder aufgenommen wurde. Nachdem er mit der Reorganisierung der durch Repressionsschläge seitens der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] geschwächten Hamburger Parteiorganisation begonnen hatte, wurde er nach kurzer Zeit gemeinsam mit mehreren Gruppenmitgliedern in der Nacht vom 5. zum 6. März verhaftet und wenige Tage später im KZ Fuhlsbüttel ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Im [[Ehrenhain Hamburgischer Widerstandskämpfer]] auf dem Hamburger [[Friedhof Ohlsdorf]] befindet sich ein Kissenstein zu Ehren von Hans Westermann (vierte Reihe von links, neunter Stein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Westermanns letzter Wohnadresse &amp;#039;&amp;#039;Dammtorstraße 20&amp;#039;&amp;#039; in [[Hamburg-Neustadt]] erinnert an ihn ein Stolperstein.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 8. Juni 2012 wurden vor dem Hamburger Rathaus [[Stolpersteine]] für die ermordeten Mitglieder der Hamburgischen Bürgerschaft verlegt, darunter auch für Hans Westermann.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stolpersteine-hamburg.de/dateien/Stolpersteine_fuer_ermordete_MdHB_endgueltige_Inschriften.pdf Stolpersteine für ermordete MdHB endgueltige Inschriften Rathaus Hamburg] (PDF; 15&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945&lt;br /&gt;
   |Auflage=2., überarbeitete und stark erweiterte&lt;br /&gt;
   |Verlag=Dietz&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2008&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-320-02130-6&lt;br /&gt;
   |Online=[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/hans-westermann bundesstiftung-aufarbeitung.de]&lt;br /&gt;
   |Abruf=2020-11-17}}&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Eiber]]: &amp;#039;&amp;#039;Arbeiter und Arbeiterbewegung in der Hansestadt Hamburg in den Jahren 1929 bis 1939. Werftarbeiter, Hafenarbeiter und Seeleute. Konformität, Opposition, Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; Lang, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-631-31727-1.&lt;br /&gt;
* Stefanie Harrecker: &amp;#039;&amp;#039;Degradierte Doktoren. Die Aberkennung der Doktorwürde an der Ludwig-Maximilians-Universität München während der Zeit des Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039;  Utz, München 2007, ISBN 978-3-8316-0691-7 (zu [[Franz Zorell (Ozeanograf)|Franz Zorell]]).&lt;br /&gt;
* Jörn Lindner, Frank Müller: &amp;#039;&amp;#039;Mitglieder der Bürgerschaft. Opfer totalitärer Verfolgung.&amp;#039;&amp;#039; 3., überarbeitete und ergänzte Auflage. Herausgegeben von der Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg. Hamburg 2012, {{DNB|1023694999}}, S. 87–89.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.stolpersteine-hamburg.de/?MAIN_ID=7&amp;amp;BIO_ID=4202 Stolpersteine Hamburg. Hans Westermann] Textübernahme aus Jörn Lindner, Frank Müller: &amp;#039;&amp;#039;Mitglieder der Bürgerschaft. Opfer totalitärer Verfolgung&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage 2012.&lt;br /&gt;
* [https://www.stolpersteine-hamburg.de/?&amp;amp;MAIN_ID=7&amp;amp;r_name=Westermann&amp;amp;r_strasse=&amp;amp;r_bezirk=&amp;amp;r_stteil=&amp;amp;r_sort=Nachname_AUF&amp;amp;recherche=recherche&amp;amp;submitter=suchen&amp;amp;BIO_ID=2891 Biografie zu Hans Westermann] bei &amp;#039;&amp;#039;stolpersteine-hamburg.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1021306924|VIAF=238837241}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Westermann, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Novemberrevolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerkschafter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer in einem Konzentrationslager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Fuhlsbüttel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Hamburg-Altstadt ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Hamburg-Neustadt ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Westermann, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Westermann, Hans Heinrich Emil Theodor&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD, KPD), MdHB und antifaschistischer Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Februar 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. März 1935&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AxelHH</name></author>
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