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	<title>Hans Wenke - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Dmicha: /* Leben */ WL</title>
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		<updated>2026-02-14T09:05:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; WL&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Wenke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. April]] [[1903]] in [[Sangerhausen]]; † [[27. Februar]] [[1971]] in [[Hamburg]]) war ein deutscher Erziehungswissenschaftler und parteiloser Bildungspolitiker. Er war von 1963 bis 1965 Gründungsrektor der Bochumer [[Ruhr-Universität]], bis er aufgrund von publik gewordenen Äußerungen während der NS-Zeit abberufen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Gastwirts studierte Philosophie, Pädagogik, Psychologie und Geschichte an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]], wurde dort 1926 zum Dr. phil. promoviert und anschließend Assistent von [[Eduard Spranger]]. 1939 ging er als Dozent für Pädagogik und Philosophie an die [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg|Universität Erlangen]], wo er 1941 [[Außerordentlicher Professor|außerordentlicher]] und 1943 [[ordentlicher Professor]] für Psychologie und Pädagogik wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Nachrichtenblatt der Deutschen Wissenschaft und Technik, Organ des Reichsforschungsrates |Titel=Forschungen und Fortschritte |TitelErg=Personalnachrichten. Ernennungen |Band=19, 23/24 |Datum=1943 |Seiten=252}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1947 folgte er einem [[Berufung (Amt)|Ruf]] an die [[Universität Hamburg]], wechselte aber bereits 1949 nach [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Tübingen]], wo er bis 1954 blieb. Dort trat Wenke in der Folgezeit auch hochschulpolitisch in Erscheinung und wurde 1953 zum [[Rektor]] gewählt. Im selben Jahr übernahm er auch den Vorsitz im [[Deutscher Ausschuss für das Erziehungs- und Bildungswesen|Deutschen Ausschuss für das Erziehungs- und Bildungswesen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Hans Wenke.jpg|mini|hochkant|Grabstätte auf dem Waldfriedhof Buchholz]]&lt;br /&gt;
1954 wurde Wenke durch die [[Hamburgische Bürgerschaft]] in den Senat gewählt und von diesem als Präses in die Schulbehörde entsandt. Er bekleidete dieses Amt bis 1957. Ab 1963 war Wenke Gründungsrektor der Bochumer [[Ruhr-Universität]], wurde jedoch von diesem Amt abberufen, weil mehrere seiner Äußerungen während der NS-Zeit in der Öffentlichkeit bekannt geworden waren. Wenke hatte gemäß einem Bericht im Spiegel in der &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Deutschkunde&amp;#039;&amp;#039; 1934 geschrieben: „Maßstab für die Kraft und den Wert eines Volkes“ liege „in der biologischen, d. h. rassischen Anlage und Substanz“. „Rassenpflege (ist) nicht nur eine berechtigte Forderung, sondern eine Notwendigkeit für die Zukunft des deutschen Volkes“. Auch in einer Besprechung des Buches &amp;#039;&amp;#039;Sieg Heil, SA&amp;#039;&amp;#039; habe Wenke den SA-Geist gefeiert, weil die durch ihn verkörperte „Festigkeit der Gesinnung (...) die stärkste Grundlage der national-sozialistischen Bewegung“ sei.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/politik/schatten-ueber-der-ruhr-a-4af26b0d-0002-0001-0000-000046170005?context=issue &amp;#039;&amp;#039;Schatten über der Ruhr&amp;#039;&amp;#039;]. In: Der Spiegel 14/1965, 30. März 1965 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu seiner [[Emeritierung]] 1967 lehrte Wenke erneut an der Universität Hamburg. Seine Lehrtätigkeit in Hamburg war am Ende überschattet von heftigen Auseinandersetzungen mit Studenten der [[68er-Bewegung]]. So schrieb der Pädagogik-Student und [[Sozialistischer Deutscher Studentenbund|SDS]]-Aktivist [[Reinhold Oberlercher]] in der Studenten-Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;auditorium&amp;#039;&amp;#039;: „Zumutungen vom Schlage Wenkescher Vorlesungen sind nur dadurch zu kritisieren, daß man sie sprengt“. Tatsächlich sah sich wenige Wochen später Wenke durch lautstarke Protest- und Schmährufe veranlasst eine Vorlesung abzubrechen und den Hörsaal zu verlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/politik/irre-geworden-a-f268b0f6-0002-0001-0000-000046165036?context=issue &amp;#039;&amp;#039;Irre geworden&amp;#039;&amp;#039;]. In: Der Spiegel 52/1967, 17. Dezember 1967&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenke war von 1958 bis 1961 Mitglied des Vorstands der [[Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit|Friedrich-Naumann-Stiftung]]. 1958 und von 1961 bis 1969 war im Kuratorium der Stiftung und von 1969 bis 1971 in deren Beirat tätig. 1960 wurde er zum Vorsitzenden der Kommission zur Beratung der Bundesregierung in Fragen der [[Politische Bildung|politischen Bildung]] berufen.&lt;br /&gt;
Nach seiner Emeritierung lehrte Wenke als [[Honorarprofessor]] erneut an der Ruhr-Universität. Ebenfalls seit 1967 leitete er bis zu seinem Tod das [[Hans-Bredow-Institut]] für Medienforschung in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Wenke ruht auf dem Waldfriedhof in [[Buchholz in der Nordheide]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000005743}}&lt;br /&gt;
* Julia Weis: &amp;#039;&amp;#039;Rücktritte und Entlassungen&amp;#039;&amp;#039;. In: Torben Fischer, [[Matthias N. Lorenz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der „Vergangenheitsbewältigung“ in Deutschland. Debatten- und Diskursgeschichte des Nationalsozialismus nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. Bielefeld: Transcript, 2007, ISBN 978-3-89942-773-8, S. 149f.&lt;br /&gt;
* {{NDB|27|785|786|Wenke, Hans|Anne Hild|11728629X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11728629X}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bundesarchiv.de/cocoon/barch/0010/k/k1961k/kap1_3/para2_3.html Biografische Angaben aus: Kabinettsprotokolle online (Bundesarchiv)]&lt;br /&gt;
* [http://www.ruhr-uni-bochum.de/universitaet/menschen/rektorate/index.html Rektorenliste der Ruhr-Universität Bochum]&lt;br /&gt;
* [https://hamburg-ns-dabeigewesene.de/item/977 Biografien-Datenbank: NS‑Dabeigewesene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Hamburger Schulsenatoren&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Rektoren der Ruhr-Universität Bochum&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11728629X|LCCN=no/98/116319|VIAF=17995829}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wenke, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Standort Erlangen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Eberhard Karls Universität Tübingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildungspolitik (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburger Senator (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Eberhard Karls Universität Tübingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Ruhr-Universität Bochum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Kuratorium der Friedrich-Naumann-Stiftung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Beirat der Friedrich-Naumann-Stiftung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Vorstand der Friedrich-Naumann-Stiftung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Humboldt-Universität zu Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wenke, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Erziehungswissenschaftler und parteiloser Bildungspolitiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. April 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sangerhausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Februar 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dmicha</name></author>
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