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	<title>Hans Weisbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Edgar Weisbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Juli]] [[1885]] in [[Głogów|Glogau]], [[Schlesien]]; † [[23. April]] [[1961]] in [[Wuppertal]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Dirigent]] und [[Pianist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Weisbach entstammte einer Soldatenfamilie.&amp;lt;ref&amp;gt;Fred K. Prieberg: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, S. 8143.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits ab dem siebten Lebensjahr erhielt er sowohl Klavier- als auch Geigenunterricht und trat schon als Schüler bei verschiedenen [[Kammermusik|Kammerkonzerten]] in Erscheinung. Nach seinem Abitur studierte er an der [[Universität der Künste Berlin|Akademischen Hochschule für Musik in Berlin]] zunächst bei [[Joseph Joachim]] und [[Andreas Moser (Musiker)|Andreas Moser]] Geige, danach bei [[Ernst Rudorff]] und [[Georg von Petersenn]] Klavier und schließlich bei [[Robert Hausmann]] das Dirigieren. Zusätzlich belegte er noch Studiengänge in [[Philosophie]] und [[Musikwissenschaft]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1908 wechselte Weisbach nach München, wo er am dortigen Hoftheater, der heutigen [[Bayerische Staatsoper|Bayerischen Staatsoper]] unter [[Felix Mottl]] als Kapellmeistervolontär wirkte und zeitgleich weitere Vorlesungen an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] besuchte. Drei Jahre später zog es ihn nach Frankfurt, wo er als [[Pianist]] und Kammermusiker bei eigenen Konzertveranstaltungen und für die [[Frankfurter Museumsgesellschaft]] tätig war und darüber hinaus als zweiter Dirigent den „Rühlschen Oratorienverein“ leitete. Nach einer kurzen Episode in [[Worms]], wo er 1913 die Leitung der Konzertgesellschaft übernahm, und in Wiesbaden sowie einer kriegsbedingten Unterbrechung, wurde er 1919 zum städtischen Musikdirektor des [[Philharmonisches Orchester Hagen|Philharmonischen Orchesters in Hagen/Westfalen]] gewählt, wo er 1926 die Uraufführung von [[Paul Graener]]s Konzert für Klavier und Orchester (op. 72) mit [[Käthe Heinemann]] als Solistin leitete. In Hagen war Weisbach maßgeblich daran beteiligt, dass die erst halb fertige und beschädigte [[Stadthalle Hagen|Stadthalle]] fertiggestellt wurde und im Jahr 1923 das erste Hagener Musikfest stattfinden konnte. Neben dieser Tätigkeit leitete er ab 1924 zusätzlich noch die Konzertgesellschaft [[Barmen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich wurde er 1926 nach einigen erfolgreichen Auftritten als Gastdirigent zum Nachfolger von [[Georg Schnéevoigt]] als städtischer [[Musikdirektor|Generalmusikdirektor]] nach [[Düsseldorf]] berufen. Sein erster großer Auftritt mit den [[Düsseldorfer Symphoniker]]n und einem anspruchsvollen Programm im Rahmen der Eröffnungsfeier der Großen &amp;#039;&amp;#039;„Ausstellung für Gesundheitspflege, soziale Fürsorge und Leibesübungen“&amp;#039;&amp;#039; ([[GeSoLei]]) wurde zu einem viel beachteten Erfolg. In der Folgezeit leitete er neben dem saisonalen Programm zweimal das [[Niederrheinisches Musikfest|Niederrheinische Musikfest]] sowie zahlreiche Ur- und Erstaufführungen wie beispielsweise die &amp;#039;&amp;#039;„Missa Symphonica“&amp;#039;&amp;#039; für gemischten Chor, Soli, Orchester und Orgel op. 36 und das &amp;#039;&amp;#039;„Requiem“&amp;#039;&amp;#039; von [[Lothar Windsperger]], die &amp;#039;&amp;#039;„Vier Marianische Antiphonen“&amp;#039;&amp;#039; für gemischten Chor, 9 Solo-Instrumente, Orgel und Orchester von [[Wolfgang Fortner]] und &amp;#039;&amp;#039;„Die Weihe der Nacht“&amp;#039;&amp;#039; von ihm selbst als Uraufführungen sowie &amp;#039;&amp;#039;„König David“&amp;#039;&amp;#039; von [[Arthur Honegger]], die „&amp;#039;&amp;#039;[[Stabat mater]]&amp;#039;&amp;#039;“ op. 53 von [[Karol Szymanowski]] und &amp;#039;&amp;#039;„Hymnus“&amp;#039;&amp;#039; von [[Heinz Schubert (Komponist)|Heinz Schubert]] als deutsche Erstaufführungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer letzten Konzertveranstaltung am 8./9. Februar 1933 beendete Weismann seine Tätigkeit in Düsseldorf und zog nach Leipzig, wo er bis 1939 die Leitung des Rundfunk-Sinfonieorchesters Leipzig, dem heutigen [[MDR-Sinfonieorchester]] übernahm. Anschließend wechselte er in schwierigen Kriegsjahren nach [[Wien]]. Hier leitete Weisbach bis 1944 die [[Wiener Symphoniker]], ein Orchester, in dem es seit der deutschen Machtübernahme einen überproportional großen Anteil an Parteimitgliedern und Anwärtern auf die Parteimitgliedschaft gab. Er war dort unter anderem verantwortlich für die so genannten &amp;#039;&amp;#039;[[Kraft durch Freude|Kraft-durch-Freude]]-Konzerte&amp;#039;&amp;#039;, für Auftritte im Reichsrundfunk und für die Aufführung der großen Wiener Konzertserien, ehe das Orchester – bereits personell durch Einberufungen zum Kriegsdienst erheblich reduziert – im August 1944 stillgelegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er ein [[Entnazifizierung]]sverfahren durchlaufen hatte – er war seit 1937 Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] – berief man ihn schließlich im Jahr 1947 zum städtischen Musikdirektor nach [[Wuppertal]], wo er auch seine Laufbahn beendete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weisbach galt zeitlebens als ein international anerkannter Kenner und Interpret der Musik von [[Johann Sebastian Bach]], welche er in zahlreichen Aufführungen (u.&amp;amp;nbsp;a. mit dem [[London Symphony Orchestra]]) immer wieder zu Gehör brachte. Als Anerkennung für sein Lebenswerk und für seine musikalischen Aufbaujahre in Hagen und Wuppertal erhielt Hans Weisbach 1955 den [[von der Heydt-Kulturpreis]] sowie das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Große Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weisbach, Hans&amp;#039;&amp;#039;. In: John L. Holmes: &amp;#039;&amp;#039;Conductors on Record.&amp;#039;&amp;#039; Greenwood Press, Westport 1982, ISBN 0-575-02781-9, S. 708–709.&lt;br /&gt;
* [[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 8142–8151. [https://archive.org/details/handbuch-ns-musiker-prieberg online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117276618}}&lt;br /&gt;
* {{Bach Cantatas|Bio|Weissbach-Hans}}&lt;br /&gt;
* [http://www.staedtischermusikvereinduesseldorf.de/lebenslauf/lebenslauf_druck.php Lebenslauf von Hans Weisbach] in der Chronik des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=mDdUmIWA0jw&amp;amp;list=PL305QxGeGqIcItFmQGo9zN7l3NKrAcmGz Audiorestauration: Richard Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Rienzi&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1937, Leitung: Hans Weisbach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Chefdirigenten des MDR Sinfonieorchesters&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Chefdirigenten der Wiener Symphoniker&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117276618|LCCN=n83073648|VIAF=785874}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weisbach, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dirigent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmusikdirektor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Städtischer Musikdirektor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des von der Heydt-Kulturpreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Wuppertal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Weisbach, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Weisbach, Hans Edgar (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Dirigent und städtischer Generalmusikdirektor in Düsseldorf, Hagen und Wuppertal&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Juli 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Głogów|Glogau]], Schlesien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. April 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wuppertal]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ArthurMcGill</name></author>
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