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	<title>Hans Venedey - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T04:45:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Venedey&amp;diff=783262&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-07-28T17:16:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Venedey&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. November]] [[1902]] in [[Luzern]]; † [[9. Januar]] [[1969]] in [[Konstanz]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;stolpersteine&amp;quot;&amp;gt;Uwe Brügmann: &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20160304082355/http://www.stolpersteine-konstanz.de/index.html?venedey_hans.htm Hans Jakob Venedey, 1902-1969]&amp;#039;&amp;#039;, in: Stolpersteine Konstanz.&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher Jurist und Politiker ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Venedey wurde in eine [[bürgerliche]] Juristenfamilie geboren. Er war der Sohn von [[Martin Venedey]] und der Enkel von [[Jacob Venedey]]. Seine Brüder sind [[Hermann Venedey]], Jakob Venedey, Gustav Venedey und Michael Venedey.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur im Jahr 1922 an der Oberrealschule in Konstanz (heute: [[Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Konstanz]])&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander-von-Humboldt-Gymnasium (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bürgerschule, Zeppelin-Oberrealschule, Alexander-von-Humboldt-Gymnasium 1830 – 1980. Die Schrift zum Jubiläum der Schule am Schottenplatz in Konstanz&amp;#039;&amp;#039;. Redaktion: Franz Eberhard Bühler, Ulf Göpfrich, Erich Keller, Walter Lehn, Wilhelm Leonhard, Dieter Städele. Verlag Friedrich Stadler, Konstanz 1980, 311 S., ISBN 3-7977-0060-1, S. 269.&amp;lt;/ref&amp;gt; studierte er Rechts- und Staatswissenschaften in [[Freiburg im Breisgau]], trat anschließend als [[Rechtsanwalt]] in die väterliche Kanzlei ein und übte eine Tätigkeit als Strafverteidiger aus. Während seines Studiums war er von 1922 bis 1925 Mitglied der [[Freiburger Burschenschaft Alemannia]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Engagement während der Weimarer Republik ===&lt;br /&gt;
Venedey trat 1926 der SPD bei und war während der Zeit der [[Weimarer Republik]] Mitglied des [[Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold|Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold]]. Ferner war er Vorsitzender der [[Eiserne Front|Eisernen Front]] in Konstanz. Venedey war von 1929 bis 1933 Ratsmitglied der Stadt Konstanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verfolgung im Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme protestierte Hans Venedey am 6. März 1933 gegen die Hakenkreuzfahne auf dem Konstanzer Rathaus. Venedey wurde am 14. März 1933 aus politischen Gründen kurzzeitig in „[[Schutzhaft (Nationalsozialismus)|Schutzhaft]]“ genommen. Sein Vater Martin Venedey, der Abgeordneter von 1891 bis 1921 in der [[Badische Ständeversammlung|Badischen Ständeversammlung]] und im [[Landtag der Republik Baden|Badischen Landtags]] war&amp;lt;ref&amp;gt;[[Liste der Mitglieder des Landtages (Republik Baden) (1. Wahlperiode)]]&amp;lt;/ref&amp;gt;, erreichte seine Freilassung. Am 21. März 1933 wurde Hans Venedey die Zulassung als Rechtsanwalt am Konstanzer Landgericht entzogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stolpersteine&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Emigration und Internierung ===&lt;br /&gt;
Vor einer bevorstehenden neuerlichen Verhaftung emigrierte Hans Venedey im Juli 1933 über [[Basel]] nach [[Paris]], im Jahr 1934 nach [[Zürich]]. Wegen der nicht verlängerten Aufenthaltsgenehmigung für die Schweiz kehrte er 1936 nach Paris zurück und setzte sich dort seit 1936 für die Rechte der deutschen Emigranten ein. Nach der deutschen Besetzung Nordfrankreichs wurde er 1940 zunächst in Paris, dann in [[Le Vernet (Internierungslager)|Le Vernet]] in der unbesetzten Zone der [[Vichy-Regierung]] interniert. Im Jahr 1942 konnte er über [[Lyon]] in die Schweiz fliehen, wo er sich der Widerstandsgruppe „[[Bewegung Freies Deutschland]]“ anschloss. Er kehrte im August 1945 nach Deutschland zurück, war seit 1946 als Rechtsanwalt in Konstanz und später als Rechtsanwalt und Notar in [[Wiesbaden]] tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;südkurier&amp;quot;&amp;gt;Philipp Zieger: &amp;#039;&amp;#039;Stolperstein für Venedey.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Südkurier.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe Konstanz, vom 11. April 2012, S. 21.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;stolpersteine&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partei ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] schloss er sich erneut der SPD an. 1946 wurde er aus der Partei ausgeschlossen, nachdem er sich zuvor zusammen mit dem hessischen Arbeitsminister [[Oskar Müller (Politiker)|Oskar Müller]] für eine Ausweitung der Zusammenarbeit mit der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] ausgesprochen hatte. &lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Siegfried Höxter#Höxter-Venedey|titel1=Venedey im Visier des OSS-Agenten Siegfried Höxter}}&lt;br /&gt;
Von September 1947 bis Januar 1949 war Venedey Vertreter der [[Trizone|Westzonen]]-KPD im Parteivorstand der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rehabilitierung ===&lt;br /&gt;
Venedey amtierte vom 26. Oktober 1945 bis zum 7. August 1946 als Staatsminister des Innern in der von Ministerpräsident [[Karl Geiler]] geführten und von der US-amerikanischen Militärverwaltung ernannten Regierung des Landes [[Groß-Hessen]] ([[Kabinett Geiler]]). Während seiner Amtszeit beteiligte er sich vor allem am Aufbau der Inneren Verwaltung und der Formulierung der Landesverfassung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Antrag auf Haftentschädigung und Ersatz des Verdienstausfalls während der Emigration wurde abgelehnt und erst nach Einspruch im Jahr 1959 anerkannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;südkurier&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hans-venedey-konstanz.jpg|mini|Stolperstein für Hans Venedey im Innenhof des Rathauses Konstanz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2012 wurde für Hans Venedey im Innenhof des Rathauses Konstanz in der Kanzleistraße, seiner Wirkungsstätte als SPD-Gemeinderat von 1930 bis 1933, ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] verlegt zum Gedenken an seine Verfolgung während des Nationalsozialismus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stolpersteine&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Venedey, Hans&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 1980, S. 780.&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 6: &amp;#039;&amp;#039;T–Z.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2005, ISBN 3-8253-5063-0, S. 120–121.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Uwe Brügmann: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.stolpersteine-konstanz.de/index.htm?venedey_hans.htm Hans Jakob Venedey, 1902-1969]&amp;#039;&amp;#039;, in: Stolpersteine Konstanz&lt;br /&gt;
* Michael Venedey: &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20030731044927/http://www.sopos.org/aufsaetze/3dde513590d1c/1.phtml Bruder Hans und die Familientradition.]&amp;#039;&amp;#039;, in: Ossietzky 23/2002.&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000000431}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=1047561689|titel=Venedey, Hans-Jakob|datum=2021-04-15}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Innenminister Hessen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1047561689|VIAF=306358191}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Venedey, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innenminister (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Konstanz ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Reichsbanner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Venedey, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Venedey, Hans Jakob (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker (SPD), hessischer Staatsminister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. November 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Luzern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Januar 1969&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Konstanz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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