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	<title>Hans Unterleitner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Market: genauer</title>
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		<updated>2026-03-12T09:38:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ministerpräsident Kurt Eisner mit Frau und Minister Unterleitner, 1919.jpg|mini|[[Kurt Eisner]] mit Ehefrau Else und Minister Hans Unterleitner, 1919]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Unterleitner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Januar]] [[1890]] in [[Freising]]; † [[30. August]] [[1971]] in [[New York City]], [[New York (Bundesstaat)|New York]], [[Vereinigte Staaten]]) war ein deutscher Politiker ([[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]], [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hans Unterleitner war ein Sohn des Johann Unterleitner und der Sabina Niedermaier. Er hatte drei Geschwister. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] diente der gelernte Schlosser ab 1914 bei der [[Bayerische Armee|bayerischen Armee]] und wurde zum [[Unteroffizier]] befördert. Anfang 1917 wurde er zwecks Arbeitsaufnahme bei einer Münchener Werkzeugfabrik zur Ersatztruppe versetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bayerisches Kriegsarchiv|Bayerisches Hauptstaatsarchiv IV]], Kriegsstammrolle 2720, Eintrag 848 (Res. Inf. Rgt. 8, 12. Komp.); digitalisierte Kopie bei ancestry.com, eingesehen am 28. April 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mitorganisator des [[Januarstreik 1918|Januarstreiks 1918]] wurde er verhaftet und war vom 2. Februar bis 22. Oktober 1918 in Untersuchungshaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Joachim Lilla |url=https://verwaltungshandbuch.bavarikon.de/VWH/Unterleitner,_Hans |titel=Unterleitner, Hans |werk=Staatsminister, leitende Verwaltungsbeamte und (NS-) Funktionsträger in Bayern 1918 bis 1945 |abruf=2025-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterleitner wurde im Zuge der [[Novemberrevolution]] in [[Bayern]] und der Ausrufung der bayerischen Republik im November 1918 von [[Kurt Eisner]] als Staatsminister für soziale Fürsorge in dessen Kabinett berufen. Nach der Ermordung Eisners führte er dieses Amt kurz im Kabinett von [[Martin Segitz]] weiter, der der [[Bayerischer Landtag (Weimarer Republik)|Landtag]] erkannte ihn aber nicht an und wählte am 17. März [[Johannes Hoffmann (Politiker, 1867)|Johannes Hoffmann]] (ebenfalls SPD) als Verfechter einer pluralistisch-parlamentarischen Demokratie zum [[Bayerischer Ministerpräsident|Ministerpräsidenten Bayerns]].  Unterleitner übergab sein Amt schließlich am 8. April 1919 an [[Hans Gasteiger]]. Der großbürgerliche Rechtsanwalt [[Max Friedlaender (Jurist, 1873)|Max Friedlaender]], der selbst im Jahr 1938 als Jude fliehen musste, sprach als politischer Gegner in seinen Erinnerungen 1939 von „radikalen Nullen wie dem Kanalarbeiter Unterleitner Hans“.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Friedlaender: {{Webarchiv|url=https://brak.de/die-brak/die-lebenserinnerungen-des-rechtsanwalts-max-friedlaender/ |wayback=20210112235133 |text=Bundesrechtsanwaltskammer: &amp;#039;&amp;#039;Die Lebenserinnerungen des Rechtsanwalts Max Friedlaender&amp;#039;&amp;#039; }}, bei der [[Bundesrechtsanwaltskammer]], S. 175.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Oktober 1919 erfolgte die Hochzeit mit Ilse Hedwig Eisner (1895–1963), einer Tochter Kurt Eisners.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1920 wurde Unterleitner für die USPD in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] gewählt, dem er ununterbrochen bis 1933 angehörte, zunächst für die USPD, später für die SPD. Im Jahr der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] 1933 wurde Unterleitner verhaftet und in das [[KZ Dachau]] deportiert, wo er bis 1935 einsaß. Er erlitt  Misshandlungen durch KZ-Personal und kommunistische Mithäftlinge. Anfang 1936 konnte er mit der Unterstützung [[Wilhelm Hoegner]]s in die Schweiz fliehen und erhielt politisches Asyl. Im Oktober 1939 emigrierte er durch Vermittlung von [[Léon Blum]] über Genua in die USA.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Dort schloss er sich dem von [[Albert Grzesinski]] gegründeten [[German-American Council for the Liberation of Germany from Nazism]] an, dessen Vorstandsmitglied er wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende versuchte [[Wilhelm Hoegner]] als Bayerischer Ministerpräsident, Unterleitner wieder in das Kabinett zu holen. Der zog es jedoch vor, in den USA zu bleiben, wo er am 30. August 1971 verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände der ehemaligen [[Vimy-Kaserne]] in Freising ist der &amp;#039;&amp;#039;Hans-Unterleitner-Weg&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unterleitner, Hans.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 1980, S. 777.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|117310549}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117310549|VIAF=10620008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Unterleitner, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesminister (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Freising)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Unterleitner, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (USPD, SPD), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Januar 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Freising]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. August 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[New York City]], [[New York (Bundesstaat)|New York]], Vereinigte Staaten&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Market</name></author>
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