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	<title>Hans Ulrich Instinsky - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Ulrich_Instinsky&amp;diff=1203635&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Woldemar1958 am 12. Juli 2024 um 11:46 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Instinsky Hans-Ulrich a.jpg|mini|Grab von Hans Ulrich Instinsky auf dem Hauptfriedhof in Mainz]]&lt;br /&gt;
__KEIN_INHALTSVERZEICHNIS__&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Ulrich Instinsky&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. März]] [[1907]] in [[Freiberg]] in Sachsen; † [[30. Juni]] [[1973]] in [[Mainz]]) war ein deutscher [[Alte Geschichte|Althistoriker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem humanistischen Gymnasium wurde Hans Ulrich Instinsky von [[Karl Buchheim]] maßgeblich geprägt. Nach dem Abitur in Freiberg im Jahr 1926 studierte er für drei Semester Geschichte, Klassische Philologie und Germanistik an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität München]]. Doch unter dem Einfluss von [[Helmut Berve]] entschied er sich für die Alte Geschichte und ging 1927, als Berve nach [[Universität Leipzig|Leipzig]] berufen wurde, mit ihm dorthin. In Leipzig studierte er zwei Semester Klassische Philologie und Klassische Archäologie. Anschließend folgten weitere sechs Semester an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität Freiburg]] und die dortige [[Promotion (Doktor)|Promotion]] im Jahr 1931 bei [[Walther Kolbe (Historiker)|Walther Kolbe]] mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Die Abfassungszeit der Schrift vom Staate der Athener&amp;#039;&amp;#039;. Eine geplante akademische Laufbahn brach er wegen der ausbrechenden [[Weltwirtschaftskrise]] zunächst ab und arbeitete fünf Jahre als Journalist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1936 übernahm Instinsky als wissenschaftlicher Hilfsarbeiter an der [[Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften|Berliner Akademie der Wissenschaften]] die Herausgabe der römischen [[Miliarium|Meilensteininschriften]] für das &amp;#039;&amp;#039;[[Corpus Inscriptionum Latinarum]]&amp;#039;&amp;#039;. Seine aus dem christlichen Glauben resultierende Ablehnung des [[Nationalsozialismus]] behinderte dabei seine akademische Laufbahn.&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Folgenden [[Stefan Rebenich]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Anpassung und Widerstand? Die Berliner Akademie der Wissenschaften von 1933 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Beat Näf]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Antike und Altertumswissenschaft in der Zeit von Faschismus und Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Texts and Studies in the History of Humanities.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1). Edition Cicero, Mandelbachtal u. a. 2001, ISBN 3-934285-46-5, S. 203–244, hier: S. 220 f. ([https://archiv.ub.uni-heidelberg.de/propylaeumdok/volltexte/2007/55/ online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Krankheitsbedingt musste er nur für kurze Zeit Wehrdienst leisten. Instinskys [[Habilitation]] an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]] wurde anschließend von [[Wilhelm Weber (Historiker)|Wilhelm Weber]], einem überzeugten Nationalsozialisten, verhindert; stattdessen [[Habilitation|habilitierte]] er sich 1942 in [[Johann Wolfgang Goethe-Universität|Frankfurt am Main]] durch Fürsprache von [[Matthias Gelzer]] mit dem Thema &amp;#039;&amp;#039;Kaiser und Ewigkeit&amp;#039;&amp;#039; und hielt seine Probevorlesung durch Vermittlung seines Studienfreundes [[Hans Schaefer (Althistoriker)|Hans Schaefer]] im März 1943 in Heidelberg. Die Berliner Philosophische Fakultät lehnte es jedoch weiterhin ab, ihm die &amp;#039;&amp;#039;venia legendi&amp;#039;&amp;#039; zu verleihen. Stattdessen übernahm Instinsky 1943 auf Vermittlung [[Bruno Snell]]s eine Lehrstuhlvertretung in [[Historisches Seminar (Universität Hamburg)|Hamburg]]. Im selben Jahr lehnte er es gemeinsam mit [[Herbert Nesselhauf]] ab, anstelle der als Juden im Sinne der [[Nürnberger Rassegesetze]] geltenden und daher entlassenen [[Arthur Stein (Althistoriker)|Arthur Stein]] und [[Edmund Groag]] als Herausgeber des dritten Bandes der Neuauflage der &amp;#039;&amp;#039;[[Prosopographia Imperii Romani]]&amp;#039;&amp;#039; genannt zu werden. Instinsky erhielt im Februar 1945 eine Dozentur in [[Historisches Seminar (Universität Hamburg)|Hamburg]] und blieb dort bis 1948 tätig. In diesem Jahr nahm er den Ruf auf eine Professur für Alte Geschichte an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz|Universität Mainz]] an. Berufungen nach Würzburg, Berlin und Bochum lehnte er in den Folgejahren ab. Seit 1969 war Instinsky ordentliches Mitglied der Mainzer [[Akademie der Wissenschaften und der Literatur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er veröffentlichte über 150 Titel. Die Schwerpunkte seiner Arbeit waren der frühe [[Hellenismus]], die römische [[Prinzipat]]szeit und die [[Spätantike]]. Instinsky setzte sich in seinen Werken und Forschungen intensiv mit der heidnischen Antike und dem aufkommenden Christentum auseinander. Er war auch auf epigraphischem und numismatischem Gebiet tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Christ]]: &amp;#039;&amp;#039;Klios Wandlungen. Die deutsche Althistorie vom Neuhumanismus bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 2006, ISBN 3-406-54181-X, S. 92–93.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Instinsky war verheiratet; aus der Ehe gingen sechs Kinder hervor.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Schmitthenner: &amp;#039;&amp;#039;Nekrolog Hans Ulrich Instinsky †.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Historische Zeitschrift]]&amp;#039;&amp;#039; 218 (1974), S. 781–784, hier: S. 782.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er starb im Juni 1973 an Herzversagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der spätrömische Silberschatzfund von Kaiseraugst&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Akademie der Wissenschaften und der Literatur. Abhandlungen der Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 1971, Nr. 5, {{ISSN|0002-2977}}). Verlag der Akademie der Wissenschaften und der Literatur u. a., Mainz u. a. 1971.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Formalien im Briefwechsel des Plinius mit Kaiser Trajan&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Akademie der Wissenschaften und der Literatur. Abhandlungen der Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 1969, Nr. 12). Verlag der Akademie der Wissenschaften und der Literatur u. a., Mainz u. a. 1969.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Marcus Aurelius Prosenes – Freigelassener und Christ am Kaiserhof&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Akademie der Wissenschaften und der Literatur. Abhandlungen der Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 1964, Nr. 3). Verlag der Akademie der Wissenschaften und der Literatur u. a., Mainz/Wiesbaden 1964.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die alte Kirche und das Heil des Staates.&amp;#039;&amp;#039; Kösel, München 1963.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Siegel des Kaisers Augustus. Ein Kapitel zur Geschichte und Symbolik des antiken Herrschersiegels&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Beiträge zur Altertumswissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 16, {{ZDB|525848-0}}). Grimm, Baden-Baden 1962.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Jahr der Geburt Christi. Eine geschichtswissenschaftliche Studie.&amp;#039;&amp;#039; Kösel, München 1957.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bischofsstuhl und Kaiserthron.&amp;#039;&amp;#039; Kösel, München 1955.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sicherheit als politisches Problem des römischen Kaisertums&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Beiträge zur Altertumswissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 3). Verlag für Kunst und Wissenschaft, Baden-Baden 1952.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alexander der Große am Hellespont.&amp;#039;&amp;#039; Küpper, Godesberg 1949.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kaiser und Ewigkeit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hermes (Zeitschrift)|Hermes]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 27, H. 3/4, 1942, S. 313–355 (zugl.: Frankfurt am Main, Universität, Habilitations-Schrift, 1942).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Abfassungszeit der Schrift vom Staate der Athener.&amp;#039;&amp;#039; Mauckisch, Freiberg in Sachsen 1933 (zugl.: Freiburg (Breisgau), Universität, Dissertation, 1931).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hans Ulrich Instinsky. 1907–1973. Würdigung bei der Gedächtnisfeier des Fachbereichs 16 Geschichtswissenschaft der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz am 14. Dezember 1973.&amp;#039;&amp;#039; Johannes-Gutenberg-Universität Mainz am Rhein, Mainz 1973.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629234345/http://www.bautz.de/bbkl/i/instinsky_h_u.shtml |band=16|spalten=776-780|autor=Konrad Fuchs}}&lt;br /&gt;
* [[Walter Schmitthenner]]: &amp;#039;&amp;#039;Nekrolog Hans Ulrich Instinsky †.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Historische Zeitschrift]]&amp;#039;&amp;#039; 218 (1974), S. 781–784.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Hoben: &amp;#039;&amp;#039;Hans Ulrich Instinsky (1907–1973).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Heinz Duchhardt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mainzer Historiker&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der Universität Mainz.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 16). V&amp;amp;R unipress, Mainz University Press, Mainz 2020, ISBN 978-3-8471-1115-3, S. 19–38.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117139785}}&lt;br /&gt;
* [http://gutenberg-biographics.ub.uni-mainz.de/personen/register/eintrag/i/hans-instinsky.html Hans Ulrich Instinsky] im Mainzer Professorenkatalog&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Alte Geschichte in Mainz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117139785|VIAF=32766168}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Instinsky, Hans Ulrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Althistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epigraphiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Instinsky, Hans Ulrich &lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Althistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. März 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Freiberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Juni 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mainz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Woldemar1958</name></author>
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