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	<title>Hans Ulrich Granow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T03:07:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Ulrich_Granow&amp;diff=2307325&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2025-06-19T04:05:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Ulrich Granow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren [[21. Januar]] [[1902]] in [[Legnica|Liegnitz]], [[Deutsches Reich]]; gestorben [[9. August]] [[1964]] in [[Stockholm]]) war ein deutscher [[Diplomat]] in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] und [[Botschafter]] der [[Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)|Bundesrepublik Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des Arztes Otto Granow wuchs in [[Frankfurt am Main]] auf und besuchte dort das [[Lessing-Gymnasium (Frankfurt am Main)|Lessing-Gymnasium]]. An der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main|Frankfurter Universität]] studierte er [[Rechtswissenschaft]]en. Er [[Promotion (Doktor)|promovierte]] 1924 zum [[Doktor der Rechte|Dr. jur.]] und legte 1927 die zweite juristische Staatsprüfung ab. Er trat 1928 in den [[Auswärtiger Dienst|Auswärtigen Dienst]] ein und war in den Auslandsvertretungen in Bagdad, New York, Ottawa, Paris und Amsterdam eingesetzt. In [[Kanada]] war er von 1937 bis 1939 tätig und forderte am 14. März 1938 das kanadische Außenministerium auf, [[Nürnberger Gesetze|Rassengesetze]] einzuführen. Zum 1. April 1939 trat er der [[NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 7.025.233).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/11730783&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. Mai 1941 traf er als Nachhut&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Philipp Schröder: &amp;#039;&amp;#039;Deutschland und der Mittlere Osten im Zweiten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Musterschmidt, Göttingen 1975, ISBN 3-7881-1416-9. S. 118.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Fritz Grobba]]s in [[Bagdad]] ein, um ihn bei dessen Bemühungen zu unterstützen, den [[Irak]] gegen die [[Alliierte]]n zu mobilisieren. Nach der Niederlage der [[Militärputsch im Irak 1941|Putschisten]] gegen die Briten war er als Vertreter Grobbas zeitweilig Begleiter des vormaligen irakischen Ministerpräsidenten [[Raschid Ali al-Gailani]] und des „Großmuftis von Jerusalem“ [[Mohammed Amin al-Husseini]], die nach Deutschland geflohen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten zur Deutschen Auswärtigen Politik (ADAP), Serie E (1941–1945), Bd. II , # 193 S. 328ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab Oktober 1941 war er im besetzten [[Griechenland]] und übernahm in einem Lager bei [[Kap Sounion|Sunion]] die politische Führung der etwa 130 arabischen Freiwilligen, die den Kern einer irakisch-arabischen Armee bilden sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten zur Deutschen Auswärtigen Politik (ADAP), Serie E (1941–1945), Bd. II , # 253 S. 435.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daher wurde er auch 1944 auf dem [[Truppenübungsplatz Allentsteig|Truppenübungsplatz Döllersheim]] im Range eines [[Sonderführer|Sonderführers Z]] beim Deutsch-arabischen Bataillon 845 eingesetzt. Im September 1944 wurde Granow aufgrund des „[[Führererlass]] über die Fernhaltung international gebundener Männer von maßgebenden Stellen in Staat, Partei und [[Wehrmacht]] vom 19. Mai 1943“ entlassen, da er sich von seiner Frau, die geborene Niederländerin Marietje Coert, die seit der Hochzeit 1932 die deutsche Staatsbürgerschaft besaß, nicht scheiden lassen wollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine [[Internierung]] nach Kriegsende ist nichts bekannt. Ab November 1945 war Granow im hessischen Justizdienst und amtierte bis 1950 als [[Amtsrichter]] in [[Lauterbach (Hessen)|Lauterbach]]. Im Jahr 1946 war er außerdem Vorsitzender eines Überprüfungsamtes bei der Entnazifizierung. Über seine eigene [[Entnazifizierung]] ist nichts bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1950 wechselte er ins [[Bundesministerium der Finanzen|Bundesfinanzministerium]] und wurde zum [[Ministerialrat]] befördert. Im Februar 1953 ging er wieder in den Auswärtigen Dienst, zunächst als [[Generalkonsul]] in [[Singapur]], anschließend 1957 als [[Botschafter]] in der malaiischen Hauptstadt [[Kuala Lumpur]]. 1958 bis 1961 war er als Nachfolger von [[Gustav Strohm (Diplomat)|Gustav Strohm]] Botschafter in der [[Südafrikanische Republik|Südafrikanischen Republik]]. Der Leiter der Hamburger Pressestelle, [[Erich Lüth]], kritisierte den Botschafter 1961 wegen dessen „Anbiederung“ an die [[Apartheid]]politik der südafrikanischen Regierung, wo „Zurückhaltung am Platze gewesen wäre“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Munzinger|00000008564|Hans-Ulrich Granow||Internationales Biographisches Archiv 44/1964 vom 19. Oktober 1964}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Angabe seiner Tochter Bettina sprach Hans Ulrich Granow holländisch, was dem Afrikaans sehr ähnlich ist. Die Beherrschung der Landessprache machte in allen Ländern einen guten Eindruck und kann nicht als &amp;quot;Anbiederung&amp;quot; verstanden werden und schon gar nicht mit der Politik dieses Landes. Er verstand sich als Vertreter der BRD. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Mai 1963 bis August 1964 war er Botschafter in [[Stockholm]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://archiv.diplo.de/blob/2559262/022f60986c0b98569b9c74a6f3b63343/aufnahme-diplomatische-beziehungen-data.pdf |titel=Übersicht über die Aufnahme der diplomatischen Beziehungen, die Errichtung der Auslandsvertretungen und ihre Dienststellenleiter*innen (Stand: 2022) |werk=Auswärtiges Amt |seiten=130 |format=PDF |abruf=2023-01-20 |archiv-datum=2022-12-12 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20221212192612/https://archiv.diplo.de/blob/2559262/022f60986c0b98569b9c74a6f3b63343/aufnahme-diplomatische-beziehungen-data.pdf |offline=ja |archiv-bot=2025-06-19 04:05:35 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seinen vier Kindern wurde der älteste Sohn Dietrich (1933–2017) ebenfalls Diplomat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* Beiträge in:  &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch des Völkerrechts.&amp;#039;&amp;#039;  Begr. von [[Karl Strupp]], in völlig neu bearb. 2. Aufl. hrsg. von [[Hans-Jürgen Schlochauer]]. Berlin  : de Gruyter, 1960.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Maria Keipert (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871–1945.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Auswärtigen Amt, Historischer Dienst. Band 2: Gerhard Keiper, Martin Kröger: &amp;#039;&amp;#039;G–K.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn u. a. 2005, ISBN 3-506-71841-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000008564|Hans-Ulrich Granow||Internationales Biographisches Archiv 44/1964 vom 19. Oktober 1964}}&lt;br /&gt;
* [https://www.koeblergerhard.de/werwarwer.htm Eintrag] In: [[Gerhard Köbler]]: &amp;#039;&amp;#039;Wer war wer im deutschen Recht&amp;#039;&amp;#039; (Online-Version)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1275377335|VIAF=2375167202633067930001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Granow, Hans Ulrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Botschafter in Malaysia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Botschafter in Südafrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Botschafter in Schweden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist im auswärtigen Dienst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Finanzverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Amtsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der deutschen Außenpolitik 1933–1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Griechenlands 1941–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im Wingolf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Granow, Hans Ulrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Diplomat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Januar 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Legnica|Liegnitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. August 1964&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stockholm]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
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