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	<title>Hans Thimme - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T02:43:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Thimme&amp;diff=1118478&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Schriften */ Leerzeichen nach Punkt</title>
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		<updated>2025-02-10T18:47:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Schriften: &lt;/span&gt; Leerzeichen nach Punkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Thimme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Juni]] [[1909]] in [[Fallersleben]]; † [[1. April]] [[2006]] in [[Münster]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[evangelisch]]er [[Theologe]]. Er war als [[Präses]] der Geistliche Leiter der [[Evangelische Kirche von Westfalen|Evangelischen Kirche von Westfalen]] in [[Bielefeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Hans Thimme wurde als Sohn des Pfarrers und späteren Professors [[Wilhelm Thimme]] und Guste Capelle geboren und besuchte das Gymnasium in [[Soest]], wo er zu Ostern 1927 das Abitur bestand. Anschließend studierte er an den Universitäten [[Universität München|München]], [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]], [[Universität Marburg|Marburg]] und [[Westfälische Wilhelms-Universität|Münster (Westfalen)]] Theologie. In Münster absolvierte er zu Ostern 1932 das Erste und zu Ostern 1934 das Zweite Theologische Examen, wobei er am 1. März 1933 das [[Lizentiat]] der Theologie erwarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an das [[Vikariat (evangelisch)|Lehrvikariat]] in [[Derne]] ging er für ein Jahr an das Theologische Seminar in [[Princeton (New Jersey)|Princeton]] ([[Vereinigte Staaten|USA]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Thimme wurde am 7. August 1933 Hilfsprediger in [[Obersdorf (Wilnsdorf)|Rödgen]] und am 1. Mai 1934 Präsidialvikar in [[Bad Oeynhausen|Oeynhausen]]. Seine [[Ordination]] zum Geistlichen Amt fand am 21. Oktober 1934 statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der anschließenden fünfjährigen Tätigkeit als Gemeindepfarrer in [[Spenge]] hatte Thimme bis 1945 Kriegsdienst zu leisten. Als [[Ephorus]] des [[Predigerseminar Soest|Predigerseminars]] in [[Brackwede]] bei [[Bielefeld]] (später [[Soest]]) nahm er 1947 den Dienst in der Kirche wieder auf, im Jahre 1949 wurde er gleichzeitig nebenamtliches Mitglied der Kirchenleitung der Westfälischen Landeskirche. 1957 trat er das Amt eines [[Oberkirchenrat]]es im Landeskirchenamt in Bielefeld an und wurde drei Jahre später dort theologischer Vizepräsident.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1969 wurde er – in der Nachfolge von [[Ernst Wilm]] – zum Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen gewählt und wurde damit Leitender Geistlicher dieser Landeskirche. Bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand am 30. Juni 1977 übte er dieses Amt aus und übergab es dann an [[Heinrich Reiß]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Thimme war in seinem theologischen Denken und kirchlichen Engagement geprägt durch die Zeit des Kirchenkampfes während der Zeit des [[Nationalsozialismus]]. „Theologe bin ich im Kirchenkampf geworden“, sagte er später. Als Begleiter von [[Karl Koch (Theologe)|Karl Koch]] nahm er 1934 an der [[Barmer Bekenntnissynode]] teil. Als Präses setzte er sich besonders für eine missionarische Kirche ein, die ihren Öffentlichkeitsauftrag und ihre Weltverantwortung ernst nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thimme war seit dem 15. November 1935 mit Gertrud Ruhfus, Verlagsbuchhändlerstochter in Dortmund, verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Ämter ==&lt;br /&gt;
Thimme übernahm 1955 den Vorsitz der [[Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste]], den er über seinen Ruhestand hinaus innehatte. Von 1954 bis 1968 leitete er einen Arbeitsbereich für die Zusammenarbeit von Mann und Frau in Kirche, Familie und Gesellschaft beim [[Ökumenischer Rat der Kirchen|Ökumenischen Rat der Kirchen]], anschließend dessen Kommission für Zwischenkirchliche Hilfe, Flüchtlings- und Weltdienst. 1972 wurde er Ratsvorsitzender der [[Evangelische Kirche der Union|Evangelischen Kirche der Union]] (Bereich West). Er gehörte von 1973 bis 1979 dem Rat der [[Evangelische Kirche in Deutschland|Evangelischen Kirche in Deutschland]] (EKD) an und war zeitweise Vorsitzender der Kammer der EKD für Kirchlichen Entwicklungsdienst. Als Ruheständler übernahm er 1977 den Vorsitz des [[Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik|Gemeinschaftswerkes der Evangelischen Publizistik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gehörte auch zum Kreis der Sprecher der ARD-Sendung [[Das Wort zum Sonntag]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [https://www.daserste.de/information/wissen-kultur/wort-zum-sonntag/geschichte/sprecher-und-sprecherinnen-1954-bis-2033-100.html Sprecherinnen und Sprecher seit 1954].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Die Evangelisch-Theologische Fakultät der [[Universität Münster]] verlieh Hans Thimme am 5. Mai 1962 die Ehrendoktorwürde. Im Jahre 1977 erhielt er das Große [[Bundesverdienstkreuz]] mit Stern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Christi Bedeutung für Luthers Glauben, unter Zugrundelegung der Römerbrief-, des Hebräerbrief-, des Galaterbriefkommentars von 1531 und der Disputationen&amp;#039;&amp;#039;, Bertelsheim, Gütersloh 1933, {{DNB|57667432X}}, (Dissertation, XI, 167 Seiten, 8).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bedeutung der Rechtfertigung für die evangelische Unterweisung&amp;#039;&amp;#039;, 1957.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Botschaft und Dienst des Christen in der andersgewordenen Welt&amp;#039;&amp;#039;, 1957.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Gemeinde dienen. Predigten, Vorträge, Aufsätze&amp;#039;&amp;#039;, 1977.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Präses D. Koch und die Anfänge der Bekennenden Kirche in Bad Oeynhausen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Kirchengeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts – Erweckungsbewegung und Kirchenkampf&amp;#039;&amp;#039; (Beiträge zur Heimatkunde der Städte Löhne und Bad Oeynhausen, Heft 12), Löhne 1987, S. 104–122.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die westfälische Bruderschaft der Hilfsprediger und Vikare im Kirchenkampf 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für Westfälische Kirchengeschichte&amp;#039;&amp;#039; 85 (1991), S. 287–346.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedrich Wilhelm Bauks: &amp;#039;&amp;#039;Die evangelischen Pfarrer in Westfalen von der Reformationszeit bis 1945&amp;#039;&amp;#039; (= Beiträge zur Westfälischen Kirchengeschichte, Band 4), Bielefeld 1980&lt;br /&gt;
* Bernd Hey, Ingrun Osterfinke: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Drei Kutscher auf einem Bock&amp;quot;. Die Inhaber der kirchlichen Leitungsämter im evangelischen Westfalen (1815–1996)&amp;#039;&amp;#039;. Bielefeld 1996, &amp;#039;&amp;#039;Mit Posaune, Chor und Taktstock: Wilhelm Ehmann (1904-1989) und die Kirchenmusik&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Landeskirchlichen Archivs der Evangelischen Kirche von Westfalen, Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen Bielefeld&amp;#039;&amp;#039;, Band 5, Ingrun Osterfinke, Kerstin Stockhecke), Verlag für Regionalgeschichte, 1999, ISBN 3-89534-302-1.&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000012332|Hans Thimme||in: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 11/1976 vom 1. März 1976}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/finde/langDatensatz.php?urlID=684&amp;amp;url_tabelle=tab_person Hans Thimme im Internet-Portal Westfälische Geschichte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|AMT=[[Evangelische Kirche von Westfalen#Präsides|Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=1969–1977&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Ernst Wilm]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Heinrich Reiß]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ratsvorsitzende der EK(ap)U&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118757148|LCCN=n/83/211276|VIAF=50020941}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Thimme, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leiter einer evangelischen Landeskirche (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Evangelische Kirche in Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ökumenischer Rat der Kirchen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprecher von Das Wort zum Sonntag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Bekennenden Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Münster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Thimme, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelischer Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Juni 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Fallersleben]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. April 2006&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Münster]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
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