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	<title>Hans Stocker (Maler) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Prinzvonarabien: /* Werk */</title>
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		<updated>2025-11-08T18:14:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werk&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl Luzern Glasfenster Mutter.jpg|mini|Römisch-katholische Pfarrkirche [[St. Karl (Luzern)|St. Karl Luzern]], Glasfenster von Hans Stocker]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Stocker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Februar]] [[1896]] in [[Basel]]; † [[14. Januar]] [[1983]] ebenda) war ein [[Schweiz]]er [[Malerei|Kunstmaler]] und ein Pionier der modernen schweizerischen sakralen [[Glasmalerei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hans Stocker wurde als drittes von fünf Kindern in Basel geboren. Sein neun Jahre jüngerer Bruder war der Künstler [[Coghuf|Ernst Stocker]]. In seiner Geburtsstadt besuchte er die Schulen, machte eine Kunstschlosserlehre und nahm Malunterricht bei [[Albrecht Mayer (Maler)|Albrecht Mayer]] an der [[Allgemeine Gewerbeschule Basel|Allgemeinen Gewerbeschule Basel]]. Ab 1920 war Stocker [[Gesellschaft Schweizerischer Maler und Bildhauer|GSMBA]]-Mitglied der Sektion Basel und nahm an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und im benachbarten Ausland teil. Stocker lebte von 1919 bis 1921 in [[Genf]]. Dort lernte er die Werke von [[Ferdinand Hodler]] und [[Paul Cézanne]] kennen und befreundete sich mit den Malern [[Alexandre Blanchet]] und [[Hans Berger (Maler)|Hans Berger]]. Anschliessend hielt er sich bis 1924 in [[Positano]] auf, unterbrochen von einem mehrmonatigen Aufenthalt in [[Tunis]]. 1925 liess er sich in [[Frankreich]] nieder und lebte im Sommer in [[Montigny-sur-Loing]] bei [[Fontainebleau]] und im Winter in [[Paris]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 gründete Stocker mit seinem Bruder, [[Paul Camenisch]], [[Otto Staiger]], [[Charles Hindenlang]] und [[Max Sulzbachner]] die erfolgreiche Basler Künstlervereinigung [[Gruppe Rot-Blau|Rot-Blau II]]. 1929 gehört er zudem zu den Gründungsmitgliedern des Pariser Salons «Les Surindépendants». 1932 gaben die beiden Stocker den Anstoss zur Auflösung der Rot-Blau II Gruppe.[[Datei:Hans Stocker (1896–1983) Kunstmaler, Familiengrab auf dem Friedhof Wolfgottesacker, Basel.jpg|alt=Hans Stocker (1896–1983) Kunstmaler, Familiengrab auf dem Wolfgottesacker in Basel|mini|Familiengrab auf dem [[Wolfgottesacker]] in Basel]]Während die anderen Künstler sich der [[Gruppe 33]] anschlossen, gründeten die Brüder 1934 zusammen mit Max Gubler, Heinz Haefliger, Max Hegetschwiler, Max Hunziker, Albert Schnyder und Paul Speck die eher konservative, kurzlebige Schweizer Künstlervereinigung «[[BBZ 8]]». Im gleichen Jahr heiratete Stocker Pauline Sophie, geborene Falschebner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stocker kehrte infolge des Kriegsausbruchs 1940 in die Schweiz zurück und lebte mit seiner Familie für kurze Zeit in Oberwil, später in Basel. Nach dem Krieg unternahm er zahlreiche Reisen. Als Nachfolger von Ernst Morgenthaler war Stocker von 1954 bis 1960 Präsident der [[Eidgenössische Kunstkommission|Eidgenössischen Kunstkommission]]. Er fand seine letzte Ruhestätte auf dem [[Wolfgottesacker]] in Basel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Das umfangreiche Werk Hans Stockers weist eine Vielfalt von Techniken auf: [[Ölmalerei]], [[Aquarell]]e, [[Zeichnung (Kunst)|Zeichnungen]], Mischtechniken, [[Holzschnitt]], [[Lithografie|Lithographie]], [[Collage]]n, [[Glasmalerei]] (Blei- &amp;amp; Beton-Verglasungen), [[Wandmalerei]] ([[Fresko]], Kalkkasein), [[Mosaik]] und Aubusson-Teppiche. Der künstlerische Durchbruch gelang ihm, als er zusammen mit [[Otto Staiger]] den Wettbewerb des [[Kunstkredit Basel-Stadt|Kunstkredits Basel-Stadt]] für die Glasfenster der [[St. Anton (Basel)|Antoniuskirche]] in Basel gewann&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Robert Hess, Architektur und Kunst |url=https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=wbw-002:1944:31::104#96 |titel=Hans Stocker und Otto Staiger, Antoniuskirche in Basel |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2019-10-20 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Viele seiner Werke wurden durch Kunstkredit-Wettbewerbe und -Aufträge ermöglicht. Stocker amtierte zudem als Jurymitglied in den Kommissionen des [[Basler Kunstverein]] und des Kunstkredits Basel-Stadt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Hans Stocker (1896–1983), Martin Alfred Christ (1900–1979). Sternzeichen-Glasfenster, 1965.Rümelinsplatz 1.jpg|alternativtext=Hans Stocker (1896–1983), Martin Alfred Christ (1900–1979). Sternzeichen-Glasfenster, 1965.Rümelinsplatz |mini|1965, Sternzeichen-Glasfenster. Rümelinsplatz in Basel]]&lt;br /&gt;
Stocker gehörte der 1924 gegründeten Schweizerischen &amp;#039;&amp;#039;St. Lukasgesellschaft für Kunst und Kirche&amp;#039;&amp;#039; an. Mit seiner Begabung für Wand- und Glasbild, seiner christlich gebundenen Aussage und vitalen Schaffenskraft war er ein entscheidender Erneuerer der kirchlichen Kunst in der Schweiz (Antoniuskirche Basel 1926–1930 und mehr als 30 andere Kirchen im In- und Ausland) u.&amp;amp;nbsp;a. schuf er in der vom Schweizer Architekt Karl Freuler (1912–2000) entworfenen Katholische Kathedrale in Kyōto im [[Bistum Kyōto]] die Glasfenster.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Architektur und Kunst |url=https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=wbw-002:1969:56::381#381 |titel=Glasmalerei für die Katholische Kathedrale in Kyōto |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2019-10-20 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Staatsarchiv Luzern |url=https://query-staatsarchiv.lu.ch/detail.aspx?ID=1873344 |titel=Katholische Kathedrale in Kyōto |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2019-10-20 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In seiner Tafelmalerei finden sich Mensch und Landschaft in immer wiederkehrenden Motiven wie Mutter und Kind, die Familien-Gemeinschaft im Interieur und im Freien. Zusammen mit [[Martin Alfred Christ]] schuf er 1965 die Sternzeichen-Glasfenster für das &amp;#039;&amp;#039;Haus zum Stern&amp;#039;&amp;#039; am Rümelinsplatz in Basel. 1948, 1961 und 1976 zeigte er Werkgruppen in der [[Kunsthalle Basel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1930: Eins der drei Glasfenster, &amp;#039;&amp;#039;Badende Knaben,&amp;#039;&amp;#039; für das Treppenhaus der Wettsteinschule in Basel; zusammen mit [[Otto Staiger]] und [[Max Sulzbachner]].&lt;br /&gt;
* [[Datei:Hans Stocker (1896–1983) Maler. Grabkreuz, Friedhof Wolfgottesacker, Basel.jpg|alternativtext=Hans Stocker (1896–1983) Maler. Grabkreuz, Friedhof Wolfgottesacker, Basel|mini|Grabkreuz von Hans Stocker, Friedhof Wolfgottesacker]]1932–1933: Wandbild &amp;#039;&amp;#039;Badende Kinder&amp;#039;&amp;#039;, für das Treppenhaus der ehemaligen Steinenschule, ist heute im Treppenhaus des [[Gymnasium Kirschgarten|Gymnasiums Kirschgarten]] zu sehen.&lt;br /&gt;
* 1943: 14 [[Fresko]]bilder, [[Kreuzweg]] Christi, Katholische Kirche [[Aesch BL|Aesch]]&lt;br /&gt;
* 1943–1945: Glasmalerei &amp;#039;&amp;#039;Flüchtlinge und Gefangene&amp;#039;&amp;#039;, Spiegelhof, Spiegelgasse 6, Basel. Zusammen mit Otto Abt, Charles Hindenlang, [[Jacques Düblin]]&lt;br /&gt;
* 1946–1948 Wandbild &amp;#039;&amp;#039;Joie de vivre&amp;#039;&amp;#039;, Eingangshalle des Frauenspitals, Basel&amp;lt;ref&amp;gt;1948, [https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=wbw-002:1954:41::458#525 Wandbild &amp;#039;&amp;#039;Joie de vivre&amp;#039;&amp;#039; im Frauenspital Basel]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1953: Glasmalerei für die Muttergotteskirche&amp;lt;ref&amp;gt;1953, &amp;#039;&amp;#039;[https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=wbw-002:1954:41::458#1421 Muttergotteskirche in Solothurn]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; und deren Taufkapelle&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=wbw-002:1954:41::458#1428 Taufkapelle]&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Solothurn]]&lt;br /&gt;
* 1954: Malerei für die Trennwändedes Wasgenring-Schulhaus, Basel; zusammen mit [[Otto Abt (Maler)|Otto Abt]], [[Theo Eble]], [[Charles Hindenlang]], [[Max Kämpf]], [[Walter Schüpfer]]. Die stark beschädigten Bilder wurden 1980/1981 durch Mosaike ersetzt.&lt;br /&gt;
* 1959–1961: Glasmalerei &amp;#039;&amp;#039;Lebenslinien&amp;#039;&amp;#039;, Holbeinschule, Basel&lt;br /&gt;
* 1965: Sternzeichen-Glasfenster für &amp;#039;&amp;#039;das Haus zum Stern&amp;#039;&amp;#039; am Rümelinsplatz, Basel&lt;br /&gt;
* 1966–1967: Sechs Glasmalereien in der Kapelle des [[Felix Platter-Spital]]s, Basel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Emil Szittya]]: &amp;#039;&amp;#039;Neue Tendenzen in der Schweizer Malerei.&amp;#039;&amp;#039; Mit Abb. von Camenisch, Coghuf, Hindenlang, Staiger, Stocker, Sulzbachner. Paris 1929.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Coghuf, Gedächtnisausstellung. Hans Stocker, Jubiläumsausstellung.&amp;#039;&amp;#039; Texte: Maria Netter, Max Robert, Peter Friedli. Kunsthalle Basel, Basel 1976.&lt;br /&gt;
* Agathe Straumann, Erziehungsdepartement Basel-Stadt. &amp;#039;&amp;#039;Hans Stocker.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kunst für Basel: 75 Jahre Kunstkredit Basel-Stadt. Kunst im öffentlichen Raum.&amp;#039;&amp;#039; Schwabe Verlag, Basel 1974, ISBN 3-7965-0968-1.&lt;br /&gt;
* Beatrice Holderegger: &amp;#039;&amp;#039;Zwei unvergessene Basler Künstler: Hans Stocker und Niklaus Stoecklin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Monatsschrift für Heimat- und Volkskunde&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 45, 1983, S. 125–132 ([[doi:10.5169/seals-862653#161]]).&lt;br /&gt;
* {{HLS|22663|Hans Stocker|Autor=Tapan Bhattacharya|Datum=2013-11-26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hans Stocker (painter)|Hans Stocker (Maler)}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118618326}}&lt;br /&gt;
* {{SIKART|4001689|Hans Stocker|Autor=André Rogger|Jahr=2018}}&lt;br /&gt;
* [https://recherche.sik-isea.ch/it/everything/in/sikart/work/tiles?0.0.type=actor&amp;amp;0.0.@id=sik:person-4001689&amp;amp;0.type=actor Hans Stockers zehn Werke (Fotos)] auf recherche.sik-isea.ch&lt;br /&gt;
* [http://www.artnet.com/artists/hans-stocker/ Hans Stocker] bei [[artnet]]&lt;br /&gt;
* [https://www.bs.ch/apps/kunstkredit#search-text=Stocker Hans Stocker] In: [https://www.bs.ch/apps/kunstkredit# Kunstkredit-Sammlung]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.akademie-klausenhof.de/organisation/organisation-berichte2.htm  | wayback=20081112024606 | text=Akademie Klausenhof: Hans Stocker}}&lt;br /&gt;
* [https://www.galerie5.ch/d/kuenstler/cv-hans_stocker.html Hans Stocker, in der galerie5.ch]&lt;br /&gt;
* [https://www.swissbib.ch/Search/Results?lookfor=Hans+Stocker&amp;amp;type=AllFields Hans Stocker] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Swissbib]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.e-periodica.ch/digbib/dossearch?ssearchtext=%22Hans+Stocker%22&amp;amp;facet= Hans Stocker] In: [[E-Periodica]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118618326|VIAF=95720263}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stocker, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Basel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glasmaler (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer einer Biennale di Venezia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stocker, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Maler und Glasmaler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Februar 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Basel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Januar 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Basel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Prinzvonarabien</name></author>
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