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	<title>Hans Springinklee - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-23T09:14:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-11-20T14:25:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:3|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Springinklee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* zwischen 1490 und 1495 in [[Nürnberg]]; † um [[1540]]) war ein Nürnberger [[Malerei|Maler]] und [[Graphiker]], der für seine [[Holzschnitt]]e bekannt ist. Er gilt als Schüler und Mitarbeiter [[Albrecht Dürer]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Es gibt nur wenige Zeugnisse aus Hans Springinklees Leben. Weder sein genaues Geburts- noch Sterbedatum sind überliefert, so dass sich lediglich mutmaßen lässt, dass er wohl zwischen 1490 und 1495 in Nürnberg das Licht der Welt erblickte und nach 1524 – spätestens aber um 1540 – starb. Die erste schriftliche Erwähnung seines Namens datiert auf das Jahr 1520: In einem Beschluss des Nürnberger Rates wird ihm der Auftrag erteilt, die Räume der [[Nürnberger Burg|Kaiserburg]] in Vorbereitung auf einen Besuch [[Karl V. (HRR)|Karls V.]] zu verschönern. 1547 berichtet der [[Schreibmeister]] [[Johann Neudörffer der Ältere]], Springinklee habe in Dürers Haus gewohnt und dort auch sein Handwerk erlernt. Erste Holzschnitte sind aus dem Jahr 1512 oder 1513 überliefert; nach 1524 fehlt allerdings jedes Zeugnis von Springinklee. Vermutlich hat er in dieser Zeit Nürnberg verlassen; am 10. September 1527 wurden seine zwei Töchter erwähnt, die er zurückgelassen hatte; sie waren vor drei Jahren in die Obhut eines Mehlwägers gegeben worden, und der Vater des Malers, der Gürtler Jörg Springinklee, zahlte diesem 3 Gulden Unterhalt. In kirchlichen Registern findet sich der Name des Malers nicht, doch spricht der [[Astronom]] [[Johann Gabriel Doppelmayr]] 1730 davon, dass Springinklee noch bis 1540 in Nürnberg gelebt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Graphik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Springinklee schmerzensmann.jpg|mini|240px|Stehender Schmerzensmann, ca. 1514]]&lt;br /&gt;
Als Mitarbeiter Dürers war Springinklee wesentlich an der Entstehung einiger Holzschnitte zu Ehren Kaiser [[Maximilian I. (HRR)|Maximilians I.]] beteiligt, mit denen dieser den Nürnberger Meister betraut hatte (u. a. &amp;#039;&amp;#039;Die Ehrenpforte für Kaiser Maximilian I.&amp;#039;&amp;#039;). Springinklees Wirken dabei ist jedoch nicht eindeutig abzugrenzen, wahrscheinlich übertrug er Vorzeichnungen Dürers auf den Holzstock, mit dem dann gedruckt wurde (&amp;#039;&amp;#039;Reißen&amp;#039;&amp;#039; nennt man diese Tätigkeit). Ein erstes Blatt mit seinem [[Monogramm]] (HSK) ist das &amp;#039;&amp;#039;Das Wunder der Heilige Wilgeffortis&amp;#039;&amp;#039; von 1513. Aus dem gleichen Jahr stammt ein Holzschnitt mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Kaiser Maximilian ehret das Andenken der Vorväter&amp;#039;&amp;#039;, er befindet sich im so genannten &amp;#039;&amp;#039;Weiß Kunig&amp;#039;&amp;#039;, einer prächtig ausgestatteten Lebensbeschreibung Maximilians I.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1516 tritt Springinklee in erster Linie als Illustrator von Bibeln hervor, die im Verlag [[Anton Koberger]]s erscheinen. Dieser druckt auch mehrere Auflagen des Andachtsbuches &amp;#039;&amp;#039;[[Hortulus animae]]&amp;#039;&amp;#039; (dt. &amp;#039;&amp;#039;Seelengärtlein&amp;#039;&amp;#039;), für die insgesamt über 100 Holzschnitte entstehen. Hauptsächlich alttestamentliche Motive wie etwa der &amp;#039;&amp;#039;Heilige Hieronymus&amp;#039;&amp;#039; (1520) oder die &amp;#039;&amp;#039;Geburt der Eva&amp;#039;&amp;#039; (1521) tragen Springinklees Initialen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit hielt man einen Holzschnitt aus dem Jahre 1522 mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Abundantia&amp;#039;&amp;#039; (auch als &amp;#039;&amp;#039;Bacchantin&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet) für das letzte eindeutig dem Dürerschüler zuzuordnende Werk. Wahrscheinlich aber ist er auch der Urheber eines auf 1524 zu datierenden evangelischen [[Bekenntnisbild]]es in der Pfarrkirche von [[Roßtal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kunsthistoriker]] heben Springinklees feine Schraffuren hervor und – als entscheidendes Charakteristikum – relative grobe Schattierungen, welche Fluchtlinien verschwimmen lassen. Erst mit seinem Spätwerk hat er sich wohl von der komplizierte Detailgestaltung des Dürerschen Stils emanzipieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Malerei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Maler ist Springinklee relativ unbekannt. In der näheren Umgebung Nürnbergs jedoch stammen einige Altarbilder und Gemälde in Kirchen aus seiner Hand, so z. B. der gotische [[Flügelaltar]] der Peter-und-Paul-Kirche in [[Poppenreuth (Fürth)|Poppenreuth]] (&amp;#039;&amp;#039;Sankt Laurentius&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Sankt Stephanus&amp;#039;&amp;#039; sind die Motive). Im [[Kunstmuseum Basel]] befindet sich eine Zeichnung aus dem Jahre 1514, ein &amp;#039;&amp;#039;Schmerzensmann&amp;#039;&amp;#039; (Pinsel in Weiß auf dunkelbraun koloriertem Untergrund). Auf der Nürnberger Kaiserburg haben sich darüber hinaus einige [[Fresko|Fresken]] Springinklees erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|35|321|322|Springinklee, Hans|Paul Johannes Rée|ADB:Springinklee, Hans}}&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor=[[Fritz Traugott Schulz]] |Lemma=Springinklee, Hans |Band=31 |Seite=412 |SeiteEnde=416}}&lt;br /&gt;
* Josef Dettenthaler: &amp;#039;&amp;#039;Hans Springinklee als Maler.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg.&amp;#039;&amp;#039; 63, 1976, S. 145–182.&lt;br /&gt;
* Manfred H. Grieb (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nürnberger Künstlerlexikon. Bildende Künstler, Kunsthandwerker, Gelehrte, Sammler, Kulturschaffende und Mäzene vom 12. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 2007, ISBN 978-3-598-11763-3.&amp;lt;!-- Seite ???--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{NDB|24|762|763|Springinklee, Hans|Peter Prange|124247792}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124247792}}&lt;br /&gt;
* {{Zeno-Künstler|Kunstwerke/A/Springinklee,+Hans}}&lt;br /&gt;
* Josef Dettenthaler: [http://www.heimatverein-rosstal.de/heimatblaetter/heft15.htm Das lutherische Bekenntnisbild von Roßtal]. In: Roßtaler Heimatblätter. 15.1 (1987).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124247792|LCCN=n/98/96069|VIAF=23069358}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Springinklee, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holzschneider (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Nürnberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Springinklee, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Springinclee, Hans&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler und Graphiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1490&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nürnberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=um 1540&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Nürnberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Goad Cough</name></author>
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