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	<title>Hans Spitzy - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T01:40:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Spitzy&amp;diff=600644&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan: /* Werdegang */</title>
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		<updated>2024-08-25T19:09:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werdegang&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Spitzy&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Dezember]] [[1872]] in [[Lenart v Slovenskih Goricah|St. Leonhard]], [[Steiermark]]; † [[22. Juli]] [[1956]] in [[Wien]]) war ein [[österreich]]ischer Arzt auf dem Gebiet der [[Orthopädie]]. Zudem wurde er durch seine Arbeiten auf dem Gebiet der körperlichen [[Erziehung]], besonders des [[Kleinkind]]s bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hans Spitzy performing a surgical operation. Process print, Wellcome V0028869.jpg|mini|Hans Spitzy bei einer Operation]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- BILDRECHTE? [[Datei:Spitzy.jpg|mini|Hans Spitzy gezeichnet von Marta Elisabet Fossel 1912 in Graz]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Hans Spitzy studierte an der [[Universität Graz]], wo er im Jahre 1896 zum Doktor der gesamten Heilkunde promoviert wurde. Zunächst widmete er sich der [[Pädiatrie|Kinderheilkunde]]; er verblieb bis zum Jahre 1906 als Assistent an der Grazer Universitäts-Kinderklinik. Zeitgleich absolvierte Spitzy eine Ausbildung im Bereich des damals neuen Spezialfaches der chirurgischen Orthopädie bei [[Albert Hoffa]] in [[Würzburg]]. Zusammen machten die beiden Ärzte zudem eine Studienreise durch die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]]. Im Jahre 1905 wurde Spitzy Privatdozent für orthopädische Chirurgie an der Grazer Universität, ein Jahr später übernahm er die Leitung der von ihm gegründeten chrirugisch-orthopädischen Abteilung der Grazer Universitäts-Kinderklinik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] übersiedelte Spitzy nach [[Wien]], wo er zum Universitätsprofessor ernannt worden war. Während des Krieges wurde er als Oberstabsarzt an die Front berufen. Nach dem Kriegsende wurde Spitzy Universitäts-Professor für orthopädische Chirurgie an der [[Universität Wien]] und übernahm gleichzeitig die Orthopädische Abteilung des [[Kaiser-Franz-Joseph-Spital]]s. Im Jahre 1923 wurde er zum Ordinarius und zum Direktor des [[Orthopädisches Spital Speising|Wiener Orthopädischen Spitals]] ernannt, dann Dozent am Institut für Turnlehrerausbildung. Durch ein bis 1927 andauerndes Disziplinarverfahren wegen „Steuerhinterziehung, Unterschlagung von Spitalsgebühren, illegale Unterbringung von bestimmten Patienten und die Beschimpfung einer Mutter“ wurde er neben Fachkreisen auch einer breiten Öffentlichkeit bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;straßennamen&amp;quot;&amp;gt;[https://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/pdf/strassennamenbericht.pdf &amp;#039;&amp;#039;Straßennamen Wiens seit 1860 als „Politische Erinnerungsorte“&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 4,2&amp;amp;nbsp;MB). Forschungsprojektendbericht, Wien, Juli 2013, S. 310 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weiteren Verlauf seiner Karriere bewegte sich Spitzy primär in katholischen Hochschulkreisen, war Mitglied der katholischen Akademikergemeinschaft, der [[Österreichische Leo-Gesellschaft|österreichischen Leo-Gesellschaft]], des Starhemberg-Flügels der [[Heimwehr]] und der im [[Austrofaschismus]] als Einheitspartei agierenden [[Vaterländische Front|Vaterländischen Front]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;straßennamen&amp;quot; /&amp;gt; Während der [[Österreich in der Zeit des Nationalsozialismus|NS-Diktatur in Österreich]] wurde Spitzys katholischer Hintergrund kritisch gesehen, obwohl seine beiden Söhne [[Karl Hermann Spitzy|Karl Hermann]] und [[Reinhard Spitzy|Reinhard]] bereits im Ständestaat als „Illegale“ Mitglieder der [[NSDAP]] und der [[Schutzstaffel|SS]] waren. [[Margit Frankau]], die bei Spitzy in der Krankenpflege tätig war und von ihm auch in der NS-Zeit gefördert wurde und seine fünf Kinder betreute, wurde 1944 als Jüdin deportiert und starb im selben Jahr im [[Ghetto Theresienstadt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;straßennamen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn [[Reinhard Spitzy]] (1912–2010) war ein NS-Funktionär und Diplomat, sein Sohn [[Karl Hermann Spitzy]] (1915–2013) trat in die Fußstapfen des Vaters als Mediziner und Universitätsprofessor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Spitzy beschrieb in mehr als 200 Artikeln seine Forschungs-, Heilungs- und Behandlungsmethoden seines Spezialgebietes. Die wichtigsten und angesehensten Arbeiten liegen hierbei auf dem Gebiet der [[Hüftgelenk]]sverrenkungen, der Nerven- und Knochenchirurgie, der körperlichen Erziehung, der Chirurgie der Knochen-Tuberkulose vor. Großes Ansehen brachten ihm auch seine Bücher zur körperlichen Erziehung des Kindes aus seinem Frühwerk ein. Sprachlich sind seine Werke von [[Sozialdarwinismus|sozialdarwinistischem]] Duktus geprägt („körperlich Minderwertige“ etc.), wenn auch keine eugenischen Äußerungen auffällig sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.graz.at/cms/dokumente/10311253_8106610/3e205fe1/Anhang%20A_Endbericht%20der%20ExpertInnenkommission%20f%C3%BCr%20Stra%C3%9Fennamen%20Graz%20%28Auszug%2045-251%29.pdf |wayback=20201017232032 |text=Endbericht der ExpertInnenkommission für Straßennamen Graz}}. Graz 2017, S. 54.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Spitzy war Ehrenmitglied und korrespondierendes Mitglied zahlreicher medizinischer Gesellschaften im In- und Ausland. 1933 wurde er Mitglied der [[Leopoldina]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Leopoldina|IDName=hans-spitzy|Name=Hans Spitzy|Datum=15. Januar 2023}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu seinem 80. Geburtstag, kurz vor seinem Tode, wurde ihm für seine hervorragenden Leistungen auf dem Gebiete der Medizin der [[Ehrenring der Stadt Wien]]  verliehen. 1959 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Hans-Spitzy-Gasse&amp;#039;&amp;#039; in Wien-[[Floridsdorf]] und 1998 der &amp;#039;&amp;#039;Spitzyweg&amp;#039;&amp;#039; in Wien-[[Favoriten]] nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die körperliche Erziehung des Kindes.&amp;#039;&amp;#039; Berlin/Wien 1914.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unsere Kriegsinvaliden.&amp;#039;&amp;#039; 1915.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die körperliche Entwicklung des Kindes.&amp;#039;&amp;#039; 1925.&lt;br /&gt;
* mit [[Fritz Lange (Mediziner)|Fritz Lange]]: &amp;#039;&amp;#039;Orthopädie im Kindesalter.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1930.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Spitzy,_Hans}}&lt;br /&gt;
* {{Wien Geschichte Wiki|Hans Spitzy}}&lt;br /&gt;
* Webservice der Stadt Wien: {{Webarchiv |url=https://www.wien.gv.at/rk/historisch/1953/maerz.html |wayback=20101102122513 |text=6.3.1953: Ehrenring der Stadt Wien für Univ.-Prof. Dr. Hans Spitzy}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Manfred Skopec, Michaela Zykan: &amp;#039;&amp;#039;Spitzy, Hans.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin/New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1351.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117484407|VIAF=84803580}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Spitzy, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orthopäde, Unfallchirurg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:VF-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenringträger der Stadt Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1872]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Graz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Spitzy, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Orthopäde&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Dezember 1872&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lenart v Slovenskih Goricah|St. Leonhard]], Steiermark&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Juli 1956&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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