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	<title>Hans Sottorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Rauenstein: /* Leben */</title>
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		<updated>2021-11-25T09:11:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Sottorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Juli]] [[1888]] in [[Niendorf (Timmendorfer Strand)|Niendorf]]; † [[6. September]] [[1941]] in [[Essen]]) war ein deutscher [[Oberstleutnant]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] sowie Ritter des [[Pour le Mérite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sottorf wurde als Sohn eines [[Gutshof|Hofbesitzers]] geboren und trat nach bestandenem [[Abitur]] als [[Fahnenjunker]] 1907 in das [[Infanterie-Regiment „Herzog von Holstein“ (Holsteinisches) Nr. 85]] in [[Rendsburg]] ein. Hier wurde er 1908 zum [[Leutnant]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] war er [[Zugführer (Militär)|Zugführer]] in der Maschinengewehrkompanie des [[Regiment]]s. Nach Gefechten bei [[Lüttich]] und an der [[Tienen|Gette]] wurde er mit der Führung der 1. [[Kompanie (Militär)|Kompanie]] betraut. In der [[Schlacht bei Mons]] wurde ihm am 23. August der rechte Ellenbogen zersplittert. Während seiner Genesung wurde ihm Anfang Oktober das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz]] II. Klasse verliehen. Am 28. November 1914 wurde er zum [[Oberleutnant]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1915 war er zunächst im I. [[Ersatzwesen|Ersatz-Bataillon]] des Infanterie-Regiments Nr. 85 und übernahm Mitte Mai abermals die 1. Kompanie. Beim [[Stellungskrieg]] an der [[Aisne]] wurde er am 3. Juli 1915 erneut schwer verwundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei seiner Rückkehr im März 1916, das Regiment kämpfte in der [[Champagne]], wurde er Chef der 3. Kompanie. Am 18. April wurde ihm zeitgleich mit der Beförderung zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] das Eiserne Kreuz I. Klasse verliehen. Mit seinem Regiment kämpfte er in der [[Schlacht an der Somme]]. Am 22. August 1916 wurde er bei [[Liste der Gemeinden im Département Somme|Estrées]] durch einen Durchschuss beider Wangen zum dritten Mal verwundet. Nach Lazarettaufenthalt fungierte Sottorf als Kompaniechef im I. Ersatz-Bataillon und war zu Beginn des Jahres 1917 wieder an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte Januar 1917 wurde Sottorf Kommandeur des II. [[Bataillon]]s. Mit diesem zog er im Frühjahr in die [[Siegfriedstellung]]. Im April kämpfte es in der [[Schlacht von Arras (1917)|Schlacht von Arras]] bei [[Gavrelle]] und von Mitte September bis Mitte Oktober in der [[Dritte Flandernschlacht|Dritten Flandernschlacht]]. Hierfür erhielt Hauptmann Sottorf Anfang November das [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Ritterkreuz des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]] mit Schwertern. Nach kurzem Aufenthalt an der [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]] in [[Vilnius|Wilna]] kehrte das Regiment im Dezember an die Westfront ins [[Département Haut-Rhin|Oberelsass]] zurück. Am 18. Dezember 1917 trat er als Maschinengewehroffizier zum [[Generalstab|Regimentsstab]] über und übernahm fünf Tage später daneben die Führung des II. Bataillons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. Februar 1918 wurde er zum Kommandeur des I. Bataillons ernannt. Bei der [[Deutsche Frühjahrsoffensive 1918|Frühjahrsoffensive]] führte er es nach dem Durchbruch zwischen Gouzeaucourt und Vermand durch das Sommegebiet bis an [[Ancre]], [[Somme]] und [[Avre (Somme)|Avre]]. Nach Kämpfen in [[Flandern]] und im [[Artois]] war das Regiment zu Beginn der [[Hunderttageoffensive]] zwischen [[Soissons]] und [[Reims]]. Für sein Verhalten in der [[Schlacht an der Marne (1918)|Schlacht an der Marne]] wurde durch seinen Regimentskommandeur Major Krug für die höchste preußische Kriegsauszeichnung, den [[Pour le Mérite]] vorgeschlagen. Durch [[Kabinettsorder|A.K.O.]] vom 1. November 1918 erfolgte die Verleihung an Sottorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Waffenstillstand von Compiègne (1918)|Waffenstillstand]] beauftragte man Sottorf mit der Führung des Regiments, das er dann in die Heimat zurückführte. Hier erfolgte ab dem 26. Dezember 1918 die [[Demobilisierung]] in Rendsburg. Ab Februar begann man aus Teilen das [[Freikorps]] „Schleswig-Holstein“ aufzustellen,&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Kraus: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Verbände und Truppen des deutschen Heeres 1914–1918.&amp;#039;&amp;#039; Teil VI: &amp;#039;&amp;#039;Infanterie.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Infanterie-Regimenter.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Militaria, Wien 2007, ISBN 978-3-902526-14-4, S. 154.&amp;lt;/ref&amp;gt; dem Sottorf ab März 1919 als Kompanieführer angehörte. Mit diesem war er in den kommanden Monaten zunächst in [[Berlin]], dann ab Juli in [[Hamburg]] im Einsatz. Sottorf reichte seinen [[Abschied (Militär)|Abschied]] ein und wurde mit Teilen des Freikorps in die dortige [[Schutzpolizei]] übernommen. Am 16. Mai 1920 erfolgte seine Beförderung zum Polizeimajor und als solcher fungierte er bis zu seinem Ausscheiden aus dem Polizeidienst der Hansestadt am 30. November 1922 als Revierleiter der [[Davidwache]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sottorf nahm dann eine Stelle als Abteilungsleiter bei dem Mineralölunternehmen [[Rhenania-Ossag]] in Hamburg an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Mobilmachung]] zum Zweiten Weltkrieg wurde Sottorf 1939 zur Verfügung des [[Heer (Wehrmacht)|Heeres]] gestellt und zum Kommandeur des II. Bataillons des Infanterie-Regiments 502 der [[290. Infanterie-Division (Wehrmacht)|290. Infanterie-Division]] ernannt. Mit diesem beteiligte er sich am [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Überfall auf die Sowjetunion]] und wurde dabei im Juli 1941 vor [[Leningrad]] schwer verwundet. An den Folgen dieser Verwundung verstarb Sottorf schließlich am 6. September in einem [[Lazarett]] in Essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Oscar Beltz: &amp;#039;&amp;#039;Das Infanterie-Regiment Herzog von Holstein (Holst.) Nr. 85 im Weltkriege.&amp;#039;&amp;#039; Heider Anzeiger. Heide 1925.&lt;br /&gt;
* Karl-Friedrich Hildebrand, Christian Zweng: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritter des Ordens Pour le Mérite des I. Weltkriegs.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;P–Z.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Bissendorf 2011, ISBN 3-7648-2586-3, S. 328–330.&lt;br /&gt;
* Hanns Möller: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Ritter des Ordens „Pour le mérite“ im Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;M–Z.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Bernard &amp;amp; Graefe, Berlin 1934, S. 347–349.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sottorf, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Militärorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstleutnant (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sottorf, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Oberstleutnant, Ritter des Ordens Pour le Mérite&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Juli 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Niendorf (Timmendorfer Strand)|Niendorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. September 1941&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Essen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rauenstein</name></author>
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