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	<title>Hans Seischab - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 11. Oktober 2025 um 23:04 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Seischab&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. März]] [[1898]] in [[Traiskirchen]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[15. November]] [[1965]] in [[Bad Dürrheim]], Baden-Württemberg) war ein [[österreich]]isch-[[Deutschland|deutscher]] Ökonom und [[Professor]] für [[Betriebswirtschaftslehre]] an der [[Universität Hamburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Seischab wurde in Traiskirchen geboren und war nach seiner Schulausbildung im Kommunaldienst tätig. 1919 begann er ein Studium an der [[Hochschule für kommunale Verwaltung Düsseldorf]] und schloss daran 1921 bis 1922 ein Studium an der [[Hochschule für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Nürnberg|Handelshochschule Nürnberg]] an, wo er unter anderem von [[Wilhelm Rieger]] unterrichtet wurde. Seischab war kurz Mitglied der [[SPD]] und dann des Steirischen Heimatschutzes, der 1933 in die [[NSDAP]] überführt wurde. Am 12. Juni 1937 beantragte er die Aufnahme in die NSDAP und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 4.578.514),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/41240318&amp;lt;/ref&amp;gt; außerdem wurde er Mitglied der [[Sturmabteilung|SA]].&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Mantel: &amp;#039;&amp;#039;Betriebswirtschaftslehre und Nationalsozialismus: Eine institutionen- und personengeschichtliche Studie&amp;#039;&amp;#039;. Wiesbaden : Gabler, 2010, ISBN 978-3-8349-8515-6, S. 833ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 ging er zur Sparkasse und war anschließend für drei Jahre als Leiter des Kassenwesens in einem Industriebetrieb tätig. 1927 begann er erneut ein Studium, diesmal an der [[Wirtschaftshochschule Berlin]], wo er das kaufmännische Diplom erhielt, 1931 bei [[Heinrich Nicklisch]] [[Promotion (Doktor)|promovierte]] und danach dessen Assistent war. 1935 erhielt er einen Lehrauftrag für &amp;#039;&amp;#039;Betriebswirtschaftslehre der Banken&amp;#039;&amp;#039; und 1938 [[Habilitation|habilitierte]] er mit &amp;#039;&amp;#039;Funktionen und Wertumlauf der Banken&amp;#039;&amp;#039;. 1940 übernahm er eine außerordentliche Professur an der [[Universität Breslau]]. 1944 wurde er Ordinarius an der [[Handelshochschule Königsberg]] und kurz vor Einmarsch der sowjetischen Armee auch noch dort Rektor. Dadurch war ihm die Aufnahme seiner beruflichen Tätigkeit in den Nachkriegsjahren erschwert und so nahm er erst 1948 an der &amp;#039;&amp;#039;Akademie der Gemeinschaft&amp;#039;&amp;#039; und anschließend an der [[Universität Hamburg]] seine Lehrtätigkeit wieder auf. 1951 wurde er ordentlicher Professor in Hamburg. 1955 erhielt er einen Ruf an die Wirtschaftshochschule Mannheim, lehnte diesen aber ab und blieb bis 1960 in der Hansestadt. Dann erfolgte seine [[Emeritierung]] auf Grund eines Augenleidens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Investment Trusts. Versuch einer Theorie der Kapitalwertsicherungsbetriebe&amp;#039;&amp;#039;, 1931&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Funktionen und der Wertumlauf der Banken&amp;#039;&amp;#039;, 1938&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kalkulation und [[Preispolitik]]&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1940&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftlichkeit und Wirtschaftlichkeitsrechnung&amp;#039;&amp;#039;, 1952&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Demontage des Gewinns durch unzulässige Ausweitung des [[Kosten]]begriffs&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Zeitschrift für Betriebswirtschaft]] (ZfB), 1952, S. 19–28&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über das Gewinnmaximieren&amp;#039;&amp;#039;, 1960&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Produktivität und [[Wirtschaftlichkeit]] der Betriebe&amp;#039;&amp;#039;, in: ZfB 1953, S. 501–514&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Betriebswirtschaftliche Grundbegriffe&amp;#039;&amp;#039;, Sammlung Poeschel, Stuttgart 1961&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Effekten-Materialienbuch&amp;#039;&amp;#039; (zus. mit F. Junge), Sammlung Poeschel, Stuttgart 1962&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mitarbeiter war Seischab an der 2. Auflage des HWB, am HdSW und an der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Bankwirtschaft&amp;#039;&amp;#039; beteiligt, als Mitherausgeber an der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Die Betriebswirtschaft&amp;#039;&amp;#039; (1940/1945) und an der 3. Auflage des HWB (1956/1962). Als alleiniger Herausgeber besorgte er 1954 die 2., erweiterte Auflage von Schönpflug &amp;#039;&amp;#039;Betriebswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039; und eröffnete mit „Betriebswirtschaftliche Grundbegriffe“ die von ihm begründete Sammlung Poeschel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Curt Sandig]], &amp;#039;&amp;#039;Hans Seischab zum Gedächtnis&amp;#039;&amp;#039;, in [[ZfhF]] 1966, S. 71–74&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1034189492|VIAF=300217515}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Seischab, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Handelshochschule Königsberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Traiskirchen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1965]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Seischab, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichisch-deutscher Ökonom und Professor für Betriebswirtschaftslehre&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. März 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Traiskirchen]], Niederösterreich&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. November 1965&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Dürrheim]], Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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