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	<title>Hans Seigewasser - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Seigewasser&amp;diff=349647&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Scholless: /* Literatur */ Halbgeviertstrich</title>
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		<updated>2025-12-28T19:59:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-J0209-0032-001, Seigewasser, Hans cropped.jpg|mini|rechts|Hans Seigewasser (1970).]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Seigewasser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. August]] [[1905]] in [[Berlin-Schöneweide]]; † [[18. Oktober]] [[1979]] in [[Rom]]) war ein [[Politiker]] der [[DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1919 engagierte er sich politisch in sozialistischen Jugendorganisationen. Von 1921 bis 1923 absolvierte er eine Ausbildung als Bankangestellter. In dieser Zeit trat er zunächst der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]], im Oktober 1922 der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] bei und brachte es bis 1930 zum Vorsitzenden der Reichsleitung der [[Jusos|Jungsozialisten]]. 1931 gehörte er zu den Mitbegründern der [[Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (1931)|Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands]], wurde aber dort im Oktober 1932 wegen Agitation für den Anschluss an die [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] ausgeschlossen und trat letzterer daraufhin bei. 1933 wurde er arbeitslos und war illegal für die KPD tätig, u.&amp;amp;nbsp;a. in der [[Rote Hilfe Deutschlands|Roten Hilfe]] und bei verschiedenen Untergrundzeitungen. Im September 1934 wurde er in Berlin verhaftet und später zu fünf Jahren Zuchthaus wegen Vorbereitung zum [[Hochverrat]] verurteilt. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] war er bis 1944 im [[KZ Sachsenhausen]], später im [[KZ Mauthausen]] inhaftiert. Dort gehörte er zur illegalen Lagerleitung der KPD und kam in Kontakt mit [[Franz Dahlem]]. Nach Kriegsende wurde er zunächst dessen persönlicher Referent im Zentralkomitee der KPD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Pergolenweg - Seigewasser, Hans 03.jpg|mini|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
1946 wurde er Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]], ab 1950 hatte er einen Sitz in der [[Volkskammer]]. 1953 bis 1959 war er Vorsitzender des Büros des Präsidiums des Nationalrates der [[Nationale Front (DDR)|Nationalen Front]] und von 1959 bis 1960 Vizepräsident des Nationalrates und Vorsitzender des Berliner Ausschusses der Nationalen Front.&amp;lt;ref&amp;gt;Handbuch der Volkskammer, 6. Wahlperiode, 1972&amp;lt;/ref&amp;gt; Als solcher wurde er im April 1959 als Mitglied in die SED-Bezirksleitung Berlin kooptiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Neues Deutschland]] vom 21. April 1959&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 15. November 1960 bis zu seinem Tod 1979 war er als Nachfolger von [[Werner Eggerath]] [[Staatssekretariat für Kirchenfragen|Staatssekretär für Kirchenfragen]] der DDR. Er starb während des Welttreffens für Abrüstung in Rom an einem Herzinfarkt. Sein Nachfolger wurde [[Klaus Gysi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. Mai 1955 wurde Seigewasser mit dem [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Silber und 1965 in Gold sowie 1970 mit der Ehrenspange zum Vaterländischen Verdienstorden ausgezeichnet. 1975 erhielt er den [[Karl-Marx-Orden]]. Seigewassers Urne wurde in der [[Gräberanlage Pergolenweg|Gräberanlage „Pergolenweg“]] des Berliner [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Zentralfriedhofs Friedrichsfelde]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Christen und Kirche in der DDR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kolja Lindner: &amp;#039;&amp;#039;Hans Seigewasser (1905–1979). Kommunist und Gewerkschafter.&amp;#039;&amp;#039; In: IWK. [[Internationale wissenschaftliche Korrespondenz zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung]], 41. Jg., Heft 4/2005, S. 471–486&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=hans-seigewasser|lemma=Seigewasser, Hans|autor=[[Bernd-Rainer Barth]], [[Helmut Müller-Enbergs]]|band=2|idNum=3266}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|24|192|193|Seigewasser, Hans Ferdinand Franz|Walter Naasner|127039031}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Mau]]: Der Protestantismus im Osten Deutschlands (1945–1990), Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2005, ISBN 3-374-02319-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|127039031}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/f64f5d37-3941-4b0b-a243-b001808c8b6a/ Nachlass Bundesarchiv N 2509]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=127039031|VIAF=42847884}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Seigewasser, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Roten Hilfe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstandskämpfer im KZ Mauthausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SAPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Religion, DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Seigewasser, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SED), MdV&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. August 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Schöneweide]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Oktober 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rom]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Scholless</name></author>
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