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	<title>Hans Seidemann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T06:00:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Weblinks */ Commons hinzugefügt</title>
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		<updated>2024-12-11T19:03:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Commons hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-2005-0103-517, Berlin, Milch, Seidemann, v. Kehler.jpg|mini|Hans Seidemann (Bildmitte) neben [[Erhard Milch]] (links) und [[Richard von Kehler]]; Präsident des [[Deutscher Aero Club|Deutschen Aero Clubs]] (rechts) während einer Rede 1934.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Hermann Ernst Seidemann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Januar]] [[1902]] in [[Karstädt (Prignitz)|Garlin]]; † [[27. Dezember]] [[1967]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Georg Brütting]] |Titel=Das Buch der deutschen Fluggeschichte: Die grosse Zeit der deutschen Luftfahrt bis 1945 |Verlag=Drei Brunnen Verlag |Datum=1979 |ISBN=3-87174-001-2 |Seiten=29 |Online={{Google Buch |BuchID=PARf3CuvRnMC}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Braunschweig]]) war ein deutscher [[General der Flieger]] der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Seidemann trat am 15. Januar 1919 als Freiwilliger dem Landesjägerkorps unter [[General]] [[Georg Ludwig Rudolf Maercker|Georg Maercker]] bei, wo er zum 1. März 1919 in das [[Kadettenkorps]] wechselte. Nach seiner Grundausbildung, die Ende September 1919 geendet hatte, wurde Seidemann zum 29. September 1919 [[Offiziersanwärter]] im [[Infanterie-Regiment 9 (Wehrmacht)|9. Infanterie-Regiment]] der [[Reichswehr]] in [[Potsdam]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Agilolf Keßelring |Titel=Die Organisation Gehlen und die Neuformierung des Militärs in der Bundesrepublik |Verlag=Ch. Links Verlag |Datum=2017 |ISBN=978-3-86153-967-4 |Seiten=189 |Online={{Google Buch |BuchID=YFFADwAAQBAJ}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Später agierte er dort bis Ende März 1928 als [[Fähnrich]] und [[Zugführer (Militär)|Zugführer]]. Von April 1928 bis Oktober 1929 absolvierte Seidemann gemeinsam u. a. mit [[Paul Deichmann]], [[Rudolf Meister (General)|Rudolf Meister]] und [[Kurt Pflugbeil]] eine geheime Fliegerausbildung in [[Lipezk]] in der [[Sowjetunion]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Henning Sietz |Titel=Europas Vorkriegsgeschichte: Die sowjetischen Armee-Ingenieure haben ihre Augen und Ohren überall |Sammelwerk=Die Zeit |Ort=Hamburg |Datum=2010-07-29 |ISSN=0044-2070 |Online=https://www.zeit.de/2010/31/Lipezk-Fliegerschule/seite-2 |Abruf=2020-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Manfred Zeidler |Titel=Reichswehr und Rote Armee, 1920–1933: Wege und Stationen einer ungewöhnlichen Zusammenarbeit |Verlag=R. Oldenbourg |Datum=1994 |Seiten=303 |Online={{Google Buch |BuchID=5MUqAQAAMAAJ}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von April 1933 bis September 1933 diente er bei der Kommandantur in [[München]] und von Oktober 1933 bis Ende September 1934 als Offizier zur besonderen Verwendung beim Chef der Heeresleitung, wo Seidemann eine geheime Generalstabsausbildung absolvierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Europarundflug 1932|1932]] und [[Europarundflug 1934|1934]] nahm er am Europarundflug teil und belegte u. a. 1932 mit einer [[Heinkel He 64]]b den ersten Platz im Wettbewerb Rallye, 1934 mit einer [[Fieseler Fi 97]] den ersten Platz im Wettbewerb Kurzlandung und auch im Endergebnis den dritten Platz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Georg Brütting |Titel=Das Buch der deutschen Fluggeschichte: Die grosse Zeit der deutschen Luftfahrt bis 1945 |Verlag=Drei Brunnen Verlag |Datum=1979 |ISBN=3-87174-001-2 |Seiten=26 |Online={{Google Buch |BuchID=PARf3CuvRnMC}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1937 wurde er u. a. Sieger des [[Isle of Man|Isle-of-Man]]-Luftrennens.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans J. Ebert, Johann B. Kaiser, Klaus Peters |Titel=Willy Messerschmitt – Pionier der Luftfahrt und des Leichtbaues: eine Biographie |Verlag=Bernard &amp;amp; Graefe |Datum=1992 |ISBN=3-7637-6103-9 |Seiten=106 |Online={{Google Buch |BuchID=e4QgAQAAIAAJ}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch seine sportlichen Erfolge erlangte er internationales Ansehen, u. a. in Großbritannien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=The Aeroplane |Verlag=Temple Press |Datum=1943 |Seiten=241 |Online={{Google Buch |BuchID=u3TmAAAAMAAJ}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Oktober 1934 trat Seidemann zu der im Aufbau begriffenen Luftwaffe über. Bis Ende Juni 1936 war er zunächst Referent im [[Reichsluftfahrtministerium]]; von Juli 1936 bis März 1938 war er Gruppenleiter in der 1. Abteilung des Generalstabs der Luftwaffe. Vom 1. April 1938 bis 30. November 1938 war er Kommandeur der [[Lehrgeschwader 1|III. Gruppe im &amp;#039;&amp;#039;Lehr-Geschwader Greifswald&amp;#039;&amp;#039;]], von wo aus er am 1. Dezember 1938 als Chef des Stabes der [[Legion Condor]] unter [[Wolfram von Richthofen]] wechselte. In dieser Funktion nahm Seidemann am [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]] teil; das Deutsche Reich unterstützte General [[Francisco Franco|Franco]] und seine Putschisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr nach Deutschland Ende Juni 1939 war Seidemann vom 1. Juli bis zum 26. Dezember 1939 im Stab des &amp;#039;&amp;#039;Fliegerführers z.&amp;amp;nbsp;b.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; (hieraus entstand später das [[VIII. Fliegerkorps]]; beide Positionen des Kommandeurs waren u. a. durch Wolfram von Richthofen besetzt) bei der [[Heeresgruppe Süd]]. Am 27. Dezember 1939 wurde Seidemann zum Chef des Generalstabs des VIII. Fliegerkorps ernannt, das er im Rahmen des [[Westfeldzug]]es bis zum 5. August 1940 führte. [[Oberst]] [[Rudolf Meister (General)|Rudolf Meister]] übernahm das Kommando am 16. Oktober 1940.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seidemann wurde zum 6. August 1940 in den Stab des &amp;#039;&amp;#039;Luftflotten-Kommandos 2&amp;#039;&amp;#039; abkommandiert, wo er am 10. Oktober 1940 zum Chef des Generalstabs der [[Luftflotte 2]] unter dem Kommando von [[Generalfeldmarschall]] [[Albert Kesselring]] in [[Braunschweig]] ernannt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Dort blieb er bis Ende Juli 1942 und wurde am 20. März 1942 mit dem [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes|Ritterkreuz]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erwin Feuerstein |Titel=Mit und ohne Ritterkreuz: die Erfolgreichsten der Deutschen Luftwaffe; eine Dokumentation in Zahlen |Verlag=Motorbuch-Verlag |Datum=1974 |ISBN=3-87943-349-6 |Seiten=105 |Online={{Google Buch |BuchID=2NMDAAAAMAAJ}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 24. August 1942 wurde Seidemann zum [[Fliegerführer Afrika]] ernannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Er löste dort General [[Otto Hoffmann von Waldau]] ab und fungierte anschließend in dieser Position bis zum 11. Februar 1943. Am 12. Februar 1943 erhielt der &amp;#039;&amp;#039;Fliegerführer Afrika&amp;#039;&amp;#039; die neue Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;[[Fliegerkorps Tunis]]&amp;#039;&amp;#039;, zu dessen Kommandierendem General Seidemann ebenfalls ernannt wurde. Das Korps führte er dann bis zur Kapitulation der [[Heeresgruppe Afrika]] am 14. Mai 1943, wurde noch rechtzeitig nach Deutschland ausgeflogen und übernahm am 18. Mai 1943 als Kommandierender General das &amp;#039;&amp;#039;VIII. Fliegerkorps&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Agilolf Keßelring |Titel=Die Organisation Gehlen und die Neuformierung des Militärs in der Bundesrepublik |Verlag=Ch. Links Verlag |Datum=2017 |ISBN=978-3-86153-967-4 |Seiten=156 |Online={{Google Buch |BuchID=YFFADwAAQBAJ}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Funktion nahm er am [[Unternehmen Zitadelle]] teil und erhielt am 18. November 1944 das Eichenlaub zum Ritterkreuz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erwin Feuerstein |Titel=Mit und ohne Ritterkreuz: die Erfolgreichsten der Deutschen Luftwaffe; eine Dokumentation in Zahlen |Verlag=Motorbuch-Verlag |Datum=1974 |ISBN=3-87943-349-6 |Seiten=78 |Online={{Google Buch |BuchID=2NMDAAAAMAAJ}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das &amp;#039;&amp;#039;VIII. Fliegerkorps&amp;#039;&amp;#039; unterstand Seidemann dann bis zum 25. Januar 1945. Vom 25. Januar bis zum 28. April 1945 war er Befehlshaber des [[Luftwaffenkommando Schlesien|Luftwaffenkommandos Schlesien]] und vom 29. April bis zum 9. Mai 1945 Befehlshaber des [[Luftwaffenkommando VIII|Luftwaffen-Kommandos VIII]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg gehörte er ab Juli 1950 als Vertreter der Luftwaffe der [[Organisation Gehlen]] an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Er bildete mit [[Adolf Heusinger]], [[Hermann Foertsch]], [[Hans Speidel (General)|Hans Speidel]] und [[Eberhard Godt]] ein „&amp;#039;&amp;#039;Gremium aus deutschen militärischen Sachverständigen&amp;#039;&amp;#039;“ der Regierung [[Konrad Adenauer|Adenauer]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Agilolf Keßelring |Titel=Die Organisation Gehlen und die Neuformierung des Militärs in der Bundesrepublik |Verlag=Ch. Links Verlag |Datum=2017 |ISBN=978-3-86153-967-4 |Seiten=464 |Online={{Google Buch |BuchID=YFFADwAAQBAJ}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alaric Searle |Titel=Wehrmacht Generals, West German Society, and the Debate on Rearmament, 1949–1959 |Verlag=Greenwood Publishing Group |Datum=2003 |ISBN=0-275-97968-7 |Seiten=55 |Online={{Google Buch |BuchID=fLvjxwMa59AC}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Militärgeschichtliche Mitteilungen |Verlag=Oldenbourg |Datum=1977 |Seiten=196 |Online={{Google Buch |BuchID=0bjB7DF8KO8C}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seidemann und Goth gehörten später aber nicht zu der fünfzehnköpfigen Gruppe des [[Himmeroder Denkschrift#Die Himmeroder Expertengruppe|Himmeroder Kreises]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Er leitete zwar die &amp;#039;&amp;#039;Gruppe Luft,&amp;#039;&amp;#039; an seiner Stelle wurde aber [[Werner Panitzki]] nach [[Bonn]] geschickt. Er selbst spielte anschließend wohl keine aktive Rolle mehr im Aufbau der [[Bundeswehr]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Agilolf Keßelring |Titel=Die Organisation Gehlen und die Neuformierung des Militärs in der Bundesrepublik |Verlag=Ch. Links Verlag |Datum=2017 |ISBN=978-3-86153-967-4 |Seiten=474 |Online={{Google Buch |BuchID=YFFADwAAQBAJ}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]] (Hrsg.), Karl Friedrich Hildebrand: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale der deutschen Luftwaffe 1935–1945.&amp;#039;&amp;#039; Teil II, Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Odebrecht–Zoch.&amp;#039;&amp;#039; Biblio, Osnabrück 1992, ISBN 3-7648-2207-4, S. 289–290.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/4dd40cc4-283a-4a08-9972-1ac9488fa056/ Nachlass Bundesarchiv N 406]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1029774749|VIAF=295275592}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Seidemann, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Flieger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Legion Condor)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Organisation Gehlen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1967]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Seidemann, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Seidemann, Hans Hermann Ernst (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher General der Flieger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Januar 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Karstädt (Prignitz)|Garlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Dezember 1967&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Braunschweig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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