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	<title>Hans Sebinger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Jü: .</title>
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		<updated>2024-12-25T18:36:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann „Hans“ Sebinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. August]] [[1898]] in [[Bachsdorf (Gemeinde Lebring-Sankt Margarethen)|Bachsdorf]] bei [[Lebring-Sankt Margarethen|Lebring]];&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taufbuch&amp;quot;&amp;gt;Taufbuch St. Margarethen bei Lebring, tom. VI, fol. 142 ([https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/graz-seckau/st-margarethen-bei-lebring/13864/?pg=143 Faksimile]), abgerufen am 22. Januar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Trauungsbuch&amp;quot;&amp;gt;Trauungsbuch St. Margarethen bei Lebring, tom. VII, fol. 87([https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/graz-seckau/st-margarethen-bei-lebring/13873/?pg=90 Faksimile]), abgerufen am 22. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[14. Juli]] [[1981]] in [[Linz]]) war ein [[österreich]]ischer [[Politiker]] ([[Österreichische Volkspartei|ÖVP]]) und [[Beamter (Österreich)|Landesbeamter]]. Er war von 1949 bis 1962 Abgeordneter zum [[Nationalrat (Österreich)|österreichischen Nationalrat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Johann Sebinger wurde am 6. August 1898 als Sohn des Grundbesitzers und Eisenbahnvorarbeiters Johann Sebinger und dessen Ehefrau Maria (geborene Kupfer) in Bachsdorf bei Lebring geboren und am 7. August 1898 auf den Namen Johann getauft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taufbuch&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Trauungsbuch&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein damals 36-jähriger Vater hatte am 4. Mai 1899 bei einem Arbeitsunfall seinen rechten Arm verloren, nachdem er von einem Lastenzug erfasst und überfahren worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|gre|04|05|1899|13|Grazer Notizen. * (Eisenbahnunglück.)}}, abgerufen am 22. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1896 gehörte sein Vater der in diesem Jahr gegründeten Freiwilligen Feuerwehr von St. Margarethen bei Lebring an und saß dabei in deren Ausschuss.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|gre|26|09|1896|5|Aus der Steiermark und den Nachbarländern. St. Margarethen bei Lebring.}}, abgerufen am 22. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sebinger besuchte die Volksschule und bis 1915 das Knabenseminar in Graz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;50er&amp;quot;&amp;gt;{{ANNO|oon|06|08|1947|3|Sicherheitsdirektor Sebinger 50 Jahre alt}}, abgerufen am 25. Januar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach versah er seinen Militärdienst während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;50er&amp;quot;/&amp;gt; und arbeitete danach in der elterlichen Wirtschaft mit. Am 29. März 1921 heiratete er in seiner Heimatpfarre die damals 16-jährige Grundbesitzerstochter Maria Fruhmann (* 9. August 1904; † 11. Juni 1974 in Linz).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taufbuch&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Trauungsbuch&amp;quot;/&amp;gt; Sein Vater war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr am Leben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Trauungsbuch&amp;quot;/&amp;gt; Bereits in den 1920er Jahren war Sebinger im [[Republikanischer Schutzbund|Republikanischen Schutzbund]] und im [[Österreichischer Bauernbund|Österreichischen Reichsbauernbund]] aktiv,&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|awi|07|10|1925|11|Nachrichten aus Steiermark. Lang bei Lebring.}}, abgerufen am 25. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; war als bündlerischer Wanderredner tätig&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRE, 17.04.1926&amp;quot;&amp;gt;{{ANNO|gre|17|04|1926|6|Aus Nah und Fern. Lebring.}}, abgerufen am 22. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; und schrieb Artikel für die Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Landheimat]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|lht|08|11|1924|3|Wiederaufbau. Die Bedeutung und Anwendung dieses Wortes im Bauernstand.}}, abgerufen am 25. Januar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; oder die noch seltener erscheinende&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Die Bauernstimme|Bauernstimme]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|gre|330|11|1924|7|Aus Nah und Fern. Eibiswald.}}, abgerufen am 25. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;[[Grazer Volksblatt]]&amp;#039;&amp;#039; berichtete in seiner Ausgabe vom 17. April 1926, dass sich Sebinger von der Bündlerpartei abgewandt hätte und sich der sozialdemokratischen Partei anschließen wollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRE, 17.04.1926&amp;quot;/&amp;gt; Diese hätte ihn jedoch, nach Rücksprache mit einem Vertrauensmann, abgewiesen, woraufhin er bei der bündlerischen Parteileitung in [[Graz]] gemeldet und aus der Partei entfernt worden sein soll.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRE, 17.04.1926&amp;quot;/&amp;gt; In der Ausgabe des &amp;#039;&amp;#039;Grazer Volksblatts&amp;#039;&amp;#039; vom 22. April 1926 dementierte er diese Vorwürfe und gab bekannt, dass er seine Tätigkeit als Wanderredner aus freiwilligen Stücken eingestellt habe, da sich seine Landwirtschaft vergrößert hätte, wofür er nun mehr Arbeit aufbringen müsse.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|gre|22|04|1926|6|Aus Nah und Fern. Lebring.}}, abgerufen am 22. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1931 bis 1934 war Sebinger Angestellter des [[Landbund (Österreich)|Landbundes]], bei dessen Veranstaltungen er in den Jahren davor bereits des Öfteren Reden gehalten hatte&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|gtb|20|07|1929|7|Akademikerverband im Laudbund. &amp;amp;lbrack;Sic&amp;amp;rbrack;}}, abgerufen am 25. Januar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; und sich über den er Landbund im Dezember 1929 für die [[Bauernwehr (Organisation)|Bauernwehr]] starkgemacht hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|aze|24|12|1929|1|Eine Ablage des Landbundes an die Heimwehren. Gründung von Bauernwehren in Steiermark.}}, abgerufen am 25. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus war Sebinger, der nach wie vor seine Landwirtschaft in Radlingen betreute, [[Kammerrat]] und Obmann-Stellvertreter der Leibnitzer Bezirksbauernkammer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|fbu|08|03|1931|6|Betirksvertrauensmännerversammlung in Oberpullendorf.}}, abgerufen am 25. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|gtb|27|05|1931|5|Bauernkundgebungen in Untersteiermark.}}, abgerufen am 25. Januar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Später war er zeitweilig Verwalter einer Rednerschule des Landbundes in [[Lassee]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|bab|26|03|1932|9|Briefkasten – Lassee.}}, abgerufen am 22. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; und arbeitete zwischen 1934 und 1935 für die &amp;#039;&amp;#039;[[Oberösterreichische Volkszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. Um das Jahr 1934 lebte er in [[Ried im Innkreis]], gehörte hier dem Innviertler Landbund an&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|ivz|29|08|1934|4|Landbund und Väterländische Front.}}, abgerufen am 25. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wez|31|08|1934|4|Sie ziehen den Trennungsstrich.}}, abgerufen am 25. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; und verfasste regelmäßig Artikel in der &amp;#039;&amp;#039;[[Innviertler Volkszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|ivz|05|09|1934|8|Zusammenbruch und Umbau.}}, abgerufen am 25. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|ivz|24|10|1934|2|Die Aktion des Herrn Ingenieurs Reinthaller.}}, abgerufen am 25. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|ivz|20|02|1935|6|An alle, die es angeht.}}, abgerufen am 25. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Versetzung des Landesstraßenmeisters Franz Neubauer von [[Engelhartszell]] nach [[Raab (Oberösterreich)|Raab]] wurde Sebinger im Oktober 1935 als dessen Nachfolger im [[Gerichtsbezirk Engelhartszell]] bestimmt und war fortan Angestellter des Amts der [[Oberösterreichische Landesregierung|Oberösterreichischen Landesregierung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|ivz|09|10|1935|10|Letzte Post. Engelhartszell. (Personales.)}}, abgerufen am 25. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls um das Jahr 1935 fungierte er im genannten Bezirk als Bezirkswerbeleiter der [[Vaterländische Front|Vaterländischen Front]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|ivz|30|10|1935|10|Letzte Post. Engelhartszell. (Von der vaterländischen Bewegung.)}}, abgerufen am 25. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|mvn|14|02|1936|4|Nachrichten aus Oberösterreich. Engelhartszell. (Amtswalter-Appell.)}}, abgerufen am 25. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Propagandareferent hielt er in der Folgezeit regelmäßige Ansprachen im Gebiet um Engelhartszell.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|ivz|23|07|1936|11|Neues von der Woche. Engelhartszell. ((Bezirksappell der Vaterländischen Front Engelhartszell.)}}, abgerufen am 25. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im September 1936 wurde auf Anregung Sebingers auf einer Anhöhe am rechten Ufer der [[Donau]], westlich von Engelhartszell gelegen, zu Ehren von [[Engelbert Dollfuß]] ein &amp;#039;&amp;#039;Dollfußkreuz&amp;#039;&amp;#039; errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|mvn|25|09|1936|3|Nachrichten aus Oberösterreich. Engelhartszell. (Errichtung und Einweihung eines Dollfußkreuzes.)}}, abgerufen am 25. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Jänner 1937 wurde er als Straßenmeister beurlaubt, übernahm die Funktion des Sekretärs der Vaterländischen Front für den Gau Linz-Stadt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|ivz|07|01|1937|10|Neues von der Woche. Engelhartszell. (Abschiedsfeier.)}}, abgerufen am 25. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; und übersiedelte nach Linz-[[Urfahr]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|mvn|22|01|1937|5|Nachrichten aus Oberösterreich. Engelhartszell. (Verschiedenes.)}}, abgerufen am 25. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Gausekretär der VF hielt er daraufhin Reden in ganz Oberösterreich. Nach dem [[Anschluss Österreichs]] wurde er bereits am 13. März 1938 verhaftet,&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|lvb|15|03|1938|10|Weitere Verhaftungen in Linz}}, abgerufen am 25. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|svb|16|03|1938|8|Oberösterreich. Weitere Verhaftungen.}}, abgerufen am 25. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; jedoch vorerst entlassen. Danach wurde er am 1. Mai 1938 neuerlich verhaftet und bis zum 30. August 1940 im [[KZ Dachau]] interniert. Zudem war er Häftling im [[KZ Flossenbürg]]; insgesamt verbrachte er 30 Monate in Konzentrationslagern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;50er&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Sebinger erneut Landesbeamter. Im Zuge der Bestellung von [[Josef Heinrich Sommer]] zum Leiter des Amtes des Staatsbeauftragten für das in der russischen Besatzungszone von Oberösterreich gelegene [[Mühlviertel]] wurde Sebinger neben [[Ludwig Hiermann]], [[Balthasar Gierlinger]], Konrad Richter, [[Josef Stadlbauer]], [[Fritz Kammerer]] oder Josef Lang zu einem der siebe Beisitzer gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nos|31|08|1945|2|Die Verwaltung des Mühlviertels}}, abgerufen am 25. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sebinger gehörte zwischen August 1945 und dem 31. Dezember 1953 als Beisitzer der [[Zivilverwaltung Mühlviertel]] an und war vom 1. August 1945 bis zum 15. August 1955 Sicherheitsdirektor des Mühlviertels sowie Referent für Sicherheit bei der Zivilverwaltung Mühlviertel. Im November 1945 wurde Sebinger im Wahlvorschlag der [[Oberösterreichische Volkspartei|ÖVP Oberösterreich]] als einer der Kandidaten für den Nationalrat genannt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|oon|08|11|1945|2|Kandidaten für den Nationalrat – Wahlvorschlag der Oesterreichischen Volkspartei}}, abgerufen am 25. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; schaffte jedoch erst bei der darauffolgenden Wahl den Einzug in diesen. Ab dem Jahr 1945 gehörte Sebinger auch dem Vorstand der oberösterreichischen Landesvertretung der &amp;#039;&amp;#039;[[Volkssolidarität]]&amp;#039;&amp;#039;, die sich in dieser Zeit unter anderem um den Abtransport der nach der Befreiung in Linz „gestrandeten“ [[KZ-Häftling]]e zurück in deren jeweilige Heimat bemühte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nzl|29|12|1945|2|Die Volkssolidarität in Urfahr}}, abgerufen am 25. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Hochzeitstag|Silbernen Hochzeit]] mit seiner Maria waren im März 1946 zahlreiche ranghohe Politiker wie Landeshauptmann [[Heinrich Gleißner]] oder Landesrat [[Johann Blöchl]] und ebenso ranghohe Gendarmeriebeamte zugegen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|lvb|29|03|1946|2|Silberne Hochzeit des Sicherheitsdirektors Sebinger.}}, abgerufen am 25. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im September 1946 wurde der gebürtige Steirer als Fachreferent für Presse, Bildung und Propaganda in die oberösterreichische Landesleitung des [[Österreichischer Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbund|Österreichischen Arbeiter- und Angestelltenbunds]] (ÖAAB) gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|lvb|04|09|1946|2|Tagung des Arbeiter- und Angestelltenbundes: Träger des sozialen Gedankens in der Partei – Die Führung der oberösterreichischen Arbeiter.}}, abgerufen am 25. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang November 1946 war Sebinger in das Ministerium für Vermögenssicherung und Wirtschaftsplanung nach [[Wien]] berufen worden, weshalb der bisherige Landesgendarmeriekommandant Renolder während Sebingers Abwesenheit dessen Agenden übernahm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|san|06|11|1946|3|Neuer Sicherheitsdirektor im Mühlviertel.}}, abgerufen am 25. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nzl|29|11|1946|3|Von Tag zu Tag – Umbesetzung der Sicherheitsdirektion für das Mühlviertel}}, abgerufen am 25. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1949 war Sebinger ohne sein Wissen oder seinem Einverständnis in den Vorstand eines &amp;#039;&amp;#039;Bunds österreichischer Patrioten&amp;#039;&amp;#039; gewählt worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AZE, 25.06.1950&amp;quot;&amp;gt;{{ANNO|aze|25|06|1950|2|Aus der Republik – Der ÖVP.-Sicherheitsdirektor vom Mühlviertel.}}, abgerufen am 22. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;NZL, 01.07.1950&amp;quot;&amp;gt;{{ANNO|nzl|01|07|1950|3|Der vielseitige Herr Sebinger}}, abgerufen am 22. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er selbst hätte erst im Februar 1950 davon erfahren und umgehend den Verein und die zuständige Behörde verständigt, dass die Wahl ohne sein Wissen erfolgt sei und er diese nicht annehmen würde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AZE, 25.06.1950&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;NZL, 01.07.1950&amp;quot;/&amp;gt; Nur einen Monat später wurde mitunter auch Hans Sebinger als Sicherheitsdirektor vom Innenministerium mit der Untersuchung gegen den Monarchistenverein beauftragt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|ovs|30|03|1950|3|Mocharchistenführer als Sicherheitsdirektor der Republik}}, abgerufen am 25. Januar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Im September 1949 wurde Sebinger, der bereits vier Jahre zuvor einer der potentiellen Kandidaten für den Nationalrat gewesen war, abermals als einer der Spitzenkandidaten der ÖVP im Wahlkreis 16 (Mühlviertel) vorgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|svz|08|09|1949|2|Spitzenkandidaten der OeVP}}, abgerufen am 25. Januar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|lvb|10|09|1949|3|Diese Männer – Eure Vertreter – Wahlwerber der ÖVP in Oberösterreich}}, abgerufen am 25. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 1949 wurde Sebinger, der auch Mitglied des Landesparteivorstandes der ÖVP Oberösterreich war, bei der [[Nationalratswahl in Österreich 1949|Nationalratswahl 1949]] in den Nationalrat gewählt&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|dwp|10|10|1949|8|Die Nationalräte der ÖVP.}}, abgerufen am 25. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; und fungierte zwischen dem 8. November 1949 und dem 14. Dezember 1962 – über fünf Amtsperioden hinweg – als Abgeordneter zum Nationalrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seines Wirkens nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt Sebinger den [[Berufstitel|Berufstitel „Regierungsrat“]] und arbeitete danach noch bis zum 30. Juni 1963 als Beamter der Oberösterreichischen Landesregierung, wobei er mit 1. Jänner 1956 auf Grund seiner politischen Karriere außer Dienst gestellt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Juli 1981 starb er kurz vor seinem 83. Geburtstag in der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taufbuch&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Parlament-at|01814}}&lt;br /&gt;
* {{land-ooe|b|1200}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sebinger, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter zum Nationalrat (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ÖVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sebinger, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sebinger, Johann&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Beamter und Politiker (ÖVP), Abgeordneter zum Nationalrat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. August 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lebring-Sankt Margarethen|Lebring]], [[Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Juli 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Linz]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jü</name></author>
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