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	<title>Hans Schwier - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Tallinn2000 am 30. November 2025 um 19:41 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Schwier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Februar]] [[1926]] in [[Lerbeck]], [[Kreis Minden]]; † [[31. Juli]] [[1996]] am [[Kap Finisterre]]) war ein deutscher [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]). Von 1980 bis 1983 war er [[Forschungsminister]] und von 1983 bis 1995 [[Kultusministerium|Kultusminister]] des [[Nordrhein-Westfalen|Landes Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Volksschule|Volksschulabschluss]], dem Besuch der [[Oberrealschule]] und dem [[Notabitur]] im Jahr 1943 beantragte Schwier am 11. Februar 1944 die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde zum 20. April desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 9.793.102).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/40930657&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20221204162759/http://www.niqolas.de/bredel/news/NRW.pdf Ehemalige Mitglieder der NSDAP als nachmalige NRW-Landtagsabgeordnete]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er nahm als Soldat am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil und geriet in Gefangenschaft, aus der er 1945 entlassen wurde. Ein Jahr später legte er das Abitur ab und 1948 nahm ein Studium an der [[Pädagogische Hochschule|Pädagogischen Akademie]] auf, das er 1950 mit dem Ersten Staatsexamen für das Lehramt an Volksschulen abschloss. Er arbeitete von 1950 bis 1956 als Lehrer an einer Volksschule und bestand 1954 das Zweite [[Staatsexamen]] für das Lehramt an Volksschulen. In den Jahren 1956 bis 1969 war er als [[Rektor]] an der Volks- und Hauptschule [[Halle (Westf.)]] tätig und von 1969 bis 1970 fungierte er als Schulrat für den [[Kreis Bielefeld]]. 1970 wurde er gemäß Landesrechtsstellungsgesetz in den Ruhestand versetzt. Nach § 32 des Abgeordnetengesetzes (AbgG NW) schied er 1980 aus dem Amt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwier trat im Jahr 1950 der [[Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft]] (GEW) und am 1. April 1952 der SPD bei. Von 1968 bis 1988 war er Mitglied im SPD-Bezirksvorstand [[Ostwestfalen-Lippe]], von 1971 bis 1989 Mitglied im Landesvorstand der [[SPD Nordrhein-Westfalen]] und von 1973 bis 1978 Vorsitzender des SPD-Unterbezirkes [[Gütersloh]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwier war in den Jahren 1963 bis 1964 [[Ratsherr|Ratsmitglied]] der [[Oer-Erkenschwick|Stadt Oer-Erkenschwick]], von 1969 bis 1973 Mitglied und Vorsitzender der SPD-Fraktion im Kreistag des [[Kreis Halle (Westfalen)|Kreises Halle (Westf.)]] und nach der [[Gebietsreform|kommunalen Neugliederung]] von 1973 bis 1980 [[Kreistag]]smitglied des [[Kreis Gütersloh|Kreises Gütersloh]]. Bei der [[Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 1970|Landtagswahl im Juni 1970]] wurde er als Abgeordneter in den [[Landtag Nordrhein-Westfalen|Nordrhein-Westfälischen Landtag]] gewählt, dem er bis 1995 angehörte. Dort vertrat er von 1970 bis 1975 den [[Wahlkreis]] 143 ([[Halle (Westf.)|Halle]]–Bielefeld-Land II), von 1975 bis 1985 wurde er über die [[Landesliste]] gewählt und von 1985 bis 1995 war er Abgeordneter des Wahlkreises 104 (Gütersloh III). Im Parlament war Schwier von 1975 bis 1980 stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion. 1975 zählte er zu den Initiatoren des Schulreformplanes „[[Kooperative Schule|Kooperativen Schule]]“, der jedoch 1978 scheiterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwier wurde am 4. Juni 1980 von Ministerpräsident [[Johannes Rau]] zum [[Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen|Minister für Wissenschaft und Forschung]] des Landes Nordrhein-Westfalen ernannt und setzte sich als solcher Anfang der 1980er-Jahre für Sparmaßnahmen an Hochschulen ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=14341029|Titel=„Ende des Wunders“. Der nordrhein-westfälische Wissenschaftsminister Hans Schwier verordnete seinen 34 Hochschulen ein drastisches Kürzungsprogramm - Modell auch für andere Bundesländer?|Jahr=1982|Nr=30|Datum=1982-07-26|Seiten=50–56}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Amt als Wissenschaftsminister hatte er bis zum 25. Oktober 1983 inne, an diesem Tage wurde er im Zuge einer Kabinettsumbildung als Nachfolger von [[Jürgen Girgensohn]] zum [[Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen|Kultusminister]] ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=14022852|Titel=„Schwung dahin“. Eine Kabinettsumbildung im SPD-regierten Nordrhein-Westfalen enthüllt die Schwächen von Regierungschef Johannes Rau|Jahr=1983|Nr=41|Datum=1983-10-10|Seiten=28–29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in dieser Funktion befürwortete er Maßnahmen zur Kostensenkung. Im Jahr 1984 stieß sein als „Schwier-Plan“ bekannt gewordener Vorschlag, die Lehrergehälter um 4 % zu kürzen, um mit dem eingesparten Geld neue Lehrstellen zu schaffen, auf den Widerstand der Lehrerschaft und der GEW.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=13508569|Titel=„Auf Distanz“. Nordrhein-Westfalens SPD-Kultusminister macht eine neue Schulpolitik - gegen die Lehrergewerkschaft|Jahr=1984|Nr=20|Datum=1984-05-14|Seiten=110–113}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=13511975|Titel=„Alles oder nichts“. 100 000 junge Lehrer auf der Straße, überalterte Kollegien in den Schulen - diese für 1990 berechnete Katastrophe will Kultusminister Schwier verhindern. Sein Vorschlag ist populär. Hat er Chancen?|Jahr=1984|Nr=51|Datum=1984-12-17|Seiten=82–84}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vom erklärten Kurs der Landes-SPD, die Schulform [[Gesamtschule]] im ganzen Land einzuführen, wich er in den folgenden Jahren sukzessive ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=13527982|Titel=„Die beste Schule gibt es nicht“. NRW-Kultusminister Hans Schwier (SPD) zum Streit um die Gesamtschulen|Autor=[[Martin Doerry]], Hans Leyendecker, Werner Harenberg|Jahr=1988|Nr=27|Datum=1988-07-04|Seiten=28–35}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 17. Juli 1995 schied Schwier, wie er bereits im Mai angekündigt hatte, aus Altersgründen aus dem Ministeramt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=9205861|Titel=„Lehrer und Schulrat“|Jahr=1995|Nr=31|Datum=1995-07-31|Seiten=48}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=9205847|Titel=„Wie viele Lehrer sind faul?“. Hans Schwier über seine 15 Jahre als Wissenschafts- und Kultusminister in Nordrhein-Westfalen|Autor=Werner Harenberg|Jahr=1995|Nr=31|Datum=1995-07-31|Seiten=48–52}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seinen politischen Ämtern war Schwier Vorsitzender der Neue Schauspiel GmbH in [[Düsseldorf]], Mitglied des Aufsichtsrates der [[Ruhrfestspiele|Ruhrfestspiele Recklinghausen]] und Beirat des Kuratoriums der [[Kulturstiftung Ruhr]] in [[Essen]]. Von 1995 bis zu seinem Tod war er Vorsitzender der Europäischen Akademie des Sports im [[Schloss Velen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwier starb im Juli 1996 während eines Urlaubs in Spanien, vermutlich bei einem Badeunglück.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.haller-zeitraeume.de/stadtgeschichte/haller-schulrat-wird-minister&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Leichnam wurde an einem Strand beim [[Kap Finisterre]] in der [[Provinz A Coruña]] gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=8957675|Titel=„Gestorben“. Hans Schwier|Jahr=1996|Nr=32|Datum=1996-08-05|Seiten=182}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Munzinger|00000016103|Abruf=2025-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Schwier war verheiratet und hatte drei Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz am Bande]] der Bundesrepublik Deutschland (1980)&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland (1983)&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz mit Stern]] der Bundesrepublik Deutschland (1987)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigungen ==&lt;br /&gt;
* Hans-Schwier-Berufskolleg in Gelsenkirchen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.hsbk-ge.de/de/default.aspx |titel=Website |titelerg= |hrsg=Hans-Schwier-Berufskolleg |werk=www.hsbk-ge.de |datum= |abruf=2025-07-28 |sprache=de |format= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20231103121222/https://www.hsbk-ge.de/de/default.aspx |archiv-datum=2023-11-03 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Rau II]] – [[Kabinett Rau III]] – [[Kabinett Rau IV]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000016103|Hans Schwier||Internationales Biographisches Archiv 43/1996 vom 14. Oktober 1996}}&lt;br /&gt;
* {{NRW Landtag|ID=00165}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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|Navigationsleiste Kultusministerkonferenz-Präsidenten}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schwier, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultusminister (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftsminister (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunalpolitiker (Kreis Gütersloh)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulleiter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1996]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schwier, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdL, Minister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Februar 1926&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lerbeck]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Juli 1996&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kap Finisterre]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tallinn2000</name></author>
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