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	<title>Hans Schmidt-Isserstedt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Frau Nilsson: tk kl</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;tk kl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fortepan 137705 crop.jpg|mini|Hans Schmidt-Isserstedt im Jahr 1965]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Schmidt-Isserstedt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Mai]] [[1900]] in [[Berlin]]; † [[28. Mai]] [[1973]] in [[Holm (Kreis Pinneberg)|Holm, Kreis Pinneberg]]) war ein deutscher [[Dirigent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Autogramm Schmidt-Isserstedt.jpg|mini|Autogramm Schmidt-Isserstedt]]&lt;br /&gt;
Der Kaufmannssohn erhielt früh Violin- und Musikunterricht in Berlin, studierte Musikwissenschaft in Berlin, [[Heidelberg]] und [[Münster]] und wurde 1923 zum Dr. phil. promoviert. 1920 bis 1923 war er Kompositionsschüler bei [[Franz Schreker]] in Berlin, widmete sich dann jedoch dem Dirigieren. 1928 bis 1931 war er Dirigent an der Oper [[Rostock]], 1931 bis 1933 war er Generalmusikdirektor am von [[Gustav Hartung]] geleiteten [[Staatstheater Darmstadt|Hessischen Landestheater]] in Darmstadt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS |ref=nein |DB=HBN |ID=117510890|titel=Schmidt-Isserstedt, Hans  |datum=2020-12-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere im NS-Staat ===&lt;br /&gt;
1933 wurde Schmidt-Isserstedt in Darmstadt fristlos entlassen und fand nach einem Jahr der Arbeitslosigkeit eine Anstellung an der „Deutschen Musikbühne“, einer Wanderbühne des Erbprinzen [[Heinrich XLV. (Reuß jüngere Linie)|Heinrich XLV. Reuß]]. Nach einem weiteren Jahr der Arbeitslosigkeit Schmidt-Isserstedts gelang es dem Intendanten der [[Hamburgische Staatsoper|Hamburgischen Staatsoper]] [[Heinrich Karl Strohm]] 1935 bei der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] das Engagement Schmidt-Isserstedts als Erster Kapellmeister durchzusetzen. 1943 wurde er an die Spitze des [[Deutsche Oper Berlin|Deutschen Opernhauses]] in Berlin berufen, wo er 1944 Generalmusikdirektor wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Näheres zu Schmidt-Isserstedts Berliner Tätigkeit in: Hubert Rübsaat: &amp;#039;&amp;#039;Hans Schmidt-Isserstedt&amp;#039;&amp;#039;. ISBN 978-3-8319-0350-4, S. 55–74&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1935 ließ er sich von seiner jüdischen Ehefrau Gerta Herz scheiden. Er hatte mit ihr zwei Kinder, darunter den späteren Produzenten der englischen Schallplattenfirma [[Decca Records|Decca]], Erik (* 25. März 1931; † 4. Mai 2004), der mit seiner Mutter 1936 nach England emigrierte und seinen Namen in Smith anglisierte. Zum [[Führergeburtstag]] 1938 wurde ihm der Titel &amp;#039;&amp;#039;Staatskapellmeister&amp;#039;&amp;#039; verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 531.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 1940 gastierte er im [[Norwegen unter deutscher Besatzung|besetzten Oslo]] in Anwesenheit von Reichskommissar [[Josef Terboven]] und des norwegischen Nazi-Führers [[Vidkun Quisling]].&amp;lt;ref&amp;gt;Klee, Kulturlexikon, S. 531&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Endphase des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde er im August 1944 in die von [[Adolf Hitler]] genehmigte &amp;#039;&amp;#039;[[Gottbegnadeten-Liste]]&amp;#039;&amp;#039; der wichtigsten Dirigenten aufgenommen, was ihn vor einem Kriegseinsatz, auch an der [[Heimatfront]], bewahrte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Oliver Rathkolb]]: &amp;#039;&amp;#039;Führertreu und gottbegnadet. Künstlereliten im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;. Österreichischer Bundesverlag Wien 1991&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. S. Fischer, Frankfurt am Main 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere nach dem Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Schmidt-Isserstedt setzte seine Karriere unmittelbar nach Kriegsende unbeschadet fort. Mit Schreiben vom 29. April 1948 bescheinigte man ihm von Seiten der Militärregierung explizit eine saubere Vergangenheit. Er war in der Tat einer der wenigen in Deutschland verbliebenen Dirigenten ersten Ranges ohne eine NSDAP-Mitgliedschaft. Vom britischen Militär wurde er deswegen schon 1945 beauftragt, das Hamburger (Rundfunk-)Musikwesen zu reorganisieren. Er gründete daher noch in diesem Jahr das [[NDR Sinfonieorchester]], das er bis 1971 leitete. 1955–1964 stand er ebenfalls an der Spitze des [[Kungliga Filharmoniska Orkestern|Königlichen Philharmonischen Orchesters]] in [[Stockholm]] und leitete nebenbei zahlreiche Konzerte in [[Royal Opera House|Covent Garden]] oder an der [[Bayerische Staatsoper|Bayerischen Staatsoper]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmidt-Isserstedt galt als Spezialist der deutsch-österreichischen Musik des 19. Jahrhunderts (insbesondere [[Ludwig van Beethoven]] und [[Johannes Brahms]]), setzte sich aber auch für die Werke seiner Zeitgenossen [[Béla Bartók]], [[Igor Strawinsky]], [[Paul Hindemith]] und [[Bernhard Kaun]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2002 veröffentlichte „Decca Records“ eine „box“ der von Schmidt-Isserstedt mit den [[Wiener Philharmoniker]]n und dem Pianisten [[Wilhelm Backhaus]] bzw. dem Geiger [[Henryk Szeryng]] aufgenommenen Werke [[Ludwig van Beethoven]]s (alle Symphonien und Klavierkonzerte, das Violinkonzert und einige Ouvertüren).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.arkivmusic.com/classical/album.jsp?site_id=CTRV&amp;amp;album_id=52905 |text=Inhalt der Decca „Box“, mit Jahreszahlen und anderen Details der Aufnahmen |wayback=20110608142533 |archiv-bot=2025-06-19 02:29:10 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er starb 1973 und wurde auf dem Friedhof in [[Holm (Kreis Pinneberg)]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|23|222||Schmidt-Isserstedt, Paul Hans Ernst|[[Stephan Hörner]]|117510890}}&lt;br /&gt;
* Kulturverein Holm e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hans Schmidt-Isserstedt zum 100. Geburtstag. Andeutungen einer Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Zusammengestellt von Helmut Werner; Kulturverein, Holm 2000&lt;br /&gt;
* {{PriebergMusikerNS |Lemma=Schmidt-Isserstedt, Hans |Seite=6647 |SeiteBis=6650}}&lt;br /&gt;
* Hubert Rübsaat: &amp;#039;&amp;#039;Hans Schmidt-Isserstedt.&amp;#039;&amp;#039; [Medienkombination: Buch + CD], (Hamburger Köpfe); Ellert &amp;amp; Richter, Hamburg 2009; ISBN 978-3-8319-0350-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117510890|TEXT=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* {{Discogs|846970}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0773279}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=117510890|titel=Schmidt-Isserstedt, Paul Hans Ernst|datum=2025-05-29}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Chefdirigenten des NDR Elbphilharmonie Orchesters}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117510890|LCCN=n81046992|VIAF=5118927}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schmidt-Isserstedt, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dirigent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmusikdirektor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmusikdirektor (Darmstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chefdirigent des NDR-Sinfonieorchesters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schmidt-Isserstedt, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Dirigent&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Mai 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Mai 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Holm (Kreis Pinneberg)|Holm-Holstein]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Frau Nilsson</name></author>
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