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	<title>Hans Rothfels - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Rothfels&amp;diff=297597&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;John Red: Einzelnachweis</title>
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		<updated>2025-12-27T08:02:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einzelnachweis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Rothfels&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. April]] [[1891]] in [[Kassel]]; † [[22. Juni]] [[1976]] in [[Tübingen]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Historiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rothfels war ein [[Neuzeit]]historiker, der während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] über das [[Vereinigtes Königreich|Vereinigte Königreich]] in die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] [[Liste bekannter deutschsprachiger Emigranten und Exilanten (1933–1945)|emigrierte]]. Vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] Professor an der [[Albertus-Universität Königsberg]], lehrte er später an der [[University of Chicago]] und der [[Eberhard Karls Universität Tübingen]]. Er gilt als [[Nestor (Mythologie)#Ehrenbezeichnung|Nestor]] der modernen deutschen [[Zeitgeschichte|Zeitgeschichtsforschung]], der u.&amp;amp;nbsp;a. [[Hans Mommsen]] und [[Heinrich August Winkler]] als Schüler hervorbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hans Rothfels entstammte dem „liberal-protestantisch-nationalen [[Bildungsbürgertum]] des Kaiserreichs“ ([[Werner Conze]]); sein Urgroßvater war Bankier und der Großvater Mathematiker. Rothfels wuchs als Sohn des [[Geschichte der Juden in Deutschland|jüdischen]] Rechtsanwalts und Notars Justizrat [[Max Rothfels]], Vorsteher der [[Jüdische Gemeinde Kassel|Jüdischen Gemeinde]] und Reserveoffizier, und dessen Frau, aus einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie kommend, in Kassel auf. Das Elternhaus vermittelte ihm ein liberales und freireligiöses Weltbild; 1910 konvertierte er zum [[Protestantismus]].&amp;lt;ref&amp;gt;Marcel von Lehn: &amp;#039;&amp;#039;Westdeutsche und italienische Historiker als Intellektuelle? Ihr Umgang mit Nationalsozialismus und Faschismus in den Massenmedien (1943/45–1960)&amp;#039;&amp;#039;, Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen/Bristol, Conn. 2012, S. 58.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1909 machte er das Abitur am Königlichen [[Friedrichsgymnasium (Kassel)|Friedrichsgymnasium Kassel]], wo er patriotisch und [[Neuhumanismus|neuhumanistisch]] erzogen wurde. Danach begann er ein Studium der Klassischen Philologie an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität Freiburg im Breisgau]], später wechselte er, beeinflusst durch [[Friedrich Meinecke]], zur Geschichte. Es folgten Semester an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] und der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]]. 1911/12 wurde sein Studium durch den Dienst als [[Einjährig-Freiwilliger]] unterbrochen. Als [[Reserveoffizier|Leutnant der Reserve]] wurde Rothfels im November 1914 bei einem Sturz vom Pferd schwer verletzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://des.genealogy.net/search/show/1043738 Auszug aus den Deutschen Verlustlisten (Preuß. 103) vom 16. Dezember 1914, S. 3672.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Es folgten Lazarettaufenthalte; die Verletzung hatte die Amputation eines Beines zur Folge.&amp;lt;ref&amp;gt;Marcel von Lehn: &amp;#039;&amp;#039;Westdeutsche und italienische Historiker als Intellektuelle? Ihr Umgang mit Nationalsozialismus und Faschismus in den Massenmedien (1943/45–1960)&amp;#039;&amp;#039;, Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen/Bristol, Conn. 2012, S. 58.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach weiteren politik- und geschichtswissenschaftlichen Studien 1917/18 wurde Rothfels auf Meineckes – zu dessen engem Schülerkreis er gehörte – Empfehlung hin 1918 bei [[Hermann Oncken]] mit der Dissertation &amp;#039;&amp;#039;[[Carl von Clausewitz]]. Politik und Krieg. Eine ideengeschichtliche Studie&amp;#039;&amp;#039; an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]] zum Dr. phil. [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Anschließend erhielt er 1920 eine Stelle als [[Archivrat (Titel)|Archivrat]] im [[Reichsarchiv]] in Potsdam, wo er mit (seinerzeit nicht zur Publikation gelangten) Vorarbeiten der späteren &amp;#039;&amp;#039;[[Quellensammlung zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867 bis 1914]]&amp;#039;&amp;#039; begann. 1923 [[Habilitation|habilitierte]] er sich bei Friedrich Meinecke und [[Erich Marcks (Historiker)|Erich Marcks]] in Berlin mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Bismarcks englische Bündnispolitik&amp;#039;&amp;#039; und wurde Privatdozent für Neuere und Europäische Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 wurde Rothfels Professor an der [[Albertus-Universität Königsberg|Albertina]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]. 1927/28 wurde er Mitglied in der [[Königliche Deutsche Gesellschaft (Königsberg)|Königlich Deutschen Gesellschaft]], der [[Königsberger Gelehrte Gesellschaft|Königsberger Gelehrten Gesellschaft]] und der [[Historische Kommission für ost- und westpreußische Landesforschung|Historischen Kommission für ost- und westpreußische Landesforschung]]. Außerdem wurde er Lehrbeauftragter für Geschichte an der [[Handelshochschule Königsberg]]. 1929 wurde er Herausgeber der &amp;#039;&amp;#039;[[Königsberger Auslandsstudien]]&amp;#039;&amp;#039;. In den 1920er und 1930er Jahren hielt er Vorlesungen in [[Baltikum|baltischen]] Städten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der „[[Machtergreifung]]“ und der Verabschiedung des [[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums|Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums]] unterschrieben mehrere Studenten des Historischen Seminars und die Privatdozenten [[Erich Maschke]] und [[Rudolf Craemer]] einen öffentlichen Aufruf, Rothfels wegen seiner Verdienste nicht als Professor zu entbinden. Auch der Kurator [[Friedrich Hoffmann (Jurist)|Friedrich Hoffmann]] der Albertus-Universität Königsberg setzte sich für ihn ein. 1934 wurde gegen ihn von Seiten der Universitätsleitung des Ministeriums intrigiert, und im Juli 1934 wurde Rothfels wegen seiner jüdischen Herkunft der Lehrstuhl entzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erst noch versprochene Forschungstätigkeit in Berlin wurde 1936 von Seiten des NS-Regimes widerrufen. Er wurde mit seiner Familie in [[Berlin-Nikolassee]] ansässig. Bis 1938 konnte er im preußischen [[Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz|Geheimen Staatsarchiv]] in Berlin, das von [[Albert Brackmann]] geleitet wurde, Quellenstudien betreiben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ingo Haar]]: &amp;#039;&amp;#039;„Revisionistische“ Historiker und Jugendbewegung: Das Königsberger Beispiel&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Peter Schöttler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichtsschreibung als Legitimationswissenschaft 1918–1945.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Frankfurt am Main 1999, S. 52–103, hier S. 88 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 hielt er einzelne Vorträge in [[University of Cambridge|Cambridge]] und [[London]] zur [[Sozialgesetzgebung]] unter Bismarck (es gibt dazu eine Veröffentlichung in &amp;#039;&amp;#039;[[The Sociological Review]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.thesociologicalreview.com/journal/ |titel=The Journal – The Sociological Review |zugriff=2019-01-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; von 1938 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Bismarck&amp;#039;s Social Policy and the Problem of State Socialism in Germany&amp;#039;&amp;#039;, S. 81–94 sowie 288–302). Eine durch englische Wissenschaftler forcierte Gastprofessur an der [[University of Cambridge]] scheiterte am dortigen Board of History. Weitere Kontakte ins Ausland knüpfte er über den Historiker [[Siegfried A. Kaehler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Novemberpogrome 1938|Novemberpogromen 1938]] in Berlin wurde er kurzzeitig verhaftet. Nachdem die Lage immer angespannter geworden war, schickte er 1939 seine Kinder nach England. Wenig später wurden sie als Deutsche interniert. Er selbst wollte am [[St John’s College (Oxford)|St John’s College]] in Oxford Fuß fassen. Rothfels wurde im Mai 1939 von den NS-Behörden die Ausreise nach Großbritannien gestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jan Eckel |Titel=Geschichte als Gegenwartswissenschaft. Eine Skizze zur intellektuellen Biographie von Hans Rothfels |Sammelwerk=Hans Rothfels und die deutsche Zeitgeschichte |Verlag=OLDENBOURG WISSENSCHAFTSVERLAG |Ort=München |Datum=2005-12-31 |DOI=10.1524/9783486702859-002&amp;lt;!--|Abruf=2025-01-28--&amp;gt;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1940 wurde er in das Internierungslager [[Isle of Man]] verbracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1940 erhielt Rothfels auf Empfehlung von Sinclair W. Armstrong, [[Eugene Anderson]] und [[William L. Langer]] eine Gastprofessur an der [[Brown University]] in Providence, [[Rhode Island]].&amp;lt;ref&amp;gt;Marcel von Lehn: &amp;#039;&amp;#039;Westdeutsche und italienische Historiker als Intellektuelle? Ihr Umgang mit Nationalsozialismus und Faschismus in den Massenmedien (1943/45–1960)&amp;#039;&amp;#039;, Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen/Bristol, Conn. 2012, S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Sommer 1946 wurde er durch [[Robert Maynard Hutchins]] zu Vorlesungen an die [[University of Chicago]] in [[Illinois]] eingeladen. 1946/47 wurde er als Nachfolger von Bernadotte Everly Schmitt Professor. In Chicago schloss er sich einem Kreis deutscher Gelehrter an, zu dem u.&amp;amp;nbsp;a. [[Otto von Simson]], [[Wilhelm Pauck]], [[Max Rheinstein]], [[Helmut Kuhn (Philosoph)|Helmut Kuhn]], [[Hans Gaffron]] und andere gehörten. Er hielt Vorträge innerhalb der Literarischen Gesellschaft und wurde Herausgeber der Rezensionszeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[German Books]]&amp;#039;&amp;#039;. Außerdem setzte er sich mit dem [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus]] auseinander und legte ein Standardwerk vor. Rufe an die [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen]] und die Universität Heidelberg lehnte er 1947 ab. 1949 besuchte er das erste Mal wieder Deutschland und hielt Vorträge in Heidelberg, Göttingen und Berlin. Nach der Feier zu seinem sechzigsten Geburtstag (1951) verließ er die USA, um auch auf Vermittlung ehemaliger Schüler einen Ruf als Nachfolger von [[Rudolf Stadelmann (Historiker)|Rudolf Stadelmann]] an die [[Eberhard Karls Universität Tübingen]] anzunehmen; [[Arnold Bergstraesser]] hielt die Abschiedsrede auf ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1956 hielt Rothfels noch vereinzelt Vorlesungen in Chicago (1969 gab er die amerikanische Staatsbürgerschaft zurück), widmete sich dann aber vollständig seinen Tübinger Aufgaben. Einen Ruf an die [[Georg-August-Universität Göttingen]] (1954) lehnte er ab. Im Juli 1959 wurde er emeritiert, vertrat allerdings auf Wunsch der Universität noch bis 1961 den Lehrstuhl. Zu seinen akademischen Schülern aus fast vierzig Jahren gehören u.&amp;amp;nbsp;a. [[Hans Bausch]], [[Waldemar Besson]], [[Karl Heinz Bremer]], [[Werner Conze]], [[Rudolf Craemer]], [[Wolfram Fischer]], [[Friedrich Hiller von Gaertringen (Historiker)|Friedrich Hiller von Gaertringen]], [[Klaus Hornung]], [[Gotthard Jasper]], [[Ernst Klink]], [[Bernhard Mann (Historiker)|Bernhard Mann]], [[Hans Mommsen]], [[Theo Sommer]], [[Konstanze Wegner]] und [[Heinrich August Winkler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rothfels war u.&amp;amp;nbsp;a. Vorsitzender des Beirats des [[Institut für Zeitgeschichte|Instituts für Zeitgeschichte]] (IfZ) und ab 1953 mit [[Theodor Eschenburg]] Herausgeber der &amp;#039;&amp;#039;[[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;. Er war Mitglied der [[Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften|Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]], der [[Historische Kommission für ost- und westpreußische Landesforschung|Historischen Kommission für ost- und westpreußische Landesforschung]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Preußenland&amp;#039;&amp;#039; 15, S. 71 f. In: &amp;#039;&amp;#039;Altpreußische Biographie&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 4, S. 1479.&amp;lt;/ref&amp;gt;, des [[Johann Gottfried Herder-Forschungsrat]]es, des Beirates des Theodor-Heuss-Archivs, des Beirates des &amp;#039;&amp;#039;[[Max-Planck-Institut für Geschichte|Max-Planck-Instituts für Geschichte]]&amp;#039;&amp;#039;, der [[American Historical Association]] und der [[Baltische Historische Kommission|Baltischen Historischen Kommission]] sowie ordentliches Mitglied der [[Heidelberger Akademie der Wissenschaften]] (1958/59) und Korrespondierendes Mitglied der [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]] (1949).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://adw-goe.de/mitglieder/personendetails/person/hans-rothfels/| titel=Mitglieder: Hans Rothfels| hrsg=Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen| zugriff=2025-12-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1955 bis 1957 war er Mitglied der [[Parteienrechtskommission]] des [[Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat|Bundesministeriums des Innern]], später der [[Wissenschaftliche Kommission für die Dokumentation der Vertreibung|Wissenschaftlichen Kommission für die Dokumentation der Vertreibung]] (von 1951 bis 1969 betreute er die &amp;#039;&amp;#039;Dokumentation der Vertreibung der Deutschen aus Ost-Mitteleuropa&amp;#039;&amp;#039;). 1960 wurde er Editor der internationalen Herausgabekommission der &amp;#039;&amp;#039;Akten zur deutschen auswärtigen Politik 1918–1945&amp;#039;&amp;#039;. Von 1958 bis 1962 war er Vorsitzender des [[Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands|Verbandes der Historiker Deutschlands]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 wurde Rothfels mit dem [[Preußenschild]] der [[Landsmannschaft Ostpreußen]] ausgezeichnet. 1961 wurde er mit dem [[Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste]] geehrt und Ehrendoktor der Universität Freiburg im Breisgau (Dr. jur. h. c.). 1961 erhielt er das [[Bundesverdienstkreuz|Große Bundesverdienstkreuz]] (1965 mit Stern). 1965 hielt er vor dem [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] anlässlich des „150. Geburtstages Bismarcks“ eine auch im Fernsehen ausgestrahlte Rede. 1971 war er Rezipient der [[Hölderlin-Plakette]] der Universitätsstadt Tübingen. 1976 wurde er mit der [[Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1918 war Rothfels mit Hildegard Elisabeth Consbruch verheiratet, sie hatten vier Kinder, Klaus Hermann Rothfels, geboren 1919, wurde Biologe in [[Toronto]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rothfels, Klaus Hermann&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;International Biographical Dictionary of Central European Emigrés 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Band 2,2. Saur, München 1983, S. 998.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod seiner Frau 1961 ehelichte er 1963 eine [[Bussche (Adelsgeschlecht)|Freiin von Bussche-Ippenburg]]. Am 28. Juni 1976 fand Hans Rothfels auf dem [[Bergfriedhof (Tübingen)|Tübinger Bergfriedhof]] seine letzte Ruhestätte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bergfriedhof&amp;quot;&amp;gt;[https://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1976_3.pdf &amp;#039;&amp;#039;Hans Rothfels †&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 5,8&amp;amp;nbsp;MB). In: &amp;#039;&amp;#039;Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 24 (1976), Heft 3, Vorwort.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 2000er Jahren ist Rothfels zum Gegenstand einer geschichtswissenschaftlichen Auseinandersetzung geworden, an der insbesondere [[Ingo Haar]] und [[Heinrich August Winkler]] beteiligt waren. Im Kern geht es darum, ob Rothfels als Historiker zu seiner Königsberger Zeit „eine Nähe zu [[Konservative Revolution#Jungkonservative|jungkonservativen]] Kreisen“ gepflegt hatte und „um die Frage des Verhältnisses seiner historischen und politischen Positionen zu [[völkisch]]en Programmen“, so [[Wolfgang Neugebauer (Historiker, 1953)|Wolfgang Neugebauer]]. Rothfels wurde von seinem Schüler Winkler als „konservativer Vernunftrepublikaner“ in Schutz genommen. Später empfand es Winkler jedoch als „zutiefst irritierend“, dass Rothfels, wie aus der Veröffentlichung eines Briefwechsels bekannt geworden ist, „beim zweiten Wahlgang der [[Reichspräsidentenwahl 1932]] offenkundig für [[Adolf Hitler|Hitler]] gestimmt“ habe.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Volker Ullrich (Historiker)|Volker Ullrich]]: [https://www.zeit.de/2008/52/KA-Mittelst-ck52-Winkler &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Frage ist gelöst. Ein Gespräch mit dem Historiker Heinrich August Winkler zu seinem 70. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 52/2008, 17. Dezember 2008, S. 64.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Bernd Faulenbach]] und [[Hans Mommsen]] attestierten Rothfels einen „[[Neokonservatismus]]“. Für [[Werner Conze]] grenzte sich Rothfels vom [[Deutschnationalismus]] und Vernunftrepublikanismus ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rothfels habe in der Bundesrepublik Deutschland einen politischen Reifungsprozess beschritten, zwar war er kein Anhänger des [[Linksliberalismus]], in den 1970er Jahren unterstützte er allerdings die [[neue Ostpolitik]] von [[Willy Brandt]]. Auch die politische Verortung seiner Schüler aus Königsberg, Chicago und Tübingen gilt als relativ heterogen. Neugebauer bemerkte, dass „seine Beiträge zu Problemen der Nationen, des Nationalismus und der ostmitteleuropäischen Geschichte [...], jenseits volkstumszentrierter Rückständigkeiten, Bedeutung für eine europäisch geweitete Perspektive deutschen Historiographie“ haben. Im Gedenkwort von [[Theodor Schieder]], der ebenfalls zu seinem Schülerkreis gehörte, anlässlich der Aufnahme in den Orden [[Pour le Mérite]] für Wissenschaften und Künste hieß es: „Für den Wiederaufbau der deutschen Geschichte nach dem Kriege, für den Brückenschlag zu der Geschichte der westlichen Völker ist er unersetzlich gewesen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monographien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Carl von Clausewitz. Politik und Krieg. Eine ideengeschichtliche Studie&amp;#039;&amp;#039;. Dümmler, Berlin 1920.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bismarcks englische Bündnispolitik&amp;#039;&amp;#039;. DVA, Stuttgart 1924.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Theodor Lohmann und die Kampfjahre der staatlichen Sozialpolitik (1871–1905). Nach ungedruckten Quellen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen und Darstellungen aus dem Reichsarchiv&amp;#039;&amp;#039;. H. 6). E. S. Mittler &amp;amp; Sohn, Berlin 1927.&lt;br /&gt;
* (Vorw.): &amp;#039;&amp;#039;Das englische Weltreich&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Auslandsstudien&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 5). Gräfe und Unzer, Königsberg 1930.&lt;br /&gt;
* (Vorw.): &amp;#039;&amp;#039;Das Auslandsdeutschtum des Ostens&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Auslandsstudien&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 7). Gräfe und Unzer, Königsberg 1932.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bismarck und der Osten. Eine Studie zum Problem des deutschen Nationalstaats&amp;#039;&amp;#039;. Hinrichs, Leipzig 1934.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ostraum, Preussentum und Reichsgedanke. Historische Abhandlungen, Vorträge und Reden&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Königsberger historische Forschungen&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 7). Hinrichs, Leipzig 1935.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Theodor von Schön, Friedrich Wilhelm IV. und die Revolution von 1848&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften der Königsberger Gelehrten Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. Geisteswissenschaftliche Klasse, 13,2). Niemeyer, Halle 1937.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Opposition gegen Hitler. Eine Würdigung&amp;#039;&amp;#039;. Scherpe Verlag, Krefeld 1949 (zuerst auf Englisch als: &amp;#039;&amp;#039;The German opposition to Hitler – An Appraisal&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;The Humanist Library&amp;#039;&amp;#039;). Verlag Regnery, Hinsdale, Illinois 1948).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zeitgeschichtliche Betrachtungen. Vorträge und Aufsätze&amp;#039;&amp;#039;. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1959.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bismarck, der Osten und das Reich&amp;#039;&amp;#039;. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1960.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bismarck. Vorträge und Abhandlungen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;). Kohlhammer, Stuttgart u.&amp;amp;nbsp;a. 1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herausgeberschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Carl von Clausewitz: &amp;#039;&amp;#039;Politische Schriften und Briefe&amp;#039;&amp;#039;. Drei Masken Verlag, München 1922.&lt;br /&gt;
* mit [[Werner Markert]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Osten und slawischer Westen. Tübinger Vorträge&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Tübinger Studien zur Geschichte und Politik.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 4). Mohr (Siebeck), Tübingen 1955.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Berlin in Vergangenheit und Gegenwart. Tübinger Vorträge&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Tübinger Studien zur Geschichte und Politik.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 14). Mohr (Siebeck), Tübingen 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Waldemar Besson]], [[Friedrich Hiller von Gaertringen (Historiker)|Friedrich Hiller von Gaertringen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Gegenwartsbewußtsein in historischen Betrachtungen und Untersuchungen. Festschrift für Hans Rothfels zum 70. Geburtstag, dargebracht von Kollegen, Freunden und Schülern&amp;#039;&amp;#039;. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1963.&lt;br /&gt;
* [[Werner Conze]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutschland und Europa. Historische Studien zur Völker- und Staatenordnung des Abendlandes. [Festschrift für Hans Rothfels]&amp;#039;&amp;#039;. Droste, Düsseldorf 1951.&lt;br /&gt;
* Werner Conze: &amp;#039;&amp;#039;Hans Rothfels.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Historische Zeitschrift]]&amp;#039;&amp;#039; 237 (1983) 2, S. 311–360.&lt;br /&gt;
* Werner Conze: &amp;#039;&amp;#039;Hans Rothfels&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Heidelberger Akademie der Wissenschaften&amp;#039;&amp;#039;, 1977, S. 55–58.&lt;br /&gt;
* [[Jan Eckel]]: &amp;#039;&amp;#039;Hans Rothfels. Eine intellektuelle Biographie im 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Moderne Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 10). Wallstein, Göttingen 2005, ISBN 3-8924-4975-9.&lt;br /&gt;
* Friedrich Hiller von Gaertringen: &amp;#039;&amp;#039;Rothfels, Hans&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Rudolf Vierhaus]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Biographische Enzyklopädie]]&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 8: &amp;#039;&amp;#039;Poethen – Schlüter&amp;#039;&amp;#039;. 2. überarbeitete und erweiterte Auflage, K.G. Saur, München, ISBN 978-3-598-25038-5, S. 371–372.&lt;br /&gt;
* John L. Harvey: &amp;#039;&amp;#039;Hans Rothfels. Issues and Paradoxes of an International Debate&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Sozial.Geschichte Online. Zeitschrift für historische Analyse des 20. und 21. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Heft 1, 2007, S. 7–39.&lt;br /&gt;
* [[Johannes Hürter]], [[Hans Woller]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hans Rothfels und die deutsche Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 90). Oldenbourg, München 2005, ISBN 3-486-57714-X.&lt;br /&gt;
* [[Klemens von Klemperer]]: &amp;#039;&amp;#039;Hans Rothfels (1891–1976)&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hartmut Lehmann]], James van Horn Melton (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Paths of Continuity. Central European Historiography from the 1930s to the 1950s&amp;#039;&amp;#039;. [[Deutsches Historisches Institut Washington]], Washington, D.C. 1994, S. 119–135.&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Mann (Historiker)|Bernhard Mann]]: &amp;#039;&amp;#039;Hans Rothfels zum Gedächtnis&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Attempto&amp;#039;&amp;#039; 59/60 (1977), S. 116–118.&lt;br /&gt;
* [[Hans Mommsen]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtsschreibung und Humanität. Zum Gedenken an Hans Rothfels&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Wolfgang Benz]], [[Hermann Graml]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Aspekte deutscher Außenpolitik im 20. Jahrhundert. Aufsätze Hans Rothfels zum Gedenken&amp;#039;&amp;#039;. DVA, Stuttgart 1976, ISBN 3-421-01783-2, S. 9–27.&lt;br /&gt;
* Hans Mommsen: &amp;#039;&amp;#039;Hans Rothfels&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hans-Ulrich Wehler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Historiker&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kleine Vandenhoeck-Reihe&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1484). Bd. 9, Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 1982, ISBN 3-525-33474-5, S. 127–147.&lt;br /&gt;
* {{NDB|22|123|125|Rothfels, Hans|[[Wolfgang Neugebauer (Historiker, 1953)|Wolfgang Neugebauer]]|118749943}}&lt;br /&gt;
* Wolfgang Neugebauer: &amp;#039;&amp;#039;Hans Rothfels&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Dietrich Rauschning]], Donata von Nerée (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Albertus-Universität und ihre Professoren. Aus Anlaß der Gründung der Albertus-Universität vor 450 Jahren&amp;#039;&amp;#039;. Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 1995, ISBN 3-428-08546-9, S. 245–256.&lt;br /&gt;
* [[Karl Heinz Roth]]: &amp;#039;&amp;#039;Hans Rothfels: Geschichtspolitische Doktrinen im Wandel der Zeiten. Weimar – NS-Diktatur – Bundesrepublik&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Geschichtswissenschaft (1953)|Zeitschrift für Geschichtswissenschaft]]&amp;#039;&amp;#039; 49 (2001), S. 1061–1073.&lt;br /&gt;
* [[Theodor Schieder]]: &amp;#039;&amp;#039;Hans Rothfels zum 70. Geburtstag am 12. April 1961&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039; 9 (1961) 2, S. 117–123.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118749943}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118749943}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000004422|Hans Rothfels||in: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 33/1976 vom 2. August 1976, ergänzt um Nachrichten durch MA-Journal bis KW 42/2005}}&lt;br /&gt;
* {{OstdtBio|rothfels-hans-2|Rothfels, Hans}}&lt;br /&gt;
* [http://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/118749943/Rothfels+Hans Rothfels, Hans] beim Informationssystem für Baden-Württemberg (LEO-BW)&lt;br /&gt;
* Karsten Borgmann: &amp;#039;&amp;#039;[https://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/forum/type=diskussionen&amp;amp;id=281 Forum: Hans Rothfels und die Zeitgeschichte].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[H-Soz-Kult]]&amp;#039;&amp;#039;, 14. Februar 2003&lt;br /&gt;
* {{TIBAV |11168 |Linktext=Hans Rothfels, Göttingen 1965 |Herausgeber=IWF |Jahr=1966 |DOI=10.3203/IWF/G-103 }}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/7471d101-a3a9-4520-9803-49899f8fc59b/ BArch N 1213]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118749943|LCCN=n/50/47881|VIAF=9931648|NDL=00454790}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rothfels, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuzeithistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Eberhard Karls Universität Tübingen)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vorstands- oder Ausschussmitglied des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Mitglied der Historischen Kommission für ost- und westpreußische Landesforschung]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Person (Institut für Zeitgeschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rothfels, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Historiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. April 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kassel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Juni 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tübingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;John Red</name></author>
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