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	<title>Hans Rosbaud - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T18:18:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;At40mha: Hilfe:Wikisyntax/Validierung#Fehlendes End-Tag behoben</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Hilfe:Wikisyntax/Validierung&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Hilfe:Wikisyntax/Validierung (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Hilfe:Wikisyntax/Validierung#Fehlendes End-Tag&lt;/a&gt; behoben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Donaueschingen- Donaueschinger Musiktage; Sternensaal; Karlheinz Stockhausen und Hans Rosbaud - LABW - Staatsarchiv Freiburg W 134 Nr. 054220 (cropped).jpeg|mini|hochkant|Hans Rosbaud, [[Donaueschinger Musiktage]] 1958]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Rosbaud&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Juli]] [[1895]] in [[Graz]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[29. Dezember]] [[1962]] in [[Lugano]], [[Schweiz]]) war ein österreichischer [[Dirigent]], [[Komponist]] und [[Pianist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hans Rosbaud stammte aus einer Musikerfamilie. Der Chemiker und Spion [[Paul Rosbaud]] war sein jüngerer Bruder. Seine Mutter, eine geschätzte Pianistin, erteilte ihm schon sehr früh Klavierunterricht. Später studierte er Komposition bei [[Bernhard Sekles]] und Klavier bei [[Alfred Hoehn]] an [[Hoch’sches Konservatorium|Dr. Hoch’s Konservatorium]] in [[Frankfurt am Main]].&lt;br /&gt;
1920 berief man ihn als Direktor an die [[Peter-Cornelius-Konservatorium der Stadt Mainz|Städtische Musikschule nach Mainz]], bis er im Herbst 1929 erster Kapellmeister des neu gegründeten [[Hr-Sinfonieorchester|Frankfurter Rundfunk-Symphonie-Orchesters]] wurde. 1937 erhielt er einen Ruf nach [[Münster]], wo er insgesamt vier Jahre als [[Generalmusikdirektor]] wirkte. Trotzdem leitete er noch 1938 in Frankfurt Konzerte und nahm im Februar [[Leopold von Schenkendorff]]s Hymne &amp;#039;&amp;#039;Gott segne unsern Führer&amp;#039;&amp;#039; mit dem Chor und Orchester des Frankfurter Rundfunks auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;, CD-Rom-Lexikon, 2. Edition, Kiel 2009, S. 6235.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rosbaud stand 1944 in der [[Gottbegnadeten-Liste]] des [[Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda|Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rosbaud, Hans&amp;#039;&amp;#039;. In: Theodor Kellenter: &amp;#039;&amp;#039;Die Gottbegnadeten : Hitlers Liste unersetzbarer Künstler&amp;#039;&amp;#039;. Kiel: Arndt, 2020, ISBN 978-3-88741-290-6, S. 424f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Donaueschingen- Donaueschinger Musiktage; Karlheinz Stockhausen, Hans Rosbaud, Pierre Boulez; auf dem Podium - LABW - Staatsarchiv Freiburg W 134 Nr. 054194a.jpeg|mini|Rosbaud mit [[Karlheinz Stockhausen]] und [[Pierre Boulez]] bei den Donaueschinger Musiktagen 1958]]&lt;br /&gt;
Im Anschluss an eine dreijährige Zeit an der Spitze der [[Straßburger Philharmoniker]] im besetzten Frankreich waren nach dem Krieg die [[Münchner Philharmoniker]], das neugegründete Sinfonie-Orchester [[Baden-Baden]] und das [[Tonhalle-Orchester Zürich]] weitere Stationen des Dirigenten. Nach 1950 war Hans Rosbaud als Leiter des [[SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg|Sinfonieorchesters des Südwestfunks]] maßgeblich am Neubeginn der [[Donaueschinger Musiktage]] beteiligt. 1951, 1955, 1957, 1960 und 1962 wirkte er als Dirigent bei den Weltmusiktagen der [[Internationale Gesellschaft für Neue Musik|Internationalen Gesellschaft für Neue Musik]] (ISCM World Music Days).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://iscm.org/wnmd-world-new-music-days/previous-festivals/ Programme der ISCM World Music Days von 1922 bis heute]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Anton Haefeli: &amp;#039;&amp;#039;Die Internationale Gesellschaft für Neue Musik – Ihre Geschichte von 1922 bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Zürich 1982, S.&amp;amp;nbsp;480ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er machte sich 1954 um die konzertante und 1957 bei den Weltmusiktagen in Zürich um die szenische Uraufführung von [[Arnold Schönberg|Schönbergs]] Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Moses und Aron]]&amp;#039;&amp;#039; verdient.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.schoenberg.at:80/6_archiv/music/works/no_op/compositions_Moses.htm | wayback=20010220024319 | text=Arnold Schönberg Center}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1955 brachte er, ebenfalls an den Weltmusiktagen der ISCM, [[Pierre Boulez]]’ &amp;#039;&amp;#039;Le marteau sans maître&amp;#039;&amp;#039; in Baden-Baden mit Solisten des SWF-Symphonieorchesters zur Uraufführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rosbaud war der erste große „Radio-Dirigent“. Er verstand es schon 1929 in Frankfurt, in politisch zunehmend schwierigen Zeiten, alle Chancen des neuen Mediums zu nutzen. Neben den ausgewiesenen hohen künstlerischen Qualitäten war er auch pädagogisch engagiert. So erklärte er den Radiohörern etwa die [[Musikinstrument|Instrumente]] und versuchte immer wieder, zeitgenössische Musik „sendefähig“ aufzubereiten. Uraufführungen von [[Paul Hindemith|Hindemith]], [[Ernst Krenek|Krenek]], [[Peter Mieg|Mieg]], [[Krzysztof Penderecki|Penderecki]], [[Igor Fjodorowitsch Strawinski|Strawinski]], [[Carlos Veerhoff|Veerhoff]] und [[Arnold Schönberg|Schönberg]] gehörten für ihn zu seiner Zeit ebenso zur täglichen Arbeit wie die Aufführung von Werken der Vergangenheit. Bemerkenswert war Rosbauds Zusammenarbeit mit Arnold Schönberg, aber ebenso seine Anpassungsfähigkeit an die neuen Umstände in der [[Zeit des Nationalsozialismus]].&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Kater: &amp;#039;&amp;#039;Die mißbrauchte Muse.&amp;#039;&amp;#039; Piper, München 2000, ISBN 3-492-23097-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachlass von Hans Rosbaud findet sich in der [[Washington State University]] in [[Pullman (Washington)|Pullman]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archiveswest.orbiscascade.org/ark:/80444/xv83792 &amp;#039;&amp;#039;Hans Rosbaud Papers 1899–1973&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 8. September 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schallplattenaufnahmen ==&lt;br /&gt;
Obwohl Hans Rosbaud zeitlebens viele Rundfunkaufnahmen sowie auch einige kommerzielle Produktionen dirigierte, war sein Name nur selten auf Schallplatten (und dann später auf CDs) zu finden. Seine Aufnahmen entstammen fast alle der Mono-Ära. Auch wurden Aufnahmen der jeweiligen Rundfunkorchester meist nur im jeweiligen Sendebereich gesendet und gelegentlich im Bereich der ARD ausgetauscht, aber auf Tonträgern erschienen nur wenige. Die Rundfunkanstalten produzierten noch lange ausschließlich in Mono und waren für die damals neuartige Stereophonie wegen der strengen Monokompatibilitäts-Vorgaben nicht zu interessieren. Einige der Rundfunkproduktionen werden [[Remastering|digital restauriert]] auf CD angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
1952 erhielt Rosbaud die Schönberg-Medaille,&amp;lt;ref name=&amp;quot;thealex&amp;quot;&amp;gt;{{Theaterlexikon|Hans Rosbaud|3|1523|1524|Autor=Paul Suter}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1960 wurde er zum Ehrenmitglied der [[Internationale Gesellschaft für Neue Musik|International Society for Contemporary Music ISCM]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://iscm.org/about-us/honorary-members/ ISCM Honorary Members], abgerufen am 8. September 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1961 erhielt er die [[Hans Georg Nägeli|Hans-Georg-Nägeli]]-Medaille der Stadt Zürich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;thealex&amp;quot; /&amp;gt; Das 1950 errichtete Konzert- und Sendestudio 5 in Baden-Baden, die Heimat des SWF-Sinfonieorchesters, wurde nach Rosbauds Tod in [[Hans-Rosbaud-Studio]] umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* Klaviertrio &amp;#039;&amp;#039;(Novelletten)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Konzertstück für Basstuba und Orchester (1936)&lt;br /&gt;
* Konzertstück für Violine und Orchester (1918)&lt;br /&gt;
* Ouvertüre zu Grillparzers &amp;#039;&amp;#039;Des Meeres und der Liebe Wellen&amp;#039;&amp;#039; (1916)&lt;br /&gt;
* Sechs Lieder für Gesang und Klavier&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Dämmernd liegt der Sommerabend&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Mein Liebchen, wir fuhren zusammen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Meiner schlafenden Zuleima&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Litt einst ein Fähnlein (Kleine Geschichte)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Einladung zum Schlaf&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Heil dir, du treue Magd&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Serenade für Streichtrio&lt;br /&gt;
* Thema mit Variationen für Holzbläser-Quintett&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Theaterlexikon|Hans Rosbaud|3|1523|1524|Autor=Paul Suter}}&lt;br /&gt;
* Walter Reitz: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=dis-001:1920:24#639 Porträtskizzen Schweizerischer Tonkünstler.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Schweiz: schweizerische illustrierte Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 24, 1920, S. 399–407.&lt;br /&gt;
* Joan Evans: &amp;#039;&amp;#039;Hans Rosbaud: A Bio-Bibliography.&amp;#039;&amp;#039; Vorwort von Pierre Boulez. Greenwood Press, New York/Westport, Connecticut/London 1992.&lt;br /&gt;
* Joan Evans: &amp;#039;&amp;#039;Im Zeichen von Hans Rosbaud 1948–1962.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Jürg Stenzl]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Orchester Kultur. Variationen über ein halbes Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Aus Anlaß des 50. Geburtstages des SWF-Sinfonierorchesters. Stuttgart / Weimar: J. B. Metzler 1996, S. 17–26.&lt;br /&gt;
* Klaus Schweizer: &amp;#039;&amp;#039;Hans Rosbaud: der „getreue Korrepetitor“ und sein CD-Erbe.&amp;#039;&amp;#039; In: Jürg Stenzl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Orchester Kultur. Variationen über ein halbes Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Aus Anlaß des 50. Geburtstages des SWF-Sinfonierorchesters. J. B. Metzler, Stuttgart/Weimar 1996, S. 61–69.&lt;br /&gt;
* [[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 6232–6238 ([https://archive.org/details/handbuch-ns-musiker-prieberg online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119329751|TYP=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* {{Discogs|502826}}&lt;br /&gt;
* {{Allmusic |ID=mn0002342836}}&lt;br /&gt;
* [https://archiveswest.orbiscascade.org/ark:/80444/xv83792 Nachlass von Hans Rosbaud] in den Washington State University Libraries, mit einem ausführlichen Lebenslauf (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Künstlerische Leiter der Münchner Philharmoniker&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Chefdirigenten des hr-Sinfonieorchesters|Navigationsleiste Chefdirigenten des Tonhalle-Orchesters Zürich&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119329751|LCCN=no88003264|VIAF=27252981}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rosbaud, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dirigent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmusikdirektor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interpret (Neue Musik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Peter-Cornelius-Konservatorium der Stadt Mainz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Südwestfunk)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Frankreichs 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Straßburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Hans-Georg-Nägeli-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rosbaud, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Dirigent, Komponist und Pianist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Juli 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Graz]], Österreich&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Dezember 1962&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lugano]], Schweiz&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;At40mha</name></author>
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