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	<title>Hans Rollmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T19:38:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Rollmann&amp;diff=2640405&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2024-07-19T19:51:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Rollmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. August]] [[1877]] in [[Köln]]; † [[25. Mai]] [[1940]] in [[Calais]], [[Frankreich]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Schuh]]fabrikant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolpersteine Köln, Gymnasium Kreuzgasse, Stolperstein Hans Rollmann.jpg|miniatur|150px|[[Liste der Stolpersteine im Kölner Stadtteil Neustadt-Nord|Stolperstein]] für Hans Rollmann, Vogelsanger Str. 1 ([[Gymnasium Kreuzgasse]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Köln, Hans Rollmann (Pferdmengesstraße 25).jpg|miniatur|150px|[[Liste der Stolpersteine im Kölner Stadtteil Marienburg|Stolperstein]] für Hans Rollmann, Pferdmengesstraße 25]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Köln, Marie Rollmann (Pferdmengesstraße 25).jpg|miniatur|150px|Stolperstein für Marie Rollmann, Pferdmengesstraße 25]]&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der [[Gymnasium Kreuzgasse|Höheren Bürgerschule Kreuzgasse]] in Köln absolvierte Hans Rollmann in der väterlichen [[Schuhfabrik Rollmann &amp;amp; Mayer]] eine Lehre. 1911 übernahm er Rollmann &amp;amp; Mayer und führte das Unternehmen erfolgreich weiter. Ende 1921 gründete er zusammen mit zwei Partnern eine weitere Schuhfabrik, die [[Romika]] in [[Gusterath-Tal]].&amp;lt;ref&amp;gt; Heinz Ganz: {{Webarchiv |url=http://www.16vor.de/index.php/2011/11/30/die-vergessenen-jahre-der-romika/ |text=Teil I: &amp;#039;&amp;#039;Die “vergessenen” Jahre der Romika&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20120103103708}}, in: &amp;#039;&amp;#039;[[16vor]].de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 3. März 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Rollmann war seit 1909 verheiratet mit Marie, geb. Hertz, am 8. Oktober 1889 ebenfalls in Köln geboren. Das Ehepaar hatte drei Söhne.&lt;br /&gt;
Da die Familie der [[Jüdische Religion|jüdischen Religion]] angehörte, wurde sie nach der [[Zeit des Nationalsozialismus|Machtübernahme der Nationalsozialisten]] 1933 diskriminiert. Die Familienmitglieder sowie die Firmen waren Übergriffen durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] ausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 kehrte Hans Rollmann nach einem Kuraufenthalt in der [[Schweiz]] nicht nach Deutschland zurück, da er gewarnt worden war, dass seine Verhaftung bevorstand. Die Nationalsozialisten suchten die Familie per [[Steuersteckbrief]] und griffen auf das Privat- und Firmenvermögen der Familie zu, um die diskriminierende [[Reichsfluchtsteuer]] einzutreiben. Die Familie verlor ihren kompletten Besitz in Deutschland. Am 8. November 1935 wurde die gesamte Inneneinrichtung aus der Villa Rollmann in [[Marienburg (Köln)|Köln-Marienburg]], Goltsteinstraße 223 (heute Pferdmengesstraße 25) im Auftrag der [[Reichsfinanzverwaltung]] im Auktionshaus Franz A. Menna in Köln zwangsversteigert. Zum Aufruf kamen über 400 Positionen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kunst- und Auktionshaus Franz A. Menna: Zwangs-Versteigerung im Auftrage der Reichsfinanzverwaltung: &amp;#039;&amp;#039;Einrichtung der Villa H. Rollmann, Köln-Marienburg, Goltsteinstraße 223&amp;#039;&amp;#039;, Köln 1935, 20 S., 4 Bildtafeln, [http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/menna1935_11_08/0001 online-Version], abgerufen am 3. Februar 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie wählte als Aufenthaltsort das [[Belgien|belgische]] [[Brüssel]] und versuchte von dort ihre [[Emigration]] in die [[Vereinigte Staaten|USA]] vorzubereiten. Mit dem [[Westfeldzug|Überfall der Wehrmacht auf die westlichen Nachbarländer]] waren Hans und Marie Rollmann erneut bedroht. Um einer Verhaftung durch die Nationalsozialisten zuvorzukommen, nahmen sich Hans und Marie am 25. Mai 1940 in Calais, Frankreich, wohin sie geflüchtet waren, das Leben. Den Söhnen gelang die Flucht nach Amerika, wo zwei der drei Brüder erneut eine Schuhfabrik aufbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1949 erhoben die Söhne von Hans und Marie Rollmann im Rahmen der [[Deutsche Wiedergutmachungspolitik#Rückerstattung von Vermögensgegenständen|Restitutionsprozesse]] Rückerstattungsansprüche auf ihr geraubtes Vermögen, im Fall der Schuhfabrik Romika zusammen mit dem früheren Mitaktionär Karl Kaufmann. Ihrer Meinung nach hatte die Verfolgung durch die Nationalsozialisten die Familie in wirtschaftliche Schwierigkeiten gebracht, die letztlich zu den Konkursen der Fabriken führte. Auch ihr Privatvermögen hatten sie allein wegen der diskriminierenden Gesetzgebung verloren. Durch Entscheidungen verschiedener Restitutionsgerichte bzw. durch Vergleichseinigungen mit den Nachbesitzern erhielten die Söhne einen finanziellen Ausgleich für ihr geraubtes Vermögen.&amp;lt;ref&amp;gt; Heinz Ganz: {{Webarchiv |url=http://www.16vor.de/index.php/2011/12/06/die-richtige-romika/ |text=Teil II: &amp;quot;Die richtige Romika&amp;quot; |wayback=20130227024738}}, in: &amp;#039;&amp;#039;16vor.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 3. März 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2010 wurden vor ihrem letzten frei gewählten Wohnort, ihrer Villa in der Goltsteinstraße 223 (dieser Abschnitt der Straße ist heute in Pferdmengesstraße umbenannt), in Köln-Marienburg zur Erinnerung an Hans und Marie Rollmann, ihre Leistungen und ihre Diskriminierung, [[Stolpersteine]] verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://museenkoeln.de/ns-dokumentationszentrum/default.aspx?s=2523&amp;amp;sfrom=1196&amp;amp;stid=1688&amp;amp;buchstabe=R |titel=Stolperstein für Hans Rollmann |werk= |hrsg=NS-Dokumentationszentrum Köln |abruf=2022-03-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://museenkoeln.de/ns-dokumentationszentrum/default.aspx?s=2523&amp;amp;sfrom=1196&amp;amp;stid=1687&amp;amp;buchstabe=R |titel=Stolperstein für Marie Rollmann |hrsg=NS-Dokumentationszentrum Köln |abruf=2022-03-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Gedenken an Hans Rollmann wurde vor dem Gymnasium Kreuzgasse ein weiterer Stolperstein verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schuhfabrikanten-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;. Jg. 14.1933, Heft 1, 4. Januar 1933.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Gottfried Lowenthal|Ernst G. Lowenthal]]: &amp;#039;&amp;#039;Jüdische höhere Bürgerschüler in Köln.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Köln und das rheinische Judentum, Festschrift Germania Judaica 1959–1984.&amp;#039;&amp;#039; S. 159.&lt;br /&gt;
* Mitteilungen der Stadtverwaltung von Calais/Frankreich.&lt;br /&gt;
* [[Emil-Frank-Institut]] (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Eine jüdische Fabrik: Die Schuhfabriken ROMIKA in Gusterath-Tal sowie Rollmann &amp;amp; Mayer in Köln&amp;#039;&amp;#039;. Paulinus, 2012, ISBN 978-3-7902-1902-9.&lt;br /&gt;
* Heimatverein Gusterath, Emil-Frank-Institut (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Eine jüdische Fabrik: Die Schuhfabriken ROMIKA in Gusterath-Tal sowie Rollmann &amp;amp; Mayer in Köln. Zweite, erweiterte und überarbeitete Auflage&amp;#039;&amp;#039;. Paulinus, 2021, ISBN 978-3-7902-1905-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Cite web |url=http://www.16vor.de/index.php/2011/11/30/die-vergessenen-jahre-der-romika/ |first=Heinz |last=Ganz |work=[[16vor|16 VOR]] |title=&amp;quot;Die vergessenen Jahre der Romika&amp;quot; |date=2011-11-30 |archiveurl=http://web.archive.org/web/20111203193207/http://www.16vor.de/index.php/2011/11/30/die-vergessenen-jahre-der-romika/ |archivedate=2011-12-03}}&lt;br /&gt;
* {{Cite web |url=http://www.16vor.de/index.php/2011/12/06/die-richtige-romika/ |first=Heinz |last=Ganz |title=&amp;quot;Die richtige Romika&amp;quot; |work=16 VOR |date=2011-12-16 |archiveurl=http://web.archive.org/web/20130227024738/http://www.16vor.de/index.php/2011/12/06/die-richtige-romika/ |archivedate=2013-02-27}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1024302881|VIAF=255684754}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rollmann, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Schuhwirtschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Köln ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rollmann, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schuhfabrikant&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. August 1877&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Mai 1940&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Calais]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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