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	<title>Hans Reyhing - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-10-20T19:19:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Reyhing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Oktober]] [[1882]] in [[Hohenstein (Landkreis Reutlingen)|Bernloch]] bei [[Münsingen (Württemberg)|Münsingen]]; † [[1. Juli]] [[1961]] in [[Ulm]]) war ein schwäbischer Heimatdichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hans Reyhing wurde 1882 in dem schwäbischen Dorf Bernloch bei Münsingen geboren. Nach dem Besuch der Volksschule in Bernloch besuchte er von 1896 bis 1901 das Lehrerseminar in [[Nagold]]. Danach war er Lehrer in [[Neuhausen an der Erms]], [[Blaubeuren]], [[Neckartailfingen]] und [[Gaisburg|Stuttgart-Gaisburg]]. Ab 1908 unterrichtete Hans Reyhing an einer Mädchenschule in [[Ulm]]. Von 1919 bis 1933 leitete Reyhing die Volkshochschule Ulm und war Leiter der Heimatabteilung des Vereins zur Förderung der Volksbildung. Von 1920 bis in sein Todesjahr 1961 gab Reyhing den [[Schwäbischer Heimatkalender|Schwäbischen Heimatkalender]] heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1908 war Reyhing auch schriftstellerisch tätig. Er verfasste verschiedene Schriften über seine schwäbische Heimat, unter anderem die Trilogie &amp;#039;&amp;#039;Der Tausendjährige Acker&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Dezember 1933 unterschrieb Hans Reyhing die Aufnahme-Erklärung zum Eintritt in den [[Reichsverband Deutscher Schriftsteller]]. Als Bürgen benannte Reyhing [[Wilhelm Schussen]] und [[Georg Schmückle]]. Ebenso wie seine beiden Bürgen sympathisierte Reyhing mit dem [[Nationalsozialismus]]. Er war in den einschlägigen Kreisen der Nazi-Schriftsteller Württembergs und weit darüber hinaus als überzeugter Bote der völkisch-nationalen Gesinnung bekannt und geschätzt. Er schrieb, was die Leute und die Nazis von ihm erwarteten, und er tat dies aus innerer Überzeugung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders in den Dichtungen Hans Reyhings aus den 1930er-Jahren sind deutliche Töne der [[Blut und Boden|Blut-und-Boden]]-Dichtung zu hören.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Schmid erhält eine Auszeichnung für seine Forschungen über Hans Reyhing: »Hakenkreuz und Heckenrosen«,&amp;#039;&amp;#039; in [[Reutlinger General-Anzeiger]], 24. November 2011 [https://www.gea.de/region+reutlingen/ueber+die+alb/+hakenkreuz+und+heckenrosen+.2307420.htm online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat|Schmid beschreibt die hohe Affinität von Reyhing zur [[Blut-und-Boden-Dichtung]] der Nazi-Zeit und seine Verstrickung in die nationalsozialistische [[Volkstumspolitik|Volkstums-Propaganda]]. Als profunder Kenner der Materie analysiert Schmid Reyhings Leben und Werk in 37 allgemeinverständlich gehaltenen Artikeln.|[[Alb-Bote]], 26. November 2011: Staatssekretär für Kunst des Landes BW, Jürgen Walter, Laudatio}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] arbeitete Reyhing als Aushilfslehrer in Waldhausen bei Ulm. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurden das von ihm zusammen mit [[Christian Jenssen]] herausgegebene Werk &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Glocke&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Gauverlag [[Gau Bayreuth|Bayerische Ostmark]], Bayreuth 1942&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie seine Bücher &amp;#039;&amp;#039;Der tausendjährige Acker&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Der Klausenhof&amp;#039;&amp;#039; auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;So [http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit-g.html Nr. 3824] bzw. [http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit-r.html Nr. 9488 und 9389] der Liste bei [http://www.polunbi.de www.polunbi.de], abgerufen am 2. November 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; In seinem Spruchkammerverfahren, das sich über zwei Jahre hinzog, wurde Reyhing schließlich als entlastet eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1937 und 1953 arbeitete Hans Reyhing am [[Suppinger Liederbuch]], einem ab 1953 vom [[Schwäbischer Albverein|Schwäbischen Albverein]] herausgegebenen Liederbuch mit Gesängen und Schelmenliedern aus Suppingen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gem-chor-suppingen.de/index.php/ueber-uns Homepage des Gemischten Chores in Suppingen], abgerufen am 1. Dezember 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Ehrenbürger von Bernloch.&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied des [[Schwäbischer Heimatbund|Schwäbischen Heimatbundes]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://schwaebischer-heimatbund.de/ueber-den-shb/verstorbene-ehrenmitglieder/ Website des Schwäbischen Heimatbundes; zuletzt abgerufen am 5. März 2021]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1985 wurde in Bernloch eine [[Hans-Reyhing-Stube]] eingerichtet, in der sich Besucher Einblick in das Leben des Heimatdichters verschaffen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Straßen und Wege sind unter anderem in [[Laichingen]], [[Leonberg]], [[Reutlingen]], [[Ulm]] und [[Bad Urach]] nach Hans Reyhing benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Burrenhardter Leut’. Geschichten von der Rauhen Alb&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1917.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Brachland&amp;#039;&amp;#039;. Erzählungen. Stuttgart 1919.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Väter Gut. Erzählung aus unserer kranken Heimat&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart und Berlin 1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Hülenbauer&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Stuttgart 1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Festspiel d&amp;#039;Schäferlies.&amp;#039;&amp;#039; Theaterstück zum Uracher Schäferlauf, uraufgeführt 1923.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Albheimat. Ein Buch von der Münsinger Alb&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1926.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Morgen. Geschichten aus Heimat und Jugend&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1932.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Thibot im Glück&amp;#039;&amp;#039;. Erzählung. Berlin 1935.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der tausendjährige Acker. Der Roman eines Dorfes&amp;#039;&amp;#039;. München 1942.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Klausenhof&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Stuttgart, Verlag Silberburg, 1937; München 1943.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Grafenbuche&amp;#039;&amp;#039;. Erzählung. München 1942.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Tor geht auf. Die Geschichte einer Jugend.&amp;#039;&amp;#039; Hess, Ulm 1952.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Stunde ist da&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Ulm 1955.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Solange die Erde steht. Roman eines Dorfes.&amp;#039;&amp;#039; Ulm 1957.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Verlobung im Urwald. Unbeschwerte Liebesgeschichten&amp;#039;&amp;#039;. Ulm 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Angelika Bischoff-Luithlen]]: &amp;#039;&amp;#039;Hans Reyhing (1882-1961).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Württembergisches Jahrbuch für Volkskunde&amp;#039;&amp;#039; 1961/64 (1965) S. 294f.&lt;br /&gt;
* Karl Götz: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerung an Hans Reyhing&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schwäbischer Heimatkalender&amp;#039;&amp;#039;. 93. Jg. 1982, S.&amp;amp;nbsp;34–39.&lt;br /&gt;
* [[Karl Götz (Schriftsteller)|Karl Götz]]: &amp;#039;&amp;#039;Hans Reyhing. Die Stimme der Alb&amp;#039;&amp;#039;. Hess, Ulm 1963, 6. Auflage 1998, ISBN 3-87336-267-8.&lt;br /&gt;
* Sophie Prasse: &amp;#039;&amp;#039;Hans Reyhing (1882–1961). Mit Blut und Boden für die Heimat.&amp;#039;&amp;#039; In:  Stephan Molitor (Hrsg.): Der „Schwäbische Dichterkreis“ von 1938 und seine Entnazifizierung: Begleitpublikation zu der Ausstellung des Staatsarchivs Ludwigsburg vom 5. Juni bis 6. September 2019. Kohlhammer, Stuttgart 2019, ISBN 978-3-17-036527-8, S. 78–83.&lt;br /&gt;
* Gerhard F. Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Hakenkreuz und Heckenrosen. Briefe aus der Hans-Reyhing-Stube&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag, Hohenstein-Bernloch 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116458178|LCCN=no/95/32293|VIAF=52442198}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reyhing, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Schwäbisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Reichsschrifttumskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatdichtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schullehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohenstein (Landkreis Reutlingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ulm)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reyhing, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Heimatdichter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Oktober 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bernloch]] bei [[Münsingen (Württemberg)|Münsingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Juli 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ulm]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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