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	<title>Hans Reupke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T18:34:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Malabon: HC: Ergänze Kategorie:Kriegsverwaltungsrat</title>
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		<updated>2025-10-27T21:00:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Kriegsverwaltungsrat&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Kriegsverwaltungsrat (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Kriegsverwaltungsrat&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johannes „Hans“ Karl Eduard Reupke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Juli]] [[1892]] in [[Sarreguemines|Saargemünd]]; † [[21. November]] [[1943]] in [[Dijon]]&amp;lt;ref&amp;gt;Standesamt Magdeburg: Sterberegister für das Jahr 1944: Sterbeurkunde Nr. 1024/1944 (gestorben am 21. November 1943 um 8.50 Uhr) basierend auf einer Anzeige der Wehrmachtsauskunftselle für Kriegsverluste und Kriesgefangene in Berlin vom 10. Februar 1944. In der Literatur wird häufig irrtümlich der November 1942 als Todeszeitpunkt von Reupke angegeben.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Rechtsanwalt]], Wirtschaftsfunktionär und Publizist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Reupke war der Sohn des Baurates Gustav Reupke und seine Ehefrau Hedwig, geborene Keye. In seiner Jugend besuchte er die Volksschule in Saargemünd und anschließend Gymnasien in Straßburg und Altkirch. Danach studierte er bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs [[Rechtswissenschaft]] in [[Freiburg im Breisgau]] und [[Straßburg]]. In Freiburg wurde er im Wintersemester 1911/12 Mitglied in der &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaft]] Franconia&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Freiburg&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Elsheimer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Alten Burschenschafter nach dem Stande vom Wintersemester 1927/28.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1928, S. 413.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] meldete Reupke sich als [[Freiwilliger (Militär)|Kriegsfreiwilliger]]. Er zog mit dem Reserve-Feldartillerie-Regiment Nr. 52 an die Westfront, wo er bereits wenige Wochen nach Kriegsbeginn im Oktober 1914 als Angehöriger der Batterie seines Regiments in [[Erste Flandernschlacht|Langermarck]] in französische Gefangenschaft geriet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://des.genealogy.net/search/show/3582446 Verlustliste Erster Weltrkrieg: Preußische Verlustliste Nr. 448 vom 2. Juli 1916].&amp;lt;/Ref&amp;gt; Er konnte später aus der Gefangenschaft nach [[Spanien]] fliehen. 1919 kehrte er nach Deutschland zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weimarer Republik ===&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr nach Deutschland beendete Reupke 1919 sein Studium. 1920 kam er als Referendar zur Amerikastelle des Auswärtigen Amtes. Zu dieser Zeit legte er auch das Assessorexamen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 wurde Reupke Syndikus und Rechtsanwalt des [[Reichsverband der Deutschen Industrie|Reichsverbands der Deutschen Industrie]] (RdI).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1930er Jahre begann Reupke sich als Publizist in Wirtschaftsfragen hervorzutun. Dabei sprach Reupke sich für ein ökonomisches System nach dem Vorbild des italienischen Faschismus aus, bei dem das Modell staatliche Wirtschaftssteuerung auf dem Boden des Privateigentums auf das Deutsche Reich übertragen werden sollte. Folgerichtig wurde er 1931 Mitglied der [[Gesellschaft zum Studium des Faschismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Juni 1930 trat Reupke in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein (Mitgliedsnummer 388.027).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-I/31622&amp;lt;/ref&amp;gt; 1931 wurde er außerdem Mitglied der [[Sturmabteilung]] (SA), dem Kampfverband der NSDAP. Innerhalb der Partei fand Reupke bald Anschluss an die [[Gregor Strasser|Strasser]]-Gruppe. Während der parteiinternen Krise der NSDAP im Herbst 1932 trat Reupke für den Kurs der Strasser-Gruppe ein, die im Gegensatz zu den „Radikalen“ um [[Adolf Hitler]] und [[Joseph Goebbels]] – die eine Übertragung der vollen Regierungsgewalt an die NSDAP forderten – für eine Kompromisslösung eintraten, bei der die NSDAP in einem Koalitionskabinett auf den Kanzlerposten und die volle Regierungsgewalt verzichten würde, um sich mit einigen wenigen Ministerposten zufriedenzugeben. Diese Haltung führte im Dezember 1932 zu einem tiefen Zerwürfnis zwischen Reupke und dem Berliner Gauleiter Goebbels. Nach einem schweren Zusammenstoß der beiden strengte Goebbels ein Parteigerichtsverfahren vor dem Untersuchungs- und Schlichtungsausschuss des Gaus Berlin ein, der im Februar 1933 Reupkes Ausschluss aus der NSDAP verfügte. In der Folge kam es zu einem längeren Widerspruchsverfahren vor dem [[Oberstes Parteigericht der NSDAP|Obersten Parteigericht der NSDAP]], das 1935 Reupkes endgültigen Parteiausschluss verfügte.&amp;lt;ref&amp;gt;Kilian Steiner: &amp;#039;&amp;#039;Ortsempfänger, Volksfernseher und Optaphon: die Entwicklung der deutschen Radio- und Fernsehindustrie und das Unternehmen Loewe, 1923-1962&amp;#039;&amp;#039;. 2005, S. 219.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1939 gab Hitler persönlich allerdings einem [[Begnadigung|Gnadengesuch]] Reupkes um Wiederaufnahme in die NSDAP statt, so dass dieser zum Jahresende 1939 wieder Parteimitglied wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NS-Zeit ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Machtergreifung|Machtantritt]] der Nationalsozialisten im Frühjahr 1933 zog Reupke sich weitgehend aus der Politik zurück und konzentrierte sich auf seine Tätigkeit in der Wirtschaft. Trotzdem wurde er 1934 im Zusammenhang mit dem verschärften Vorgehen gegen die Strasser-Anhänger von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verhaftet und in der Folge mehr als sechs Monate lang in Schutzhaft gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 erhielt Reupke eine Stellung als Abteilungsleiter im Reichsstand der deutschen Industrie. 1936 ging er als Geschäftsführer der Industrieabteilung bei der Wirtschaftskammer Mittelelbe nach [[Magdeburg]]. 1937 wurde er dort zusätzlich Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer in Magdeburg und der Wirtschaftskammer Mittelelbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war Reupke als Kriegsverwaltungsrat und Kriegsverwaltungsvizechef in der deutschen Militärverwaltung im besetzten Frankreich tätig. Er kam am 21. November 1943 in Boi de Fontenis bei [[Dijon]] durch ein Attentat von Angehörigen der Reistancé ums Leben (seine Militärkarte vemerkt, dass er von &amp;quot;Terroristen&amp;quot; erschossen wurde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde auf der Kriegsgräberstätte Andilly beigesetzt (Endgrabanlage: Block 6, Reihe 9, Grab 604).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.volksbund.de/erinnern-gedenken/graebersuche-online/detail/a3TJy000000KT6KMAW Eintrag zu Reupke in der Datenbund des Volksbundes Kriegsgräberfürsorge].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Wirtschaftssystem des Faschismus ==&lt;br /&gt;
In seiner bekannten Schrift „Das Wirtschaftssystem des Faschismus“ bezeichnete Reupke den [[Faschismus]] als {{&amp;quot;|Pfadfinder des kapitalistischen Systems}} mit der Aufgabe {{&amp;quot;|den die moderne Welt durchsetzenden Klassengedanken restlos zu vernichten und zu ersetzen}}&amp;lt;ref&amp;gt;Zit. n. [[Fritz Fischer (Historiker)|Fritz Fischer]]: &amp;#039;&amp;#039;Bündnis der Eliten&amp;#039;&amp;#039;. Düsseldorf 1979, S. 68.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er schrieb der Faschismus wolle das Privateigentum des Unternehmers nicht aufheben, sondern im Gegenteil gegen die Angriffe des Sozialismus verteidigen. Der Faschismus bringe eine neue Wirtschaftsordnung, die bei {{&amp;quot;|Wahrung des Eigentums an Produktionsmitteln}} eine {{&amp;quot;|planmäßige Organisation der Wirtschaft}} biete und so {{&amp;quot;|eklektischer Weise die Vorteile der Individual- und Kollektivwirtschaft}} vereinige.&amp;lt;ref&amp;gt;Reupke, Wirtschaftssystem, S. 112.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Exemplar des Buches schickte Reupke an [[Adolf Hitler|Hitler]], in dessen Danksagung vom 30. Juli 1930 schrieb Hitler:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Durch die Verbreitung in Wirtschaftskreisen nutzten Sie der Bewegung zweifellos|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus-Peter Hoepke: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Rechte und der italienische Faschismus&amp;#039;&amp;#039;. Droste 1968, S. 181.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der [[Club von Berlin]] setzte sich rege für die Verbreitung von Reupkes Schrift ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ulrike Hörster-Philipps]]: &amp;#039;&amp;#039;Großkapital, Weimarer Republik und Faschismus&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Reinhard Kühnl]], Gerd Hardach (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Zerstörung der Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039;. Köln 1977, S. 80.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1930 und 1931 finanzierte [[August Heinrichsbauer]] mit Unternehmensgeldern Studienreisen von Reupke und [[Edgar Julius Jung]] nach [[Italien]].&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Wichmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Gesellschaft zum Studium des Faschismus&amp;#039;&amp;#039; in: [[Werner Röhr]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bulletin für Faschismus- und Weltkriegsforschung&amp;#039;&amp;#039; 31/32, Berlin 2008, S. 93.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehe und Familie ==&lt;br /&gt;
Reupke heiratete am 28. Juni 1923 in Berlin-Schöneberg Alma Höbold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gefangen in Frankreich, nach Spanien geflüchtet. Erlebnisse eines Kriegsfreiwilligen&amp;#039;&amp;#039;. 1916.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die rechtliche Stellung der Betriebsatsmitglieder im Aufsichtsrat&amp;#039;&amp;#039;. 1922. (Dissertation)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Wirtschaftssystem des Faschismus. Die faschistische Wirtschaft: Ein Experiment der Planwirtschaft auf privatkapitalistischer Grundlage&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1930.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Nationalsozialismus und die Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1931.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 8: &amp;#039;&amp;#039;Supplement L–Z.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2014, ISBN 978-3-8253-6051-1, S. 188–189.&lt;br /&gt;
* Daniela Kahn: &amp;#039;&amp;#039;Die Steuerung der Wirtschaft durch Recht im nationalsozialistischen Deutschland. Das Beispiel der Reichsgruppe Industrie&amp;#039;&amp;#039;. Klostermann 2006, S. 521.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1028950446}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1028950446|LCCN=n/2008/73714|VIAF=280424247}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reupke, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft und NSDAP bis 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Industrie- und Handelskammer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegsverwaltungsrat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reupke, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Reupke, Johannes Karl Eduard&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rechtsanwalt, Syndikus, Autor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Juli 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sarreguemines|Saargemünd]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. November 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dijon]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Malabon</name></author>
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