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	<title>Hans Reimer Steffen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 6. April 2026 um 23:19 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Reimer Steffen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. April]] [[1897]] in [[Hamburg]]; † [[29. Dezember]] [[1950]] ebenda) war ein deutscher [[Redakteur|Zeitungsredakteur]] und Autor von humoristischen Hamburger [[Dialektliteratur|Dialekt-Geschichten]]. In [[Norddeutschland]] bei Älteren und Mundartfreunden bekannt unter dem [[Pseudonym]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans ut Hamm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Den Aliasnamen leitete er von seinem späteren Wohnort [[Hamburg-Hamm]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], wo er als Frontsoldat in [[Rumänien]] kämpfte, arbeitete er als Sportjournalist beim [[Hamburger Fremdenblatt]]. Bekannt und beliebt bei den Lesern wurde er durch seine Kolumne in [[Hamburger Dialekt|Hamburgisch]] ([[Plattdeutsch]], [[Missingsch]]) mit witzig-deftigen [[Anekdote]]n, [[Glosse (Journalismus)|Glossen]] und Plaudereien ([[Döntjes]]), die er häufig durch ein originelles Gedicht abrundete. Bald wurden die volksnahen Plaudereien auch jenseits der Grenzen Hamburgs  populär, und Steffen ließ sie, illustriert von Heinrich von Medvey, in mehreren Veröffentlichungen über den [[Broschek-Verlag]] auflegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Mai 1933 trat Steffen der [[NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 2.999.835).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/42580303&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine überzeugte [[Nationalsozialismus|nationalsozialistische]] Gesinnung drückt sich in häufigem, beiläufigem Lob auf Parteiorganisationen und „den [[Führer]]“ in vielen seiner scheinbar unpolitischen, humorvollen Beiträge aus. In den 1930er Jahren gewann er einen mit 1000 [[Reichsmark]] dotierten Kurzgeschichtenwettbewerb durch ein [[Plagiat]]: Er hatte die [[Reportage]] &amp;#039;&amp;#039;Magdalenenheim&amp;#039;&amp;#039; des [[österreich]]ischen Journalisten [[Egon Erwin Kisch]] aus dem Jahr 1913 ins Plattdeutsche übertragen, von Wien nach Hamburg verlegt und unter eigenem Namen veröffentlicht. Kisch konnte sich als jüdischer Autor, dessen Werke bei der [[Bücherverbrennung 1933 in Deutschland]] in die Feuer geworfen waren, nicht wehren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karina Urbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Geraubte Bücher&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; vom 10. Dezember 2020, S. 21.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Buch &amp;#039;&amp;#039;Hier lacht die Front. Lustiges von der Front und aus der Heimat&amp;#039;&amp;#039; von 1940, das auch als [[Feldbuchhandel|Feldpostausgabe]] verlegt wurde, erzählt in Hamburger Platt Geschichten und Anekdoten aus dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. 1943 wurde Steffen ausgebombt und bezog Unterkunft in Hamburg-Blankenese. Ab 1944 bis Kriegsende missbrauchte er seine Popularität für in Plattdeutsch verfasste Durchhalteparolen bei der [[Hamburger Zeitung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg arbeitete Steffen erneut als Zeitungsmann und zeigte wie viele seiner Nazi-Kollegen wenig Scham und Zurückhaltung. Im Oktober 1946 erschien in der [[Freie Presse (Bielefeld)|Freien Presse]] ein Beitrag von &amp;#039;&amp;#039;Hans ut Hamm&amp;#039;&amp;#039;. Er meinte, den ehemals guten Klang seines Namens nutzen zu müssen, um im alten Jargon die Hamburger aufzurütteln, nicht zu jammern, sondern wieder auf bessere Zeiten zu hoffen. Doch dieses Mal hagelte es Kritik von der Zeitungskonkurrenz, die sich an Steffens unrühmliche [[Nazi-Propaganda]] erinnert sah. Steffen zog sich zurück und publizierte journalistisch nicht mehr als &amp;#039;&amp;#039;Hans ut Hamm&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hans ut Hamm vertellt&amp;#039;&amp;#039;. Broschek-Verlag, Hamburg 1934&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hummel Hummel. Dulle Döntjes.&amp;#039;&amp;#039; Broschek-Verlag, Hamburg 1934&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hamborg lacht&amp;#039;&amp;#039;. Broschek-Verlag, Hamburg 193&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;St. Pauli ahoi&amp;#039;&amp;#039;. Broschek-Verlag, Hamburg 1936&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hummels op Reisen&amp;#039;&amp;#039; Broschek-Verlag, Hamburg 1938&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hier lacht die Front. Lustiges von der Front und aus der Heimat.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1940&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rund um den Jungfernstieg. Ein wasserkantiges Buch mit Hummel-Hummel und Humor&amp;#039;&amp;#039;, Richard Hermes Verlag, 1946&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vergnügte Viechereien&amp;#039;&amp;#039;, Gedichte und Verse. Richard Hermes Verlag, 1953&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christian Sonntag, &amp;#039;&amp;#039;Medienkarrieren. Biografische Studien über Hamburger Nachkriegsjournalisten 1946-1949&amp;#039;&amp;#039;, München (Meidenbauer) 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|107520788}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=107520788|VIAF=71913219}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Steffen, Hans Reimer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitungsjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dialekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Steffen, Hans Reimer&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hans ut Hamm (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Zeitungsredakteur und Autor von humoristischen Hamburger Dialekt-Geschichten&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. April 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Dezember 1950&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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