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	<title>Hans Radandt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SFfmL: HC: Ergänze Kategorie:Wikipedia:Möglicherweise lebende Person</title>
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		<updated>2026-04-10T09:54:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Wikipedia:M%C3%B6glicherweise_lebende_Person&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Wikipedia:Möglicherweise lebende Person (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Wikipedia:Möglicherweise lebende Person&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Paul Radandt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Mai]] [[1923]] in [[Berlin]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] Wirtschaftshistoriker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Sohn einer Arbeiterfamilie nahm er nach der Schule die Lehre zum [[Industriekaufmann]] auf. Am 26. Juni 1942 beantragte er die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde zum 1. September desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 9.124.514).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/33551583&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurz nach Ende des NS-Regimes trat er 1945 der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] bei und wurde im April 1946 mit der [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED|Zwangsvereinigung von SPD und KPD]] Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]. Im gleichen Jahr begann er mit dem Studium der Wirtschaftswissenschaften, wobei er wesentlich von [[Jürgen Kuczynski]] beeinflusst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Examen betätigte er sich als Diplom-Volkswirt am [[Deutsches Wirtschaftsinstitut|Deutschen Wirtschaftsinstitut]] (DWI) in Ost-Berlin. Durch die Hinweise des Direktors des DWI, [[Siegbert Kahn]], widmete er sich schwerpunktmäßig der Geschichte der Banken und Konzerne sowie ihrer [[Expansion (Wirtschaft)|Expansionen]]. 1955 erlangte er mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Die Rolle der Mansfeld AG bei der Vorbereitung und Durchführung des zweiten Weltkrieges&amp;#039;&amp;#039; die [[Promotion (Doktor)|Promotion]], wobei die Prüfung von Jürgen Kuczynski und [[Elisabeth Giersiepen]] vorgenommen wurde. Im gleichen Jahr wechselte er an das Institut für Geschichte an der [[Akademie der Wissenschaften der DDR]] (AdW der DDR).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Thema &amp;#039;&amp;#039;Hemmende Faktoren für die wissenschaftliche Forschung im Imperialismus&amp;#039;&amp;#039; erlangte er im Juni 1961 bei Jürgen Kuczynski die [[Habilitation]]. An der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Humboldt-Universität]] in Berlin wirkte er ab 1962 als Dozent für Wirtschaftsgeschichte. Weitere Lehr- und Vortragstätigkeiten leistete er an der &amp;#039;&amp;#039;Hochschule für Ökonomie &amp;#039;[[Bruno Max Leuschner|Bruno Leuschner]]&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Fachschule für Archivwesen &amp;#039;[[Franz Mehring]]&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;. 1973 wurde er zum Professor für Wirtschaftsgeschichte am Institut für Wirtschaftsgeschichte der AdW der DDR ernannt, wo er ab 1974 auch als Leiter der Abteilung für Betriebsgeschichte wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Schwerpunkt seiner Tätigkeiten erstreckte sich auf das Gebiet der Arbeiten zur Betriebsgeschichte, wobei er sich anfangs auf Hinweise der Arbeiten von [[Maxim Gorki]] stützte. Zu diesem Thema verfasste er einige Veröffentlichungen, wobei er als Begründer der Betriebsgeschichte der DDR betrachtet werden kann. Dabei kam es zu inhaltlichen Konflikten zwischen Radandt und dem [[Institut für Marxismus-Leninismus beim Zentralkomitee der SED|Institut für Marxismus-Leninismus der SED]], von denen Radandt gesundheitlich so geschädigt wurde, dass er für diesen Tätigkeitsbereich seinen Abschied nahm. Letztlich aber setzte sich die Arbeitslinie von Radandt auf dem Gebiet der Betriebsgeschichte durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 wurde er Mitglied der Historikerkommission der DDR – VR Bulgarien, wobei er zehn Jahre später den stellvertretenden Vorsitz dieser Abteilung übernahm. Im Rahmen des Redaktionskollegiums arbeitete er seit 1972 an der Herausgabe des zweibändigen &amp;#039;&amp;#039;Handbuchs für Wirtschaftsgeschichte&amp;#039;&amp;#039; mit. Im gleichen Jahr wurde er Mitglied im Präsidium der [[Historiker-Gesellschaft der DDR]]. Von 1972 bis 1987 war er Vorsitzender der Zentralen [[Revisionskommission]] der Gewerkschaft Wissenschaft. Bis 1988 veröffentlichte er mehr als 250 Arbeiten auf den Gebieten der Wirtschafts- und Betriebsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen in der DDR ==&lt;br /&gt;
* 1984: [[Banner der Arbeit]], Stufe II&lt;br /&gt;
* 1987: [[Georg Wilhelm Friedrich Hegel|Wilhelm-Friedrich-Hegel-Medaille]] der AdW der DDR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Frühgeschichte der deutschen Gewerkschaftsbewegung 1800–1849.&amp;#039;&amp;#039; (mit [[Elisabeth Giersiepen|Elisabeth Todt]]), Berlin 1950&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kriegsverbrecherkonzern Mansfeld. Die Rolle des Mansfeld-Konzerns bei der Vorbereitung und während des zweiten Weltkrieges.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1957.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;AEG. Ein typischer Konzern.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1958.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Siemens – Rüstung – Krieg – Profite.&amp;#039;&amp;#039; Autorenkollektiv unter Leitung von Hans Radandt, Berlin 1960.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Vorgeschichte der EAW Berlin-Treptow 1926 bis 1946.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1962.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wie schreiben wir Betriebsgeschichte?&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1963.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fall 6 – Ausgewählte Dokumente und Urteil des IG-Farben-Prozesses.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1970.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Betriebsgeschichte schreiben, aber wie?&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1973.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Betriebsgeschichte erforschen, schreiben, propagieren.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1977.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Betriebsgeschichte erforschen und vermitteln.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1979.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* H. R.: &amp;#039;&amp;#039;Hans Radandt 60 Jahre.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Geschichtswissenschaft (1953)|Zeitschrift für Geschichtswissenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; (ZfG), Heft 4/1983, S. 354–355.&lt;br /&gt;
* H.H.R.: &amp;#039;&amp;#039;Hans Radandt 65 Jahre.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;ZfG.&amp;#039;&amp;#039; 36. Jg., Heft 5/1988, S. 436.&lt;br /&gt;
* Gabriele Baumgartner, [[Dieter Hebig]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der SBZ/DDR. 1945–1990.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Maassen – Zylla.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 1997, ISBN 3-598-11177-0.&lt;br /&gt;
* Jürgen Kocka, Renate Mayntz: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaft und Wiedervereinigung : Disziplinen im Umbruch.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1998, ISBN 3-05-003270-7.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=rg9yQ2l29qEC&amp;amp;pg=PA385&amp;amp;dq=Radandt+Betriebsgeschichte+Marxismus&amp;amp;sig=ACfU3U07maJ5h4fmGH4rvjhYVOx270JpSw Hinweis auf die Auseinandersetzungen bei Radandt zur Betriebsgeschichte]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Lothar Mertens]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der DDR-Historiker. Biographien und Bibliographien zu den Geschichtswissenschaftlern aus der Deutschen Demokratischen Republik.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 2006, ISBN 3-598-11673-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1072099810|LCCN=n82027980|VIAF=71848459}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Radandt, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftshistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Möglicherweise lebende Person]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Radandt, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Radandt, Hans Paul&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Wirtschaftshistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Mai 1923&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SFfmL</name></author>
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