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	<title>Hans Posegga - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Posegga hans.jpg|miniatur|Hans Posegga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Posegga&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Januar]] [[1917]] in [[Berlin]]; † [[19. Mai]] [[2002]] in [[Wien]]) war ein deutscher [[Komponist]], [[Pianist]] und [[Dirigent]]. Hans Posegga wurde vornehmlich als Filmkomponist bekannt. Sein breitgefächertes kompositorisches Schaffen umfasst darüber hinaus [[Kammermusik]], [[Oper]], geistliche Musik, symphonische Werke und [[Jazz]]. Ein Werkeverzeichnis mit derzeit 986 Einträgen findet sich auf der offiziellen Internetpräsenz (siehe Weblinks). Das Archiv ist bis heute noch nicht vollständig erfasst. Darüber hinaus hinterließ er hunderte von Tonbändern mit [[Filmmusik]]en – von ganzen Musikstücken über fragmentarische Musikelemente bis hin zu Effekten, die inzwischen großteils digitalisiert wurden. Einige seiner bekanntesten Kompositionen sind die [[Die Sendung mit der Maus (Titelmelodie)|Titelmelodie]] für &amp;#039;&amp;#039;[[Die Sendung mit der Maus]]&amp;#039;&amp;#039; und die Filmmusiken für die Fernseh-Vierteiler &amp;#039;&amp;#039;[[Der Seewolf (1971)|Der Seewolf]]&amp;#039;&amp;#039;, 1971 und &amp;#039;&amp;#039;[[Zwei Jahre Ferien (1974)|Zwei Jahre Ferien]]&amp;#039;&amp;#039;, 1974.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hans Posegga wurde am 31. Januar 1917 als viertes Kind einer Beamtenfamilie in Berlin geboren. Sein Vater war Sohn eines ostpreußischen Bauern. Zuhause wurde viel musiziert und schon früh begann er mit dem Klavier- und Geigenunterricht, lernte bei seinen älteren Schwestern Gretel und Marie, sowie bei verschiedenen ortsansässigen Musiklehrern. Mit 17 Jahren ging er nach [[Dortmund]] und erhielt dort Unterricht als Pianist bei [[Heinz Schüngeler]] und wurde auch am dortigen Theater als Jungdirigent eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] bereitete seiner Ausbildung zunächst ein Ende. Als er in [[Paris]] mit einem Luftwaffencorps stationiert war, gelang es ihm und seinem Freund Eduard Drolc (später [[Berliner Philharmonie|Berliner Philharmoniker]] und Gründer des gleichnamigen Quartetts „Drolc Quartett“) jedoch, Unterricht bei [[Jacques Thibaud]] und [[Alfred Cortot]] zu nehmen. Hans Posegga studierte bei ihnen in Paris und lernte die Impressionisten der französischen Musik kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Lehrer am [[Richard-Strauss-Konservatorium München|Trapp-Konservatorium]] in [[München]] konnte er nach dem Krieg in der Musikwelt wieder Fuß fassen und traf auch bald auf die Gruppe des „[[Neuer Deutscher Film|jungen deutschen Films]]“ – die Brüder [[Peter Schamoni|Peter]] und [[Ulrich Schamoni]], Boris Marangosoff, [[Wolfgang Urchs]] (Zeichentrickfilme), [[Ferdinand Khittl]], Raimond Ruehl und viele andere. Seine Unterrichtstätigkeit gab er später zugunsten einer Existenz als freier Komponist auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Schwabing]] der 1950er und 1960er Jahre traf man sich im Lokal „Meine Schwester und ich“ und auf der Leopoldstraße im Hahnhof, betrachtete die Bilder des Filmstreifens gegen das Tageslicht und vereinbarte die dazugehörige Musik. &amp;#039;&amp;#039;[[Es (1966)|Es]]&amp;#039;&amp;#039; – Regisseur Ulrich Schamoni – war der erste große Spielfilm, dann folgte „[[Schonzeit für Füchse]]“ – Regisseur [[Peter Schamoni]] – für den Hans Posegga 1966 das „[[Filmband in Gold]]“ bei der [[Internationale Filmfestspiele Berlin|Berlinale]] erhielt. In Ulrich Schamonis Film &amp;#039;&amp;#039;[[Alle Jahre wieder (1967)|Alle Jahre wieder]]&amp;#039;&amp;#039; ist er 1967 auch als Schauspieler zu sehen und schrieb auch für diesen Film die Musik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er-Jahren erhielt er bei vielen [[Dokumentarfilm|Dokumentar-]] oder [[Kurzfilmfestival]] Musikpreise. Als Gründungsmitglied von [[DOC 59]] war er Mitunterzeichner des [[Oberhausener Manifest]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren begann auch eine lebenslange künstlerische Zusammenarbeit mit dem [[Westdeutscher Rundfunk Köln|Westdeutschen Rundfunk]]. In diesen Anfangsjahren des Fernsehens wurden die Filme – meist Kinderprogramme unter der Leitung des Redakteurs [[Gert K. Müntefering]] – im Studio gedreht und die Musik während der Aufnahmen direkt auf die Tonspur bei den Dreharbeiten aufgenommen. So entstanden die Sendereihen &amp;#039;&amp;#039;„Ratereisen auf dem Dachboden“&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;„Kaspar und René“&amp;#039;&amp;#039; mit [[Peter René Körner]], der viele der von Hans Posegga komponierten Kinderlieder interpretierte, und die [[Die Sendung mit der Maus (Titelmelodie)|Titelmelodie]] zu der „[[Die Sendung mit der Maus|Sendung mit der Maus]]“, die seit 1971 diese Sendung eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er-Jahren wurde Posegga vom Produzenten [[Walter Ulbrich]] zur Vertonung verschiedener [[Abenteuervierteiler]] verpflichtet, die vom Sender [[ZDF]] in internationaler Koproduktion hergestellt wurden. Es entstanden dabei Musiken zu „[[Der Seewolf (1971)|Der Seewolf]]“, „[[Cagliostro (1973)|Cagliostro]]“, „[[Zwei Jahre Ferien (1974)|Zwei Jahre Ferien]]“, „[[Lockruf des Goldes (1975)|Lockruf des Goldes]]“ und „[[Tödliches Geheimnis (1980)|Tödliches Geheimnis]] - Die Abenteuer des Caleb Williams“. Auch nach Paris zum &amp;#039;&amp;#039;Radio diffusion française&amp;#039;&amp;#039; wurde er wieder zu Aufnahmen gerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 erteilte ihm der [[Bayerischer Rundfunk|Bayerische Rundfunk]] einen Auftrag für ein „Klavierkonzert mit großem Orchester“, das unter der Leitung des Dirigenten [[Rudolf Alberth]] uraufgeführt, 1986 neubearbeitet und mit dem Solisten Kurt Wolf im April 1987 in [[Berchtesgaden]] erneut aufgeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten 20 Jahren seines Lebens kam er wieder zurück auf seine ursprüngliche Berufung als Komponist autonomer Musik und schrieb zahlreiche Instrumentalwerke, zwei große [[Oratorium|Oratorien]] &amp;#039;&amp;#039;(„Des Lebens Wagen“&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;„Christ und Antichrist“&amp;#039;&amp;#039;) sowie mehrere Bühnenstücke. Bei seinem Tod am 19. Mai 2002 lagen auf seinem Klavier noch die Konzepte für ein „Konzert für [[Bandoneon]] und großes Orchester“, von dem noch der dritte Satz fehlt, und eine Klavierschule mit zahlreichen fertigen [[Tune|Piecen]]. Auch das Cellokonzert wartete auf die Instrumentierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Posegga starb am 19. Mai 2002 nach kurzer Krankheit in Wien. Seine letzte Ruhestätte befindet sich auf dem Ortsfriedhof von [[Berg (Starnberger See)|Berg]] am [[Starnberger See]].&amp;lt;ref&amp;gt;knerger.de: [https://knerger.de/html/poseggamusiker_90.html Das Grab von Hans Posegga]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmmusik ==&lt;br /&gt;
* 1957: Kepler und sein Werk (Regie: Rudolf Stölting)&lt;br /&gt;
* 1961: [[Brutalität in Stein]] (Regie: [[Alexander Kluge]], [[Peter Schamoni]])&lt;br /&gt;
* 1961: Die Kreuzspinne (Regie und Kamera: [[Eugen Schuhmacher]])&lt;br /&gt;
* 1961: Pamphylos, der Mann mit dem Autotick (Regie: Christian W. Rischert, [[Friedrich Streich]])&lt;br /&gt;
* 1961: [[Kahl (Dokumentarfilm)|Kahl]] (Dokumentar-Kurzfilm: Regie: [[Haro Senft]])&lt;br /&gt;
* 1962: Die Parallelstraße (Regie: [[Ferdinand Khittl]])&lt;br /&gt;
* 1962: [[Hütet eure Töchter!]]&lt;br /&gt;
* 1963: Magnet Großstadt (Regie: [[Eberhard Hauff]])&lt;br /&gt;
* 1965: Auf die Einstellung kommt es an (Regie: Eberhard Hauff)&lt;br /&gt;
* 1965: [[Es (1966)|Es]] (Regie: Ulrich Schamoni)&lt;br /&gt;
* 1965: [[Schonzeit für Füchse]] (Regie: Peter Schamoni)&lt;br /&gt;
* 1966: [[Die widerrechtliche Ausübung der Astronomie]] (Regie: Peter Schamoni)&lt;br /&gt;
* 1967: [[Alle Jahre wieder (1967)|Alle Jahre wieder]]  (Regie: [[Ulrich Schamoni]])&lt;br /&gt;
* 1968: [[Mijnheer hat lauter Töchter]] (TV-Film, Regie: [[Volker Vogeler]])&lt;br /&gt;
* 1968: [[Zuckerbrot und Peitsche (Film)|Zuckerbrot und Peitsche]]&lt;br /&gt;
* 1969: Lockende Wildnis (Regie und Kamera: [[Heinz Sielmann]])&lt;br /&gt;
* 1969: [[Der verlogene Akt]]&lt;br /&gt;
* 1971: [[Der Seewolf (1971)|Der Seewolf]] (TV-Serie)&lt;br /&gt;
* 1974: [[Zwei Jahre Ferien (1974)|Zwei Jahre Ferien]] – ZDF-Fernsehserie (Regie: [[Sergiu Nicolaescu|Serge Nicola]], Gilles Grangier)&lt;br /&gt;
* 1975: [[Lockruf des Goldes (1975)|Lockruf des Goldes]] – Abenteuervierteiler (Regie: Wolfgang Staudte, Serge Nicola)&lt;br /&gt;
* 1976: [[Zwickelbach &amp;amp; Co.]] (TV-Serie)&lt;br /&gt;
* 1977: [[Das höfliche Alptraumkrokodil]] (Regie: [[Frank Strecker]])&lt;br /&gt;
* 1977: [[Hitler – Eine Karriere]]&lt;br /&gt;
* 1978: [[Caribia – Ein Filmrausch in Stereophonie]] (Regie: Arthur Maria Rabenalt)&lt;br /&gt;
* 1980: [[Tödliches Geheimnis (1980)|Tödliches Geheimnis]] (TV-Vierteiler)&lt;br /&gt;
* 1985: [[Plötzlich und unerwartet (1985)|Plötzlich und unerwartet]] (TV-Film, Regie:[[Thomas Engel (Regisseur)|Thomas Engel]])&lt;br /&gt;
* 1986: [[Caspar David Friedrich – Grenzen der Zeit]] (Regie: Peter Schamoni)&lt;br /&gt;
* 1987: [[Jokehnen (Fernsehserie)|Jokehnen – Oder Wie lange fährt man von Ostpreußen nach Deutschland?]]&lt;br /&gt;
* 1988: [[Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens]], neue Musikfassung für den [[Stummfilm]] von [[Friedrich Wilhelm Murnau]] aus dem Jahr 1922&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das große Personenlexikon des Films]]. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Band 6: &amp;#039;&amp;#039;N – R. Mary Nolan – Meg Ryan.&amp;#039;&amp;#039; Schwarzkopf &amp;amp; Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S.&amp;amp;nbsp;306.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124620930|TEXT=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0692633}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hans-posegga.de/ hans-posegga.de] mit Werkverzeichnis&lt;br /&gt;
* [https://www.soundtrackcollector.com/catalog/composerdiscography.php?composerid=1123 Tonträger mit Hans Poseggas Filmmusik]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124620930|LCCN=nr/00/15545|VIAF=64270697}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Posegga, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmkomponist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Filmpreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dirigent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Die Sendung mit der Maus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Posegga, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Komponist, Pianist und Dirigent&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Januar 1917&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Mai 2002&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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