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	<title>Hans Ponfick - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Ponfick&amp;diff=1723299&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 22. Mai 2025 um 06:44 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Ponfick&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. August]] [[1883]] in [[Breslau]]; † [[12. April]] [[1946]] in [[Szklarska Poręba]], [[Polen]]) war ein deutscher Jurist. Er war ein auf [[Agrarrecht]] spezialisierter Verwaltungsjurist und Rechtsanwalt in der Zeit der [[Weimarer Republik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hans Ponfick war der Sohn des in Breslau lehrenden Pathologen [[Emil Ponfick]]. Nach dem Schulbesuch in Breslau studierte er ab 1901 an der [[Philipps-Universität Marburg]], der [[Georg-August-Universität Göttingen]] und der [[Universität Breslau|Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität]] Rechtswissenschaft. 1902 wurde er im [[Corps Hannovera Göttingen]] aktiv.&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1960, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;42&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 836&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem ersten Staatsexamen machte er zunächst ein längeres landwirtschaftlichen Praktikum. Nach der Referendarzeit wurde er 1907 in Breslau zum [[Dr. iur.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dissertation: &amp;#039;&amp;#039;Zweifelsfragen aus dem Gebiete der Erbschaftsannahme&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er legte 1908 das zweite Staatsexamen ab und trat seine erste Stelle als Gerichtsassessor in Breslau an. Bis 1910 arbeitete er für die [[Preußische Ansiedlungskommission]] in Posen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911–1914 war Ponfick Direktor der brandenburgischen Provinzial-Siedlungsgesellschaft „Eigene Scholle“ bevor er von 1914 bis 1917 seinen Kriegsdienst im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] ableistete. 1917 kehrte er zur Justiz als Amtsrichter in [[Freiburg in Schlesien]] zurück. Bereits 1918 wurde er Regierungsrat beim [[Oberpräsidium]] in Potsdam und 1919 Geheimer Regierungsrat und Vortragender Rat im [[Reichsarbeitsministerium]]. Im Ministerium war Ponfick Leiter der Unterabteilung für ländliche Siedlung. Als solcher löste er 1921 erste Überlegungen im Kabinett aus, wie weit das Recht auf [[freie Meinungsäußerung]] nach der [[Weimarer Reichsverfassung]] auch für Beamte gelten könne, nachdem er den preußischen Landwirtschaftsminister [[Otto Braun]] über die Presse der Untätigkeit bezichtigt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesarchiv.de/aktenreichskanzlei/1919-1933/0000/feh/feh1p/kap1_2/kap2_179/para3_6.html?highlight=true&amp;amp;search=Ponfick&amp;amp;stemming=true&amp;amp;pnd=&amp;amp;start=&amp;amp;end=&amp;amp;field=all#highlightedTerm Bundesarchiv:Akten der Reichskanzlei: Meinungsäußerung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig war er als Dozent an der [[Verwaltungsakademie Berlin|Verwaltungsakademie in Berlin]] tätig. Nach seinem Ausscheiden aus dem Staatsdienst 1923 setzte er sich als Berater landwirtschaftlicher Verbände ein und war ab 1925 als Rechtsanwalt beim [[Kammergericht]] in Berlin zugelassen. Ponfick war von 1922 bis 1928 Mitglied des [[Vorläufiger Reichswirtschaftsrat|Vorläufigen Reichswirtschaftsrates]] als Vertreter des [[Reichslandbund]]es, dessen Beirat er auch angehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{AdR|133696847}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Landtagsabgeordneter vertrat Ponfick im [[Preußischer Landtag|Preussischen Landtag]] die Interessen des [[Christlich-Nationale Bauern- und Landvolkpartei|Landvolks]], einer Bauernpartei der Weimarer Republik. Neben der Mitarbeit in Gremien weiterer landwirtschaftlicher Organisationen entfaltete er eine umfangreiche fachbezogene schriftstellerische Tätigkeit zu allen rechtlichen Fragestellungen der Landwirtschaft, insbesondere des landwirtschaften Bodenrechts, damals vor dem Hintergrund der Versorgung von Kriegsheimkehrer unter dem Gesichtspunkt der Selbstversorgung Siedlungsrecht genannt. Bekannt wurde sein Kommentar zum [[Reichssiedlungsgesetz]] vom 11. August 1919, der in mehreren Auflagen erschien. Er war Mitglied der Aufsichtsräte mehrerer Zuckerfabriken in Schlesien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sein Sohn an den Folgen einer [[Poliomyelitis]] litt und nicht fliehen konnte, blieb Ponfick 1945  in [[Schreiberhau|Oberschreiberhau]]. Er starb in sowjetischer Haft.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Stadtmüller]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Corps Hannovera zu Göttingen 1809–1959&amp;#039;&amp;#039;. Göttingen 1963, S. 296.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilhelm Joppich (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Blaubuch des Corps Hannovera, Bd. 2: 1900–2002&amp;#039;&amp;#039;. Göttingen 2002, Nr. 868&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|133696847}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133696847|VIAF=60277688}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Ponfick, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Vorläufigen Reichswirtschaftsrats]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbandsfunktionär (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CNBL-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied eines Corps]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ponfick, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rechtsanwalt und Mitglied des Vorläufigen Reichswirtschaftsrates&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. August 1883&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. April 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Szklarska Poręba]], [[Polen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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