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	<title>Hans Poelzig - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hans Poelzig, 1927.jpg|mini|Hans Poelzig um 1927 auf einer Fotografie von [[Alexander Binder (Fotograf)|Alexander Binder]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Poelzig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. April]] [[1869]] in [[Berlin]]; † [[14. Juni]] [[1936]] ebenda) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Architekt]], [[Malerei|Maler]], [[Bühnenbildner]], [[Filmarchitekt]] und [[Hochschullehrer]]. Vor allem seine Beiträge zur [[Expressionismus (Architektur)|expressionistischen Architektur]] und zur [[Neue Sachlichkeit (Architektur)|Neuen Sachlichkeit]] machten ihn bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Kinder waren der Kaufmann Hans Poelzig (1900–1941), der Schauspieler und [[Darmstadt|Darmstädter]] Schauspieldirektor Jochen Poelzig (1901–1946), die Schauspielerin [[Ruth Poelzig]] (1904–1996) und der Architekt [[Peter Poelzig]] (1906–1981).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sächsisches Staatsarchiv |url=https://www.archiv.sachsen.de//archiv/bestand.jsp |titel=Sächsisches Staatsarchiv, 33519 Nachlass Familie Rathgeber |sprache=de |abruf=2026-03-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit seiner zweiten Ehe mit [[Marlene Moeschke-Poelzig]] (1894–1985) hatte Poelzig ab 1923 drei weitere Kinder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1985-0816-500, Berlin, Neues Gross-Filmtheater am Bülowplatz.jpg|mini|Das [[Kino Babylon]] am Bülowplatz (seit 1969 [[Rosa-Luxemburg-Platz]]) vor der Fertigstellung 1929]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hans Poelzig 1926 Munken Vendt Knut Hamsun, Festspiele Heidelberg.jpg|mini|Bühnenbild Poelzigs aus dem Jahr 1926 für Munken Vendt von Knut Hamsun, gezeigt auf der [[Deutsche Theaterausstellung 1927|Deutschen Theaterausstellung 1927]] in Magdeburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin GTafel Poelzig.jpg|mini|[[Berliner Gedenktafel]] in der [[Rosa-Luxemburg-Straße (Berlin)|Rosa-Luxemburg-Straße]] 30 in Berlin-Mitte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20240801.Talsperre Klingenberg.-015.jpg|mini|Talsperre Klingenberg in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alter Friedhof Wannsee hans poelzig.jpg|mini|Grabstätte in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Poelzig wurde am 30. April 1869 in Berlin (andere Quellen nennen [[Pölzig]]) als sechstes Kind von Gräfin Clara Henriette von Poelzig geboren. Seine Mutter war die Tochter von [[Alexander von Hanstein|Alexander von Hanstein Graf von Pölzig und Beiersdorf]]. Ihr Mann, der britische Reeder George Acland Ames, bestritt jedoch die Vaterschaft und ließ sich drei Monate nach der Geburt des Kindes von Clara scheiden. Hans wurde daher mit Nachnamen nicht Ames, sondern Poelzig genannt und von Pflegeeltern, dem Chordirigenten Emil Liese und seiner Frau, in [[Stolpe (Wannsee)|Stolpe]], heute ein Teil von [[Berlin-Wannsee]], aufgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der Grundschule wechselte Poelzig im Mai 1879 an das [[Helmholtz-Gymnasium Potsdam|Victoria-Gymnasium]] in Potsdam.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Ulrike Eichhorn: &amp;#039;&amp;#039;Hans Poelzig in Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Edition Eichhorn, Berlin 2014, ISBN 978-3-8442-9823-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1889 bis 1894 studierte Poelzig [[Hochbau]] an der [[Technische Universität Berlin|Technischen Hochschule (Berlin-)Charlottenburg]] und trat 1899 ein Amt als [[Regierungsbaumeister|Bau]][[assessor]] im [[Ministerium der öffentlichen Arbeiten]] des [[Königreich Preußen|Königreichs Preußen]] an. Im gleichen Jahr heiratete er Maria Voss, mit der er vier Kinder hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Poelzigs Karriere begann mit der Berufung als Lehrer für Stilkunde an die [[Staatliche Akademie für Kunst und Kunstgewerbe Breslau|Königliche Kunst- und Kunstgewerbeschule]] in [[Breslau]]; 1903 wurde er als Nachfolger von [[Hermann Kühn (Architekt)|Hermann Kühn]] deren Direktor. Bereits stark dem [[Expressionismus (Architektur)|Expressionismus]] verpflichtet, machte er die ab 1911 &amp;#039;&amp;#039;Königliche Akademie für Bau- und Kunstgewerbe&amp;#039;&amp;#039; genannte Einrichtung zu einer der fortschrittlichsten Architektur- und Kunstschulen in Deutschland. 1916 wurde Poelzig als Nachfolger von [[Hans Erlwein]] Stadtbaurat&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstchronik1916/0133/image Personalien.] In: &amp;#039;&amp;#039;Kunstchronik.&amp;#039;&amp;#039; Jg. N.F. 27 (1916) Nr. 26, Spalte 253.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Dresden]] und 1919 Vorsitzender des [[Deutscher Werkbund|Deutschen Werkbundes]], den er wesentlich mitprägte und der heute auch stellvertretend für die [[Neue Sachlichkeit (Architektur)|Neue Sachlichkeit]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1918 verband ihn eine enge Freundschaft und Arbeitsgemeinschaft mit der Bildhauerin und Architektin [[Marlene Moeschke-Poelzig|Marlene Moeschke]], die 1924 seine zweite Ehefrau wurde. Das Paar hatte drei Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1920 arbeitete er wieder in Berlin und leitete ein Meisteratelier für Architektur an der [[Universität der Künste Berlin#Geschichte|Akademie der Künste zu Berlin]]. 1921 beteiligte er sich an dem in die Architekturgeschichte eingegangenen Wettbewerb für die Neubebauung eines prominent platzierten Areals am [[Bahnhof Berlin Friedrichstraße]].&amp;lt;ref&amp;gt;Sein Entwurf wurde anderem in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Das Kunstblatt]]&amp;#039;&amp;#039; (Heft 3, 1922, S. 132–133) abgebildet und besprochen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei Jahre später wurde er als [[Professor]] an die Technische Hochschule Berlin berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://cp.tu-berlin.de/person/2133 |titel=Prof. Dr.-Ing. E. h. Stadtbaurat Hans Poelzig |werk=Catalogus Professorum TU Berlin |abruf=2024-07-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier entwickelte sich zwischen Poelzig und dem einst von ihm geförderten [[Heinrich Tessenow]] ein heftiger Diskurs über Inhalte und Art der Ausbildung junger Architekten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wandel von der handwerklich geprägten Produktion zur industriellen Fertigung rezipierte Poelzig diese Entwicklung in seinen Berliner Jahren und schuf hier die Grundlagen für die &amp;#039;&amp;#039;Neue Sachlichkeit&amp;#039;&amp;#039; in der Architektur. Der von ihm so genannte &amp;#039;&amp;#039;Materialstil&amp;#039;&amp;#039; brachte durch seine Schlichtheit die Eigenschaften der verwendeten Materialien viel stärker zur Geltung als der ornamental geprägte Stil der Zeit. 1926 wurde Poelzig Vorstandsmitglied im [[Bund Deutscher Architekten]] (BDA) und war weiterhin in der Gemeinschaft „[[Der Ring]]“ tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1929 verlieh ihm die [[Universität Stuttgart|Technische Hochschule Stuttgart]] die [[Ehrendoktor]]würde. Von 1929 bis 1930 entstand nach den Plänen seiner Frau Marlene Moeschke-Poelzig das Atelier- und Wohnhaus für die Familie an der Tannenbergallee 28 in [[Berlin-Westend]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;tsp2020&amp;quot;&amp;gt;[https://leute.tagesspiegel.de/charlottenburg-wilmersdorf/talk-of-the-kiez/2020/04/09/118855/ Petition für Rettung der Poelzig-Villa]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berliner Akademie der Künste gestaltete 1931 die Ausstellung „Poelzig und seine Schule“. Ab dem 1. Januar 1933 war er Direktor der [[Vereinigte Staatsschulen für freie und angewandte Kunst|Vereinigten Staatsschulen für Freie und Angewandte Kunst]] in Berlin, die er aber am 10. April auf Veranlassung der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] wieder verlassen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rechte Presse warf ihm vor, er sei ein „Baubolschewik“, weil er an dem Wettbewerb für ein Theater in [[Charkiw]] (damals Sowjetunion) 1930 und einem Sowjetpalast in Moskau 1931 teilgenommen hatte. Dies wurde mit einer Befürwortung des Kommunismus gleichgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Pehnt |Hrsg=Wolfgang Pehnt, Matthias Schirren |Titel=Wille zum Ausdruck |Sammelwerk=Hans Poelzig. Architekt, Lehrer, Künstler |Verlag= |Ort= |Datum=2007 |ISBN= |Seiten=41-42}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Angriffe setzten sich auch nach der „[[Machtergreifung]]“ der Nazis fort. Poelzig wies wiederholt die Behauptung zurück, er sei jüdischer Abstammung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pehnt-Schirren_2007 187&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1935 erhielt Poelzig den Ersten Preis für seinen Entwurf für ein Theater- und Konzerthaus in [[Istanbul]]. Für dies Projekt aber auch für Verhandlungen über einen Vertrag als Professor an der [[Mimar Sinan Üniversitesi|Akademie der Schönen Künste in Istanbul]] für drei Jahre reiste er zwei Mal nach Istanbul.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pehnt-Schirren_2007 187&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 30. November 1935 schied er nach Erreichen der Altersgrenze von 65 Jahren aus seinen Ämtern als Vorsteher eines Meisterateliers an der Preußischen Akademie der Künste und als Lehrer der Technischen Hochschule aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pehnt-Schirren_2007 187&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Juni 1936 starb Hans Poelzig an den Folgen eines dritten Schlaganfalls. Er wurde am 17. Juni auf dem [[Alter Friedhof Wannsee|Dorffriedhof von Wannsee]] beigesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pehnt-Schirren_2007 187&amp;quot; /&amp;gt; Das vom Land Berlin betreute [[Liste der Ehrengräber des Landes Berlin|Ehrengrab]] befindet sich in der Abteilung 9W.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 musste seine Frau ihr Atelier auf Druck der Nationalsozialisten schließen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tsp2020&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Akademie der Künste ehrte Hans Poelzig im Jahre 2008 erneut in einer Ausstellung, in der Werke und der Nachlass des Künstlers gezeigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Nikolaus Bernau: [https://www.berliner-zeitung.de/hans-poelzig-der-architekt-auch-des-hauses-des-rundfunks-wird-in-der-akademie-der-kuenste-gefeiert-mehr-als-rokoko-expressionismus-li.34328 &amp;#039;&amp;#039;Mehr als Rokoko-Expressionismus.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 3. Januar 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   SM Wrocław Ofiar Oświęcimskich 38-40 ID 599147.jpg|Büro- und Geschäftshaus in [[Breslau]] (1911)&lt;br /&gt;
   Luboń . Dawniej Zakłady Nawozów Fosforowych, obecnie LUVENA.JPG|Chemische Fabrik in [[Luboń]] (1911–1912)&lt;br /&gt;
   Meyer Verwaltungsbau Hannover Detail neu.jpg|Baudetail der Fassade am [[Poelzig-Bau (Hannover)|Poelzig-Bau]] in [[Hannover]] (1923)&lt;br /&gt;
   Dresden Grosser Garten Mosaikbrunnen.jpg|[[Mosaikbrunnen (Dresden)|Mosaikbrunnen]] im [[Großer Garten (Dresden)|Großen Garten]] in [[Dresden]] (1926)&lt;br /&gt;
   RKS poelzig.jpg|Tankstellenentwurf für die [[Reichskraftsprit]] (1927–1928)&lt;br /&gt;
   Berlin Babylon 2005.jpg|Berlin, Randbebauung mit Kino &amp;#039;&amp;#039;Babylon&amp;#039;&amp;#039; am [[Rosa-Luxemburg-Platz]] (1927–1929)&lt;br /&gt;
   Goethe University Frankfurt Poelzig Building.jpeg|Süd-Fassade des Poelzig-Baus der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main|Goethe-Universität]] [[Frankfurt am Main]], erbaut als [[I.G.-Farben-Haus]] (1928–1931)&lt;br /&gt;
   Haus des Rundfunks Vorne.JPG|[[Haus des Rundfunks]] in Berlin, [[Masurenallee]] (1929–1931)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauten und Entwürfe ===&lt;br /&gt;
* 1903–1906: Erweiterungsbau des Rathauses in [[Löwenberg i. Schlesien|Löwenberg]], [[Niederschlesien]] (heute [[Lwówek Śląski]], Polen)&lt;br /&gt;
* 1906: [[Cerkiew Zwiastowania Przenajświętszej Bogurodzicy w Malczycach|Pfarrkirche in Maltsch]] (Schlesien) (heute [[Malczyce]], Polen)&lt;br /&gt;
* 1908–1914: architektonische Gestaltung der Staumauer der [[Talsperre Klingenberg]] in [[Sachsen]]&lt;br /&gt;
* vor 1909: Mehrfamilienwohnhaus in Breslau&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Baumeister (Zeitschrift)|Der Baumeister]]&amp;#039;&amp;#039;, 1. Jahrgang 1909, Heft&amp;amp;nbsp;2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1910: Landhaus Zwirner, seit 1926 [[Boberhaus]], in Löwenberg, Niederschlesien, Hirschberger Straße 10&lt;br /&gt;
* 1910: Wettbewerbsentwurf für ein Bismarck-Nationaldenkmal auf der Elisenhöhe bei [[Bingerbrück]] (gemeinsam mit dem Bildhauer [[Theodor von Gosen]]; nicht prämiert)&amp;lt;ref&amp;gt;Max Schmid (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hundert Entwürfe aus dem Wettbewerb für das Bismarck-National-Denkmal auf der Elisenhöhe bei Bingerbrück-Bingen.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorfer Verlagsanstalt, Düsseldorf 1911. (n. pag.).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1911: Wasserturm mit Markthalle, so genannter „[[Oberschlesischer Turm|Oberschlesienturm]]“, in [[Posen]] (nur Fundament erhalten als Unterbau des Iglica-Turms der Messe in Poznań)&lt;br /&gt;
* 1911: Büro- und Geschäftshaus in Breslau, Junkernstraße (heute ul. Ofiar Oświęcimskich) / Altbüßerstraße (heute ul. Łaciarska)&lt;br /&gt;
* 1911–1912: Fabrikanlage für die &amp;#039;&amp;#039;Chemische Fabrik Moritz Milch &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; in Luban (poln. [[Luboń]]) bei Posen (nur teilweise erhalten)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://socks-studio.com/2013/11/26/hans-poelzigs-sulphuric-acid-factory-in-lubon-poland-1911-1912/ &amp;#039;&amp;#039;Hans Poelzig’s Sulphuric Acid Factory in Luboń, Poland (1911–1912)&amp;#039;&amp;#039;], in: Website „Socks-Studio“, 26. November 2013 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1911–1913: Pergola, Ausstellungsgebäude ([[Vier-Kuppel-Pavillon]]) und Restaurant für die Jahrhundertausstellung 1913 in Breslau&lt;br /&gt;
* 1913: Gruftkapelle beim [[Schloss Carolath]] in Niederschlesien&amp;lt;br /&amp;gt;Während an anderer Stelle von einem 1912 ausgeführten „[[Mausoleum]]“ „auf dem Schlossplatz“ die Rede ist, sind Poelzigs erhaltene Entwürfe als „Kapellenanbau“ (Anbau an eine bestehende Schlosskapelle) bezeichnet und auf 1913 datiert.&amp;lt;ref&amp;gt;drei Blätter (Grundrisse, Schnitte, Ansichten, Perspektive des Innenraums) beim [[Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin]], Inventar-Nummern [https://doi.org/10.25645/h36f-t3v6 2681], [https://doi.org/10.25645/g09j-955g 2682], [https://doi.org/10.25645/xw0k-nkrn 2683]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1914: Konzertsaal in Breslau&lt;br /&gt;
* 1913–1915: Betriebsgebäude der &amp;#039;&amp;#039;Annagrube&amp;#039;&amp;#039; in Pschow in Oberschlesien (heute [[Pszów]], Polen)&lt;br /&gt;
* 1916: Wettbewerbsentwurf für das &amp;#039;&amp;#039;Haus der Freundschaft&amp;#039;&amp;#039; in [[Istanbul]]&lt;br /&gt;
* 1917: Entwürfe für eine Feuerwache in Dresden&amp;lt;!-- Wirklich „Louisenstraße“? Dort entstand eine 1912–1916 nach Plänen von Erlwein, vgl. https://www.stadtwikidd.de/wiki/Rettungswache_Louisenstra%C3%9Fe --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1917: Entwürfe für ein Bürogebäude der Stadtverwaltung in Dresden&lt;br /&gt;
* 1918–1919: Umbau des [[Großes Schauspielhaus|Großen Schauspielhauses]] in Berlin (zerstört)&amp;lt;ref&amp;gt;zeitgenössische Abbildung in: [[Walter Müller-Wulckow]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Baukunst der Gegenwart. Bauten der Gemeinschaft.&amp;#039;&amp;#039; Langewiesche Verlag, Königstein/Taunus / Leipzig 1929, S. 61.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mit diesem viel publizierten Umbau schuf Poelzig sich einen europaweiten Ruf.&lt;br /&gt;
* 1920: Expressionistisches Transformatorenhaus in [[Prawdinsk|Friedland]] in [[Ostpreußen]]&lt;br /&gt;
* 1920: Mausoleum für [[Karl August Lingner]] in [[Dresden]], unterhalb des [[Lingnerschloss]]es&lt;br /&gt;
* 1920: Entwürfe für ein Festspielhaus im Park von [[Schloss Hellbrunn]] in [[Salzburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;Andrea Gottdang: &amp;#039;&amp;#039;Programm und Propaganda. Hans Poelzigs Vorprojekt für das Salzburger Festspielhaus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[INSITU (Zeitschrift)|INSITU]], Zeitschrift für Architekturgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 2009, Heft 2, S. 223–240.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1921: Wettbewerbsentwurf für die Bebauung eines Grundstücks an der [[Friedrichstraße]] in Berlin&lt;br /&gt;
* 1923: [[Poelzig-Bau (Hannover)|Poelzig-Bau]] als Verwaltungsgebäude des Textilunternehmens &amp;#039;&amp;#039;Gebrüder Meyer&amp;#039;&amp;#039; in [[Hannover]]-[[Nord (Hannover)#Vinnhorst|Vinnhorst]], Beneckeallee 32 (teilweise Ausführung einer größeren Planung)&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Hans Poelzig in Hannover. Zum ehemaligen Verwaltungsgbäude der Textilfabrik Meyer in Hannover-Vinnhorst.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen]]&amp;#039;&amp;#039;, 3. Jahrgang 1983, Heft 3, S. #.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;P. Paul Zalewski: &amp;#039;&amp;#039;Hans Poelzig in Hannover.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039;, 28. Jahrgang 2008, Heft 2, S. 49–54.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1925–1926: Geschäftshaus „Haus am Zoo“ mit [[Capitol am Zoo|Kino Capitol]] in Berlin-Charlottenburg, Budapester Straße (nördlich am heutigen Breitscheidplatz; kriegszerstört)&amp;lt;ref&amp;gt;A. Wedemeyer: &amp;#039;&amp;#039;Das Berliner Filmtheater „Capitol“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Bauzeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 60. Jahrgang 1926, Nr. 43 (vom 29. Mai 1926), S. 353–359.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Müller-Wulckow: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Baukunst der Gegenwart. Bauten der Gemeinschaft.&amp;#039;&amp;#039; Langewiesche Verlag, Königstein/Taunus / Leipzig 1929, S. 67 (Abbildung).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926: [[Mosaikbrunnen (Dresden)|Mosaikbrunnen]] auf der &amp;#039;&amp;#039;5. [[Jahresschau Deutscher Arbeit]] 1926&amp;#039;&amp;#039; ([[Jubiläums-Gartenbau-Ausstellung Dresden|Jubiläums-Gartenbau-Ausstellung]]) in Dresden&lt;br /&gt;
* 1926–1927: &amp;#039;&amp;#039;Deli&amp;#039;&amp;#039;-Kino in [[Breslau]] (nicht erhalten)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walter Müller-Wulckow]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Baukunst der Gegenwart. Bauten der Gemeinschaft.&amp;#039;&amp;#039; Langewiesche Verlag, Königstein/Taunus / Leipzig 1929, S. 65 (Abbildung).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Lotz: &amp;#039;&amp;#039;Hans Poelzigs Deutsches Lichtspieltheater in Breslau.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Form&amp;#039;&amp;#039;, 2. Jahrgang 1927, S. 153 (Text; [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/form1927/0163/image Digitalisat] bei der Universitätsbibliothek Heidelberg), S. 154 (Abbildungen; [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/form1927/0164/image Digitalisat]), S. 155 (Abbildungen; [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/form1927/0165/image Digitalisat]), S. 156 (Abbildungen; [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/form1927/0166/image Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1927: Wohnhaus in der [[Weißenhofsiedlung]] in [[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
* 1927: Büro- und Fabrikgebäude der [[Trikotage]]nfabrik &amp;#039;&amp;#039;Sigmund Goeritz AG&amp;#039;&amp;#039; in [[Chemnitz]], Ulmenstraße (nur ein Teil der ursprünglichen Planung ausgeführt)&lt;br /&gt;
* 1927–1928: Typenentwurf einer [[Tankstelle]] der [[Reichskraftsprit]] und der [[Gasolin (Tankstellenkette)|Deutschen Gasolin]]&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Kleinmanns: &amp;#039;&amp;#039;Super, voll! Kleine Kulturgeschichte der Tankstelle.&amp;#039;&amp;#039; Jonas Verlag, Marburg 2002, S. 86.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1927–1929: acht Mehrfamilienwohnhäuser bzw. Wohn- und Geschäftshäuser mit dem [[Kino Babylon]] im [[Scheunenviertel]] in Berlin (um den Bülowplatz, heute [[Rosa-Luxemburg-Platz]])&amp;lt;br /&amp;gt;Die ursprüngliche Planung umfasste 14 Grundstücke&amp;lt;ref&amp;gt;[https://doi.org/10.25645/axem-7ee6 Lageplan im Maßstab 1:500 (Inventar-Nummer 3559)] beim Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;, die nach der städtebaulichen Umgestaltung des Scheunenviertels noch immer unbebaut waren. Die acht ausgeführten Gebäude (mit 170 Wohnungen und ca. 80 Ladenlokalen) wurden größtenteils im Zweiten Weltkrieg zerstört, drei stehen unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09080047|Mietshaus Weydingerstraße 20/22, Linienstraße 13}} in der Denkmaldatenbank des Landesdenkmalamts Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09080046|Wohn- und Geschäftshaus Weydingerstraße 18, Linienstraße 237}} in der Denkmaldatenbank des Landesdenkmalamts Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09080043|Wohnhausblock mit Kino „Babylon“}} in der Denkmaldatenbank des Landesdenkmalamts Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1928–1930: [[Poelzig-Halle|Fabrikanlage des Kabelwerks &amp;#039;&amp;#039;Dr. Cassirer &amp;amp; Co. AG&amp;#039;&amp;#039;]] in [[Berlin-Hakenfelde]], Hugo-Cassirer-Straße 44&lt;br /&gt;
* 1928–1931: Verwaltungsgebäude der [[I.G. Farben]] in [[Frankfurt am Main]] (heute &amp;#039;&amp;#039;[[I.G.-Farben-Haus]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.uni-frankfurt.de/86262292/lage-und-anfahrtsplan-campus-westend-stand-juni-2024.pdf |titel=Campus Westend |hrsg=Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main |datum=2024-06 |format=PDF |abruf=2024-07-30 |kommentar=Lageplan}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main|Goethe-Universität]])&lt;br /&gt;
* 1928: Entwurf eines Geschäftshauses für das Modehaus &amp;#039;&amp;#039;S. Adam&amp;#039;&amp;#039; in Berlin, Friedrichstadt, Leipziger Straße / Friedrichstraße&amp;lt;ref&amp;gt;18 Blätter (Modellfotos, Perspektive, Grundrisse, Schnitt, Ansicht Friedrichstraße) beim Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin, Inventar-Nummern [https://doi.org/10.25645/t028-rt3a 3819], [https://doi.org/10.25645/3hzk-5aj7 F 1827], [https://doi.org/10.25645/383q-rb71 F 1828], [https://doi.org/10.25645/k16a-9geg F 1829], [https://doi.org/10.25645/j5ca-pnp9 HP 027,001], [https://doi.org/10.25645/b865-554g HP 027,002], [https://doi.org/10.25645/x97n-eb47 HP 027,003], [https://doi.org/10.25645/9vgf-n6qm HP 027,004], [https://doi.org/10.25645/68ra-xr4y HP 027,005], [https://doi.org/10.25645/3mpp-f7rf HP 027,006], [https://doi.org/10.25645/atwx-xf7v HP 027,007], [https://doi.org/10.25645/r2cz-0prk HP 027,008], [https://doi.org/10.25645/f54e-gdc HP 027,009], [https://doi.org/10.25645/wra1-k1my HP 027,010], [https://doi.org/10.25645/n1z4-4mdx HP 027,011], [https://doi.org/10.25645/7daz-anen HP 027,012], [https://doi.org/10.25645/92w3-5fmr HP 027,013], [https://doi.org/10.25645/t5sv-nnpr HP 027,014]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1928: Wohnhäuser in der [[Siedlung am Fischtalgrund]] in Berlin-Zehlendorf (für die Ausstellung „Bauen und Wohnen“)&lt;br /&gt;
* 1929–1931: [[Haus des Rundfunks]] in Berlin-Charlottenburg, Masurenallee&lt;br /&gt;
* 1929–1931: Einfamilienhaus, genannt „[[Poelzig-Haus]]“ oder „Haus Steinert“, in [[Kliedbruch]] bei Krefeld&lt;br /&gt;
* 1931: Gebäude der [[Sparkasse Wolgast|Sparkasse in Wolgast]], am historischen Marktplatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemälde ===&lt;br /&gt;
Da Poelzig seine Gemälde immer wieder überarbeitete, sind die Daten der Entstehung sehr unbestimmt:&lt;br /&gt;
* begonnen 1918: &amp;#039;&amp;#039;Apokalyptische Reiter&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1919/1920 bis 1930: &amp;#039;&amp;#039;Blocksberg&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Anfang der 1920er Jahre bis 1930: &amp;#039;&amp;#039;Don Quichote&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Mitte der 1920er Jahre bis 1930, unvollendet: &amp;#039;&amp;#039;Drei Frauen, Kind und Tod&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1928–1931: &amp;#039;&amp;#039;Berglandschaft&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Mitte der 1920er Jahre bis 1931: &amp;#039;&amp;#039;Karneval&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bühnenbilder, Filme und Filmarchitektur ===&lt;br /&gt;
Neben seinen vielen Industrie- und Gewerbebauten machte sich Poelzig seit Beginn der 1920er Jahre auch als Entwerfer von [[Filmset|Bühnenbildern]] und [[Filmszenario|Filmszenarien]] einen Ruf. Am bekanntesten ist die expressionistische Stadtarchitektur, die er für [[Paul Wegener (Schauspieler)|Paul Wegeners]] Film &amp;#039;&amp;#039;[[Der Golem, wie er in die Welt kam]]&amp;#039;&amp;#039; (1920) entworfen hat, sowie die Burg Grieshuus für &amp;#039;&amp;#039;[[Zur Chronik von Grieshuus (Film)|Zur Chronik von Grieshuus]]&amp;#039;&amp;#039; (1923–1925, Regie: [[Arthur von Gerlach]]), die mehrere Jahre auf dem [[UFA|Ufa]]-Gelände in [[Filmstudio Babelsberg|Neubabelsberg]] stehen blieb und als Burg Norfolk auch in dem Film &amp;#039;&amp;#039;Maria Stuart&amp;#039;&amp;#039; (1927, Regie: [[Friedrich Feher]], [[Leopold Jessner]]) Verwendung fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Horrorfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Die schwarze Katze (1934)|Die schwarze Katze]]&amp;#039;&amp;#039; (1934, Regie: [[Edgar G. Ulmer]]), dem ersten gemeinsamen Film von [[Bela Lugosi]] und [[Boris Karloff]], spielt Karloff den fiktiven Architekten Hjalmar Poelzig, der mitten in der ungarischen Steppe sein Haus im Stil der &amp;#039;&amp;#039;Neuen Sachlichkeit&amp;#039;&amp;#039; auf den Ruinen einer im Ersten Weltkrieg zerstörten Festung errichtet hat, deren Kommandant er gewesen war, und in deren Kellergewölbe er schwarze Messen begeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2004 wurde das Foyer von Poelzigs [[Großes Schauspielhaus|Großem Schauspielhaus]] als Kulisse für den japanischen Film &amp;#039;&amp;#039;[[Godzilla]]: Final Wars&amp;#039;&amp;#039; von Regisseur [[Riyuhai Katamura]] nachgebaut. Das Foyer stellt dort das Innere eines außerirdischen Raumschiffes dar.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl R. Kegler: &amp;#039;&amp;#039;Godzilla trifft Poelzig.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;archimaera.&amp;#039;&amp;#039; Heft 2/2009; [https://www.archimaera.de/2009/raubkopie/godzilla/archimaera002Kegler.pdf archimaera.de] (PDF; 1,5&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schriften ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Architekturfragen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Kunstblatt]]&amp;#039;&amp;#039;, 6. Jahrgang 1922, Heft 4, S. 153–163 (Teil 1) / Heft 5, S. 191–199 (Teil 2). (Druckfassung eines am 25. Februar 1922 in Berlin gehaltenen Vortrags)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vom Bauen unserer Zeit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Form&amp;#039;&amp;#039;, 1. Jahrgang 1922, Heft 1, S. 16–29. ([https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/form1922/0022/image Digitalisat] bei der Universitätsbibliothek Heidelberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Hans-Poelzig-Straße&amp;#039;&amp;#039; in [[Frankfurt-Kalbach-Riedberg]] wurde im April 2013 nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt für Frankfurt am Main&amp;#039;&amp;#039;, 144. Jg., Nr. 17, Stadt Frankfurt am Main, 23. April 2013; {{Webarchiv |url=http://www.frankfurt.de/sixcms/media.php/738/amtsblatt_17%20onlinversion.pdf |text=frankfurt.de |format=PDF; 5&amp;amp;nbsp;MB |wayback=20140521202321}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Berliner Ortsteil [[Berlin-Hakenfelde|Hakenfelde]] gibt es auch eine nach ihm benannte Straße, an der auch sein Bau der [[Poelzig-Halle|Fabrikanlage des Kabelwerkes &amp;#039;&amp;#039;Dr.&amp;amp;nbsp;Cassirer &amp;amp; Co. AG&amp;#039;&amp;#039;]] liegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr |art=a |bez=08 |id=H150 |zlb98=788 |kaupert=Hans-Poelzig-Strasse-13587-Berlin |name=Hans-Poelzig-Straße}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2015 trägt die Oberschule in Klingenberg-[[Am Sachsenhof|Sachsenhof]] seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. November 2015 weihte der [[Friedrichstadt-Palast]] Berlin zu Ehren seiner Gründer [[Max Reinhardt]], Hans Poelzig und [[Erik Charell]] feierlich ein Denkzeichen an der Friedrichstraße 107 ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dirk Jericho |url=https://www.berliner-woche.de/event/mitte/c-freizeit/der-friedrichstadt-palast-ehrt-seine-gruendungsvaeter_e62348 |titel=Der Friedrichstadt-Palast ehrt seine Gründungsväter |werk=[[Berliner Woche]] |datum=2015-11-16 |abruf=2020-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Säbi|[[Matthias Donath]]|118741217|Hans Poelzig}}&lt;br /&gt;
* {{ZentralblBauverw |Autor=[[Konrad Nonn]] |Titel=Hans Poelzig |Jahr=1925 |Heft=28 |Seiten=333–336 |zlb=364}}&lt;br /&gt;
* [[Theodor Heuss]]: &amp;#039;&amp;#039;Hans Poelzig. Bauten und Entwürfe eines deutschen Baumeisters.&amp;#039;&amp;#039; 1939. Nachdruck: DVA, Stuttgart 1985, ISBN 3-421-02835-4.&lt;br /&gt;
* [[Julius Posener]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hans Poelzig. Gesammelte Schriften und Werke.&amp;#039;&amp;#039; 1966.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der dramatische Raum. Hans Poelzig. Malerei, Theater, Film.&amp;#039;&amp;#039; Kat. Museum Haus Lange / Museum Haus Esters. Krefeld 1986.&lt;br /&gt;
* [[Matthias Schirren]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hans Poelzig.&amp;#039;&amp;#039; Ernst &amp;amp; Sohn, Berlin 1989, ISBN 3-433-02091-4.&lt;br /&gt;
* Sender Freies Berlin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hans Poelzig. Haus des Rundfunks.&amp;#039;&amp;#039; Ars Nicolai, Berlin 1994, ISBN 3-89479-059-8.&lt;br /&gt;
* Hans-Peter Reichmann (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Hans Poelzig. Bauten für den Film&amp;#039;&amp;#039; [Kinematograph 12]. Ausstellungskatalog. Deutsches Filmmuseum, Frankfurt am Main 1997, ISBN 3-88799-056-0.&lt;br /&gt;
* Jerzy Ilkosz und Beate Störtkuhl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hans Poelzig in Breslau. Architektur und Kunst 1900–1916.&amp;#039;&amp;#039; Delmenhorst 2000, ISBN 978-3-932292-30-9.&lt;br /&gt;
* {{NDB|20|565|567|Poelzig, Hans|Matthias Schirren|118741217}}&lt;br /&gt;
* Sven Grüne, Gregor Herberholz: &amp;#039;&amp;#039;Hans Poelzigs «Festbau» für die Arbeit. Die Textilfabrik Sigmund Goeritz A.G. in [[Chemnitz]] (1922–1927).&amp;#039;&amp;#039; (mit einem Nachwort von Tilo Richter) Passage-Verlag, Leipzig 2005, ISBN 3-938543-07-8.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Pehnt]], Matthias Schirren (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hans Poelzig. Architekt, Lehrer, Künstler.&amp;#039;&amp;#039; DVA, München 2007, ISBN 978-3-421-03623-0 (Begleitbuch zur Ausstellung 2008; {{Webarchiv |url=http://www.randomhouse.de/content/edition/excerpts/23171.pdf |text=Exzerpt |format=PDF |wayback=20110920004056}}).&lt;br /&gt;
* Hans-Stefan Bolz: &amp;#039;&amp;#039;Hans Poelzig und der „neuzeitliche Fabrikbau“. Industriebauten 1906–1934.&amp;#039;&amp;#039; (2 Bände) Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Bonn 2008. {{URN|nbn:de:hbz:5-16153}}.&lt;br /&gt;
* Andrea Gottdang: &amp;#039;&amp;#039;Programm und Propaganda. Hans Poelzigs Vorprojekt für das Salzburger Festspielhaus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;INSITU. Zeitschrift für Architekturgeschichte&amp;#039;&amp;#039; 2 (2009), S. 223–240.&lt;br /&gt;
* Winfried Nerdinger: &amp;#039;&amp;#039;Hans Poelzig, Paul Bonatz, Paul Schmitthenner – Die allmähliche Aufwertung, Normalisierung und Rehabilitierung der Konservativen, Opportunisten und NS-Mittäter.&amp;#039;&amp;#039; In: Arch+ 235 Rechte Räume 05/2019 ([https://archplus.net/en/archiv/ausgabe/235/#article-5055 online]).&lt;br /&gt;
* Bernd Polster: &amp;#039;&amp;#039;Hans Poelzig. Für eine undogmatische Moderne&amp;#039;&amp;#039;. In: Stadtgruppe Stuttgart Deutscher Werkbund (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Werkbundsiedlung am Weißenhof. Vom Neuen Sitzen und Gestalten&amp;#039;&amp;#039;. avedition, Stuttgart 2022, ISBN 978-3-89986-386-4, S. 80–97.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118741217}}&lt;br /&gt;
* {{archINFORM|arch|633}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://opus.kobv.de/tuberlin/volltexte/2008/2012/html/festschrift/poelzig.htm |text=Biografie |wayback=20130613072057}} In: Festschrift &amp;#039;&amp;#039;125 Jahre Technische Universität Berlin&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://architekturmuseum.ub.tu-berlin.de/index.php?set=1&amp;amp;p=58&amp;amp;D1=Poelzig&amp;amp;D2=Hans Hans Poelzig: Projekte] (im Bestand des Architekturmuseums der TU Berlin)&lt;br /&gt;
* Sabrina Dohle: [https://www.uni-kl.de/FB-ARUBI/gta/Poelzig_Internet/Fotokatalog.pdf Fotokatalog Poelzig (2006/2007)] (PDF; 7,1&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [https://www.stadtwikidd.de/wiki/Hans_Poelzig Biografie] im [[Stadtwiki Dresden]]&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/20607 Hans-Poelzig-Sammlung] im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118741217|titel=Poelzig, Hans|datum=2023-11-28}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pehnt-Schirren_2007 187&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Wolfgang Pehnt, Matthias Schirren |Titel=Hans Poelzig. 1869 bis 1936. Architekt, Lehrer, Künstler |Verlag=Deutsche Verlags-Anstalt (DVA) |Ort=München |Datum=2007 |ISBN=978-3-421-03623-0 |Seiten=187}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118741217|LCCN=n85252660|VIAF=85540}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Poelzig, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hans Poelzig| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Preußen)]]&amp;lt;!--da es bislang weder eine Unterkategorie für Breslau noch eine für Schlesien gibt--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtplaner (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beigeordneter (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt des Expressionismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Kunstakademie Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Technischen Universität Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stummfilm)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Stuttgart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Werkbundes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtbaurat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungsbaumeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestattet in einem Ehrengrab des Landes Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1869]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Poelzig, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. April 1869&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Juni 1936&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
	</entry>
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