<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hans_Piekenbrock</id>
	<title>Hans Piekenbrock - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hans_Piekenbrock"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Piekenbrock&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-26T14:47:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Piekenbrock&amp;diff=382720&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grundausstattung am 22. März 2025 um 16:38 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Piekenbrock&amp;diff=382720&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-03-22T16:38:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Piekenbrock&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Oktober]] [[1893]] in [[Essen]]; † [[16. Dezember]] [[1959]] in [[Porz-Wahn]]) war ein deutscher [[Generalleutnant]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Piekenbrock tomb total.JPG|mini|Piekenbrock Familiengrab in Essen (Ostfriedhof)]]&lt;br /&gt;
Piekenbrock wurde als Sohn eines Bauunternehmers in Essen geboren. Nach dem Besuch der Volksschule und des Gymnasiums in Essen nahm er ein Jurastudium an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität]] in [[Freiburg im Breisgau]] auf. Dort war er ab 1914 Mitglied im [[Corps Rhenania Freiburg]]. Bei Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] erfolgte sein Eintritt als Freiwilliger in das [[2. Westfälisches Husaren-Regiment Nr. 11|2. Westfälische Husaren-Regiment Nr. 11]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] und er avancierte bis Mitte Oktober 1915 zum [[Leutnant]]. Bei Kriegsende war er Regimentsadjutant und hatte für sein Verhalten neben beiden Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]] das [[Verwundetenabzeichen#Verwundetenabzeichen (1918)|Verwundetenabzeichen]] in Schwarz, das [[Hanseatenkreuz]] Hamburg sowie das [[Militärverdienstkreuz (Österreich)|Österreichische Militärverdienstkreuz]] III. Klasse mit Kriegsdekoration erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reichswehrministerium]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rangliste des Deutschen Reichsheeres.&amp;#039;&amp;#039; Mittler &amp;amp; Sohn Verlag, Berlin 1930, S. 149.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Piekenbrock - rechter Flügel.JPG|mini|Grabinschrift Hans Piekenbrock]]&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende erfolgte seine Übernahme in die [[Reichswehr]] und Anstellung als Eskadronoffizier im [[15. (Preußisches) Reiter-Regiment (Reichswehr)|15. (Preußisches) Reiter-Regiment]]. Seine Beförderung zum Oberleutnant erfolgte am 1. Dezember 1923 und als solcher kam er in den Regimentsstab in [[Paderborn]]. In den Stab der [[6. Division (Reichswehr)|6. Division]] wurde er 1926 versetzt. Hier absolvierte er eine einjährige [[Führergehilfenausbildung]], die eigentlich eine versteckte Generalstabsausbildung war. Auf Grund des [[Friedensvertrag von Versailles|Versailler Vertrag]] war es der Reichswehr in der [[Weimarer Republik]] untersagt über einen Generalstab zu verfügen sowie eine entsprechende Qualifikation für das militärische Führungspersonal zu realisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Geyer: &amp;#039;&amp;#039;Aufrüstung und Sicherheit. Die Reichswehr in der Krise der Machtpolitik 1924–1936.&amp;#039;&amp;#039; Wiesbaden 1980; Florian Peter Kleeberg: &amp;#039;&amp;#039;Organisation und Wesen der Reichswehr der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; (Forschungsarbeit) GRIN Verlag München 2010, S. 7 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Abschluss dieses Lehrgangs wurde er am 1. Oktober 1927 in das [[Reichswehrministerium]] nach Berlin versetzt. Hier erfolgte sein Verwendung in der Heeres-Statistischen Abteilung T3 des Truppenamtes TA, dem militärischen Nachrichtendienst der Reichswehr. Leiter der [[Abwehrgruppe]] war seit 1927 [[Günther Schwantes]] (1881–1942). Die Aufgabenstellung bestand im Bereich der Abwehr in der nachrichtendienstlichen Beschaffung von Informationen über die militärischen Einrichtungen, deren Struktur, Bewaffnung und Dislozierung der Armeen potentieller Kriegsgegner.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Gempp: &amp;#039;&amp;#039;Geheimer Nachrichtendienst und Spionageabwehr des Heeres.&amp;#039;&amp;#039; (Denkschrift) Akten der Reichskanzlei Weimarer Republik und BA-MA Freiburg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im April des darauffolgenden Jahres wurde die Abwehrgruppe vereinigt mit dem Nachrichtendienst des Admiralstabes zur [[Abwehrabteilung]]. Da für das Generalstabspersonal ein gewisses Rotationsprinzip in einem Zeitlimit von zwei bis drei Jahren obligatorisch war, wurde Piekenbrock am 1. Oktober 1929 in den Stab der [[3. Kavallerie-Division (Reichswehr)|3. Kavallerie-Division]] nach Weimar versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneut als [[Eskadronchef]] wurde er 1932 in das 15. Reiter-Regiment versetzt. Bei der Umstrukturierung der Reichswehr zur Wehrmacht 1934 wurde Piekenbrock am 1. Oktober als [[Erster Generalstabsoffizier]] (Ia) in den Stab des [[3. Division (Reichswehr)|Infanterieführers III]] ([[Wehrkreis III (Berlin)|Wehrkreiskommando III]]) versetzt. Sein Vorgesetzter war [[Hermann Hoth]] (1885–1971), der hier den Auftrag hatte, nach der nunmehr wieder offenen Verwendung der militärischen Bezeichnungen 1934, die 18. Infanterie-Division zu bilden. Danach wurde Piekenbrock als Erster Generalstabsoffizier der [[18. Infanterie-Division (Wehrmacht)|18. Infanterie-Division]] verwendet. In dieser Position wurde er am 6. Oktober 1936 durch Major i.&amp;amp;nbsp;G. [[Rudolf Schmundt]] (1896–1944) abgelöst, um als Chef der Abteilung I der Abwehrabteilung im Reichswehrministerium tätig zu werden. Diese Struktur des militärischen Nachrichtendienstes war am 1. Januar 1935 durch Kapitän zur See [[Wilhelm Canaris]] als Leiter des Abwehrabteilung übernommen und durch ihn neu strukturiert worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Heinz Abshagen: &amp;#039;&amp;#039;Canaris. Patriot und Weltbürger.&amp;#039;&amp;#039; Union Deutsche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 1954.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab diesem Zeitpunkt gliederte sich die Abwehr in fünf Abteilungen, zu denen die Zentrale, der Auslandsnachrichtendienst, die Spionageabwehr, die Sabotage und die Nachrichtenbeschaffung, also die besagte Abteilung I gehörten. Die von Piekenbrock geführte Abteilung war für die nachrichtendienstliche Beschaffung von Informationen im neutralen und gegnerischen Ausland zuständig.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dokument zur Gliederung der Abwehr von 1936.&amp;#039;&amp;#039; In: André Brissaud: &amp;#039;&amp;#039;Canaris-Legende und Wirklichkeit.&amp;#039;&amp;#039; Bechtermünz Verlag, Augsburg 1996. S. 535.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. August 1937 erfolgte seine Beförderung zum [[Oberstleutnant]] i.&amp;amp;nbsp;G. Unmittelbar nach der [[Blomberg-Fritsch-Krise]] Anfang 1938 wurde die Eingliederung der Abwehrabteilung als [[Amtsgruppe Ausland/Abwehr]] unter das [[Oberkommando der Wehrmacht]] (OKW) vorgenommen. Zu diesem Zeitpunkt war die Abteilung I untergliedert in Heer, Luft, Marine und Technisches Ressort. Kurz vor dem deutschen [[Überfall auf Polen]] 1939 hatte er dieses Amt ebenfalls inne und wurde unter anderem im August 1939 mit zur Abdeckung des fingierten Überfalls auf den [[Sender Gleiwitz]] herangezogen. Seine nächste Beförderung erfolgte am 1. Dezember zum [[Oberst]] i.&amp;amp;nbsp;G. Den Abteilungsposten bei der militärischen Abwehr verließ er dann Anfang 1943. Sein Nachfolger wurde Oberst Georg Hansen (1904–1944).&amp;lt;ref&amp;gt;Karsten Hansen: &amp;#039;&amp;#039;Widerstand und Abwehr. Aus dem Leben des Oberst i.&amp;amp;nbsp;G. Georg Alexander Hansen.&amp;#039;&amp;#039; Kulturverein Rangsdorf, 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1943 erfolgte die Versetzung von Piekenbrock als Kommandeur der [[208. Infanterie-Division (Wehrmacht)|208. Infanterie-Division]], die an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]] eingesetzt war. Kurz darauf im August wurde er zum [[Generalmajor]] befördert. Am 1. März 1944 erfolgte die Beförderung zum [[Generalleutnant]]. Für die Führung seiner [[Division (Militär)|Division]] in der [[Kesselschlacht von Kamenez-Podolski]] erhielt er am 4. Mai 1944 das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 594.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise war er auch mit der Führung des [[LIX. Armeekorps (Wehrmacht)|LIX. Armeekorps]] beauftragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach der [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|Kapitulation]] geriet Piekenbrock am 12. Mai 1945 in der Tschechoslowakei in sowjetische [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangenschaft]], in der er bis zum Herbst 1955 blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Juli 1924 hatte er Renate Hasse geheiratet. Piekenbrock verstarb am 16. Dezember 1959 in Köln-Porz. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem [[Ostfriedhof Essen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[André Brissaud]]: &amp;#039;&amp;#039;Canaris.&amp;#039;&amp;#039; Societäts-Verlag, Frankfurt 1970.&lt;br /&gt;
* [[Ladislas Faragó]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Spiel der Füchse.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, Berlin/Frankfurt am Main/Wien 1974, ISBN 978-3-550-07286-4.&lt;br /&gt;
* [[Julius Mader]]: &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Spionagegenerale sagen aus. Ein Dokumentarbericht über Aufbau, Struktur und Operationen des OKW-Geheimdienstes Ausland/Abwehr mit einer Chronologie seiner Einsätze von 1933 bis 1944.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Nation, Berlin 1983 ([https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;amp;cqlMode=true&amp;amp;query=idn%3D840071477 Datensatz] im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek).&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3870340371}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124769586|VIAF=32939036}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Piekenbrock, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Abwehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur einer Infanterie-Division (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hanseatenkreuzes (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Österreichischen Militärverdienstkreuzes III. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Amts Ausland/Abwehr im Widerstand gegen den Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Piekenbrock, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Generalleutnant im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Oktober 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Essen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Dezember 1959&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Porz-Wahn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grundausstattung</name></author>
	</entry>
</feed>