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	<title>Hans Pflugbeil - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T03:24:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Pflugbeil&amp;diff=2247672&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dmicha: Layout</title>
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		<updated>2024-10-03T06:51:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Layout&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:EMAU Bahnhofstrasse 48 49 Plaque 3.JPG|mini|Erinnerungstafel für Hans Pflugbeil am Gebäude des Instituts für Kirchenmusik, Bahnhofstr. 48/49 in Greifswald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Pflugbeil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich: &amp;#039;&amp;#039;Johannes Christoph Pflugbeil&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Juli]] [[1909]] in [[Ostritz]]&amp;lt;ref&amp;gt;Nach anderen Quellen geb. am 4. September 1909 in Chemnitz!&amp;lt;/ref&amp;gt;; †&amp;amp;nbsp;[[16. Juni]] [[1974]] in [[Greifswald]]) war ein deutscher Kirchenmusiker und Gründer und langjähriger Leiter der [[Greifswalder Bachwoche]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Hans Pflugbeil studierte nach dem Abitur in [[Chemnitz]] Kirchenmusik am [[Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig|Konservatorium für Musik]] in [[Leipzig]], vor allem bei dessen Leiter [[Karl Straube]]. Er wurde zunächst Kantor und Organist in [[Schneeberg (Erzgebirge)|Schneeberg]] und kam 1937 in gleicher Funktion an den [[Dom St. Nikolai (Greifswald)|Dom St. Nikolai]] in Greifswald. Er baute den Domchor neu auf und ließ die [[Carl August Buchholz (Orgelbauer)|Buchholz]]-Orgel von 1832 durch [[Emanuel Kemper|E. Kemper und Sohn]] im Sinne der [[Orgelbewegung]] verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 zum Kriegsdienst eingezogen, wurde Pflugbeil [[Deutsche Kriegsversehrte im 20. Jahrhundert|schwer verwundet]] und verlor seinen rechten Arm. Dennoch konnte er in sein altes Amt zurückkehren; gleichzeitig wurde ihm ab dem 1. Oktober 1946 die Leitung des „Seminar für evangelische Kirchenmusik“ übertragen, das 1938 von [[Heinrich Laag]] in Stettin-Finkenwalde gegründet worden war und nach 1945 in Greifswald wieder neu innerhalb der [[Pommersche Evangelische Kirche|Pommerschen Evangelischen Kirche]] aufgebaut wurde.&lt;br /&gt;
[[Datei:EMAU Bahnhofstrasse 48 49 001.JPG|mini|Gebäude der &amp;#039;&amp;#039;Kirchenmusikschule Greifswald&amp;#039;&amp;#039;, heute Institut für Kirchenmusik und Musikwissenschaft]]&lt;br /&gt;
Aus dieser Einrichtung entstand 1952 die „Kirchenmusikschule Greifswald“, die die Genehmigung der Kirchenleitung zur Abnahme der B-Prüfung für Kirchenmusiker erhielt. Als [[Landeskirchenmusikdirektor]] hatte er weitere Aufgaben auch außerhalb von Greifswald in der Pommerschen Evangelischen Kirche. Nach 1989 wurde die Kirchenmusikschule ein Universitätsinstitut für Kirchenmusik und Musikwissenschaft an der [[Universität Greifswald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1947 heiratete Hans Pflugbeil die Cembalistin [[Annelise Pflugbeil|Annelise Deutsch, geb. Buss]], die seit 1941 an der Stettiner Kirchenmusikschule unterrichtet hatte und die nun seine engste Mitarbeiterin wurde. [[Sebastian Pflugbeil]] ist ihr gemeinsamer Sohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung seiner Frau organisierte Hans Pflugbeil ab 1946 ein jährliches Kirchenmusikfest, das bald den Namen &amp;#039;&amp;#039;Greifswalder Bachwoche&amp;#039;&amp;#039; trug und heute das älteste Musikfest in [[Mecklenburg-Vorpommern]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die noch von ihm vorbereitete 28. Bachwoche im Juni 1974 konnte er nicht mehr erleben. Sie wurde mit einer Trauerfeier eröffnet, bei der sechs Schüler, die inzwischen selbst bedeutende Kantoren des Landes geworden waren, den Sarg des wenige Tage zuvor verstorbenen Hans Pflugbeil aus dem Greifswalder Dom trugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Pflugbeil wurde auf dem Inselfriedhof in [[Inselkirche Hiddensee|Hiddensee]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* [[Philipp Dulichius|Philippus Dulichius]]: &amp;#039;&amp;#039;Ehre sei dem Vater. Mit Anmerkungen herausgegeben von Hans Pflugbeil.&amp;#039;&amp;#039; Berlin: Evangelische Verlags-Anstalt 1951 (Sammlung Merseburger 24)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskographie ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Dietrich Buxtehude]]: Kantaten.&amp;#039;&amp;#039; (Cantate CAN 57 601) Kassel: Bärenreiter 1993 (Aufnahmen von 1957 bis 1967), darin &amp;#039;&amp;#039;Mit Fried und Freud ich fahr dahin&amp;#039;&amp;#039; (BuxWV 76) und &amp;#039;&amp;#039;Befiehl dem Engel, dass er komm&amp;#039;&amp;#039; (BuxWV 10) mit Johannes Künzel, Bass; Greifswalder Domchor; Bach-Orchester Berlin; Leitung: Hans Pflugbeil&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Complete Sinfonias from Bach&amp;#039;s Cantatas.&amp;#039;&amp;#039; The Berlin Bach Orchestra, Hans Pflugbeil, conductor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Matthias Schneider (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bach in Greifswald. Zur Geschichte der Greifswalder Bachwoche 1946-1996.&amp;#039;&amp;#039; Lang, Frankfurt am Main u. a. 1996, ISBN 3-631-30357-2 (= &amp;#039;&amp;#039;Greifswalder Beiträge zur Musikwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 3). &lt;br /&gt;
: darin besonders: [[Dietrich W. Prost]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Wirken von Hans Pflugbeil.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Siegfried Lange: &amp;#039;&amp;#039;Von Kap Arkona bis an die Oder – Einblicke in die Greifswalder Landeskirche.&amp;#039;&amp;#039; Greifswald 1984.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|23793809X}}&lt;br /&gt;
* [http://pix.kirche-mv.de/fileadmin/PEK-Downloadtexte/090704_Pflugbeil.pdf Grusswort] (PDF; 93&amp;amp;nbsp;kB) von Landesbischof [[Hans-Jürgen Abromeit]] beim Gedenkgottesdienst am 4. Juli 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134837231|LCCN=no91021335|VIAF=79808199}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pflugbeil, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Greifswald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Organist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landeskirchenmusikdirektor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Pommersche Evangelische Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pflugbeil, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pflugbeil, Johannes Christoph (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kirchenmusiker, Organist und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Juli 1909 oder 4. September 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ostritz]] oder [[Chemnitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Juni 1974&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Greifswald]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dmicha</name></author>
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