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	<title>Hans Peter Richter - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-10-22T04:14:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Peter Richter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. April]] [[1925]] in [[Köln]]; † [[19. November]] [[1993]] in [[Mainz]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Schriftsteller]], der hauptsächlich [[Kinderbuch|Kinder-]] und [[Jugendbuch|Jugendbücher]] schrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hans Peter Richter, Sohn von Anna Richter, geborene Eckert, und des Versicherungsbeamten Peter Richter, wuchs in Köln auf, wo er ein Gymnasium besuchte. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] war er von 1942 bis 1945 Soldat. Er meldete sich 1942 freiwillig als [[Kriegsoffizier]]s-Bewerber. Kurz nach der Ankunft an der [[Ostfront (Zweiter Weltkrieg)|Ostfront]] traf ihn ein Scharfschütze und verursachte einen Lungen- und einen Armdurchschuss. Der linke Arm musste amputiert werden, da er zu lange [[Abbinden (Medizin)|abgebunden]] war, auf dem Weg zum [[Hauptverbandplatz]]. Nach Genesung schickte man ihn, nun [[Unteroffizier]], auf eine [[Kriegsschule]]. Als [[Leutnant]] setzte man ihn zunächst in Frankreich und später wieder an der Ostfront ein. 1945 evakuierte man ihn auf einem Frachtschiff aus einen [[Kesselschlacht|Kessel]] in [[Ostpreußen]] nach [[Dänemark]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Peter Richter: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit der jungen Soldaten&amp;#039;&amp;#039;. Dtv, München 1983&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 bis 1952 studierte er 10 Semester [[Psychologie]] und [[Soziologie]] in [[Universität zu Köln|Köln]], [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]] und [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz|Mainz]] und wurde in [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Tübingen]] zum Dr. rer. pol. [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Seit 1952 arbeitete er freiberuflich für verschiedene Rundfunkanstalten und Wirtschaftsunternehmen und begann als Schriftsteller zu arbeiten. Von 1954 bis 1957 befasste er sich mit Hörer- und Industrie-, ab 1957 mit der Rentnerforschung, insbesondere mit dem Thema Frührentner. 1973 erhielt er eine [[Professor|Professur]] für &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftsmethoden&amp;#039;&amp;#039; und Soziologie an der [[Fachhochschule Darmstadt]]. Daneben hat er zahlreiche Bücher für Erwachsene, Jugendliche und Kinder geschrieben und herausgegeben. 1965 und 1966 erhielt er für seine Arbeiten jeweils ein Stipendium an der [[Cité Internationale des Arts Paris|Cité Internationale des Arts]] in [[Paris]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein erfolgreichstes Buch heißt &amp;#039;&amp;#039;[[Damals war es Friedrich]]&amp;#039;&amp;#039;. Dieser 1961 erschienene Jugendroman gehört zu den bekanntesten und weitest verbreiteten Büchern zur [[Judenverfolgung]] während der [[Zeit des Nationalsozialismus]]. Er gehörte viele Jahrzehnte zum [[Kanon der Literatur|Kanon]] der Schullektüre.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirsten Kumschlies: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.kinderundjugendmedien.de/index.php/werke/837-richter-hans-peter-damals-war-es-friedrich Hans Peter Richter: Damals war es Friedrich]&amp;#039;&amp;#039;. Auf [[KinderundJugendmedien.de]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Buch wurde auf der ganzen Welt über 2 Millionen Mal verkauft, 69 Mal neu aufgelegt (Stand 2020) und in 13 Sprachen übersetzt; zudem wurde es dramatisiert, verfunkt und verfilmt. Richter bekam 1971 in New York für seine Erzählung den [[Mildred L. Batchelder Award]] der [[American Library Association]] für das beste in [[Amerika]] veröffentlichte Jugendbuch eines nicht amerikanischen Autors. Dazu erhielt er 1961 den Sebaldus-Jugendbuchpreis (Jugendbuchpreis des Sebaldus-Verlags) und 1971 in New York den [[Woodward School Book Award]]. Der Roman stand außerdem in der Auswahlliste zum [[Deutscher Jugendliteraturpreis|Deutschen Jugendliteraturpreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Peter Richter war ab 1952 mit Elfriede Richter, geborene Feldmann, verheiratet, hatte vier Kinder (Ulrike, Claudia, Leonore und Gereon) und lebte zuletzt in Mainz, wo er auch starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1962 Auswahlliste zum Deutschen Jugendliteraturpreis&lt;br /&gt;
* 1972 Mildred L. Batchelder Award&lt;br /&gt;
* 1989 [[Goldenes Taschenbuch]] des [[Ravensburger|Otto-Maier-Verlages]]&lt;br /&gt;
* 1965 und 1966 Stipendium der [[Cité Internationale des Arts Paris]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
; als Autor&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Karussell und Luftballon. Vier Geschichten für Kinder&amp;#039;&amp;#039;. Obpacher Buch- und Kunstverlag, München 1958 (illustriert von [[Erich Hölle]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Pferd Max. Vier Geschichten für Kinder.&amp;#039;&amp;#039; Obpacher Buch- und Kunstverlag, München 1959 (illustriert von Erich Hölle).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wie Heinz und Inge sich verlaufen haben&amp;#039;&amp;#039;. Engelbert-Dessart-Verlag (Mainzer Künstler-Bilderbücher), Mainz 1959 (illustriert von Erich Hölle).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Damals war es Friedrich. Erzählung&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;dtv pocket.&amp;#039;&amp;#039; Band 7800). 59. Auflage. Dtv, München 2010, ISBN 978-3-423-07800-9 (1. Auflage 1961).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wir waren dabei. Roman.&amp;#039;&amp;#039; 8. Auflage. 1984. Weitere Auflage: Arena-Verlag, Würzburg 2010, ISBN 978-3-401-02751-7 (Erste Auflage 1962).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit der jungen Soldaten. Bericht&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;dtv pocket.&amp;#039;&amp;#039; Band 7831). Dtv, München 1983, ISBN 3-423-07831-6 (Erste Auflage 1967; 4. Auflage 1984).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jagd auf Gereon.&amp;#039;&amp;#039; 1967. Sachbuch.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ich war kein braves Kind. Erzählung.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage 1979.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mohammed&amp;#039;&amp;#039; (Reihe &amp;#039;&amp;#039;Große Gestalten&amp;#039;&amp;#039;). Engelbert, Balve 1974, ISBN 3-536-00381-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Saint-Just und die Französische Revolution&amp;#039;&amp;#039; (Reihe &amp;#039;&amp;#039;Große Gestalten&amp;#039;&amp;#039;). Engelbert, Balve 1975, ISBN 3-536-00414-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;24 Weihnachtswünsche. Erzählung.&amp;#039;&amp;#039; 1975.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gott – was ist das?&amp;#039;&amp;#039; 1980.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gut und Böse.&amp;#039;&amp;#039; 1980.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaft von der Wissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; 1981.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wenn er groß wird – was dann? Erzählung.&amp;#039;&amp;#039; 1982.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; als Herausgeber&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;… der jungen Leser wegen – Tatsachen/Meinungen/Vorschläge.&amp;#039;&amp;#039; 1965.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mutter. Erzählungen.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. 1974.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schriftsteller antworten jungen Menschen auf die Frage: Wozu leben wir?&amp;#039;&amp;#039; 1968.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schriftsteller erzählen aus aller Welt.&amp;#039;&amp;#039; 1976.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schriftsteller erzählen von der Gerechtigkeit.&amp;#039;&amp;#039; Engelbert-Verlag, Balve 1977, ISBN 3-536-00443-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schriftsteller erzählen von der Gewalt.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Engelbert-Verlag, Balve 1976, ISBN 3-536-00419-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schriftsteller erzählen von ihrer Mutter&amp;#039;&amp;#039;. Engelbert-Verlag, Balve 1974, ISBN 3-536-00393-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|12276076X}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dtv.de/dtv.cfm?wohin=autor16 Autor bei dtv]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12276076X|LCCN=n/50/44735|VIAF=44420019|NDL=00454167}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Richter, Hans Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinder- und Jugendliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Aufarbeitung des Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Hochschule Darmstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Richter, Hans Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Autor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. April 1925&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. November 1993&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mainz]] am [[Rhein]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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