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	<title>Hans Peter Ipsen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T04:03:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Peter_Ipsen&amp;diff=2087118&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nightdiver: Literaturtitel vervollständigt</title>
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		<updated>2025-03-03T06:26:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Literaturtitel vervollständigt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Peter Ipsen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Dezember]] [[1907]] in [[Hamburg]]; † [[2. Februar]] [[1998]] in [[Mölln]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Rechtswissenschaft]]ler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ipsen studierte [[Rechtswissenschaft]]en und schloss das Studium mit der ersten juristischen Staatsprüfung ab. 1932 wurde er an der [[Universität Hamburg]] mit der [[Dissertation]] &amp;#039;&amp;#039;Widerruf gültiger Verwaltungsakte&amp;#039;&amp;#039; zum [[Doktor der Rechte|Dr. iur.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]] und legte seine zweite juristische Staatsprüfung ab. 1934 trat er als Assessor in den Hamburger Staatsdienst ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Machtergreifung|Machtübergabe an die Nationalsozialisten]] wurde Ipsen 1933 Mitglied der [[Sturmabteilung|SA]] und war für diese NS-Organisation im Rang eines Scharführers als Sturmrechtsberater und Referent für Weltanschauliche Schulung tätig. Am 9. Juni 1937 beantragte er die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 4.975.233).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/17631198&amp;lt;/ref&amp;gt; Ipsen betätigte sich als Kreisfachredner, Zellenwart im [[Nationalsozialistischer Rechtswahrerbund|NS-Rechtswahrerbund]] und wurde als Redner sowie Lektor für das Reichsrechtsamt tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee278&amp;quot;&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 2007, S. 278.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1937 [[Habilitation|habilitierte]] er sich an der [[Universität Hamburg|Hamburger Universität]] bei [[Rudolf Laun]] mit einer Arbeit über &amp;#039;&amp;#039;Politik und Justiz. Das Problem der justizlosen Hoheitsakte&amp;#039;&amp;#039;. Das Buch stieß nicht nur unter Juristen, sondern auch in der Führung der NSDAP (im [[Stab des Stellvertreters des Führers]]) auf großes Interesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Hamburger Staatsverwaltung war Ipsen an der Vorbereitung des [[Groß-Hamburg-Gesetz]]es von 1937 beteiligt und wurde im selben Jahr zum Staatsrat ernannt. Am 1. Dezember 1939 wurde Ipsen zum Professor für öffentliches Recht, europäisches Gemeinschaftsrecht, Kirchenrecht, Staatsrecht und Verwaltungsrecht an der Universität Hamburg berufen. Während des Zweiten Weltkrieges war Ipsen im Rahmen der deutschen Besatzungspolitik als Kommissar für die [[Kolonialuniversität Antwerpen]] und die [[Freie Universität Brüssel]] tätig. Im Januar 1943 wurde er zum [[Oberlandesgerichtsrat]] am [[Hanseatisches Oberlandesgericht|Hanseatischen Oberlandesgericht]] ernannt. 1943/44 war er außerdem als Sachbearbeiter im [[Reichsministerium der Justiz]] tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Norman Paech/Ulrich Krampe: &amp;#039;&amp;#039;Die Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät – Abteilungs Rechtswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, in: Eckart Krause u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hochschulalltag im „Dritten Reich“. Die Hamburger Universität 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;, 1991, Teil II, S. 890&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Reichsjustizministerium leitete er ein Referat in der Abteilung VI (Bürgerliches Recht).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee278&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] galt Ipsen nicht nur innerhalb der Gruppe der „Europarechtler der ersten Stunde“ als Doyen des Europarechts. Seine im Anschluss an die amerikanische Theorie des [[Funktionalismus (Internationale Beziehungen)|Funktionalismus]]&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsch, Haas, Lindberg u.&amp;amp;nbsp;a. (zitiert nach Oppermann/Classen/Nettesheim: &amp;#039;&amp;#039;Europarecht&amp;#039;&amp;#039;, 4. Auflage München 2009, S. 65, Rn 31).&amp;lt;/ref&amp;gt; entwickelte Deutung der [[Europäische Wirtschaftsgemeinschaft|EWG]] als „Zweckverband funktioneller Integration“&amp;lt;ref&amp;gt;Ipsen: &amp;#039;&amp;#039;Europäisches Gemeinschaftsrecht&amp;#039;&amp;#039;, 1972, S. 196. Dazu Wolfgang Kahl/Paul Hüther: &amp;#039;&amp;#039;Der &amp;quot;Zweckverband funktioneller Integration&amp;quot; nach Hans Peter Ipsen&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist legendär. Ipsen verstand alsbald die Gemeinschaft „als eine vornehmlich wirtschaftliche Organisation, die mit ihren begrenzten Befugnissen transnational gewordene Aufgaben verwirklicht“.&amp;lt;ref&amp;gt;Oppermann/Classen/Nettesheim: &amp;#039;&amp;#039;Europarecht&amp;#039;&amp;#039;, 4. Auflage München 2009, S. 65, Rn 32.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1950 entwickelte Ipsen die Rechtsfigur der [[Indienstnahme]] Privater für öffentliche Aufgaben,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.econbiz.de/Record/gesetzliche-indienstnahme-privater-f%c3%bcr-verwaltungsaufgaben-ipsen-hans-peter/10002048366 Gesetzliche Indienstnahme Privater für Verwaltungsaufgaben].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Um Recht und Gerechtigkeit. Festgabe für [[Erich Kaufmann (Jurist)|Erich Kaufmann]] zu seinem 70. Geburtstage 21. September 1950.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1950, S. 141–161.&amp;lt;/ref&amp;gt; die alsbald vom [[Bundesverfassungsgericht]] rezipiert wurde, insbesondere im Beschluss vom 16. März 1971&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.servat.unibe.ch/dfr/bv030292.html BVerfG, Beschluss vom 16. März 1971 – 1 BvR 52, 665, 667, 754/66].&amp;lt;/ref&amp;gt; über die Verfassungsbeschwerden gegen die Bevorratungspflicht für [[Erdöl]]erzeugnisse.&amp;lt;ref&amp;gt;Gesetz über Mindestvorräte an Erdölerzeugnissen vom 9. September 1965, {{BGBl|1965n I S. 1217}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ipsen wurde 1973 [[Emeritierung|emeritiert]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee278&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Ehrenvorsitzender der [[Vereinigung der deutschen Staatsrechtslehrer]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee278&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Widerruf gültiger Verwaltungsakte.&amp;#039;&amp;#039; 1932 (Dissertation).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Politik und Justiz.&amp;#039;&amp;#039; 1937.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von Groß-Hamburg zur Hansestadt Hamburg.&amp;#039;&amp;#039; 1938.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Festschrift für Leo Raape.&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg.) 1948.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hamburgisches Staats- und Verwaltungsrecht – Einführung und Quellen für den akademischen Gebrauch.&amp;#039;&amp;#039; 3. Aufl., Hamburg, Appel, 1964.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Enteignung und Sozialisierung.&amp;#039;&amp;#039; von Hans Peter Ipsen; Helmut K. J. Ridder, 1952.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rechtsgutachten zur Regelung der Schäden aus der Liquidation deutschen Vermögens in Schweden – erstattet im Auftrage der Studiengesellschaft für privatrechtliche Auslandsinteressen e.&amp;amp;nbsp;V., Bremen von Hans Würdinger und Hans Peter Ipsen.&amp;#039;&amp;#039; [Maschinenschriftl.Vervielfältigung]. Hamburg 1955.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hamburgs Verfassung und Verwaltung – von Weimar bis Bonn.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg, Appel, 1956.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Festschrift für [[Friedrich Schack (Jurist)|Friedrich Schack]].&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg.) 1966.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Europäisches Gemeinschaftsrecht.&amp;#039;&amp;#039; Tübingen, Mohr, 1972.&lt;br /&gt;
* Hefermehl/Ipsen/Schluep/Sieben: &amp;#039;&amp;#039;Nationaler Markenschutz und freier Warenverkehr in der europäischen Gemeinschaft.&amp;#039;&amp;#039; 1979.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Öffentliches Wirtschaftsrecht.&amp;#039;&amp;#039; 1985.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über das Grundgesetz.&amp;#039;&amp;#039; Rede, gehalten anlässlich des Beginns des neuen Amtsjahres des Rektors der Universität Hamburg am 17. November 1949 von Hans Peter Ipsen, Hamburg, Selbstverl. der Univ., 1950.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Staatsrechtslehrer unter dem Grundgesetz – Tagungen ihrer Vereinigung, 1949–1992.&amp;#039;&amp;#039; 1993.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783596160488}}&lt;br /&gt;
* [[Gert Nicolaysen]]: &amp;#039;&amp;#039;Hans Peter Ipsen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Recht und Juristen in Hamburg&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2 (1999), S. 417–433.&lt;br /&gt;
* [[Norman Paech]]/Ulrich Krampe: &amp;#039;&amp;#039;Die Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät – Abteilung Rechtswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Eckart Krause]], [[Ludwig Huber (Pädagoge)|Ludwig Huber]], [[Holger Fischer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hochschulalltag im „Dritten Reich“. Die Hamburger Universität 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Dietrich Reimer Verlag, Berlin/Hamburg 1991, ISBN 3-496-00882-2, Band II, S. 890&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* [[Werner Thieme]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Verfassungen Europas – Hans Peter Ipsen zum neunzigsten Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Köln, Heymanns, 1997.&lt;br /&gt;
* Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Hamburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hans Peter Ipsen: 1907–1998&amp;#039;&amp;#039;. Lit, Münster 2001, ISBN 3-8258-5167-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118555731}}&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books?id=0AGZMbZgfFMC&amp;amp;pg=PP9&amp;amp;dq=%22Hans+Peter+Ipsen%22&amp;amp;source=gbs_selected_pages&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Foto von Hans Peter Ipsen] aus &amp;#039;&amp;#039;Hans Peter Ipsen – 1907–1998.&amp;#039;&amp;#039; vom Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Hamburg (Hrsg.), Lit Verlag, Münster 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118555731|LCCN=n/50/37658|VIAF=49295346}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ipsen, Hans Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Europarechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Hanseatisches Oberlandesgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsrat (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Belgiens 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1998]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ipsen, Hans Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rechtswissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Dezember 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Februar 1998&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mölln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nightdiver</name></author>
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