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	<title>Hans Pernter - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T21:37:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Pernter&amp;diff=781002&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/a__D_), Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2025-04-29T18:39:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/a__D_), Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Pernter-hans-in-1934-09-28-radio-wien-s05-foto-georg-fayer.jpg|mini|Hans Pernter, um 1934]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gründer M-D!.jpg|mini|[[KaV Norica Wien]] Gründungsburschen (um 1909) v.&amp;amp;nbsp;l.&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;r hinten: Franz Edlinger, Fritz Schatzmann, Josef Weinmeister. vorne: Rudolf Schober, Hans Pernter, Hugo Frh. v. Lederer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Pernter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Oktober]] [[1887]] in [[Wien]]; † [[25. Juli]] [[1951]] in [[Bad Ischl]]) war ein [[österreich]]ischer Beamter, Politiker und Unterrichtsminister. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hans Pernter war Sohn des Universitätsprofessors für Meteorologie [[Josef Maria Pernter]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|krz|26|6|1935|8|Enthüllung eines Pernter-Denkmals|NAME=Illustrierte Kronen-Zeitung}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Besuch des [[Döblinger Gymnasium]]s studierte Hans Pernter [[Physik]] und [[Geographie]] an der [[Universität Wien]], wo er 1911 [[Promotion (Doktor)|promoviert]] wurde. Er war zunächst als Hochschulassistent tätig. Im Ersten Weltkrieg diente er als 1914 bis 1918 im Felddienst der [[k.u.k. Luftfahrtruppen|Luftfahrttruppe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1920 bis 1922 arbeitete Pernter im Handelsministerium. Ab 1922 war er Sekretär des Unterrichtsministers. 1925 wurde er zum [[Ministerialrat]] ernannt, 1932 zum [[Sektionschef]]. Von &amp;lt;!--Ende Dezember--&amp;gt;1932 bis 1934 leitete er die Kunstsektion und die [[Bundestheater]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 29. Juli 1934 bis 14. Mai 1936 war er [[Staatssekretär#Österreich|Staatssekretär]] im Bundesministerium für Unterricht, von 14. Mai 1936 bis 11. März 1938 Bundesminister für Unterricht. Als Staatssekretär unterzeichnete Pernter ein mit [[Benito Mussolini]] am 2. Februar 1935 im [[Palazzo Venezia]] in Rom geschlossenes österreichisch-italienisches Kulturabkommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/digitisedJournalsArchive/page/journal/26/1/03.02.1935/110638/1 &amp;#039;&amp;#039;Unterzeichnung des Kultur-Abkommens zwischen Italien und Österreich&amp;#039;&amp;#039;]. Ausführlicher Bericht der [[Alpenzeitung]] vom 3. Februar 1935, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1936 wurde Pernter im Rahmen der Umgestaltung der paramilitärischen [[Ostmärkische Sturmscharen|Ostmärkischen Sturmscharen]] in eine kulturpolitische Organisation deren stellvertretender Reichsführer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|ibn|11|4|1936|2|Entmilitarisierung der Sturmscharbewegung}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 1936 wurde er in den Führerrat der [[Vaterländische Front|Vaterländischen Front]] berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|alp|25|7|1936|3|Wochenrundschau: Oesterreich|NAME=Alpenländische Rundschau}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Anschluss Österreichs|„Anschluss“ Österreichs]] wurde Pernter am 24. Mai 1938 in das [[KZ Dachau]] verschleppt und später vorübergehend in das [[KZ Flossenbürg]] verlegt. Im Oktober 1940 entlassen, hatte er Kontakt zu Kreisen des österreichischen [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstands gegen den Nationalsozialismus]]. Nach dem missglückten [[Attentat vom 20. Juli 1944]] wurde er von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verhaftet und ins [[KZ Mauthausen]] gebracht. Im Jänner 1945 wurde er nach Wien verlegt, um vom [[Volksgerichtshof]] abgeurteilt zu werden. Am 6. April 1945, kurz vor der Befreiung Wiens durch die [[Rote Armee]], wurde er überraschend entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. April 1945 war Pernter einer der Mitbegründer der [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]] im Wiener [[Schottenstift]], deren geschäftsführender Parteiobmann er wurde. Nach dem Krieg übernahm er wieder die Kunstsektion im Unterrichtsministerium als Sektionschef.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1945 bis 1949 war er Abgeordneter zum österreichischen [[Nationalrat (Österreich)|Nationalrat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war seit 1905 Mitglied der [[KaV Norica Wien]] im [[Österreichischer Cartellverband|ÖCV]] und 1908 Stifter der [[KaV Marco-Danubia Wien]] sowie Mitglied der KHV Welfia Klosterneuburg, KÖHV Amelungia Wien, [[AV Austria Innsbruck]], [[KÖHV Sängerschaft Waltharia Wien]], [[KÖStV Austria Wien]] und KÖStV Kürnberg Wien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Gerhard Hartmann (Theologe)|Gerhard Hartmann]] |url=https://oecv.at/Biolex/Detail/12500828 |titel=BM Abg. z. NR a.&amp;amp;nbsp;D. Sekt.-Chef Dr. Hans Pernter |werk=ÖCV Biolex |hrsg= |datum= |zugriff=2023-03-22 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde am [[Heiligenstädter Friedhof]] in Wien bestattet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verstorbenensuche&amp;quot;&amp;gt;{{Verstorbenensuche Wien |Name=Hans Pernter |Friedhof=Heiligenstadt |Jahr=1951}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Hans Perner heiratet am 2.&amp;amp;nbsp;Juni 1914 Isabella Ebenhoch, eine Tochter von [[Alfred Ebenhoch]]. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1928: Großes silbernes [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1922)|Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|tag|2|3|1928|6|Personalnachrichten|NAME=Der Tag|ALTSEITE=5–6|HERVORHEBUNG=Pernter}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1934: Großes goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nwj|8|7|1934|4|Hohe Auszeichnung für Sektionschef Dr. Pernter}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1935: Großkreuz der [[Orden der Krone von Italien|Krone von Italien]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|ibn|29|5|1935|2|Italienische Auszeichnung für Staatssekretär Pernter}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1935: Österreichisches Verdienstkreuz für Kunst und Wissenschaft I. Klasse&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|ibn|3|9|1935|1|Auszeichnungen für Mitglieder der Bundesregierung}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1937: Großkreuz des [[Österreichischer Verdienstorden (1934)|österreichischen Verdienstordens]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nwj|16|4|1937|3|Hohe Auszeichnung für Minister Dr. Pernter}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1937: Ehrenmitglied der [[Akademie der bildenden Künste Wien]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|oku|12|01|1937|370|Überreichung einer Ehrenurkunde an Bundesminister für Unterricht Dr. Hans Pernter|NAME=Österreichische Kunst|ALTSEITE=15|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1946: Nicolai-Medaille der [[Wiener Philharmoniker]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nos|10|2|1946|3|Minister a. D. Pernter erhält die Nicolai-Medaille|NAME=Neues Österreich. Organ der demokratischen Einigung}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gertrude Enderle-Burcel]], Michaela Follner: &amp;#039;&amp;#039;Diener vieler Herren. Biographisches Handbuch der Sektionschefs der Ersten Republik und des Jahres 1945.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. durch das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes und die Österreichische Gesellschaft für historische Quellenstudien, Wien 1997, ISBN 3-901142-32-0, S. 337–339.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ÖCV|12500828}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|127900837}}&lt;br /&gt;
* {{Parlament-at|01180}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Pernter,_Hans}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Schuschnigg II&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Schuschnigg III&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Schuschnigg IV&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Österreichische Unterrichts-, Wissenschafts- und Bildungsminister}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=127900837|VIAF=1048396}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pernter, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterrichtsminister (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter zum Nationalrat (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sektionschef (Republik Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Widerstandskämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großkreuzes des österreichischen Verdienstordens (1934)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Krone von Italien (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich (1922)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Akademie der bildenden Künste Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Flossenbürg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Mauthausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:VF-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ÖVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pernter, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Beamter, Politiker, Abgeordneter zum Nationalrat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Oktober 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]], [[Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Juli 1951&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Ischl]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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