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	<title>Hans Ottomeyer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Derkoenig: defekte Weblinks</title>
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		<updated>2025-12-30T14:37:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;defekte Weblinks&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ottomeyer Hans.jpg|mini|Hans Ottomeyer, 2017]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Ottomeyer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. März]] [[1946]] in [[Detmold]]) ist ein deutscher [[Kunsthistoriker]] und ehemaliger Präsident der [[Stiftung Deutsches Historisches Museum]] in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hans Ottomeyer ist ein Urenkel des Industriepioniers [[Friedrich Ottomeyer]], des Begründers der westfälischen Unternehmerfamilie [[Ottomeyer (Unternehmen)|Ottomeyer]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;NOZ 50677684&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Als ein Mammut das Emsland umpflügte |Sammelwerk=[[Meppener Tagespost]] |Datum=2010-08-31 |Seiten= |Online={{Toter Link |url=https://www.noz.de/deutschland-welt/politik/artikel/28258/als-ein-mammut-das-emsland-umpflugte |text=Volltext online auf noz.de |date=2024-12-30}} |Abruf=2013-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er studierte [[Rechtswissenschaft|Jura]], [[Klassische Archäologie]], Literatur- und Kunstgeschichte an den Universitäten [[Universität Göttingen|Göttingen]], [[Universität Freiburg im Breisgau|Freiburg]], [[Freie Universität Berlin|Berlin]] sowie unter [[Willibald Sauerländer]] in [[München]], [[André Chastel]] in [[Paris]] und [[Anthony Blunt]] in [[London]]. 1976 wurde er an der [[Universität München]] promoviert. Thema seiner 1981 erschienenen Dissertation ist &amp;#039;&amp;#039;Das frühe [[Œuvre]] [[Charles Percier]]s. Zu den Anfängen des Historismus in Frankreich&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Volontär in der Bayerischen Schlösserverwaltung war Ottomeyer in den Jahren 1976/77 mit der Rekonstruktion der Originalausstattung des Königsbaus der [[Münchner Residenz]] betraut. Empirische Basis seiner Arbeit war die grundlegende Quellen- und Inventarforschung. Von 1978 bis 1980 arbeitete er an der Planung und Durchführung der Ausstellung des Hauses der Bayerischen Geschichte &amp;#039;&amp;#039;Wittelsbach und Bayern. Krone und Verfassung. König Max I. Joseph und der neue Staat&amp;#039;&amp;#039;. Ab 1981 erarbeitete er die Ausstellung des [[Germanisches Nationalmuseum|Germanischen Nationalmuseums]] in Nürnberg &amp;#039;&amp;#039;Leben und Arbeiten im Industriezeitalter: zur bayerischen Wirtschaft- und Sozialgeschichte seit 1850&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1983 wurde Ottomeyer Konservator am [[Münchner Stadtmuseum]] und leitete dort bis 1995 die Fachabteilungen für Möbel. Er konzipierte und kuratierte Ausstellungen wie &amp;#039;&amp;#039;Biedermeiers Glück und Ende. … die gestörte Idylle 1815–1848&amp;#039;&amp;#039; (1987), &amp;#039;&amp;#039;Die Meister des Münchner Jugendstils&amp;#039;&amp;#039; (1989), &amp;#039;&amp;#039;Die anständige Lust. Von Esskultur und Tafelsitten&amp;#039;&amp;#039; (1993) und &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst zu Werben&amp;#039;&amp;#039; (1996). Daneben fungierte er in München als kommissarischer Geschäftsführer der [[Villa Stuck|Villa Stuck e.&amp;amp;nbsp;V.]] und betreute die Überführung des Vereins in eine öffentliche Stiftung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 wurde Ottomeyer zum Direktor der [[Staatliche Museen Kassel|Staatlichen Museen Kassel]] berufen und leitete Umbau und Neueinrichtung von [[Schloss Wilhelmshöhe]] mit Antikensammlung und Gemäldegalerie. Er kuratierte hier große kulturgeschichtliche Ausstellungen wie &amp;#039;&amp;#039;Katharina die Große&amp;#039;&amp;#039; (1997), &amp;#039;&amp;#039;Moritz der Gelehrte. Ein Renaissancefürst in Europa&amp;#039;&amp;#039; (1998) und &amp;#039;&amp;#039;Geburt der Zeit. Eine Geschichte der Bilder und Begriffe&amp;#039;&amp;#039; (1999).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von September 2000 bis März 2011 war Ottomeyer Generaldirektor des [[Stiftung Deutsches Historisches Museum|Deutschen Historischen Museums (DHM)]] in [[Berlin]] und ab 2009 Präsident der Stiftung. Ein wesentlicher Beitrag für das Haus war die Konzeption und Verwirklichung der ständigen Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen&amp;#039;&amp;#039; in den beiden Geschossen des Berliner Zeughauses, die zu einem beispielhaften Erfolgsmodell der Geschichtsdarstellung wurde und auch international Würdigung fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große von ihm initiierte und kuratierte Ausstellungen am DHM waren &amp;#039;&amp;#039;Die zweite Schöpfung. Bilder der industriellen Welt vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart&amp;#039;&amp;#039; (2002), &amp;#039;&amp;#039;Die öffentliche Tafel. Tafelzeremoniell in Europa 1300–1900&amp;#039;&amp;#039; (2002), &amp;#039;&amp;#039;Interieurs der Biedermeierzeit. Zimmeraquarelle aus fürstlichen Schlössern im Besitz des Hauses Hessen&amp;#039;&amp;#039; (2004), &amp;#039;&amp;#039;Zuwanderungsland Deutschland. Die Hugenotten&amp;#039;&amp;#039; (2005), &amp;#039;&amp;#039;Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation 962–1806&amp;#039;&amp;#039; (2006), &amp;#039;&amp;#039;Die Erfindung der Einfachheit – Biedermeier&amp;#039;&amp;#039; (2007), &amp;#039;&amp;#039;Novos Mundos – Neue Welten. Portugal und das Zeitalter der Entdeckungen&amp;#039;&amp;#039; (2007), &amp;#039;&amp;#039;Gründerzeit 1848–1871. Industrie &amp;amp; Lebensträume zwischen Vormärz und Kaiserreich&amp;#039;&amp;#039; (2008) und &amp;#039;&amp;#039;Kassandra. Visionen des Unheils 1914–1945&amp;#039;&amp;#039; (2008).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2003 bis 2011 war Ottomeyer [[Honorarprofessor]] für Neuere Geschichte an der [[Humboldt-Universität zu Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1989 bis 2025 wirkte er als Sachverständiger für Gemälde und Möbel bei der Sendereihe &amp;#039;&amp;#039;[[Kunst und Krempel]]&amp;#039;&amp;#039; des [[BR Fernsehen|Bayerischen Fernsehens]] mit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/kunst-und-krempel/expertinnen-und-experten/kunst-krempel-gemaelde-ottomeyer-100.html |titel=Kunsthistoriker, München: Prof. Dr. Hans Ottomeyer {{!}} Gemälde |werk=BR Fernsehen |hrsg=Bayerischer Rundfunk |datum=2025-11-11 |abruf=2025-11-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ottomeyers Forschungsschwerpunkte sind [[Politische Ikonographie]] in den Bildüberlieferungen Europas; Architektur- und Stilgeschichte 1700–1930: Spätbarock, Klassizismus, Empire und Biedermeier, Neoklassizismus und Jugendstil; europäische Innenarchitektur: Geschichte der Raumgestaltung, Möblierung und vergoldeten Bronzen; Zeremoniell: Geschichte der Tafel und des Gebrauchssilbers; Entwurfskunst, Design und Werbekunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ottomeyer ist verheiratet und hat drei Kinder.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/print-welt/article220837/Barocker-Chef-im-barocken-Haus.html &amp;#039;&amp;#039;Barocker Chef im barocken Haus&amp;#039;&amp;#039;], [[Die Welt]] vom 3. Juni 2006, abgerufen am 10. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrenämter ===&lt;br /&gt;
* seit 2005 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates (&amp;#039;&amp;#039;Conseil scientifique&amp;#039;&amp;#039;) des [[Schloss Versailles|Musée national du chateau de Versailles]]&lt;br /&gt;
* Mitglied des &amp;#039;&amp;#039;Conseil scientifique&amp;#039;&amp;#039; des Musée Gravelotte in [[Metz]]&lt;br /&gt;
* 2010–2013 Vizepräsident des Verwaltungsrates für das Haus der Geschichte Frankreichs (Maison de l’Histoire de France) in Paris&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auszeichnungen ===&lt;br /&gt;
* 2008: [[Chevalier des Arts et des Lettres]] der [[Frankreich|Republik Frankreich]]&lt;br /&gt;
* 2010: [[Komtur (Amt)|Komtur]] des [[Orden des Infanten Dom Henrique|Ordens des Infanten Dom Henrique]] der [[Portugal|Republik Portugal]]&lt;br /&gt;
* 2012: Iris Foundation Award for Outstanding Contributions to the Decorative Arts des Bard Graduate Centers, New York&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Neben den Katalogen der genannten Ausstellungen:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kroninsignien des Königreiches Bayern&amp;#039;&amp;#039;, München 1979&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wittelsbacher Album. Interieurs königlicher Wohn- und Festräume 1799–1848&amp;#039;&amp;#039;, München 1979&lt;br /&gt;
* mit Peter Pröschel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vergoldete Bronzen. Bronzearbeiten des Spätbarock und Klassizismus&amp;#039;&amp;#039;, 2 Bde., 1986&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jugendstil Möbel. Katalog der Möbelsammlung des Münchner Stadtmuseums&amp;#039;&amp;#039;, München 1988&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zopf- und Biedermeiermöbel. Katalog der Möbelsammlung des Münchner Stadtmuseums&amp;#039;&amp;#039;, München 1991&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Münchner Räume. Modelle neuer Innenarchitektur&amp;#039;&amp;#039;, München 1991&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neoklassizismus und Neue Sachlichkeit. Katalog der Möbelsammlung des Münchner Stadtmuseums&amp;#039;&amp;#039;, München 1993&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Möbel in der Münchner Residenz&amp;#039;&amp;#039;, München 1994–1998&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wege in die Moderne. Jugendstil in München 1896 bis 1914&amp;#039;&amp;#039;, München 1997&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Christoph Jussow: 1754–1825. Ein hessischer Architekt des Klassizismus&amp;#039;&amp;#039;, Worms 1999&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Tapetenkunst: französische Raumgestaltung und Innendekoration von 1730–1960 Sammlung Bernard Poteau&amp;#039;&amp;#039;, 2000&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit im Wandel der Zeit&amp;#039;&amp;#039;, Kassel 2002&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Merseburger Medaillenkabinett, Kulturhistorisches Museum Schloß Merseburg&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 2007&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burg und Herrschaft&amp;#039;&amp;#039;, Dresden 2010&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Exponat als historisches Zeugnis. Präsentationsformen politischer Ikonographie&amp;#039;&amp;#039;, Dresden 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte erforschen – Geschichte erfahren. Reden anlässlich der Verabschiedung von Prof. Dr. Hans Ottomeyer, Präsident des Deutschen Historischen Museums, am 15. März 2011 im Schlüterhof des Zeughauses&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. Dieter Stolte und Esther Sophia Sünderhauf, Berlin 2011 (mit Schriftenverzeichnis).&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Annette Lettau |Titel=„Geistiger Autobahnbau“ – Warum Hans Ottomeyer, Chef des Deutschen Historischen Museums Berlin, NS-Kunst neben Propaganda-Bildern anderer Staaten zeigt |Sammelwerk=[[Focus]] |Nummer=3 |Datum=2007 |Sprache=de |Seiten= |Online={{Webarchiv |url=http://www.focus.de/kultur/medien/kultur-geistiger-autobahnbau_aid_222759.html |text=focus.de |wayback=20160526063540 |()=[]}} |Abruf=2008-07-07}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{archINFORM|arch|14211}} (Publikationen)&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|109021622}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=109021622|LCCN=n/80/122152|VIAF=85826229}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ottomeyer, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunsthistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Deutschen Historischen Museums]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftlicher Mitarbeiter eines Museums in Kassel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftlicher Mitarbeiter eines Museums in München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsleiter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordre des Arts et des Lettres (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens des Infanten Dom Henrique (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Detmold)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ottomeyer, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kunsthistoriker, Präsident des Deutschen Historischen Museums in Berlin (2009–2011)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. März 1946&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Detmold]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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