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	<title>Hans Otto Erdmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T07:22:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Otto_Erdmann&amp;diff=1169258&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Störfix: /* Leben und Wirken */ karriere begann davor</title>
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		<updated>2025-11-23T19:44:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken: &lt;/span&gt; karriere begann davor&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Otto Friedrich Erdmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Februar]] [[1896]] in [[Tschernjachowsk#Von 1800 bis 1945|Lenkeningken]], [[Regierungsbezirk Gumbinnen]], [[Provinz Ostpreußen]]; † [[4. September]] [[1944]] in [[Berlin-Charlottenburg-Nord|Berlin-Plötzensee]]) war ein deutscher [[Berufssoldat|Berufsoffizier]] und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer]] des [[Attentat vom 20. Juli 1944|20.&amp;amp;nbsp;Juli&amp;amp;nbsp;1944]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Hans Otto Erdmann wurde am 18. Februar 1896 als Sohn von Otto Erdmann und seiner Ehefrau Wilhelmine (geb. Baasner) in Lenkeningken geboren, wo sein Vater gemäß dem Geburtseintrag des Standesamtes [[Landkreis Insterburg#Amtsbezirke|Kraupischkehmen]] damals als „Oberlazarettgehilfe“ in einer Infanterie-Kaserne tätig war.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Geburts-Neben-Register des Königlichen Preußischen Standes-Amtes Kraupischkehmen Kreis Insterburg für das Jahr 1896&amp;#039;&amp;#039;, Eintrag Nr. 12/1896 vom 19. Februar 1896; eingesehen auf ancestry.de am 23. November 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tod&amp;quot;&amp;gt;Standesamt Charlottenburg von Berlin, Sterberegister 1944, Eintrag Nr. 3072/1944 vom 6. September 1944; eingesehen auf ancestry.de am 23. November 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 27 Jahren heiratete Hans Otto Erdmann am 25. August 1923 in Insterburg die „Telegraphen-Betriebs-Assistentin“ Meta Bendig (* 1895). Im Heiratsregistereintrag wird sein Beruf mit „Postpraktikant“ und sein Wohnort mit [[Gussew|Gumbinnen]] angegeben. In [[Tschernyschewskoje|Eydtkau]], Kreis Gumbinnen, wurde im Dezember 1926 seine Tochter Christa geboren, die eine Ausbildung als Schwesternschülerin absolvierte und im Juli 1945 in [[Neuruppin]] an Typhus starb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tochter&amp;quot;&amp;gt;Standesamt Neuruppin, Sterberegister-Eintrag Nr. 1511/1945 vom 30. Juli 1945 für Christa Hanna Erdmann; eingesehen auf ancestry.de am 23. November 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erdmann hatte im April 1934 den Rang eines Hauptmanns.&amp;lt;!--&amp;lt;ref name=&amp;quot;Offiziersliste&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://forum.balsi.de/index.php?topic=8609.30 |titel=Offiziersliste |werk=forum.balsi.de |abruf=2024-11-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;--&amp;gt; Der genaue Zeitpunkt, zu dem er seinen Wohnsitz nach [[Königsberg (Preußen)]] verlegte, ist nicht dokumentiert. Das &amp;#039;&amp;#039;Einwohnerbuch Königsberg&amp;#039;&amp;#039; führt ihn im Jahr 1941 – im Range eines [[Major]]s – mit der Wohnadresse &amp;#039;&amp;#039;Cranzer Allee 34&amp;#039;&amp;#039; auf.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerbuch Königsberg (Pr.) 1941&amp;#039;&amp;#039;, S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. April 1942 wurde er zum [[Oberstleutnant]] ernannt.&amp;lt;!--&amp;lt;ref name=&amp;quot;Offiziersliste&amp;quot; /&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Erster Generalstabsoffizier]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.atypon-link.com/OLD/doi/pdf/10.1524/VfZg.2007.55.2.331 |webciteID=5glwUJMnq |text=Peter Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Oberst i.&amp;amp;nbsp;G. Henning von Tresckow und die Staatsstreichpläne im Jahr 1943&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Wehrkreis I (Königsberg)]] wurde Erdmann 1944 von [[Claus Schenk Graf von Stauffenberg]] in die Umsturzpläne gegen [[Adolf Hitler]] eingeweiht. Er sollte die Befehle des [[Unternehmen Walküre|Unternehmens Walküre]] in seinem Wehrkreis ausführen. Für Sicherungsaufgaben stand ihm der ebenfalls eingeweihte [[Roland von Hößlin]] zur Verfügung, der eine Panzeraufklärungsausbildungsabteilung in [[Insterburg]] kommandierte. Am [[Attentat vom 20. Juli 1944|20. Juli 1944]] kamen die Befehle der Verschwörer jedoch zu spät, da Hitlers Überleben des Attentats bereits bekannt war. Dadurch war die geplante Ausschaltung nationalsozialistischer Dienststellen und Amtsinhaber nicht mehr durchführbar. Stauffenberg versuchte zunächst, [[Henning von Thadden]] und dann Kandt zu sprechen, doch beide lehnten ab. Schließlich sprach er mit Erdmann, der ihm nur mitteilen konnte, dass Hitler überlebt hatte und im Wehrkreis I keine Aktionen mehr möglich waren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Hoffmann |Titel=Widerstand, Staatsstreich, Attentat. Der Kampf der Opposition gegen Hitler |Auflage=2 |Verlag=Ullstein |Ort=Frankfurt am Main / Berlin / Wien |Datum=1970 |Seiten=523 |ISBN=3-548-03077-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. August wurde Erdmann von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verhaftet.&amp;lt;ref&amp;gt;Festnahmeliste Nr. 22 zum 20. Juli 1944, 16. August 1944; Bundesarchiv R 58/3197.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Verhandlung vor dem [[Volksgerichtshof]] unter dessen Präsidenten [[Roland Freisler]] fand am 4. September 1944 statt. Am selben Tag wurde Hans Otto Erdmann [[Todesstrafe|zum Tode verurteilt]] und in [[Gedenkstätte Plötzensee|Plötzensee]] [[Erhängen|erhängt]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://collections.arolsen-archives.org/de/document/12091885 |titel=Arolsen Archives – International Center on Nazi Persecution {{!}} 10010199 – Sterbebucheintragungen des Standesamtes Berlin-Charlottenburg über Gefangene des Strafgefängnisses Berlin-Plötzensee |werk=collections.arolsen-archives.org |sprache=de |datum=2025-11-23 |abruf=2025-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tod&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erdmanns Familie hatte in Königsberg in der Cranzer Allee gelebt, wo sich viele Offizierswohnungen befanden. Nach seiner Verhaftung tauchte die Familie unter und überlebte so einen verheerenden Bombenangriff im August 1944, der viele Häuser in der Straße zerstörte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gabriele Weindich |Titel=Lebensrhythmen |Auflage=1 |Verlag=Nora |Ort=Berlin |Datum=2008 |Seiten=27 |ISBN=978-3-86557-158-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Witwe und die Tochter lebten im Sommer 1945 in Neuruppin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tochter&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Hans Otto Erdmann ist mit einer Kurzbiografie im virtuellen Totenbuch &amp;#039;&amp;#039;Die Toten von Plötzensee&amp;#039;&amp;#039; der [[Gedenkstätte Plötzensee]] verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.gedenkstaette-ploetzensee.de/totenbuch/recherche/person/erdmann-hans-otto |titel=Hans Otto Erdmann |werk=Gedenkstätte Plötzensee |abruf=2024-11-03 |kommentar=mit Porträtfoto }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sein Name ist auf den [[Gedenktafel]]n für die Opfer des 20. Juli 1944 aufgeführt, die am 15. November 2001 in der Säulenhalle des [[Bundesministerium der Verteidigung |Bundesministeriums der Verteidigung]] in Berlin enthüllt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gedenktafeln-in-berlin.de/gedenktafeln/detail/20-juli-1944/629 |titel=Gedenktafeln in Berlin: Opfer des 20. Juli 1944 |werk=gedenktafeln-in-berlin.de |abruf=2025-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der ehemalige Generalmajor des Heeres der Bundeswehr [[Josef Blotz|Josef D. Blotz]] veröffentlichte 2024 das Buch &amp;#039;&amp;#039;Denkmäler für den Widerstand gegen den Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. Darin ist Hans Otto Erdmann auf der Liste derjenigen Personen des 20. Juli 1944 zu finden, für die bisher noch &amp;#039;&amp;#039;kein&amp;#039;&amp;#039; Denkmal errichtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Josef D. Blotz |Titel=Denkmäler für den Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Topographie einer deutschen Erinnerungslandschaft am Beispiel des 20. Juli 1944 |Hrsg=ZMSBw |Reihe=Beiträge zur Militärgeschichte |BandReihe=83 |Verlag=De Gruyter Oldenbourg |Datum=2024 |ISBN=9783111380513 |Seiten=266 |Online=[https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783111380742-009/html online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bengt von zur Mühlen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Angeklagten des 20. Juli vor dem Volksgerichtshof&amp;#039;&amp;#039;. Chronos Film GmbH, Berlin 2001, ISBN 3-931054-06-3.&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Hrsg=[[Peter Steinbach (Historiker)|Peter Steinbach]], [[Johannes Tuchel]] |Titel=Lexikon des Widerstandes 1933–1945 |Verlag=Beck |Ort=München |Datum=1998 |ISBN=340643861X |Seiten=54 |Online={{Google Buch|BuchID=uiXMsTquwTAC|Seite=54}} }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{GDW|hans-otto-erdmann}}&lt;br /&gt;
* {{Findagrave|286913729}} (mit Foto)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Personen des 20. Juli 1944|Persönlichkeiten des 20. Juli 1944]]&lt;br /&gt;
* [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2025-11-23}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Erdmann, Hans Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstleutnant (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalstabsoffizier (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Berlin-Plötzensee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Erdmann, Hans Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Erdmann, Hans Otto Friedrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Februar 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tschernjachowsk#Von 1800 bis 1945|Lenkeningken]], [[Provinz Ostpreußen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. September 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Plötzensee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Störfix</name></author>
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