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	<title>Hans Neunhoeffer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T10:48:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Neunhoeffer&amp;diff=1573548&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tohma: archive; Kat</title>
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		<updated>2025-10-30T06:27:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;archive; Kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Neunhoeffer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Mai]] [[1936]] in [[Breslau]]; † [[4. September]] [[2018]]&amp;lt;ref&amp;gt;Darmstädter Echo: [https://www.echo-online.de/lokales/darmstadt-dieburg/muehltal/trauer-um-hans-neunhoeffer_19060996 &amp;#039;&amp;#039;Trauer um Hans Neunhoeffer&amp;#039;&amp;#039;], 15. September 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Chemiker]] und Hochschulprofessor für [[Organische Chemie]] an der [[Technische Universität Darmstadt|Technischen Universität Darmstadt]]. International hat er sich einen Namen auf dem Gebiet der [[Heterocyclen]]-Chemie gemacht. Neben der wissenschaftlichen Tätigkeit widmete er sich der Kommunalpolitik in seiner Wohngemeinde [[Mühltal]] und im [[Kreis Darmstadt-Dieburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hans Neunhoeffer wurde als zweites von fünf Kindern des Hochschulprofessors [[Otto Neunhoeffer]] und Sohn von  Käthe Neunhoeffer, geborene Reinke, geboren. Nach dem Schulbesuch in Breslau und [[Greifswald]] machte Hans Neunhoeffer 1954 sein Abitur in [[Ost-Berlin]] und begann das Studium der Chemie an der [[Humboldt-Universität]] in Ost-Berlin. 1959 wurde er Diplom-[[Chemiker]] mit einer Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Über einige aliphatische Methylolverbindungen, speziell α,α-Dimethylolcarbonsäuren&amp;#039;&amp;#039;. Seine Promotion zum Dr. rer. nat. erfolgte 1962 bei [[Friedrich Cramer (Chemiker)|Friedrich Cramer]] an der Technischen Hochschule Darmstadt mit einer Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Über Phosphorylimidazolide – insbesondere Nucleotidimidazolide&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Neunhoeffer war evangelisch, seit 1965 verheiratet mit Margaret Neunhoeffer,&amp;lt;ref&amp;gt;Margaret Neunhoeffer, Ortsbeirätin in [[Mühltal]].&amp;lt;/ref&amp;gt; geborene Kirnberger, und hatte zwei Kinder: Ellen-Ulrike Deranek (* 1966) und Torsten-Henrik Neunhoeffer (* 1967).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung und Lehre ==&lt;br /&gt;
Eine wichtige Station in der wissenschaftlichen Laufbahn von Hans Neunhoeffer war die Zeit als [[Postdoc]] Fellow bei dem späteren [[Nobelpreisträger]] [[Robert B. Woodward]] an der [[Harvard-Universität]] in [[Cambridge (Massachusetts)]], USA. Themengebiet: Synthese natürlicher [[Tetracycline]]. Nach einigen Jahren als wissenschaftlicher Assistent bei [[Clemens Schöpf]] und [[Walter Franke (Chemiker)|Walter Franke]] habilitierte sich Hans Neunhoeffer 1970 an der Technischen Hochschule Darmstadt mit der Habilitationsschrift &amp;#039;&amp;#039;Ein Beitrag zur Chemie stickstoffhaltiger Heterocyclen&amp;#039;&amp;#039; und wurde 1971 in Darmstadt zum Professor für Organische Chemie ernannt. Von 1979 bis 1981 war er Dekan des dortigen Fachbereichs 9. 1983/84 war er erneut in den USA, diesmal als Gastprofessor ([[Fulbright-Programm]]) an der Portland Universität in [[Portland (Oregon)]], USA. Das Spezialgebiet von Hans Neunhoeffer blieb die Heterocyclen-Chemie; so wurde er 1990 zum Generalsekretär der International Society of Heterocyclic Chemistry berufen und hielt diese Position mit zahlreichen internationalen Verpflichtungen bis 2005 inne. 1991 war er an verschiedenen Universitäten in [[Republik China (Taiwan)|Taiwan]] als Gastprofessor tätig. Hans Neunhoeffer ging 2001 in den Ruhestand, setzte aber seine Forschungstätigkeit am Clemens-Schöpf-Institut für Organische Chemie und Biochemie der TU Darmstadt noch einige Jahre fort. Einer seiner Forschungsschwerpunkte waren umweltverträgliche [[Kosmetika]]. Enge Kooperationen bestanden mit den Darmstädter Chemie-Unternehmen [[Wella]] und [[Merck KGaA|Merck]]. Das wissenschaftliche Werk von Hans Neunhoeffer umfasst circa 250 Publikationen, Patente und Vortragsreferate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Hans Neunhoeffer war viele Jahre für die [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] Mitglied der Gemeindevertretung Mühltal und des Gemeindevorstands, zeitweise deren Vorsitzender. 2002 bis 2006 war er Vorsitzender der CDU-Fraktion im Kreistag Darmstadt-Dieburg. Sein besonderes Engagement galt dabei Umweltfragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehrenamtliche Tätigkeiten von Hans Neunhoeffer bezogen sich unter anderem auf die [[Städtepartnerschaft|Verschwisterungen]] der Gemeinde Mühltal mit [[Nemours]], Frankreich und [[Vingåker]], Schweden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1993 und 2001 Ehrenmedaille der Stadt Nemours, Frankreich&lt;br /&gt;
* 2001 Ehrenmedaille der [[Europäische Volkspartei|Europäischen Volkspartei]] im Europa-Parlament&lt;br /&gt;
* 2003 Bronzene Sportplakette der Gemeinde Mühltal&lt;br /&gt;
* 2005 Fellow (Ehrenmitglied) of the International Society of Heterocyclic Chemistry&lt;br /&gt;
* 2007 Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland&amp;lt;ref&amp;gt;[[Darmstädter Echo]], 3. September 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chemistry of 1,2,3-Triazines and 1,2,4-Triazines, Tetrazines and Pentazin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Chemistry of Heterocyclic Compounds: A Series of Monographs.&amp;#039;&amp;#039; Paul F. Wiley, New York 1978.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Gelehrten-Kalender&amp;#039;&amp;#039;. K. G. Saur, München 2005&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neunhoeffer, Hans.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 892.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[https://portal.dnb.de/opac/simpleSearch?query=Hans+Neunhoeffer Literatur von und über Hans Neunhoeffer] im Katalog der [[Deutsche Nationalbibliothek|Deutschen Nationalbibliothek]]&lt;br /&gt;
*[http://web.archive.org/web/20201107021840/https://www.chemie.tu-darmstadt.de/aktuelles_5/archiv_1/aktuellesdetailansicht_38848.de.jsp Nachruf Prof. Dr. Hans Neunhoeffer - TU Darmstadt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1104048817|LCCN=n77017762|VIAF=112133958}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Neunhoeffer, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Flüchtling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2018]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Neunhoeffer, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Mai 1936&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. September 2018&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tohma</name></author>
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