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	<title>Hans Namuth - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T22:11:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Namuth&amp;diff=2095745&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-06-11T13:38:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Heinz Oskar Adolf Rudolf Namuth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. März]] [[1915]] in [[Essen]]; † [[13. Oktober]] [[1990]] in [[East Hampton (New York)|East Hampton]], [[New York City|New York]]) war ein [[Vereinigte Staaten|amerikanischer]] [[Fotograf]] und [[Filmemacher]] [[Deutschland|deutscher]] Herkunft. Er porträtierte viele Künstler und andere Persönlichkeiten. Besonders bekannt wurde seine Fotoserie von [[Jackson Pollock]], einem Maler des [[Abstrakter Expressionismus|Abstrakten Expressionismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Hans Heinz Oskar Adolf Rudolf Namuth wurde als Sohn von Adolf Namuth und seiner Ehefrau Anna (geb. Weisskirch) geboren. Er besuchte von 1925 bis 1931 die [[Frida-Levy-Gesamtschule|Humboldt-Oberrealschule]] seiner Heimatstadt, die er, weil er nicht versetzt wurde, mit der [[Jahrgangsstufe|Untersekunda]] verließ. Er arbeitete als Buchhändler und schrieb sich beim [[Alt-Wandervogel]] ein. Sein großer Traum war es damals, Theaterdirektor zu werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Carolyn Kinder Carr: Hans Namuth: &amp;#039;&amp;#039;portraits. Photography Series&amp;#039;&amp;#039;, National Portrait Gallery (Smithsonian Institution), 1999, ISBN 978-1-56098-809-0, S.&amp;amp;nbsp;3&amp;lt;/ref&amp;gt; Als er zur Zeit des [[Nationalsozialismus]] wegen der Verteilung von Flugblättern, die gegen [[Adolf Hitler]] gerichtet waren, 1933 im Gefängnis saß, intervenierte sein Vater, der Mitglied der [[Sturmabteilung|SA]] war, und besorgte ihm nach der Freilassung einen Pass und eine Fahrkarte nach Paris.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach Weblink zeit.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Paris verdiente er seinen Lebensunterhalt durch gering bezahlte Tätigkeiten. Dort schloss er Freundschaft mit dem deutschen Fotografen Georg Reisner, der ihn im Sommer 1935 zur Mitarbeit in seinem Fotostudio im [[Mallorca|mallorquinischen]] [[Port de Pollença]] einlud. Diese Einführung in die Fotografie sollte sein Leben bestimmen. Im November des Jahres kehrten beide nach Paris zurück. Im Juli 1936 arbeiteten sie für das französische Magazin &amp;#039;&amp;#039;Vu&amp;#039;&amp;#039; in [[Barcelona]] und schufen während des [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkriegs]] in den nächsten neun Monaten dramatische Aufnahmen, die in führenden europäischen Zeitungen und Magazinen veröffentlicht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Frühling 1937 bis zum Herbst 1939 setzten Namuth und Reisner ihre fotografischen Arbeiten in Paris fort, bis sie nach der deutschen Besetzung Frankreichs vom [[Vichy-Regime]] interniert wurden. Nach kurzer Zeit in der [[Légion étrangère|Fremdenlegion]] wurde er im Oktober 1940 entlassen, floh nach [[Marseille]] und emigrierte im April 1941 mit der Hilfe von [[Varian Fry]], dem Leiter des [[Emergency Rescue Committee]] nach New York. Sein Freund Reisner hatte sich im Dezember 1940 das Leben genommen. 1943 schloss Namuth sich der [[United States Army|U.S. Army]] an und wurde in Westeuropa als Übersetzer eingesetzt. Im selben Jahr heiratete er Carmen Herrera, eine in Frankreich geborene Guatemaltekin. Durch Kurse bei dem ebenfalls emigrierten deutschen Fotografen Josef Breitenbach und später, 1949, bei [[Alexei Brodowitsch]]. Leiter der [[The New School]], vervollkommnete er seine fotografische Ausbildung.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach Weblink National Portrait Gallery&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Zeit reiste Namuth vielfach nach [[Todos Santos Cuchumatán]] in Guatemala, um die Einwohner – Nachkommen der Mayas – zu porträtieren.&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemälde&lt;br /&gt;
|bilddatei=&lt;br /&gt;
|bildlink =https://en.wikipedia.org/wiki/File:Namuth_-_Pollock.jpg&lt;br /&gt;
| titel = Jackson Pollock malend in seinem Atelier&lt;br /&gt;
|künstler = Hans Namuth&lt;br /&gt;
| jahr = Sommer 1950&lt;br /&gt;
| technik = Fotografie&lt;br /&gt;
| höhe =&lt;br /&gt;
| breite =&lt;br /&gt;
| museum =&lt;br /&gt;
| ort =&lt;br /&gt;
| museen =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Im Sommer 1950 fragte Namuth [[Jackson Pollock]], der durch Ausstellungen in [[Peggy Guggenheim]]s Galerie [[Art of This Century]] bekannt geworden war, ob er den Künstler beim Malen fotografieren dürfe. Pollock stimmte zu. Etwa 200 Fotos entstanden im Juli und August des Jahres, sie zeigen Pollock bei der Arbeit an &amp;#039;&amp;#039;One: Number 31&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Autumn Rhythm, Number 30&amp;#039;&amp;#039;. Hans Namuth war der Fotograf, der durch seine Fotografien sowie durch zwei Filme Jackson Pollocks Ruf als Künstler weiter förderte. Im Gegenzug war Jackson Pollock der Künstler, der Hans Namuth bekannt machte. Die Fotos, die den Künstler in verschiedenen Positionen zur Leinwand zeigen, machten den von [[Harold Rosenberg]] für Pollocks Arbeit geprägten Begriff des [[Action Painting]] im Fotodokument sichtbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach Weblink zeit.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namuths Förderer Brodowitsch, der auch [[Artdirector]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Harper’s Bazaar]]&amp;#039;&amp;#039; war und ihn auf Pollock aufmerksam gemacht hatte, veröffentlichte Namuths Fotografien von Pollock als erster im Frühjahr 1951. Bis in die frühen 1960er Jahre fotografierte Namuth weitere Künstler des Abstrakten Expressionismus,  der [[New York School]], der Pop Art oder der Minimal Art, wie etwa&lt;br /&gt;
[[Willem de Kooning]], [[Helen Frankenthaler]], [[Robert Motherwell]], [[Barnett Newman]], [[Mark Rothko]], [[Clyfford Still]], [[Josef Albers]], [[Robert Rauschenberg]], Jasper Johns, [[Andy Warhol]], [[Roy Lichtenstein]] oder auch [[John Cage]] und [[Louise Bourgeois]]. In bekannten Zeitschriften erschienen ebenfalls Fotoporträts von Persönlichkeiten wie [[Walter Gropius]], [[Ludwig Mies van der Rohe]], [[Frank Lloyd Wright]], [[John O’Hara]], [[Edward Albee]] und anderen. Zwischen 1979 und März 1983 schuf Namuth 19 Covertitel für &amp;#039;&amp;#039;Art News&amp;#039;&amp;#039;, unter anderem mit Porträts von [[Jasper Johns]], [[Louise Nevelson]] und [[Jim Dine]]. Darauf folgten bis zu seinem Tod mehr als 100 Arbeiten für die französische Publikation &amp;#039;&amp;#039;Connaissance des Arts&amp;#039;&amp;#039;, die beispielsweise Fotografien von [[Philip Johnson]], [[Isamu Noguchi]] und [[George Segal]] zeigten.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach Weblink National Portrait Gallery&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namuth schuf nicht nur Porträts bekannter Persönlichkeiten für Magazine wie &amp;#039;&amp;#039;[[Life (Magazin)|Life]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Harper’s Bazaar&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Time]]&amp;#039;&amp;#039;, sondern unternahm im Verlauf vieler Jahre mehrere Reisen nach [[Guatemala]] für fotografische Aufnahmen der Bevölkerung. Sie wurden 1989 in dem Buch &amp;#039;&amp;#039;Los Todos Santeros&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit Paul Falkenberg drehte Namuth die Filme &amp;#039;&amp;#039;Jackson Pollock&amp;#039;&amp;#039; (1951), &amp;#039;&amp;#039;Willem de Kooning, the Painter&amp;#039;&amp;#039; (1964), &amp;#039;&amp;#039;[[Josef Albers]]: Homage to the Square&amp;#039;&amp;#039; (1969), &amp;#039;&amp;#039;Louis H. Kahn, Architect&amp;#039;&amp;#039; (1974) und &amp;#039;&amp;#039;[[Alfred Stieglitz]], Photographer&amp;#039;&amp;#039; (1982).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Namuth starb 1990 an den Folgen eines Verkehrsunfalls, den er auf der Rückfahrt von einer Aufführung seines letzten Films, &amp;#039;&amp;#039;[[Jasper Johns]]: Take an Object&amp;#039;&amp;#039; im Guild Hall Museum in East Hampton, erlitt, als sein Auto mit einem anderen Fahrzeug kollidierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Namuth: [http://www.nytimes.com/1990/10/15/obituaries/hans-namuth-photographer-is-dead-at-75.html &amp;#039;&amp;#039;Photographer, Is Dead at 75&amp;#039;&amp;#039;], nytimes.com, 15. Oktober 1990, abgerufen am 4. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Carolyn Kinder Carr: &amp;#039;&amp;#039;Hans Namuth Portraits&amp;#039;&amp;#039;. Smithsonian Institution Scholarly Press, 1999, ISBN 1-56098-809-6&lt;br /&gt;
* Klaus Honnef, Frank Weyers: &amp;#039;&amp;#039;Und sie haben Deutschland verlassen müssen. Fotografen und ihre Bilder 1928–1997&amp;#039;&amp;#039;. Rheinisches Landesmuseum, Bonn 1997, ISBN 3-932584-02-3&lt;br /&gt;
* Kristina Lowis, Moritz Wullen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Unsterblich! Das Foto des Künstlers&amp;#039;&amp;#039;, Künstlerportraits von Hans Namuth, [[Lothar Wolleh]], [[Angelika Platen]], Andrea Stappert. Staatliche Museen zu Berlin, 2008, ISBN 978-3-88609-656-5&lt;br /&gt;
* {{NDB|18|727|728|Namuth, Hans|[[Franz Menges]]|118827928}}&lt;br /&gt;
* Hans Namuth: &amp;#039;&amp;#039;Los Todos Santeros&amp;#039;&amp;#039;, Dirk Nishen Publishing, London 1989, ISBN 1-85378-008-1&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Namuth, Hans&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]]; [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;International Biographical Dictionary of Central European Emigrés 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Band 2,2. München: Saur, 1983, S. 842f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks und Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.artcyclopedia.com/artists/namuth_hans.html artcyclopedia.com]: Hans Namuth&lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/1998/50/Der_Showdown zeit.de, 1998] Petra Kipphoff: &amp;#039;&amp;#039;Der Showdown&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.npg.si.edu/exh/namuth/hnintro2.htm National Portrait Gallery, Smithsonian Institute]&lt;br /&gt;
* [http://www.aaa.si.edu/collections/oralhistories/transcripts/namuth71.htm Archives of American Art, Smithsonian Institution]: Interview mit Hans Namuth, 1971&lt;br /&gt;
* [http://revuemag.com/2010/02/los-todos-santeros/ Fotografien aus &amp;#039;&amp;#039;Los Todos Santeros&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0620694}}&lt;br /&gt;
* {{Photo|hans-namuth}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118827928|LCCN=n80034029|VIAF=71395483}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Namuth, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotokünstler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Namuth, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Namuth, Hans Heinz Oskar Adolf Rudolf (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=amerikanischer Fotograf und Filmemacher deutscher Herkunft&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. März 1915&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Essen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Oktober 1990&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[East Hampton (New York)|East Hampton]], [[New York City|New York]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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