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	<title>Hans Nabholz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Woldemar1958 am 9. September 2025 um 12:17 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:(UAZ) AB.1.0704 Nabholz.tif|mini|Hans Nabholz, 1914]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Kaspar Nabholz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Juni]] [[1874]] in [[Bachs]], [[Kanton Zürich]]; † [[5. Mai]] [[1961]] in [[Zürich]]) war ein [[Schweiz]]er Lehrer, [[Archivar]], [[Historiker]] und [[Politiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Hans Nabholz gehörte als Sohn eines [[Reformierte Kirche|reformierten]] Pfarrers und Dekans der [[Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich|Zürcher Landeskirche]] an. Im Jahr 1893 erlangte er am städtischen Gymnasium in [[Winterthur]] die [[Matura]]. In seiner Schulzeit gehörte er der [[Schülerverbindung|Mittelschulverbindung]] [[Vitodurania]] an, in der er den Übernamen «Pax» erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Hauser (Autor)|Peter Hauser]]: &amp;#039;&amp;#039;Mitgliederverzeichnis der Generationen 1864–1990.&amp;#039;&amp;#039; In: Alt-Vitodurania (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Festchronik 125 Jahre Vitodurania. Ein Erinnerungsbuch an die Festlichkeiten des 125-Jahr-Jubiläums der Vitodurania vom 8. bis 12. September 1988 in und um Winterthur.&amp;#039;&amp;#039; Ziegler Druck- und Verlags-AG, Winterthur 1988, S.&amp;amp;nbsp;82.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschliessend studierte er [[Geschichtswissenschaft|Geschichte]] und [[Germanistik]] in [[Universität Zürich|Zürich]], [[Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin|Berlin]] und [[Sorbonne|Paris]]. Nabholz wurde 1898 in Zürich bei [[Gerold Meyer von Knonau (Historiker)|Gerold Meyer von Knonau]] mit einer Arbeit über die &amp;#039;&amp;#039;Bauernbewegungen der Ostschweiz 1524–25&amp;#039;&amp;#039; zum [[Doktor]] der Philosophie [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. 1905 heiratete er Bertha Karrer, Tochter des [[Notar]]s Ulrich Karrer. Der den Namen des Vaters tragende Sohn Hans Nabholz (1906–1943) wurde Arzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Promotion war Nabholz zunächst in [[Seengen]] im [[Kanton Aargau]] als Mittelschullehrer tätig, anschliessend am Freien Gymnasium in Zürich. 1903 wurde er [[Archivar]] im [[Staatsarchiv Zürich]], wo er bis 1931 tätig blieb. 1911 [[Habilitation|habilitierte]] er sich und war zunächst als Privatdozent, ab 1924 als ausserordentlicher und schliesslich von 1931 bis zur Emeritierung 1945 als ordentlicher [[Professur|Professor]] an der [[Universität Zürich]] tätig. Er lehrte [[Verfassungsgeschichte|Verfassungs-]] und [[Wirtschaftsgeschichte]] sowie [[Historische Hilfswissenschaften]]. Seit 1938 wohnte Nabholz in [[Zollikon]] im Kanton Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Tätigkeit im Zürcher Staatsarchiv entfaltete Nabholz eine rege Editionstätigkeit. 1906 gab er in drei Bänden die &amp;#039;&amp;#039;Zürcher Stadtbücher des 14. und 15. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039; heraus. Später wurde er Leiter der Editionskommission zum Quellenwerk über die Entstehung der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Als einziger Schweizer Hochschullehrer für Wirtschaftsgeschichte bearbeitete er später vor allem wirtschaftliche Aspekte der Schweizer Geschichte in Mittelalter und Neuzeit. Daneben gehörten Fragestellungen bezüglich des Zusammenhangs zwischen den Schweizer Bünden und gleichzeitiger deutscher und europäischer Bündnispolitik zu seinen bevorzugten Interessensgebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nabholz gehörte mehreren nationalen und internationalen Fachorganisationen an, zum Teil in führender Position. Ab 1928 war er zunächst Präsident der «[[Schweizerische Gesellschaft für Geschichte|Allgemeinen Geschichtsforschenden Gesellschaft der Schweiz]]», ab 1947 des «[[Comité International des Sciences Historiques|Internationalen Komitees der Historischen Wissenschaften]]». In diesen Funktionen trat der auch politisch aktive Nabholz für internationale Völkerverständigung ein und propagierte den Eintritt der Schweiz in den [[Völkerbund]]. Innerhelvetisch versuchte er ausgleichend auf Konflikte zwischen der deutschsprachigen und der romanischsprachigen Schweiz einzuwirken. 1950 war Nabholz Präsident des in Paris tagenden internationalen Historikerkongresses. In dieser Funktion setzte er gegen erhebliche Widerstände die Teilnahme einer deutschen Historikerdelegation durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bauernbewegungen der Ostschweiz 1524–25&amp;#039;&amp;#039;, phil. Diss., Zürich 1898.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände, Schulthess, Zürich 1932–1938.&lt;br /&gt;
* mit Paul Kläui: &amp;#039;&amp;#039;Quellenbuch zur Verfassungsgeschichte der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Kantone. Von den Anfängen bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, Verlag H. R. Sauerländer, Aarau 1940.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einführung in das Studium der mittelalterlichen und der neueren Geschichte. Den Studierenden der Geschichte zugedacht.&amp;#039;&amp;#039; Schulthess, Zürich 1948.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ausgewählte Aufsätze zur Wirtschaftsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Schulthess, Zürich 1954.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|18|678|679|Nabholz, Hans|[[Edgar Bonjour]]|118785532}}&lt;br /&gt;
* [[Albert Bruckner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neue Schweizer Biographie&amp;#039;&amp;#039; (…). Buchdruckerei zum Basler Berichtshaus, Basel 1938, S.&amp;amp;nbsp;376.&lt;br /&gt;
* {{HLS|31770|&amp;#039;&amp;#039;Nabholz, Hans&amp;#039;&amp;#039;|Autor=Veronika Feller-Vest}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Prof. Dr. Hans Nabholz&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zürcher Taschenbuch&amp;#039;&amp;#039;, Band 82. 1962. S. 1 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=zut-001%3A1962%3A82#11 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Kosch]] (fortgeführt von Eugen Kuri): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Staatshandbuch. Lexikon der Politik, Presse und Publizistik&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, Francke, Bern/München 1963.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Helveticat-GND|gnd=118785532}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118785532}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118785532|LCCN=no2022120566|VIAF=88945824}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nabholz, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archivar (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuzeithistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verfassungshistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter (Schülerverbindung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1874]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nabholz, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Nabholz, Hans Kaspar&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Lehrer, Historiker, Archivar und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Juni 1874&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bachs]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Mai 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zürich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Woldemar1958</name></author>
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