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	<title>Hans Morgenthaler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Morgenthaler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Juni]] [[1890]] in [[Burgdorf BE|Burgdorf]]; † [[16. März]] [[1928]] in [[Bern]]; Pseudonym: &amp;#039;&amp;#039;Hamo&amp;#039;&amp;#039;) war ein Schweizer [[Schriftsteller]], [[Geologe]] und [[Alpinismus|Alpinist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hans Morgenthaler wurde als ältester Sohn des [[Anwaltschaft in der Schweiz|Fürsprechers]] und späteren Stadtpräsidenten von Burgdorf, Otto Morgenthaler, geboren. Mit elf Jahren verlor er seine Mutter. Nach der Maturität in seiner Heimatstadt (1909) begann er das Studium der Zoologie und Botanik an der [[ETH Zürich]], wo er 1914 mit einer Arbeit über die Birke (&amp;#039;&amp;#039;[[Betula alba]]&amp;#039;&amp;#039;) [[Promotion (Doktor)|promovierte]]. In seiner Studienzeit erlitt er im März 1911 bei einer Besteigung des [[Tödi]]s schwere Erfrierungen, sodass er fast alle vorderen Fingerglieder verlor. Später, nach 1920, hörte er mit der alpinistischen Betätigung völlig auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1916 wurde sein erstes Buch &amp;#039;&amp;#039;Ihr Berge&amp;#039;&amp;#039; mit locker aneinandergereihten Einträgen aus einem Bergsteiger-Tagebuch und Federzeichnungen veröffentlicht. Im selben Jahr begann er in [[Universität Bern|Bern]] ein Zweitstudium in Geologie. Nach dem Abschluss mit einer Arbeit über das [[Aarmassiv]] zog Morgenthaler 1917 für eine Schweizer Bergwerksfirma nach Südostasien, um im [[siam]]esischen Urwald nach Gold-, Silber- und Zinnvorkommen zu suchen. Als er 1920 an der [[Malaria]] erkrankte, kehrte in die Schweiz zurück und begann seine malaysisch-siamesischen Erfahrungen literarisch und wissenschaftlich aufzuarbeiten. Neben einer Arbeit über die &amp;#039;&amp;#039;Geologie und Erzlagerstätten in Hinterindien&amp;#039;&amp;#039; (1922) erschien 1921 &amp;#039;&amp;#039;Matahari&amp;#039;&amp;#039;, ein Buch, das auch von [[Hermann Hesse]] sehr geschätzt wurde. In Lesereisen und Lichtbildvorträgen hatte er die Möglichkeit, seine Südostasien-Erlebnisse einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei seinem Cousin [[Ernst Morgenthaler]] lernte er 1922 den Schweizer Schriftsteller [[Robert Walser]] kennen. Im Sommer desselben Jahres besuchte er Hermann Hesse in [[Montagnola]]. Danach wurde bei ihm [[Tuberkulose]] diagnostiziert, die er von Juli 1922 bis Ende 1924 in mehreren Kuraufenthalten im [[Kanton Graubünden]] zu heilen versuchte. Während der Zeit in [[Arosa]] lernte Morgenthaler verschiedene Personen kennen, die sein weiteres Leben entscheidend prägten und sich in seinen Erzählungen zum Teil niederschlugen. So machte er die Bekanntschaft mit dem Malerehepaar [[Ignaz Epper]] und Mischa Epper (1901–1978) aus [[Ascona]], mit dem Maler [[Fritz Eduard Pauli|Fritz Pauli]] (1891–1968) und mit Lizzy Quarles van Ufford, Mischa Eppers Schwester. Mit Lizzy verbrachte Hamo im April 1923 eine Woche in Ascona und machte sie zur Titelfigur seines Romans &amp;#039;&amp;#039;Woly, Sommer im Süden&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach erneuten gesundheitlichen Beschwerden, nahm er die Kur in Arosa wieder auf und lernte diesmal den Schriftsteller [[Jakob Bührer]] (1882–1975) und dessen Frau [[Elisabeth Thommen]] (1888–1960) kennen. Zwischen Elisabeth Thommen und Hans Morgenthaler entwickelte sich in [[Davos]] ein Liebesverhältnis. Als die Geliebte wieder zu ihrem Mann zurückkehrte, eskalierte die Situation. Morgenthaler drang wutentbrannt in die Wohnung der Bührer ein, und demolierte sie teilweise. Danach flüchtete er zu seinem Cousin, dem Psychiater [[Walter Morgenthaler]] (1882–1965), und liess sich von ihm 1925 in [[Münchenbuchsee]] behandeln. Auf Anraten seines Cousins wurde Hans Morgenthaler in die psychiatrische Klinik [[Waldau (Bern)|Waldau]] bei Bern eingeliefert, wo er bis zum Herbst 1925 in Behandlung blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung aus der Waldau zog er ins Tessin und liess sich in [[Cassarate (Lugano)|Cassarate]] nieder. Von hier aus nahm er wieder Kontakt mit Hermann Hesse auf und freundete sich mit [[Emmy Ball-Hennings]] (1885–1948) an. Er begann nun vermehrt mit lyrischen Arbeiten. Seine Karriere als Schriftsteller war ins Stocken geraten. Nach seinem ersten Erfolg mit dem Buch &amp;#039;&amp;#039;Matahari&amp;#039;&amp;#039;, das 1922 in einer holländischen und 1923 in einer englischen und einer amerikanischen Ausgabe erschienen war, hatte er Mühe, für den Nachfolgeroman &amp;#039;&amp;#039;Gadscha Puti&amp;#039;&amp;#039; (erschienen posthum 1929), einen Verleger zu finden. Andere Werke, wie etwa der Sanatoriumsroman &amp;#039;&amp;#039;Eymanns Kur&amp;#039;&amp;#039; blieben Fragmente. Seit 1924 schrieb er vermehrt Buchbesprechungen in Zeitungen und Zeitschriften, vor allem in der &amp;#039;&amp;#039;[[Basler Zeitung|Basler National-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. Nachdem 1926 vom [[Orell Füssli Verlag]] nach &amp;#039;&amp;#039;Gadscha Puti&amp;#039;&amp;#039; auch die „Beichte“ &amp;#039;&amp;#039;In der Stadt&amp;#039;&amp;#039; abgelehnt worden war, geriet Morgenthaler erneut in eine Krise, die in einem Nervenzusammenbruch und einem [[Suizidversuch]] endete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Behandlung in der psychiatrischen Klinik von Casvegno bei [[Mendrisio]] kehrte er über Ascona im März 1927 nach Bern zurück, wo er in Marguerite Schmid, einer Freundin aus der Studienzeit, Unterstützung fand. Morgenthaler begann zu malen und kam wieder in Kontakt mit dem Bildhauer [[Karl Geiser]] (1898–1957). Seine Lungenkrankheit verschlimmerte sich zusehends. Nach einem letzten Kuraufenthalt in der Berner [[Höhenklinik]] [[Crans-Montana|Montana]] kehrte Hans Morgenthaler in einem unheilbaren Zustand nach Bern zurück, wo er am 16. März 1928 starb.&lt;br /&gt;
Sein Nachlass befindet sich im [[Schweizerisches Literaturarchiv|Schweizerischen Literaturarchiv]] in [[Bern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Kenntnis des Formenkreises der Sammelart Betula alba L., mit variationsstatistischer Analyse der Phaenotypen.&amp;#039;&amp;#039; Diss. Zürich 1915.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ihr Berge. Stimmungsbilder aus einem Bergsteiger-Tagebuch.&amp;#039;&amp;#039; Orell Füssli, Zürich 1916.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Matahari. Stimmungsbilder aus den malayisch-siamesischen Tropen.&amp;#039;&amp;#039; Orell Füssli, Zürich 1921, [https://archive.org/details/mataharistimmun00morggoog/page/n5/mode/2up online].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ich selbst. Gefühle.&amp;#039;&amp;#039; Orell Füssli, Zürich 1923.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Woly. Sommer im Süden.&amp;#039;&amp;#039; Roman. Orell Füssli, Zürich 1924.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gadscha Puti. Ein Minenabenteuer.&amp;#039;&amp;#039; Hg. von Fritz Hegg. Francke, Bern 1929.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Ende vom Lied. Lyrisches Testament eines Schwindsüchtigen.&amp;#039;&amp;#039; Gedichte. Hg. von [[Hugo Marti]] und Marguerite Schmid. Francke (Jahresgabe der Bernischen Kunstgesellschaft), Bern 1930.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;In der Stadt. Die Beichte des Karl von Allmen.&amp;#039;&amp;#039; Autobiographische Aufzeichnungen, hg. von Otto Zinniker. Spaten, Grenchen 1950.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Totenjodel.&amp;#039;&amp;#039; Gedichte. Hg. von [[Kurt Marti]]. Kandelaber, Bern 1970.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dichtermisere. Ein Hans-Morgenthaler-Brevier&amp;#039;&amp;#039;, hg. v. Georges Ammann. Orte, Zürich 1977.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hamo, der letzte fromme Europäer. Sein Leben, seine Versuche und Anstrengungen. Ein Hans-Morgenthaler-Lesebuch.&amp;#039;&amp;#039; Hg. von Roger Perret. Lenos (Litprint 40), Basel 1982.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der kuriose Dichter Hans Morgenthaler&amp;#039;&amp;#039;. Briefwechsel mit Ernst Morgenthaler und Hermann Hesse. Hg. von Roger Perret. Lenos (Litprint 37), Basel 1983.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|12163|Hans Morgenthaler|Autor=Thomas Feitknecht|Datum=2009-02-12}}&lt;br /&gt;
* [[Dieter Fringeli]]: &amp;#039;&amp;#039;Bekenntnisse einer Stadtwahnsinnigen oder Die Philosophie des Sichbescheidens. Zu Hans Morgenthalers Vermächtnis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Dichter im Abseits. Schweizer Autoren von [[Friedrich Glauser|Glauser]] bis [[Ludwig Hohl|Hohl]].&amp;#039;&amp;#039; Artemis, Zürich 1974, S.&amp;amp;nbsp;79–88 und 174f.&lt;br /&gt;
* [[Ueli Haldimann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hermann Hesse, [[Thomas Mann]] und andere in Arosa – Texte und Bilder aus zwei Jahrhunderten.&amp;#039;&amp;#039; AS, Zürich 2001, S.&amp;amp;nbsp;72–89, ISBN 3-905111-67-5&lt;br /&gt;
* [[Kurt Marti]]: &amp;#039;&amp;#039;Hans Morgenthaler&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Woly. Sommer im Süden.&amp;#039;&amp;#039; Hg. v. [[Charles Linsmayer]]. Ex Libris (= &amp;#039;&amp;#039;Frühling der Gegenwart,&amp;#039;&amp;#039; 19), Zürich 1982, S.&amp;amp;nbsp;198–220.&lt;br /&gt;
* Roger Perret in: &amp;#039;&amp;#039;Helvetische Steckbriefe. 47 Schriftsteller aus der deutschen Schweiz seit 1800.&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitet vom Zürcher Seminar für Literaturkritik mit [[Werner Weber (Germanist)|Werner Weber]]. Artemis, Zürich 1981, S.&amp;amp;nbsp;138–143.&lt;br /&gt;
* {{NDB|18|120|121|Morgenthaler, Hans|[[Christoph Siegrist (Germanist)|Christoph Siegrist]]|118584081}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Helveticat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.helveticarchives.ch/detail.aspx?id=165109 Nachlass Hans Morgenthaler] in der Datenbank HelveticArchives bzw. als [https://ead.nb.admin.ch/html/morgenthaler.html Online-Inventar] (EAD) des [https://www.nb.admin.ch/snl/de/home/ueber-uns/sla.html Schweizerischen Literaturarchivs]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118584081}}&lt;br /&gt;
* {{PGDA|morgenth}}&lt;br /&gt;
* [https://www.viceversaliteratur.ch/author/19411 &amp;#039;&amp;#039;Hans Morgenthaler.&amp;#039;&amp;#039;] Biografie und Bibliografie auf [[Viceversa Literatur]]&lt;br /&gt;
* [https://www.linsmayer.ch/autoren/M/MorgenthalerHans.html Texte zu Hans Morgenthaler] von Charles Linsmayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118584081|LCCN=n/83/69298|VIAF=64020721}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Morgenthaler, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kanton Bern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Morgenthaler, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hamo (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Schriftsteller, Geologe und Alpinist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Juni 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Burgdorf BE]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. März 1928&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bern]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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