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	<title>Hans Molisch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T20:38:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Molisch&amp;diff=572127&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InkoBot: Bot: ersetze direkte Einbindung von CSS-Klasse durch Vorlage:Person</title>
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		<updated>2024-04-26T18:10:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: ersetze direkte Einbindung von CSS-Klasse durch &lt;a href=&quot;/index.php/Vorlage:Person&quot; title=&quot;Vorlage:Person&quot;&gt;Vorlage:Person&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hans Molisch (Nr. 25) Bust in the Arkadenhof, University of Vienna 2236.jpg|mini|Hans Molisch, Büste von [[Franz Seifert (Bildhauer)|Franz Seifert]] im Arkadenhof der [[Hauptgebäude der Universität Wien|Universität Wien]] (enthüllt 1950)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Molisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Dezember]] [[1856]] in [[Brünn]]; † [[8. Dezember]] [[1937]] in [[Wien]]) war ein österreichischer [[Botaniker]]. Sein offizielles [[Autorenkürzel der Botaniker und Mykologen|botanisches Autorenkürzel]] lautet „{{Person|Molisch}}“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ab 1875 studierte er Naturwissenschaften in Wien, [[Promotion (Doktor)|promovierte]] 1879 und [[Habilitation|habilitierte]] sich 1885.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Katharina Kniefacz |Titel=Hans Molisch, o. Univ.-Prof. Dr. phil. |Hrsg=Universität Wien |Ort=Wien |Datum=2014-06-28 |Online=https://geschichte.univie.ac.at/de/personen/hans-molisch-o-univ-prof-dr-phil |Abruf=2022-06-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bevor er 1889 [[Außerordentlicher Universitätsprofessor]] in Graz wurde, hatte er 1897/98 eine zweijährige botanische Forschungsreise um die Erde unternommen. Von 1894 bis 1909 war er [[ordentlicher Professor]] an der [[Karl-Ferdinands-Universität]] in Prag. Anschließend war er bis zu seiner [[Emeritierung]] 1928 ordentlicher Professor der Anatomie und Physiologie der Pflanzen an der [[Universität Wien]] und zugleich auch Vorstand des Pflanzenphysiologischen Institutes. Im japanischen [[Sendai]] gründete er gemeinsam mit [[Hatai Shinkishi]] die Fakultät für Biologie an der [[Universität Tōhoku]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.biology.tohoku.ac.jp/english/about2/index.html |titel=History of the Institute |hrsg=The Department of Biology, Tohoku University |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140315174216/http://www.biology.tohoku.ac.jp/english/about2/index.html |archiv-datum=2014-03-15 |abruf=2014-10-07 |sprache=en |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1892 wurde er zum Mitglied der [[Leopoldina]] gewählt. Seit 1930 gehörte er der [[Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften|Preußischen Akademie der Wissenschaften]] als korrespondierendes Mitglied an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bbaw.de/die-akademie/akademiegeschichte/mitglieder-historisch/alphabetische-sortierung?altmitglied_id=1863&amp;amp;letter=M |titel=Mitglieder der Vorgängerakademien |titelerg=Hans Molisch |hrsg=[[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften]] |abruf=2015-05-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1931 bis 1937 war er Vizepräsident der [[Österreichische Akademie der Wissenschaften|Österreichischen Akademie der Wissenschaften]], deren wirkliches Mitglied er seit 1908 war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;strassennamen&amp;quot;&amp;gt;[https://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/pdf/strassennamenbericht.pdf Straßennamen Wiens seit 1860 als „Politische Erinnerungsorte“] (PDF; 4,2&amp;amp;nbsp;MB), S. 278f, Forschungsprojektendbericht, Wien, Juli 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Funktion als Rektor der Universität Wien 1926/27 war Molisch für eine Radikalisierungswelle unter den [[Antisemitismus|antisemitisch]] und [[Deutschnationalismus|deutschnational]] eingestellten Studenten verantwortlich. Die eskalierende Gewalt gegen politisch Andersdenkende im Allgemeinen und jüdische Studenten im Speziellen wurde durch Molisch gefördert und durch entsprechende Nachsicht bei der Bestrafung der Täter unter Beweis gestellt. Auf der Universität galt er als offener Förderer der „[[Hakenkreuz]]ler“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;strassennamen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reaktion nach Molisch ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab von Hans Molisch auf dem Wiener Zentralfriedhof.JPG|mini|hochkant|Grab von Hans Molisch]]&lt;br /&gt;
Die nach ihm benannte [[Molisch-Probe]] (1886) ist eine sehr empfindliche nasschemische [[Nachweisreaktion]] für [[Kohlenhydrat]]e. Sie ist in der Lage, [[Pentosen]], [[Desoxyzucker]] und [[Hexosen|Aldohexosen]] voneinander zu unterscheiden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hanne Rautenstrauch, Anne Rebenstorff, Steffen Gudenschwager, Klaus Ruppersberg |Titel=Ein sicherer Kohlenhydratnachweis: Die neue Molischprobe für den Unterricht |Verlag=Verlag Chemie VCH |Ort=Weinheim |Datum=2022-05-30 |DOI=10.1002/ciuz.202100036}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begründung der Allelopathie ==&lt;br /&gt;
Molischs letzte und zugleich bekannteste wissenschaftliche Leistung war die Begründung der [[Allelopathie]]. In seinem letzten, im Jahr seines Todes geschriebenen, Buch „Der Einfluß einer Pflanze auf die andere – Allelopathie“ definierte er mit diesem Begriff die biochemische [[Interaktion|Wechselwirkung]] zwischen Pflanzen untereinander und auch zwischen Pflanzen und Mikroorganismen; damit wurde er zum Begründer des gleichnamigen Wissenschaftszweiges. Vergröbernd, aber griffig spricht man auch vom „chemischen Krieg unter den Pflanzen“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rick J. Wills |Titel=The history of allelopathy |Datum= |Seiten=2}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folgezeit wechselten die Definitionen mehrfach; inzwischen orientiert man sich allerdings wieder weitgehend an Molischs ursprünglicher Definition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Molisch ruht in einem [[Liste gewidmeter Gräber der Stadt Wien|Ehrengrab]] auf dem [[Wiener Zentralfriedhof]] (Gruppe 32 C, Nummer 14). 1950 wurde im Arkadenhof der Universität Wien ein Denkmal für Molisch errichtet. Im Februar 1952 wurde in Wien-[[Penzing (Wien)|Penzing]] (14. Bezirk) die &amp;#039;&amp;#039;Molischgasse&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt. Außerdem vergibt die [[International Allelopathy Society]] (IAS) alle drei Jahre im Gedenken an Molisch den sogenannten Molisch-Preis an Wissenschaftler, die sich um das Gebiet der Allelopathie verdient gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Zwei neue Zuckerreactionen&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Monatshefte für Chemie und verwandte Teile anderer Wissenschaften&lt;br /&gt;
   |Band=7&lt;br /&gt;
   |Datum=1886-12&lt;br /&gt;
   |Seiten=189-209&lt;br /&gt;
   |DOI=10.1007/BF01516570}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Leuchtende Pflanzen&lt;br /&gt;
   |Verlag=Gustav Fischer&lt;br /&gt;
   |Ort=Jena&lt;br /&gt;
   |Datum=1904}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Purpurbakterien nach neuen Untersuchungen&lt;br /&gt;
   |Verlag=Gustav Fischer&lt;br /&gt;
   |Ort=Jena&lt;br /&gt;
   |Datum=1907}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Eisenbakterien&lt;br /&gt;
   |Verlag=Gustav Fischer&lt;br /&gt;
   |Ort=Jena&lt;br /&gt;
   |Datum=1910&lt;br /&gt;
   |Online=https://wellcomecollection.org/works/vezsev9z/items?canvas=7}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Mikrochemie der Pflanze&lt;br /&gt;
   |Verlag=Bremen university press&lt;br /&gt;
   |Datum=2013&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-95562-204-6&lt;br /&gt;
   |Originaltitel=Mikrochemie der Pflanze&lt;br /&gt;
   |Originaljahr=1913}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Pflanzenphysiologie&lt;br /&gt;
   |Verlag=Salzwasser-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Jena&lt;br /&gt;
   |Datum=2013&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8460-3102-5&lt;br /&gt;
   |Originaltitel=Pflanzenphysiologie&lt;br /&gt;
   |Originaljahr=1917}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Pflanzenphysiologie als Theorie der Gärtnerei&lt;br /&gt;
   |Verlag=Gustav Fischer&lt;br /&gt;
   |Ort=Jena&lt;br /&gt;
   |Datum=1922}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Pflanzenphysiologie&lt;br /&gt;
   |Verlag=Salzwasser-Verlag&lt;br /&gt;
   |Datum=2013&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8460-3102-5&lt;br /&gt;
   |Originaltitel=Pflanzenphysiologie&lt;br /&gt;
   |Originaljahr=1917}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Lebensdauer der Pflanze&lt;br /&gt;
   |Verlag=Gustav Fischer&lt;br /&gt;
   |Ort=Jena&lt;br /&gt;
   |Datum=1929}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Als Naturforscher in Indien&lt;br /&gt;
   |Verlag=Gustav Fischer&lt;br /&gt;
   |Ort=Jena&lt;br /&gt;
   |Datum=1930}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Botanische Versuche ohne Apparate&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Schriften des Vereins zur Verbreitung naturwissenschaftlicher Kenntnisse&lt;br /&gt;
   |Band=72&lt;br /&gt;
   |Verlag=Gustav Fischer&lt;br /&gt;
   |Ort=Wien&lt;br /&gt;
   |Datum=1932&lt;br /&gt;
   |Seiten=49-71&lt;br /&gt;
   |Online=https://www.zobodat.at/pdf/SVVNWK_72_0049-0071.pdf&lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes=}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Botanische Versuche ohne Apparate&amp;#039;&amp;#039; (1931)&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Der Einfluß einer Pflanze auf die andere - Allelopathie&lt;br /&gt;
   |Verlag=Gustav Fischer&lt;br /&gt;
   |Ort=Jena&lt;br /&gt;
   |Datum=1937}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Klaus Taschwer]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Hochburg des Antisemitismus. Der Niedergang der Universität Wien im 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
   |Ort=Czernin&lt;br /&gt;
   |Datum=2015&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-7076-0533-4&lt;br /&gt;
   |Seiten=85 ff.}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Rick. J. Willis&lt;br /&gt;
   |Titel=The history of allelopathy&lt;br /&gt;
   |Verlag=Springer&lt;br /&gt;
   |Datum=2007&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-1-4020-4092-4&lt;br /&gt;
   |Sprache=en&lt;br /&gt;
   |Online=https://books.google.de/books?id=C-nPBYjDAjYC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|6|351||Molisch Hans|R. Biebl}}&lt;br /&gt;
* {{IPNI|Molisch}}&lt;br /&gt;
* [http://www.100jia.net/china1900/menschen/molisch.htm Webseite mit Bild]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Technische Chemie in Graz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119560496|LCCN=no98114679|NDL=00621140|VIAF=72206708}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Molisch, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botaniker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botaniker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Karl-Ferdinands-Universität Prag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Tōhoku)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Klubs (Verein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität für Bodenkultur Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1856]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1937]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Molisch, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Botaniker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Dezember 1856&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Brünn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Dezember 1937&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InkoBot</name></author>
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