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	<title>Hans Mettel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T06:51:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Mettel&amp;diff=780470&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;F. Peter Müller: /* Leben */ Einzelnachw. 1</title>
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		<updated>2025-12-09T16:10:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Einzelnachw. 1&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:mk Frankfurt Dom Mettel.jpg|mini|Bartholomäusfries am [[Kaiserdom St. Bartholomäus|Frankfurter Dom]], 1957]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Mettel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. April]] [[1903]] in [[Salzwedel]], [[Deutschland]]; † [[23. Januar]] [[1966]] in [[Königstein im Taunus|Falkenstein im Taunus]]) war ein deutscher [[Bildhauerei|Bildhauer]] und [[Medailleur]], Sohn einer bekannten Salzwedeler Steinmetzfamilie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Mettel war der Sohn des Steinmetzmeisters Carl Mettel. Er besuchte von 1913 an das Königlich-humanistische Gymnasium in seinem Heimatort. Im Jahr 1921 zog Mettel nach [[Dresden]] und absolvierte dort bis 1923 eine Ausbildung als Steinbildhauer. Dann wechselte er an die [[Preußische Akademie der Künste|Preußische Akademie der Bildenden Künste]] und wurde von 1925 bis 1928 Meisterschüler bei [[Hugo Lederer]] und [[Edwin Scharff]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mettel erhielt nach mehreren Ausstellungen 1930 den [[Rompreis Villa Massimo|Rom-Preis]]. Von 1930 bis 1931 absolvierte er diesen Studienaufenthalt als Stipendiat der Preußischen Akademie der Künste in der [[Villa Massimo]] in [[Rom]]. Nach seiner Rückkehr arbeitete Mettel ab 1931 als freischaffender [[Künstler]] in [[Berlin]]. Das Adressbuch verzeichnete ihn u. a. 1943 in der Hundekehlestraße 29.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] war Mettel Mitglied der [[Reichskammer der bildenden Künste]]. Für diese Zeit ist seine Teilnahme an acht Gruppenausstellungen sicher belegt, darunter 1937 in Mannheim „Junge deutsche Bildhauer“, 1938 in Hannover die „106. Große Frühjahrsausstellung“ des Kunstvereins Hannover und 1940 in Hamburg „Deutsche Bildhauer der Gegenwart“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Papenbrock]], Gabriele Saure (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kunst des frühen 20. Jahrhunderts in deutschen Ausstellungen. Teil 1. Ausstellungen deutsche Gegenwartskunst in der NS-Zeit&amp;#039;&amp;#039;. VDG, Weimar, 2000; S. 504 und passim&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige seiner Werke galten den Nationalsozialisten als „[[Entartete Kunst|entartet]]“. Er erhielt Ausstellungsverbot, das aber offensichtlich später aufgehoben wurde&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Siehe die oben genannten Ausstellungen.&amp;lt;/ref&amp;gt;, und 1937 wurden im Rahmen der deutschlandweiten konzertierten Aktion „Entartete Kunst“ nachweislich drei seiner Plastiken aus öffentlichen Sammlungen beschlagnahmt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Forschungsstelle &amp;quot;Entartete Kunst&amp;quot;, FU Berlin |url=http://emuseum.campus.fu-berlin.de/eMuseumPlus?service=RedirectService&amp;amp;sp=Scollection&amp;amp;sp=SfieldValue&amp;amp;sp=0&amp;amp;sp=1&amp;amp;sp=3&amp;amp;sp=SdetailList&amp;amp;sp=0&amp;amp;sp=Sdetail&amp;amp;sp=0&amp;amp;sp=F |titel=Beschlagnahmeinventar „Entartete Kunst“ |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2019-11-06 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mettel nahm als Angehöriger der [[Wehrmacht]] ab 1940 am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] teil. 1945 geriet er in französische Kriegsgefangenschaft. Aus dieser kehrte er 1946 nach Salzwedel zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1947 erhielt er die Berufung zum [[Professor]] und Leiter der Bildhauerklasse der [[Städelschule]] in [[Frankfurt am Main]]. [[Arnold Bode]] berief ihn 1953 in den „[[Club 53]]“. 1952 war er Juror der [[Kunstausstellung Eisen und Stahl]], von 1950 bis 1956 Direktor der Städelschule. Zu seinen Schülern dort zählte der Bildhauer [[Willi Schmidt (Bildhauer)|Willi Schmidt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mettel war Mitglied im [[Deutscher Künstlerbund|Deutschen Künstlerbund]], von 1955 bis 1960 gehörte er dessen Vorstand an.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=kuenstlerbund.de: &amp;#039;&amp;#039;Vorstände des Deutschen Künstlerbundes seit 1951&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.kuenstlerbund.de/deutsch/historie/archiv-seit-1950/vorstaende/index.html |wayback=20151217023130}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er starb am 23. Januar 1966 in seinem Haus in Falkenstein im Taunus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Geburtsstadt Salzwedel sind noch wenige Kunstwerke von Mettel erhalten, die Brunnenfigur auf dem Hof der Kreismusikschule (hinter dem Geburtshaus von [[Jenny Marx]]), das Gefallenendenkmal im Jahngymnasium und verschiedene Grabmale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1931: Staatspreis in Rom, für seine Werke&lt;br /&gt;
* 1957: [[Wilhelm-Loth-Preis|Kunstpreis der Stadt Darmstadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Mettels figurale Plastiken waren bedeutende Beiträge zum bildhauerischen Schaffen im Deutschland der 1950er und 1960er Jahre und haben internationale Relevanz. So war er zum Beispiel Teilnehmer der [[documenta 1]] (1955), der [[documenta II]] (1959) und der [[documenta III]] (1964) in [[Kassel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1937 als „entartet“ aus öffentlichen Sammlungen nachweislich beschlagnahmte Plastiken Mettels ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stehendes Mädchen&amp;#039;&amp;#039; (Bronze; WV Schlüter F 53; [[Kronprinzenpalais (Berlin)|Kronprinzen-Palais]] der [[Nationalgalerie (Berlin)|Nationalgalerie Berlin]]. Kam zur „Verwertung“ in den internationalen Kunsthandel. Als letzter Eigentümer ist [[Theodor Fischer (Kunsthändler)|Theodor Fischer]] belegt. Verbleib unbekannt.)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lesender Mann&amp;#039;&amp;#039; (1932, Stadtbesitz von Berlin; vernichtet)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lesender Mann&amp;#039;&amp;#039; (1932, WV Schlüter F 28; Städtische [[Kunsthalle Mannheim]]; vernichtet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Frankfurt Hölderlin-Gedenkstätte.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Hölderlin-Gedenkstätte&amp;#039;&amp;#039; im Frankfurter Westend&lt;br /&gt;
Datei:Büsingpark.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Sitzender&amp;#039;&amp;#039; im [[Büsing-Park]] in [[Offenbach am Main]]&lt;br /&gt;
Datei:Skulptur Am Karlsbad (Tierg) Liegendes Pferd&amp;amp;Hans Mettel&amp;amp;1966.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Liegendes Pferd&amp;#039;&amp;#039;, 1966, [[Berlin-Tiergarten]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Holzinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Hans Mettel, Träger des Kunstpreises der Stadt Darmstadt: Ausstellung der Stadt Darmstadt unter Mitwirkung des Kunstvereins Darmstadt, 10. Mai bis 14. Juni 1958 in der Kunsthalle.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellungskatalog. Magistrat, Darmstadt 1958.&lt;br /&gt;
* Kerstin Schlüter: &amp;#039;&amp;#039;Der Bildhauer Hans Mettel: mit einem kritischen Werkkatalog der plastischen Arbeiten.&amp;#039;&amp;#039; : Lang, Frankfurt am Main / Berlin / Bern / Brüssel / New York / Oxford / Wien 2001 (= &amp;#039;&amp;#039;Europäische Hochschulschriften.&amp;#039;&amp;#039; Reihe 28. &amp;#039;&amp;#039;Kunstgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-631-36906-9).&lt;br /&gt;
* Kerstin Schlüter: &amp;#039;&amp;#039;Hans Mettel – Der Nachlaß im Städel.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Alexander Bastek]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Von Köpfen und Körpern. Frankfurter Bildhauerei aus dem Städel.&amp;#039;&amp;#039; Städel, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 2006, ISBN 978-3-93528311-3, S. 70–83.&lt;br /&gt;
* Christian Lenz; [[Ellen Spickernagel]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Hans Mettel: Skulpturen, Medaillen, Zeichnungen, Druckgraphik.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellungskatalog. 30. 9. – 5. 11. 1972, Städelsches Kunstinstitut, Frankfurt am Main 1972.&lt;br /&gt;
* [[Ralf Bormann]]: &amp;#039;&amp;#039;Zum Raum wird hier die Zeit. Der Werkprozess zu Hans Mettels Hölderlin-Denkmal in Frankfurt am Main.&amp;#039;&amp;#039; In: Oliwia Murawska (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Grenzgänger. Festschrift für Prof. Dr. [[Andreas Hartmann (Volkskundler)|Andreas Hartmann]].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rheinisch-westfälische Zeitschrift für Volkskunde.&amp;#039;&amp;#039; 62/63, Bonn, / Münster in Westfalen 2018, S. 307–343.&lt;br /&gt;
* {{Vollmer|3|379||Mettel, Hans|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hans Mettel}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118733176}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118733176|titel=Mettel, Hans|datum=2020-02-18}}&lt;br /&gt;
* {{Frankfurter Personenlexikon|512|Mettel, Hans}}&lt;br /&gt;
* [http://www.artnet.de/künstler/hans-mettel/ Hans Mettel] bei [[artnet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118733176|LCCN=nr/2002/10235|VIAF=95998921}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mettel, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler im Beschlagnahmeinventar „Entartete Kunst“]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Rompreises Villa Massimo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener von Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (documenta)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor einer Hochschule in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer einer Biennale di Venezia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mettel, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. April 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Salzwedel]], [[Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Januar 1966&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Königstein im Taunus|Falkenstein im Taunus]], [[Hessen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;F. Peter Müller</name></author>
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