<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hans_Merkle</id>
	<title>Hans Merkle - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hans_Merkle"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Merkle&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T17:27:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Merkle&amp;diff=444280&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hans50: /* Zeit vor der Bundesliga, bis 1968 */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Merkle&amp;diff=444280&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-30T05:53:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Zeit vor der Bundesliga, bis 1968&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fußballtrainer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Für den deutschen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manager&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Hans Merkle siehe [[Hans L. Merkle]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:FC Koln traint op strand te Scheveningen, op achtergrond Pier FC Koln traint, Bestanddeelnr 921-8460.jpg|mini|Hans Merkle (2. v. l.) mit seiner Kölner Mannschaft am Strand von [[Scheveningen]], 11.&amp;amp;nbsp;November 1968]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Europacup II , ADO-FC Koln 0-1 trainer FC Koln , Merkle, Bestanddeelnr 921-8494.jpg|mini|Hans Merkle (links) am Spielfeldrand. Im Hintergrund steht der Torhüter [[Paul Heyeres]] des [[1. FC Köln]]. Hinrundenspiel der 2. Runde des [[Europapokal der Pokalsieger 1968/69]] gegen [[ADO Den Haag]] am 12.&amp;amp;nbsp;November 1968]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Merkle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Juni]] [[1918]] in [[Karlsruhe]]; † [[10. Mai]] [[1993]] in [[Großburgwedel]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] Fußballspieler und [[Fußballtrainer]]. Am Ende seiner Trainerlaufbahn war er von 1970 bis 1983 Verbandssportlehrer des [[Schleswig-Holsteinischer Fußball-Verband|Schleswig-Holsteinischen Fußballverbands]] in der [[Uwe-Seeler-Fußball-Park|Sportschule Malente]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
=== Zeit vor der Bundesliga, bis 1968 ===&lt;br /&gt;
Aufgewachsen und zur Schule gegangen ist Merkle in Karlsruhe und war früh sportbegeistert. Vom sechsten bis zum 14. Lebensjahr war er Turner beim KTV Karlsruhe. Erst 1932 begann er bei [[Phönix Karlsruhe]] mit dem Fußball. Vier Jahre später war er Bestandteil der ersten Mannschaft von Phönix, die 1937 von der Bezirksliga in die [[Gauliga Baden]] aufstieg. Bei &amp;#039;&amp;#039;Ebner&amp;#039;&amp;#039; wird er für Phönix mit acht Einsätzen in der Gauliga geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Ebner: Als der Krieg den Fußball fraß. Die Geschichte der Gauliga Baden 1933–1945. Verlag Regionalkultur. Ubstadt-Weiher 2016. ISBN 978-3-89735-879-9. CD&amp;lt;/ref&amp;gt; Er betrieb weiterhin Leichtathletik und wurde badischer Jugendmeister im Drei- und Zehnkampf sowie süddeutscher Meister im Zehnkampf. Schulisch durchlief er die Volksschule, danach die Oberrealschule Karlsruhe und machte 1938 an der städtischen Handelsoberschule den Abschluss als „Diplom-Kaufmann“. Es folgten sechs Monate Arbeitsdienst und er studierte vier Semester Sport an der Luftwaffensportakademie in Berlin. Ab Frühjahr 1941 fungierte Hans Merkle als Sportlehrer mit Schwerpunkt Fußball an der Kriegsakademie Wien, bevor er an die Front versetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Kriegsende befand er sich als Soldat des 2. Flak-Regiments 491 im Fronteinsatz, zunächst im Süden Russlands, gegen Kriegsende in Frankreich. In Dijon geriet Merkle 1945 in französische Kriegsgefangenschaft, aus der er erst im Juli 1948 entlassen wurde. Nach dem Krieg belegte er zwischen 1950 und 1952 unter den Dozenten [[Sepp Herberger]] und [[Hennes Weisweiler]] mehrere Lehrgänge an der Deutschen Sporthochschule Köln. Am 17. Mai 1952 erhielt er durch den DFB die Zulassung als Fußball-Lehrer. Über die Amateurvereine SV Kuppenheim (1949/50), SSV Ettlingen (1950/51) und Germania Brötzingen (1951/52) gelangte er schließlich zur Saison 1952/53 zu Schwaben Augsburg. In seinem 2. Trainerjahr, 1953/54, gelang mit der Meisterschaft in der [[II. Division 1953/54|2. Liga Süd]] die Rückkehr mit den Lila-Weißen in die [[Fußball-Oberliga Süd]]. Zwei Jahre Oberligafußball bestritt Trainer Merkle von 1954 bis 1956 mit Spielern wie Torhüter [[Franz Süßmann]] und B-Nationalspieler [[Wilhelm Struzina]], ehe er ein Vertragsangebot des Ligakonkurrente [[VfR Mannheim]] annahm und zwei Jahre bei den Rasenspielern in der Quadratestadt verbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier erlebte er noch mit [[Kurt Keuerleber]], [[Ernst Langlotz]] und [[Rudolf de la Vigne]] die Spielkunst der Meisterspieler des Jahres [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1948/49|1949]]. Er blieb zwei Jahre beim VfR Mannheim dann zog es ihn zum [[SSV Reutlingen]]. Das Startspiel der Saison 1958/59 führte Merkle mit seiner neuen Mannschaft ausgerechnet zum VfR Mannheim. Die zwei Kontrahenten trennten sich 2:2 und der SSV-Trainer konnte zufrieden dem ersten Heimspiel gegen den BC Augsburg entgegen sehen. Das gewann seine Mannschaft im [[Stadion an der Kreuzeiche]] mit 3:0. Er belegte mit dem Team um Torhüter [[Karl Bögelein]] am Rundenende den 12. Rang. Das vierte Reutlinger Jahre, 1961/62, beendete er mit Spielern wie Bögelein, [[Ulrich Biesinger]] und [[Hans-Georg Dulz]] auf dem 8. Rang und übernahm zur letzten Saison der alten erstklassigen Oberliga Süd, 1962/63, die Hessen von [[Kickers Offenbach]]. In der entscheidenden Runde zur Nominierung für die neue [[Fußball-Bundesliga]] zur Saison 1963/64, belegte Merkle nach der Hinrunde mit 19:11 Punkten den 5. Rang. Am 5. Mai 1963 beendeten der OFC am [[Stadion am Bieberer Berg|Bieberer Berg]] mit einem 1:1 gegen den VfB Stuttgart das Kapitel Oberliga. Die Rückrunde war nicht mehr so gut gelaufen wie die Hinrunde und mit 32:28 Punkten belegten die Mannen um [[Gerhard Kaufhold]], [[Hermann Nuber]] und [[Siegfried Gast]] den 7. Tabellenplatz. Offenbach wurde nicht für die Bundesliga nominiert und trat mit Trainer Merkle zur Saison 1963/64 im Unterbau der [[Fußball-Regionalliga Süd]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem 3:2-Heimerfolg am 24. Mai 1964 beendete Kickers Offenbach auf dem 3. Rang platziert die Debütrunde der Regionalliga Süd. Meister wurde Hessen Kassel vor dem FC Bayern München und die Mannschaft von Trainer Merkle verfehlte das Ziel der Bundesligaaufstiegsrunde. Mit 17:21 Auswärtspunkten konnte das Rundenziel nicht erreicht werden. Geglückt war dagegen der Einstand des Offensivtalentes [[Sigfried Held]]. Merkle wechselte danach in die Schweiz und übernahm [[BSC Young Boys Bern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem ersten Jahr wurde er mit Bern [[Schweizer Fussballmeisterschaft 1964/65|Vizemeister]], rutschte dann aber in den nächsten drei Runden in das Mittelfeld auf die Ränge 5. (1966), 7. (1967) und 8. (1968) ab. In seiner ersten Runde zog er mit Bern auch in das [[Schweizer Cup (Fussball, Männer) 1964/65|Pokalhalbfinale]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. FC Köln, 1968 bis 1970 ===&lt;br /&gt;
Unter Trainer [[Willi Multhaup]] hatte der 1. FC Köln 1968 den DFB-Pokal gewonnen. Aus Altersgründen hörte Multhaup als Trainer auf und FC-Präsident Oskar Maaß verpflichtete auf Empfehlung von Altbundestrainer Herberger den Mann aus der Schweiz als Trainernachfolger. Er hatte zuvor in der noch jungen [[Fußball-Bundesliga|Bundesliga]] keine Erfahrung sammeln können. Er stand für athletische Grundausbildung aus der Leichtathletik und lehnte ein Training nur mit dem Ball entschieden ab. Er meinte: „Ein Training nur mit dem Ball lehne ich ab, denn dabei kann jeder seine Formschwächen tarnen, kann mogeln und seinen wahren Zustand verschleiern. Die unerbittliche harte Laufarbeit zeigt, ob der Spieler in Form ist und zeigt, ob er sich aufs Training eingestellt hat. Niemand hält ein solches Laufintervall durch, ohne sich zu übergeben, wenn er vor dem Training gegessen hat, was nicht sein sollte.“&amp;lt;ref&amp;gt;Der Fußball-Trainer. Achalm-Verlag. Reutlingen 1974. Heft 4/1974. S. 4&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch die Trainingsmethoden von Merkle sorgten bei den FC-Spielern für Unmut, denn der neue Coach trainierte äußerst kraftraubend, ließ viel laufen und baute leichtathletische Übungen wie [[Kugelstoßen]] und [[Hammerwurf]] ins Training ein. „Wir waren diese Leichtathletikgeschichte ja gar nicht gewohnt. Das hatte zur Folge, dass die Mannschaft samstags, wenn das Spiel anstand, völlig platt war und regelmäßig verlor“, erinnerte sich Ex-FC-Spieler [[Wolfgang Weber (Fußballspieler)|Wolfgang Weber]]. Wegen Merkles harter Trainingsmethoden und des eher autoritären Führungsstils hatten ihm die FC-Spieler den Spitznamen „Granit-Hans“ verpasst. Der FC geriet erstmals in seiner Bundesligageschichte in akute Abstiegsgefahr und konnte erst nach einem 3:0-Heimsieg über den 1. FC Nürnberg am letzten Spieltag den Klassenerhalt sicherstellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Unschuld, Latz: Mit dem Geißbock auf der Brust. S. 451&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Saison, [[Fußball-Bundesliga 1969/70|1969/70]], stellte man Merkle mit dem ehemaligen Speerwerfer [[Rolf Herings]] einen neuen Assistenztrainer zur Seite, der sich vornehmlich um die Kondition kümmerte. Das Gespann Merkle/Herings harmonierte bestens und führte den FC auf einen guten vierten Platz und damit zurück in den europäischen Wettbewerb. Dabei gelang ihm mit der Mannschaft um [[Wolfgang Overath]]. [[Wolfgang Weber (Fußballspieler)|Wolfgang Weber]] und [[Heinz Flohe]] sogar der Einzug ins Finale des [[DFB-Pokal 1969/70|DFB-Pokals 1969/70]], das wegen Terminschwierigkeiten aufgrund eines heftigen Winters und der Weltmeisterschaft 1970 erst zu Beginn der Saison 1970/71 stattfinden konnte. Ende August, also schon in der Saison 1970/71, unterlag Köln dort unter Merkles Nachfolger [[Ernst Ocwirk]] [[Kickers Offenbach]], wo Merkle einst selbst in der [[Fußball-Regionalliga|Regionalliga Süd]] als Coach tätig war, mit 1:2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1970 bis 1983 arbeitete Merkle als Verbandstrainer des [[Schleswig-Holsteinischer Fußball-Verband|Schleswig-Holsteinischen Fußballverbands]] und Leiter der [[Sportschule Malente]], in der sich die [[Deutsche Fußballnationalmannschaft|deutsche Nationalelf]] unter anderem 1974 auf die [[Fußball-Weltmeisterschaft 1974|Weltmeisterschaft im eigenen Land]] vorbereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* 1952–1956 [[Schwaben Augsburg]]&lt;br /&gt;
* 1956–1958 [[VfR Mannheim]]&lt;br /&gt;
* 1958–1962 [[SSV Reutlingen 05]]&lt;br /&gt;
* 1962–1964 [[Kickers Offenbach]]&lt;br /&gt;
* 1964–1968 [[BSC Young Boys]]&lt;br /&gt;
* 1968–1970 [[1. FC Köln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfolge ==&lt;br /&gt;
* 1970 [[DFB-Pokal]]-Finale mit dem [[1. FC Köln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bundesliga-Bilanz ==&lt;br /&gt;
* 33 Siege – 9 Unentschieden – 26 Niederlagen&lt;br /&gt;
* 75 Punkte aus 68 Spielen&lt;br /&gt;
* 1,10 Punkte pro Spiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dirk Unschuld, Frederic Latz: Mit dem Geißbock auf der Brust. Alle Spieler, alle Trainer, alle Funktionäre des 1. FC Köln. Verlag Die Werkstatt. Göttingen 2013. ISBN 978-3-7307-0047-1. S. 450/451.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Merkle, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtrainer (1. FC Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtrainer (BSC Young Boys)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtrainer (Kickers Offenbach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtrainer (SSV Reutlingen 05)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtrainer (VfR Mannheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtrainer (TSV Schwaben Augsburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schleswig-Holsteinischer Fußballverband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Merkle, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Fußballtrainer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Juni 1918&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Mai 1993&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Großburgwedel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hans50</name></author>
	</entry>
</feed>