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	<title>Hans Merensky - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Merensky&amp;diff=870287&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Slimguy: link</title>
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		<updated>2025-12-06T08:08:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:hans merensky00.jpg|mini|Hans Merensky ([[Pietermaritzburg]], 1917)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Merensky&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. März]] [[1871]] in [[Botshabelo (Mpumalanga)|Botshabelo]], [[Transvaal]]; † [[21. Oktober]] [[1952]] in [[Modjadjiskloof|Duiwelskloof]], Transvaal) war ein deutschstämmiger südafrikanischer Geologe, Prospektor und Philanthrop. Er entdeckte einige der weltweit bedeutendsten Rohstofflagerstätten von Diamanten, Gold, Platin, Chrom, Kupfer und Phosphat in Südafrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hans Merensky wurde als Sohn von [[Alexander Merensky]] in der [[Missionsstation]] Botshabelo der [[Berliner Missionsgesellschaft]], nahe [[Middelburg (Mpumalanga)|Middelburg]] in Transvaal geboren. Schon früh entwickelte er ein Interesse an [[Mineral]]en, was später zu seiner Leidenschaft wurde. Im Jahre 1882, als er 11 Jahre alt war, zogen seine Eltern mit ihm nach Berlin, wo er die Schule beendete. Nach seinem Militärdienst arbeitete er ein Jahr im [[Oberschlesien|oberschlesischen]] Kohlebergbau. Danach begann Merensky sein Studium der Bergwissenschaften und Geologie an der [[Technische Universität Breslau|Technischen Hochschule Breslau]]. Nach einem weiteren Praktikumsaufenthalt im Saar-Kohlebergbau setzte er seine Studienzeit an der [[Technische Universität Berlin|Bergakademie Berlin]] mit dem Ziel fort, später als Bergreferendar zu arbeiten. Er legte jedoch die Prüfung zum [[Bergassessor]] ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;s2a3&amp;quot;&amp;gt;[http://www.s2a3.org.za/bio/Biograph_final.php?serial=1899 s2a3: &amp;#039;&amp;#039;Merensky, Hans&amp;#039;&amp;#039;. s2a3.org.za] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DB Merensky&amp;quot;&amp;gt;[http://www.deutsche-biographie.de/sfz61910.html &amp;#039;&amp;#039;Merensky, Hans&amp;#039;&amp;#039;.], Hrsg. &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Biographie]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seinen Doktortitel machte er an der Bergakademie Berlin. Danach begann er, für die preußische Bergbaubehörde im [[Oberbergamt Breslau]] zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 ging er nach Südafrika, um einige geologische Untersuchungen in Transvaal zu leiten. Schon kurze Zeit später entdeckte er Zinn in der Nähe von Pretoria. Diese Entdeckung meldete er der Bergwerksgesellschaft [[Cullinan (Südafrika)#Premier Mine|Premier Diamond Mine]] hinsichtlich möglicher Bergbauaussichten. In der ersten Zeit in Südafrika [[Prospektion (Geologie)|prospektierte]] Hans Merensky für mehrere Bergbaugesellschaften, unter anderem bei Friedländer &amp;amp; Co., die ihn nach [[Madagaskar]] schickten, um einen angeblichen Goldfund bei [[Anosivola]] zu untersuchen, der sich jedoch als falsch herausstellte. Er kündigte seine Arbeitsstelle in Deutschland und zog nach [[Johannesburg]], wo er ein erfolgreicher beratender Geologe wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 besuchte er die Diamantenfelder von [[Deutsch-Südwestafrika]] und machte die umstrittene Vorhersage, dass man Diamanten an der Westküste und südlich des [[Oranje (Fluss)|Oranje]] finden könne. 1914 verlor Merensky wegen des Krieges sein ganzes Vermögen und wurde im Feldlager von Fort Napier nahe [[Pietermaritzburg]] interniert, da er formell deutscher Reserveoffizier war. Während dieser finanziell schwierigen Jahre genoss er die Unterstützung von Sir [[George Albu]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924 machte er den ersten Fund von Platin in einer [[Alluvialboden|Alluviallagerstätte]] auf der Farm &amp;#039;&amp;#039;Maandagshoek&amp;#039;&amp;#039; im [[Mashishing|Lydenburg]]-Distrikt, so dass sich seine finanzielle Situation bessern konnte. Auf der Suche nach der Primärlagerstätte des Platins entdeckte er eine [[Dunit]][[Schlot (Geologie)|pipe]]. Wenig später fand er das nach ihm benannte [[Merensky Reef]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;s2a3&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DB Merensky&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Platinum Metals Review&amp;#039;&amp;#039;. 1999, 43, (4), S. 146. {{Webarchiv|url=http://www.platinummetalsreview.com/dynamic/article/view/pmr-v43-i4-146-148 |wayback=20070927144020 |text=Seventy-fifth Anniversary of the Discovery of the Platiniferous Merensky Reef |archiv-bot=2025-06-18 23:51:58 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1926 fand er Diamanten bei [[Alexander Bay (Südafrika)|Alexander Bay]]. Daraufhin verkaufte Merensky seine Schürfanteile für 1.250.000 [[£]] und gründete die &amp;#039;&amp;#039;Phosphate Development Corporation Ltd.&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;FOSKOR&amp;#039;&amp;#039;), um die Gewinnung von Phosphaten bei [[Phalaborwa]] zu leiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Teil des Geldes kaufte er 1930 vom Gutsherrn Henning von Bülow (1868–1942), Enkel des [[Jaspar Friedrich von Bülow]] und Sohn des Staatsministers [[Alexander von Bülow (Staatsminister)|Alexander von Bülow]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Friedrich von Ehrenkrook]], [[Friedrich Wilhelm Euler (Genealoge)|Friedrich Wilhelm Euler]], [[Jürgen von Flotow]], [[Walter von Hueck]]: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser. A (Uradel). 1960&amp;#039;&amp;#039;. Band IV, Band 22 der Gesamtreihe &amp;#039;&amp;#039;[[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]]&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke Verlag, Limburg an der Lahn 1960, {{ISSN|0435-2408}}, S. 106 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; das Gut [[Vellahn#Rodenwalde|Rodenwalde]] in Mecklenburg, das er von dem bekannten Architekten [[Werner Cords-Parchim]] zu einem modernen Groß-Gut ausbauen ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://gutshaeuser.de/de/guts_herrenhaeuser/gutshaeuser_r/gutshaus_rodenwalde &amp;#039;&amp;#039;Gutshaus Rodenwalde&amp;#039;&amp;#039;], Hrsg. Gutshäuser und Schlösser in Mecklenburg-Vorpommern. Hrsg. QM3 UG (haftungsbeschränkt) Klein Kordshagen / Lüssow 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Rodenwalde war einst ein Nebengut der größeren Begüterung Goldenbow und vor dem Besitzerwechsel 1.101 ha groß.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Seyfert, Hans Wehner, W. Baarck |Hrsg=Niekammer |Titel=Landwirtschaftliches Adreßbuch für Mecklenburg-Schwerin und -Strelitz |Sammelwerk=Niekammer’s Landwirtschaftliches Güter-Adreßbücher (Letzte Ausgabe) |Band=IV |Auflage=4. |Verlag=Selbstverlag von Niekammer’s Güter-Adreßbüchern GmbH |Ort=Leipzig |Datum=1928 |Seiten=73 |Online=http://katalog.g-h-h.de/vufind/Search/Results?lookfor=G%C3%BCteradressbuch+Mecklenburg+1928&amp;amp;type=AllFields}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In seinen letzten Jahren lebte er auf seiner Farm &amp;#039;&amp;#039;Westfalia&amp;#039;&amp;#039;, nahe Duiwelskloof in Transvaal, wo er mit großer Gastfreundschaft nationale Berühmtheiten und ausländische Würdenträger empfing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er teilte den größeren Teil seines Vermögens dem &amp;#039;&amp;#039;Hans Merensky Trust&amp;#039;&amp;#039; zu, um sicherzustellen, dass seine Projekte in Landwirtschaft, Gartenbau und Forstwirtschaft auf dem Westfalia-Gut nach seinem Tod fortgesetzt würden. Außerdem gründete er die &amp;#039;&amp;#039;Hans Merensky Library&amp;#039;&amp;#039; an der [[Universität Pretoria]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entdeckte Lagerstätten ==&lt;br /&gt;
* [[Alexander Bay (Südafrika)|Alexander Bay]], [[Namaqualand]]: reichste Ablagerungen von Schwemmlanddiamanten&lt;br /&gt;
* [[Lydenburg]], [[Rustenburg]] und [[Potgietersrus]]: gewaltige Platin- und Chrom[[lagerstätte]]n, heute größte Platinminen der Welt&lt;br /&gt;
* [[Phalaborwa]], Transvaal [[Lowveld]]: Phosphat- und Kupferlagerstätten&lt;br /&gt;
* [[Freistaat (Provinz)|Freistaat]]: Gold&lt;br /&gt;
* Jagdlust nahe [[Pietersburg]]: weltgrößte Chromlagerstätten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
Das Leben von Hans Merensky wurde 2003/2004 als zweiteiliger Fernsehfilm mit [[Tim Bergmann]] in der Titelrolle unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Der weiße Afrikaner]]&amp;#039;&amp;#039; verfilmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Standard Encyclopaedia of Southern Africa&amp;#039;&amp;#039;. Vol. 7, Nasionale Opvoedkundige Uitgewery, Cape Town 1972.&lt;br /&gt;
* {{NDB|17|131|132|Merensky, Hans|[[Claus Priesner]]|128668113}}&lt;br /&gt;
* [[Mario Niemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Hans Merensky–Geologe in Südafrika und Gutsherr in Mecklenburg&amp;#039;&amp;#039;. In: Mario Niemann: &amp;#039;&amp;#039;Mecklenburgische Gutsherren im 20. Jahrhundert. Erinnerungen und Biographien&amp;#039;&amp;#039;. Koch, Rostock 2000, ISBN 3-935319-08-8, S. 449–457.&lt;br /&gt;
* [[Eberhard Machens]]: &amp;#039;&amp;#039;Platinum, gold and diamonds. The adventure of Hans Merensky&amp;#039;s discoveries&amp;#039;&amp;#039;. 2009, ISBN 978-3-510-65257-0. ([http://www.schweizerbart.de/publications/detail/isbn/9783510652570 Verlagsinformation mit Rezensionen und Inhaltsverzeichnis])&lt;br /&gt;
* Eberhard Machens: &amp;#039;&amp;#039;Hans Merensky – Geologe und Mäzen. Platin, Gold und Diamanten in Afrika&amp;#039;&amp;#039;. Schweizerbart, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-510-65269-3. ([http://www.schweizerbart.de/publications/detail/isbn/9783510652693 Verlagsinformation mit Rezensionen und Inhaltsverzeichnis])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|128668113}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.hansmerensky.co.za/the_legend.htm | wayback=20100707064547 | text=Hans Merensky website (englisch)}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=https://www.hmh.co.za/the-founder/ | titel=Hans Merensky Holdings: The Founder | sprache=en | abruf=2021-03-16}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=https://www.hmfoundation.co.za/about-dr-merensky/introduction/ | titel=The life of Dr Merensky | hrsg=The Hans Merensky Foundation | sprache=en | abruf=2021-03-16}}&lt;br /&gt;
* Sven Preger: [https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/hansmerensky100.html &amp;#039;&amp;#039;21.10.1952 - Todestag des Geologen Hans Merensky &amp;#039;&amp;#039;] [[WDR]] [[ZeitZeichen (Hörfunksendung)|ZeitZeichen]] vom 21. Oktober 2012. (Podcast)&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0387498|Der weisse Afrikaner (2004) (TV)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128668113|LCCN=no/2006/93344|VIAF=77372167}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Merensky, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Leibniz-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Südafrikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (südafrikanische Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1871]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Merensky, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=südafrikanischer Geologe, Prospektor, Umweltschützer und Philanthrop&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. März 1871&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Botshabelo (Mpumalanga)|Botshabelo]], [[Transvaal]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Oktober 1952&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Modjadjiskloof|Duiwelskloof]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Slimguy</name></author>
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