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	<title>Hans Lubinus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T06:28:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Lubinus&amp;diff=1838353&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: typografische Anführungszeichen, Commons hinzugefügt</title>
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		<updated>2024-11-01T19:13:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typografische Anführungszeichen, Commons hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann (&amp;#039;&amp;#039;Hans&amp;#039;&amp;#039;) Georg Lubinus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Dezember]] [[1893]] in [[Kiel]]; † [[3. Juli]] [[1973]] ebenda) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Chirurg]]. Als [[Regatta]]segler vertrat er Deutschland bei den Olympischen Sommerspielen 1936, 1952 und 1956.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hans Lubinus war Sohn des Kieler Chirurgen [[Johann Lubinus]] und seiner Ehefrau Anna [[Howaldt (Familie)|Howaldt]]. Nach dem Schulbesuch und Abitur (1914) in Kiel begann er im Sommersemester 1914 sein Medizinstudium an der [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg]], das vom [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] unterbrochen wurde. Er diente bei der [[Artillerie]], zuletzt als [[Leutnant]] der Reserve. Er wurde mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] II. und I. Klasse und mit dem Oldenburgischen [[Friedrich-August-Kreuz]] ausgezeichnet. Während der anschließenden Fortsetzung seines Medizinstudiums wurde er wie auch schon sein Vater 1917 Mitglied des [[Corps Nassovia Würzburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1930, 142/636.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Staatsexamen 1920 war er bis 1925 Assistenzarzt an der Chirurgischen Universitätsklinik Kiel. 1925 trat er als Teilhaber in die Kieler Privatklinik seines Vaters ein. Unter seiner Initiative expandierte die Klinik ab 1928 auf 196 Betten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vorsitzender der [[Ärztekammer Schleswig-Holstein]] trat Hans Lubinus 1933 öffentlich für die [[nationalsozialistische Rassenhygiene]] ein und begrüßte die Machtübergabe an die Nationalsozialisten als Anbruch einer „neuen großen Epoche der deutschen Geschichte“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Karl-Werner Ratschko |url=http://www.karl-werner-ratschko.de/%C4rzte_SH_NS_1933%20sh%E4%200810.pdf |titel=Der Weg der schleswig-holsteinischen Ärzteschaft in das „Dritte Reich“. „Bedingungslose Unterordnung“ von Ärzten gefordert und erbracht |werk= |hrsg= |datum= |seiten=54–55 |abruf=11.2.2021 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Privatklinik Lubinus war spätestens ab 1935 als eine von mehreren Kliniken in Kiel zur Durchführung von [[Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses|Zwangssterilisationen]] bestimmt. Hans Lubinus trat zum 1. Mai 1933 in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] (Mitgliedsnummer 2.730.161)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/26520823&amp;lt;/ref&amp;gt; und zum 9. Juni 1934 der [[Schutzstaffel|SS]] bei (SS-Nummer 208.125), in der er 1943 zum [[SS-Hauptsturmführer]] befördert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/541194&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.akens.org/akens/texte/demgesch/heesch.html |titel=Nationalsozialistische Zwangssterilisierungen psychiatrischer Patienten in Schleswig-Holstein |abruf=2024-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] diente Hans Lubinus zunächst als Chirurg auf dem Lazarettschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Admiral Nachimow (Schiff, 1925)|Berlin]]&amp;#039;&amp;#039;. Von 1940 bis 1945 war er Leitender Arzt beim [[Luftschutz]] in Kiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger im Familienunternehmen wurde 1958 sein Sohn, der Chirurg Hans-Hermann („Peter“) Lubinus (1928–2015).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Segler ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Feierstunde zu den Olympischen Segelwettbewerben 1972 (Kiel 54.275).jpg|mini|Hans Lubinus (Mitte, 1972)]]&lt;br /&gt;
Hans Lubinus gehört zu den bekannteren Regattaseglern im Deutschland der Mitte des 20. Jahrhunderts. Er war 1934–1936 örtlicher Organisationsleiter der [[Olympische Sommerspiele 1936/Segeln|Segelwettbewerbe der Olympischen Sommerspiele 1936]] vor Kiel, an denen er auch selbst als aktiver Regattasegler in der 6-Meter-Klasse teilnahm. Da [[Abeking &amp;amp; Rasmussen]] (A&amp;amp;R) als Hersteller seiner Yacht bereits drei Yachten stellte, durfte er nicht mit seiner von A&amp;amp;R gefertigten 6mR-Yacht &amp;#039;&amp;#039;Irmi V&amp;#039;&amp;#039; antreten, sondern hatte mit dem 6er &amp;#039;&amp;#039;Gustel V&amp;#039;&amp;#039; das Schiff eines anderen Eigners einer anderen Bauwerft zu segeln. Deutschland konnte sich in dieser Klasse nicht auf Medaillenrängen platzieren, Lubinus erreichte mit seiner Crew Platz 6 mit 49 Punkten. Er entzündete das olympische Feuer auf der Schale, die hierzu eigens am Fockmast der im Olympiahafen liegenden [[Lübecker Kogge]] montiert worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den olympischen Segelwettbewerben [[Olympische Sommerspiele 1952/Segeln|1952]] in [[Helsinki]] und [[Olympische Sommerspiele 1956/Segeln|1956]] in [[Melbourne]] ([[Australien]]) vertrat Lubinus mit seiner Crew Deutschland und den [[Kieler Yacht-Club]] in der [[5.5m IC|5.5 Meter-Klasse]]. In Helsinki erreichte er mit seiner Crew auf der Yacht &amp;#039;&amp;#039;Tom Kyle&amp;#039;&amp;#039; Platz 9 und in Melbourne mit &amp;#039;&amp;#039;Tilly&amp;#039;&amp;#039; Platz 10. Bereits in Helsinki war er das älteste Mitglied der deutschen Mannschaft. Hans Lubinus erhielt das finnische Olympiaverdienstkreuz I. Klasse am Bande.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Howaldt (1972), S. 77&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Frau Irmgard (nach der seine Yachten &amp;#039;&amp;#039;Irmi&amp;#039;&amp;#039; benannt waren) war die erste Frau, die im Kieler Yacht-Club aktiv segeln durfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Howaldt: &amp;#039;&amp;#039;Das Geschlecht Howaldt.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1972, S. 77.&lt;br /&gt;
* Irmgard Lubinus: &amp;#039;&amp;#039;Ich war doch nur der Strippenzieher&amp;#039;&amp;#039; in: [[Yacht (Zeitschrift)|Yacht]] 1981, Heft 12, S. 40 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|125709366}}&lt;br /&gt;
* {{Olympedia|62826}}&lt;br /&gt;
* [http://www.treffpunkt-howaldt.de/web/_doku_t02a_2a.htm Bilder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=125709366|VIAF=64977617}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lubinus, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regattasegler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Howaldt (Familie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Friedrich-August-Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Segler (Kieler Yacht-Club)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chirurg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lubinus, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lubinus, Johann Georg&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chirurg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Dezember 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kiel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Juli 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kiel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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