<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hans_Linser</id>
	<title>Hans Linser - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hans_Linser"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Linser&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T15:04:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Linser&amp;diff=1246689&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Publikationen (Auswahl) */ Tippfehler</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Linser&amp;diff=1246689&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-03T05:45:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Publikationen (Auswahl): &lt;/span&gt; Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Linser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Juli]] [[1907]] in [[Linz]] an der [[Donau]]; † [[2. November]] [[1991]] während einer Bahnfahrt von Linz nach Gießen) war ein österreichischer [[Agrikulturchemie|Agrikulturchemiker]] auf dem Gebiet der  [[Pflanzenernährung]]. Von 1960 bis 1975 lehrte er an der [[Universität Gießen]]. Sein Forschungsschwerpunkt war die [[Ernährungsphysiologie]] landwirtschaftlicher [[Kulturpflanze]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hans Linser, Sohn eines Steinmetzmeisters, studierte Naturwissenschaften an der [[Universität Wien]] und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] dort 1930 mit einer [[Dissertation]] über fluoreszenzanalytische Untersuchungen an Pflanzen. Bis 1945 war er mit biologischen Forschungsaufgaben bei der IG-Farbenindustrie beschäftigt. Von 1947 bis 1959 leitete er die neuerrichtete biologische&lt;br /&gt;
Forschungsabteilung der Österreichischen Stickstoffwerke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 [[Habilitation|habilitierte]] sich Linser an der [[Technische Universität Wien|Technischen Hochschule in Wien]] für das Fachgebiet Pflanzenernährung. An dieser Hochschule, seit 1951 auch an der [[Hochschule für Bodenkultur|Hochschule für Bodenkultur in Wien]], hielt er  Vorlesungen über das damals noch neue Fachgebiet der [[Wuchsstoff]]e. 1959 wurde ihm der Titel eines außerordentlichen Professors verliehen. 1960 folgte Linser einem Ruf auf den Lehrstuhl für [[Pflanzenernährung]] an die [[Universität Gießen]]. Hier wirkte er bis zum Jahre 1975.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer seiner Schüler war [[Karl-Hermann Neumann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung und Lehre ==&lt;br /&gt;
Während seiner Tätigkeit an der Universität Gießen hat Linser maßgebend die Entwicklung des Fachgebietes Pflanzenernährung mitgeprägt. Das zentrale Arbeitsfeld einer zeitgemäßen Pflanzenernährungslehre war für ihn die [[Ernährungsphysiologie]] der Kulturpflanzen. Zu den wissenschaftlichen Marksteinen seines Wirkens an der Universität Gießen gehören seine Forschungsarbeiten über [[Wachstumsregulator]]en. Hervorzuheben ist auch seine originelle Konzeption über die Ertragsbildung landwirtschaftlicher Kulturpflanzen, die er 1984 in seiner Schrift „&amp;#039;&amp;#039;System und Produkt. Faktoren der pflanzlichen Ertragsbildung&amp;#039;&amp;#039;“ veröffentlichte. Außerdem hat er das von Karl Scharrer 1958 begründete „&amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Pflanzenernährung und Düngung&amp;#039;&amp;#039;“ weitergeführt und in den Jahren zwischen 1965 und 1972 drei umfangreiche Bände herausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederholt hat Linser zu weltweit aktuellen landwirtschaftlichen Problemen Stellung genommen. Beachtenswert sind seine Beiträge „&amp;#039;&amp;#039;Sicherung des Lebens der Menschheit durch Sicherung der Ernährung&amp;#039;&amp;#039;“ (1975) und „&amp;#039;&amp;#039;Gegenwartsprobleme der Agrarwissenschaften&amp;#039;&amp;#039;“ (1982). Auch über [[Philosophie|Grundfragen des Lebens]] und über den Sinn wissenschaftlicher Tätigkeit hat er viel nachgedacht und darüber zahlreiche Aufsätze und Bücher publiziert. Er wurde deshalb oft als „der [[Philosoph]] auf dem Lehrstuhl für Pflanzenernährung“ bezeichnet. Beachtenswerte Gedanken über die [[Forschung]] finden sich in dem Beitrag „&amp;#039;&amp;#039;Von der Notwendigkeit und den verschiedenen Arten des Forschens&amp;#039;&amp;#039;“ (1977). Sein letztes Buch „&amp;#039;&amp;#039;Dynamismus des Lebens. Aus dem Ereignis wird das Sein&amp;#039;&amp;#039;“ (1988) enthält eine vollständige [[Bibliographie]] seiner wissenschaftlichen Veröffentlichungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Ehrendoktor der [[Universität für Bodenkultur Wien|Hochschule für Bodenkultur in Wien]]&lt;br /&gt;
* [[Senat#Hochschulbereich|Ehrensenator]] der [[Johannes Kepler Universität Linz]]&lt;br /&gt;
* Träger des [[Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst|Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst I. Klasse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chemismus des Lebens. Das biologische Weltbild der Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Universum Verlagsgesellschaft Wien 1948.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Können wir wissen? Biologisches und Philosophisches im Kreise des Erkennens&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Brüder Hollinek Wien 1954 = Sammlung &amp;quot;Biologie&amp;quot; Bd. 17.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Methoden zur Bestimmung pflanzlicher Wuchsstoffe&amp;#039;&amp;#039; (gemeinsam mit Oswald Kiermayer). Springer-Verlag Wien 1957.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Isotope in der Landwirtschaft. Methoden und Ergebnisse des Einsatzes radioaktiver und stabiler Isotope in der landwirtschaftlichen Forschung und Praxis&amp;#039;&amp;#039; (gemeinsam mit Karl Kaindl). Verlag Paul Parey, Berlin und Hamburg 1960.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Naturwissenschaft und Ethik&amp;#039;&amp;#039;. In: Nachrichten der Gießener Hochschulgesellschaft Bd. 33, 1964, S. 91–115.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Pflanzenernährung und Düngung&amp;#039;&amp;#039;. Begründet von Karl Scharer und Hans Linser. 3 Bände zu je zwei Teilhälften, Springer-Verlag Wien und New York 1965-1972.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Können Naturwissenschaften Antworten auf Sinnfragen geben?&amp;#039;&amp;#039;. In: Universitas Jg. 28, 1973, S. 423–431.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sicherung des Lebens der Menschheit durch Sicherung der Ernährung&amp;#039;&amp;#039;. In: Landwirtschaftliche Forschung, Sonderheft 31/I, 1975, S. 7–20.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von der Notwendigkeit und den verschiedenen Arten des Forschens&amp;#039;&amp;#039;. In. Gießener Universitätsblätter Jg. 10, 1977, H. 1, S. 16–24.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gegenwartsprobleme der Agrarwissenschaften&amp;#039;&amp;#039;. In: Die Bodenkultur Bd. 33, 1982, S. 351–362.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Unwahrscheinliche realisieren – ein menschliches Triebziel?&amp;#039;&amp;#039; In: Zeitschrift für Ganzheitsforschung (Wien), Neue Folge Bd. 28, 1984, S. 154–162.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;System und Produkt. Faktoren der pflanzlichen Ertragsbildung&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Paul Parey, Berlin und Hamburg 1984.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dynamismus des Lebens. Aus dem Ereignis wird das Sein&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Paul Parey, Berlin und Hamburg 1988.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Otto Steineck: &amp;#039;&amp;#039;Rede zur Verleihung des akademischen Titels eines Ehrendoktors an Prof. Dr. H. Linser, Gießen&amp;#039;&amp;#039;. In: 100 Jahre Hochschule für Bodenkultur in Wien 1872-1972. Bd. 2, 100-Jahr-Feier. Wien 1973, S. 53–55 (mit Bild).&lt;br /&gt;
* Konrad Mengel: &amp;#039;&amp;#039;Professor Dr. phil. Dr. h. c. Hans Linser zur Vollendung des 75. Lebensjahres&amp;#039;&amp;#039;. In: Zeitschrift für Pflanzenernährung und Bodenkunde Bd. 145, 1982, S. 227–228 (mit Bild).&lt;br /&gt;
* Konrad Mengel: &amp;#039;&amp;#039;Prof. Dr. phil. Dr. h. c. Hans Linser †&amp;#039;&amp;#039;. In: UNI-Forum (Universitätszeitung der Justus-Liebig-Universität Gießen) Jg. 6, Nr. 7 vom 12. Dezember 1991, S. 10.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13624646X|LCCN=n83828256|VIAF=917164}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Linser, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrikulturchemiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität für Bodenkultur Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Justus-Liebig-Universität Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität für Bodenkultur Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Universität Linz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Linser, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Agrikulturchemiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Juli 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Linz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. November 1991&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
	</entry>
</feed>